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Kann man etwas gegen die schlechten Wege tun?

 
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CREED
FDR-Mitglied


Anmeldungsdatum: 25.07.2005
Beitrge: 49

BeitragVerfasst am: 12.03.09, 08:25    Titel: Kann man etwas gegen die schlechten Wege tun? Antworten mit Zitat

Guten Morgen,

vorweg, ich wusste nicht in welches Thema ich das schreiben soll. Wenn es also falsch ist, bitte verschieben!

Folgende Situation:

Seit April 2004 wohnt Herr A mit seiner Frau auf einem umgebauten Bauernhof zur Miete. Der Hof kann ber 2 Zufahrten erreicht werden. Die eine Zufahrt gehrt zum Landkreis, in der Herr A als Brger gemeldet ist, die andere Zufahrt gehrt schon zum Nachbarkreis.

Nun ist es so, dass die Zufahrtswege unbefestigt sind und Jahr fr Jahr geht die Stadt 1-2 Mal hin und fllt die riesigen Lcher, die durch Regen ausgesplt wurden, mit losem Schttgut und Schaufel auf und planiert sie dann notdrftig zu.

Dass das rein gar nichts bringt, kann man sich Jahr fr Jahr ansehen. Man knnte auch das Geld fr die "Reparaturen", was ja auch unser Steuergeld ist, aus dem Fenster werfen. Das htte den gleichen Effekt.

Ich muss dazu sagen, dass der Weg neben der Mllabfuhr und Paketdiensten von etwa 12 Fahrzeugen, deren Besitzer hier auch auf den Weg wohnen, pro Tag befahren wird.

Nun dachte sich Herr A er knne die Stadt mal um eine Stellungsnahme bitten um zu erfahren wie man ber die Situation denkt. Leider wurde Herr A bisher mit Ignoranz gestraft und bekam leider gar nichts zu hren.

Herr A stellt sich nun die Frage ob es Sinn machen kann gegen die Stadt und die schlechten Zufahrtswege einen Rechtsweg zu gehen.

Wie denkt man hier im Forum darber?

ber Tipps wrde ich mich freuen.
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Herzog, Jrg
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied


Anmeldungsdatum: 30.09.2008
Beitrge: 1108
Wohnort: Kln

BeitragVerfasst am: 14.03.09, 21:47    Titel: Antworten mit Zitat

Wenn es sich ausschlielich um ffentliche Wege und Straen handelt, kann A als Anwohner m. E. nur und ausschlielich dann gegen die Gemeinde/den Landkreis (LK) mit Erfolg vorgehen, wenn von dem Weg oder der Strae unzumutbare Gefahren ausgehen. Wenn es nur darum geht, dass die Strae/der Weg sehr langsam befahren werden kann, weil er in einem sehr schlechten Zustand ist, dann wird A wohl grundstzlich nichts gegen die jeweilige Gemeinde/den LK unternehmen knnen. A htte ja - sorry - nicht auf den umgebauten Bauernhof ziehen mssen. A hat ja vermutlich schon von Anfang sehen knnen, dass die Zufahrten in einem sehr schlechten Zustand sind.

Handelt es sich aber mglicherweise auch um Wegerechte privatrechtlichen Inhalts, was durch Einsichtnahme in das Grundbuch geklrt werden kann, so sollte man sich vielleicht den Nutzungsvertrag einmal anschauen. Vielleicht kann daraus "Honig gesaugt" werden. Fraglich drfte allerdings sein, ob A, der lediglich Mieter ist, ein grundbuchliches Einsichtsrecht hat.
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CREED
FDR-Mitglied


Anmeldungsdatum: 25.07.2005
Beitrge: 49

BeitragVerfasst am: 16.03.09, 16:24    Titel: Antworten mit Zitat

Vielen Dank fr die Antwort.

Die Sache hat nun berraschende Zge angenommen.

Da der Brief von A wohl doch recht provokant geschrieben war, hat sich derr Herr Brgermeister nebst Gevolke am Samstag hchst persnlich auf den Weg zum Heim von Herrn A gemacht und standen da pltzlich unangemeldet vor der Tr. Geschockt

Ein Wort gab das andere - unverschmter Brief hier, nicht weich gesplte Worte da. Und schlielich versprachen die Herrschaften Herrn A in die Hand, dass man nun den Weg asphaltieren wrde.

Man darf gespannt sein... Winken
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Elektrikr
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied


Anmeldungsdatum: 01.06.2007
Beitrge: 2304
Wohnort: Wehringen

BeitragVerfasst am: 16.03.09, 16:49    Titel: Antworten mit Zitat

CREED hat folgendes geschrieben::

Und schlielich versprachen die Herrschaften Herrn A in die Hand, dass man nun den Weg asphaltieren wrde.



Hallo,

wenn da der Brgermeister da war, handelt es sich wohl um eine Strae der Gemeinde oder der Stadt.

Wurde auch besprochen, wer denn nun die Kosten trgt?



MfG
_________________
Alles hier von mir geschriebene stellt meine persnlichGanzFrMichAlleineMeinung dar
Falls in einer Antwort Fragen stehen, ist es ungemein hilfreich, wenn der Fragesteller diese auch beantwortet
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CREED
FDR-Mitglied


Anmeldungsdatum: 25.07.2005
Beitrge: 49

BeitragVerfasst am: 16.03.09, 17:15    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

ja, der Weg gehrt der Stadt.

ber Kosten wurde nicht gesprochen, aber ich vermute, dass das dem Vermieter aufgebrumt wird und A ber die Nebenkosten mit zur Kasse gebeten wird. Mit den Augen rollen
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