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Kur - Kinder unter 12

 
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zonealarm1
Interessierter


Anmeldungsdatum: 21.03.2009
Beitrge: 5

BeitragVerfasst am: 21.03.09, 21:48    Titel: Kur - Kinder unter 12 Antworten mit Zitat

Also,

wenn der Mann zur Kur muss, die Ehefrau auch berufsttig (30 Std/Wo im Nachtdienst)ist, und die Kinderbetreuung durch beide erfolgt.

Ist es dann mglich das die Ehefrau als "Haushaltshilfe" von der Krankenkasse von der Arbeit freigestellt wird, da die Kinderbetreuung ohne den Ehemann nicht mglich ist? Und wenn ja, muss das bei der Kasse des Mannes beantragt werden? Die Kinder sind bei der Frau versichert - alle gesetzlich und im Angestellten Verhltniss

Oder muss sie ihren Urlaub nehmen?

Eine Freistellung des Mannes bei einer Reha der Frau ist ja meines Wissens jederzeit mglich.

Die Kinder sind 4 und 6 Jahre alt.

Vielen Dank fr Eure Meinungen.
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FM
FDR-Mitglied
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Anmeldungsdatum: 05.12.2004
Beitrge: 7320

BeitragVerfasst am: 21.03.09, 23:16    Titel: Re: Kur - Kinder unter 12 Antworten mit Zitat

zonealarm1 hat folgendes geschrieben::

Ist es dann mglich das die Ehefrau als "Haushaltshilfe" von der Krankenkasse von der Arbeit freigestellt wird, da die Kinderbetreuung ohne den Ehemann nicht mglich ist?


Nein, sie knnte nur von ihrem Arbeitgeber freigestellt werden. Anders als bei dem Fall, da das Kind selbst krank ist, gibt es aber keinen gesetzlichen Anspruch darauf. Der Arbeitgeber kann das also auch ablehnen (und ebenso regulren Urlaub ablehnen, wenn dringende betriebliche Belange dagegen sprechen).

Sollte der Arbeitgeber aber mit einer unbezahlten Freistellung einverstanden sein, kann die Krankenkasse (bei der der Mann versichert ist) den Verdienstausfall ganz oder teilweise bernehmen. Die Hhe mu in einem angemessenen Verhltnis zu dem stehen, was eine fremdbeauftragte Haushaltshilfe kosten wrde; besonders hohe Gehlter werden wohl nicht voll ersetzt.

Bedingung ist auerdem, da das Kind jnger als 12 ist.
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ratte1
FDR-Mitglied
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Anmeldungsdatum: 07.09.2007
Beitrge: 788
Wohnort: Deutsche Mrchenstrae

BeitragVerfasst am: 22.03.09, 15:27    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

da der Vater berufsttig ist, gehe ich davon aus, dass die Reha nicht von der Krankenkasse sondern vom Rentenversicheurngstrger zu bernehmen ist. Dieser ist dann auch fr etwaige Erstattung des Verdienstausfalles zustndig.

MfG

ratte1
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FM
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied


Anmeldungsdatum: 05.12.2004
Beitrge: 7320

BeitragVerfasst am: 22.03.09, 21:24    Titel: Antworten mit Zitat

Das wre aber ungnstig, weil nach 54 Abs. 3 SGB IX die Frau dann hchstens 2 x 130 Euro im Monat bekommt (erhht um die Steigerung der Bezugsgre sei Inkrafttreten des SGB IX, also jetzt vielleicht insgesam ca. 300 Euro). Etwas knapp fr den Verdienstausfall fr mehrere Wochen.

Oder gibt`s eine andere Rechtsgrundlage im SGB VI oder IX, nach der mehr geht?
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Rainer Zufall
FDR-Mitglied


Anmeldungsdatum: 06.08.2007
Beitrge: 65

BeitragVerfasst am: 22.03.09, 21:52    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

eine andere Rechtsgrundlage wre bspw. der eben genannte 54 SGB IX, insbesondere Abs. 1 Satz 2. Dieser ermglicht ein analoges Anwenden des 38 SGB V bei Leistungen zur medizinischen Rehabilitation.

Gre aus Bielefeld
rz
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Als Ddalos sein Labyrinth erbaute, ahnte er nicht, da er das Modell fr die Sozialgesetzgebung schuf. (Wolfram Weidner)
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