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somebody
noch neu hier


Anmeldungsdatum: 17.03.2009
Beitrge: 4

BeitragVerfasst am: 17.03.09, 09:26    Titel: Online Kauf Antworten mit Zitat

Ich htte da eine Frage, habe bei XXXXX vor 2 Wochen ein Handy Bestellt (per Vorkasse) daraufhin bekam ich ein Email mit Bestellbesttigung und spter ein Email mit Bankverbindung und Rechnungssumme ber xx,xx Euro (noch keine Rechnung), das Geld habe ich dann gleich berwiesen. Jetzt weigert sich [Kaffeerster] mir das Handy auszuliefern, mit der Begrndung, dass ich angeblich zu viele Gutscheine benutzt habe.
Ich bin persnlich der Meinung, dass ein wirksamer Kaufvertrag entstanden ist und der Online Shop jetzt in Verzug ist. Abgesehen davon gibt es viele Besttigungen im Internet, wo die Verbraucher berichten, dass alle Gutscheine ohne Problem anerkannt wurden. Darf ein Shop zwischen Neukunden defferenzieren?
Frage: Wie ist die Rechtslage hier?
Danke im Voraus!
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spraadhans
FDR-Moderator


Anmeldungsdatum: 26.11.2005
Beitrge: 7758
Wohnort: SMS Bayern

BeitragVerfasst am: 17.03.09, 09:31    Titel: Antworten mit Zitat

Was sagen denn die AGB zum Vertragsschluss? Grundstzlich kann sich der Verkufer aussuchen, mit wem er Vertrge eingeht, entscheidend ist daher, ob bereits ein KV zustande gekommen ist oder eben nicht.

Ich gehe hier eher von Letzterem aus.

PS:

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somebody
noch neu hier


Anmeldungsdatum: 17.03.2009
Beitrge: 4

BeitragVerfasst am: 17.03.09, 09:41    Titel: Antworten mit Zitat

Auszug aus AGB:
"Nachdem Sie Ihre Bestellung abgeschickt haben, senden wir Ihnen eine E-Mail, die den Empfang Ihrer Bestellung bei uns besttigt und deren Einzelheiten auffhrt (Empfangsbesttigung). Diese Empfangsbesttigung stellt keine Annahme Ihres Angebotes dar, sondern soll Sie nur darber informieren, dass Ihre Bestellung bei uns eingegangen ist.

Der Vertrag kommt erst mit Zusendung der von Ihnen bestellten Ware zustande. "

Ok, dies beschreibt den Fall in dem die Ware per Rechnung bestellt wird.
Ich habe aber per Vorkasse bestellt und in meine Bestellbesttigung stand:
"Sie erhalten eine eMail mit den verbindlichen Angaben zur Summe Rechnungs-
betrag, Bank-Verbindung und Kundennummer. Bitte berweisen Sie schnellst-
mglich den ausgewiesenen Betrag auf das genannte Konto. Die Bearbeitung
Ihres Auftrags erfolgt nach Zahlungseingang."

Ist dadurch nicht ein wirksamer Kaufvertrag zustande gekommen, da der Rechnungsbetrag verbindlich war, oder liege ich hier falsch?
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spraadhans
FDR-Moderator


Anmeldungsdatum: 26.11.2005
Beitrge: 7758
Wohnort: SMS Bayern

BeitragVerfasst am: 17.03.09, 09:55    Titel: Antworten mit Zitat

Darber liee sich sicher streiten, aus meiner Sicht gibt der Verkufer mit der Aufforderung zur berweisung aus Sicht eines objektiven Dritten zu verstehen, dass er das Angebot des Kunden annehmen will.
Mir ist aber keine Rechtsprechung zu diesem Thema bekannt und ich halte auch eine andere Meinung fr durchaus vertretbar.

Dabei wird es wohl auch auf die genaue Formulierung der berweisungsaufforderung ankommen.
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somebody
noch neu hier


Anmeldungsdatum: 17.03.2009
Beitrge: 4

BeitragVerfasst am: 17.03.09, 10:17    Titel: Antworten mit Zitat

Vielen Dank.

Dann vielleicht noch eine Frage, der Verkufer hat mich selbst nicht kontaktiert um mir mitzuteilen, dass er die Lieferung verweigert. Mein Geld ist aber bei Ihm eingetroffen. Ist das nicht der Fall von unrechtmige Bereicherung?
Zweite Frage: Falls kein Vertrag zustande gekommen ist oder kommen sollte, besteht ein Recht auf entschdigung, da ich z.B. das Geld fr 2 Wochen dem Verkufer berlassen habe? Ich gebe zu, dass ich bei dise Farge vielleicht ein wenig weit hergeholt habe Smilie aber trotzdem es wre interessant zu wissen.
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cuQa
FDR-Mitglied


Anmeldungsdatum: 28.12.2008
Beitrge: 67

BeitragVerfasst am: 17.03.09, 15:30    Titel: Antworten mit Zitat

wenn er es dir nicht zurck gibt eventuell schon
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