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Kauf im Auktionshaus, Ware weg, Gewerbl. VK fordert EV

 
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vidrin
Interessierter


Anmeldungsdatum: 29.01.2008
Beitrge: 17
Wohnort: irgendwo neben Berlin

BeitragVerfasst am: 22.03.09, 08:44    Titel: Kauf im Auktionshaus, Ware weg, Gewerbl. VK fordert EV Antworten mit Zitat

Hallo, kurze Nachfrage zu foldendem fiktiven Sachverhalt. Privatkufer kauft einen Artikel im Auktionshaus bei einem gewerblichen VK im Sofortkauf. Artikel kommt nie an. Nach langem Hin und Her und sehr zgerlichem bis nicht vorhandenem Kommunikationsverhalten des VK hat der Kufer die Nase voll, erklrt seinen Rcktritt und mchte sein Geld zurck. Daraufhin schickt ihm der VK eine eidesstattliche Versicherung zum Sendungsverlust, die der Kufer im Original unterschrieben zurckzuschicken htte und dann erst wrde das Geld erstattet. Ist das denn rechtens?
Darf jeder eine EV fordern? Also zB auch der Kufer vom VK ber den Versand Cool
Frage: Darf ein gewerblicher VK solch eine Auflage machen? Wie ist das geregelt?
Wie ist hier die Rechtslage?
_________________
Einen schnen Tag
vidrin
(Unwissend in jeder Hinsicht)
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Richard Gecko
FDR-Mitglied
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Anmeldungsdatum: 13.11.2006
Beitrge: 7763

BeitragVerfasst am: 22.03.09, 08:59    Titel: Antworten mit Zitat

Es gibt keine "Eidesstattlichen Versicherungen" gegenueber einem Privatmann oder einer Firma. Das gibt es nur bei "zustaendigen Behoerden".
156 StGB
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vidrin
Interessierter


Anmeldungsdatum: 29.01.2008
Beitrge: 17
Wohnort: irgendwo neben Berlin

BeitragVerfasst am: 22.03.09, 09:29    Titel: Antworten mit Zitat

Danke, das dachte ich mir.
Hier mal zum Lesen:
"Eidesstattliche Versicherung

Mir, xxx, wohnhaft xxx, ist die Strafbarkeit der Abgabe einer falschen eidesstattlichen Versicherung bekannt.

Zur Vorlage bei der Staatsanwaltschaft und gegebenfalls bei den zustndigen Gerichten versichere ich hiermit an Eides statt folgenden Sachverhalt: Ich habe am 20.12.2008 17:03:34 bei der xxx den Artikel xxx zum Preis in Hhe von 12,00 erworben und um Zusendung durch unversicherten Versandweg gebeten. Mir ist bekannt, da ich im Verlustfall Anspruch auf Ersatzleistung durch den Verkufer habe.

Ich versichere, die Sendung nicht erhalten zu haben und das auch dritte Personen die Sendung nicht in meinem Namen angenommen und an mich weitergeleitet haben.

Sollte ich die Sendung knftig noch erhalten, verpflichte ich mich, den Verkufer hierber unverzglich zu verstndigen.
"
Genau das erwartet der VK unterschrieben im Original zurck.
Ich denke, der Kufer wrde hier dem VK schreiben, dass er, wenn denn eine Anzeige vom VK gestellt wird, den zustndigen Behrden auf Verlangen gern eine derartige Erklrung abgeben wird und ansonsten auf zgige Rckerstattung pochen. Und das wrde vermutlich eine laaange Geschichte Bse
_________________
Einen schnen Tag
vidrin
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Zollkodex-Ritter
FDR-Mitglied
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Anmeldungsdatum: 03.06.2007
Beitrge: 446

BeitragVerfasst am: 22.03.09, 12:23    Titel: Antworten mit Zitat

Da versucht aber einer, den Spie umzudrehen.

Ab zur Polizei und Strafanzeige stellen.
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ratio legis
FDR-Mitglied
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Anmeldungsdatum: 07.05.2008
Beitrge: 103

BeitragVerfasst am: 22.03.09, 13:00    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Da versucht aber einer, den Spie umzudrehen.

Zitat:
Ab zur Polizei und Strafanzeige stellen.


Was soll das bringen? Ich sehe noch kein strafbares Handeln des Verkufers. Versuchen kann er es doch. Vielleicht ist die Ware tatschlich ordnungsgem verschickt worden. Dann ist der Versuch des VK, den K zu einer schriftlichen Stellungnahme zu verpflichten, durchaus nachvollziehbar...

Bei nherer Betrachtung ist diese selbstgestrickte eidesstattliche Versicherung natrlich absurd, wie will der Unterzeichner z.B. garantieren, dass nicht Dritte das Pckchen an sich gebracht haben? Das ist unmglich.

Der Kufer knnte sich noch einmal an den Verkufer wenden, den Sachverhalt (Gefahrenbergang bei Verbrauchsgterkauf, keine EV im Zivilrecht) schildern, vom Vertrag zurcktreten und (nachweisbar!) eine Frist zur Rckzahlung des Kaufpreises setzen.
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vidrin
Interessierter


Anmeldungsdatum: 29.01.2008
Beitrge: 17
Wohnort: irgendwo neben Berlin

BeitragVerfasst am: 22.03.09, 14:14    Titel: Antworten mit Zitat

Danke fr die Antworten, mir erschien es auch eher absurd. Der Kufer wrde aber sicher keine Polizei mit so etwas belstigen, die sollen mal lieber ihre originre Arbeit machen Smilie
Nun ja, nach der Vorgeschichte wrde das einem fiktiven Kufer hier sicher noch einiges an Zeit und Mhe kosten. Mal sehen, wie der fiktive Fall sich weiterentwickelt - und danke nochmal!
_________________
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vidrin
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Oktavia
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied


Anmeldungsdatum: 15.02.2008
Beitrge: 1236

BeitragVerfasst am: 22.03.09, 14:14    Titel: Antworten mit Zitat

Muss denn nicht erstmal der Verkufer nachforschen was mit seiner Sendung passiert ist? Es soll ja Flle geben wo Subsubsubunternehmen eines Postversenders Sendungen unterschlage oder verbummelt haben...
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