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Private Berufsunfhigkeitsversicherung 50% Berufsunfhig

 
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urbanr
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Anmeldungsdatum: 23.03.2009
Beitrge: 4

BeitragVerfasst am: 23.03.09, 14:07    Titel: Private Berufsunfhigkeitsversicherung 50% Berufsunfhig Antworten mit Zitat

Hallo zussammen,

wie wird eine mindestens 50 % Berufsunfhigkeit bei privaten BUV rechtlich definiert?

Bedeudet dies z.B. Arbeitsvertragsnderung aufgrund fachrtzlicher Befundung von Ganz- auf Halbtagssrbeitszeit ?
Gibt es hier irgendwo Beispiele?

Die Formulierung ...............zu mindestens 50% berufsunfhig, bedeudet dies bei genau 50% oder 51%? Existieren hierber bereits Urteile?

Die Formulierung ................bisherige Lebensstellung entspricht......

bedeudet doch letztendlich, das das Einkommen zu x Prozent weniger ist als vor der krankheitsbedingten Jobnderung. Welcher Mastab ist hier anzuwenden?


Vielen Dank vorab, fr alle die sich die Mhe machen.

Gru

UR
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zuberbhler
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Anmeldungsdatum: 26.06.2008
Beitrge: 186
Wohnort: Oyten

BeitragVerfasst am: 23.03.09, 16:34    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo urbanr,

ab mind. 50 % bedeutet ab mind. 50 % und nicht ab mind. 51 %.

Bezgl. "bisherige Lebensstellung": Einige Versicherer haben in ihren Vertragsbedingungen festgelegt, bei wieviel Prozent niedrigerem Einkommen die bisherige Lebenstellung nicht mehr beibehalten wird, z. B. 25 % oder 30 %. Wenn nichts festgeschrieben ist, wird die aktuelle Rechtsprechung zugrund gelegt.

Mit besten Gren
zuberbhler
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dermayer
FDR-Mitglied
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Anmeldungsdatum: 11.08.2006
Beitrge: 107
Wohnort: Stuttgart

BeitragVerfasst am: 23.03.09, 16:42    Titel: Antworten mit Zitat

zuberbhler hat folgendes geschrieben::

[...]
Bezgl. "bisherige Lebensstellung": Einige Versicherer haben in ihren Vertragsbedingungen festgelegt, bei wieviel Prozent niedrigerem Einkommen die bisherige Lebenstellung nicht mehr beibehalten wird, z. B. 25 % oder 30 %. Wenn nichts festgeschrieben ist, wird die aktuelle Rechtsprechung zugrund gelegt.
zuberbhler


Und die (Rechtsprechung) ist recht unterschiedlich...

Aber letztendlich ist der erste Ansatz nach Einkommen eh nicht der Richtige..

ERST muss Berufsunfhigkeit im bisherigen Beruf vorliegen.. denn eine Frage nach "bisherige Lebensstellung" spielt erst in der Prfung einer sog. "Verweisung" (abstrakt oder konkret) eine Rolle..

Und zur bisherigen Lebensstellung gehrt eben nicht nur das Einkommen.. sondern auch das Ansehen und die Wertschtzung...
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urbanr
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Anmeldungsdatum: 23.03.2009
Beitrge: 4

BeitragVerfasst am: 24.03.09, 16:05    Titel: Antworten mit Zitat

Danke fr die Antworten.

-fr 50% BU gibt es diesbezglich Beispiele?

Kann ich als nicht Jurist Urteile speziell zur privaten BU irgendwo einsehen?

Ein Beispiel:

A war 6 Monate wegen derselben Krankheit ununterbrochen krank. Die private BU hat ihre Leistungspflicht anerkannt und fr die 6 Monate vertragsgem geleistet.

A ndert nun aufgrund des gleichen Leidens wegen aufgrund rztlichem Rat die Ttigkeit von Voll- auf Halbtagsbeschftigung.

1. Gilt dies nun als 50 % BU, wenn dies so in den Vertragsbedingungen steht.

2. Entfllt hier die Prfung, wie dies im ersten Leistungsfall vonnten war, da es sich um das gleiche Leiden, die gleiche Krankheit handelt?


Danke noch einmal.

Gru

UR
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dermayer
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied


Anmeldungsdatum: 11.08.2006
Beitrge: 107
Wohnort: Stuttgart

BeitragVerfasst am: 24.03.09, 17:06    Titel: Antworten mit Zitat

urbanr hat folgendes geschrieben::
Danke fr die Antworten.

-fr 50% BU gibt es diesbezglich Beispiele?

Kann ich als nicht Jurist Urteile speziell zur privaten BU irgendwo einsehen?


Nagtrlich gibt es Urteile und bei vielen Gerichten kann man die auch online einsehen. Tante google hilft.

Nur hilft die Pauschalaussage 50 % BU nichts, da keine zwei Flle gleich sind (-> Menschen haben unterschiedliche Berufsaufgaben, unterschiedliche Erscheinungsformen von Krankheiten, unterschiedliche Konstitution, andere (ggf. mitwirkende) Vorerkrankungen)...

urbanr hat folgendes geschrieben::

Ein Beispiel:

A war 6 Monate wegen derselben Krankheit ununterbrochen krank. Die private BU hat ihre Leistungspflicht anerkannt und fr die 6 Monate vertragsgem geleistet.

A ndert nun aufgrund des gleichen Leidens wegen aufgrund rztlichem Rat die Ttigkeit von Voll- auf Halbtagsbeschftigung.

1. Gilt dies nun als 50 % BU, wenn dies so in den Vertragsbedingungen steht.

2. Entfllt hier die Prfung, wie dies im ersten Leistungsfall vonnten war, da es sich um das gleiche Leiden, die gleiche Krankheit handelt?

UR


Da fehlt mir schon das Verstndis fr die Frage - wenn der Versicherer bereits wegen BU leistet, warum soll dann wegen einer Reduzierung der Arbeitszeit, die womglich aus medizinischen Grnden auch noch geboten ist, eine erneute Leistungsprfung anfallen und was soll das mit der Frage, ob jemand zu 50 % BU ist zu tun haben (Vergleichsbasis ist die Leistungsfhigkeit nach Eintritt der BU mit dem Stand vorher in gesunden Tagen)..
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urbanr
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Anmeldungsdatum: 23.03.2009
Beitrge: 4

BeitragVerfasst am: 24.03.09, 17:18    Titel: Antworten mit Zitat

Dies ist so gemeint:

A war 6 Monate AU . Fr diese Zeit wurde von der Versicherung geleistet, sowie es vertraglcih nach der 6 Monatsbedingung geregelt ist.

Nach diesen 6 Monaten arbeitet A wieder vollschichtig weiter. Und die Versicherung leistet demzufolge nicht mehr.

Einer erneuten Verschlechterung der Gesundheit zur Folge ( bedingt durch die gleiche Krankheit wie im ersten Leistungsfall) wird von medizinischer Seite empfohlen die Arbeitszeit zu reduzieren ( auf mindestens 50 % ) um einer noch weiteren Verschlechterung der gesundheitlichen Lage vorzubeugen.

Wird hier nun die Versicherung leisten, weil 1. 50 % BU vorliegt und 2. Sie wegen der Krankheit eh schon einmal geleistet hat, diese also anerkennt?
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dermayer
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Anmeldungsdatum: 11.08.2006
Beitrge: 107
Wohnort: Stuttgart

BeitragVerfasst am: 24.03.09, 17:32    Titel: Antworten mit Zitat

urbanr hat folgendes geschrieben::
Dies ist so gemeint:

A war 6 Monate AU . Fr diese Zeit wurde von der Versicherung geleistet, sowie es vertraglcih nach der 6 Monatsbedingung geregelt ist.

Nach diesen 6 Monaten arbeitet A wieder vollschichtig weiter. Und die Versicherung leistet demzufolge nicht mehr.

Einer erneuten Verschlechterung der Gesundheit zur Folge ( bedingt durch die gleiche Krankheit wie im ersten Leistungsfall) wird von medizinischer Seite empfohlen die Arbeitszeit zu reduzieren ( auf mindestens 50 % ) um einer noch weiteren Verschlechterung der gesundheitlichen Lage vorzubeugen.

Wird hier nun die Versicherung leisten, weil 1. 50 % BU vorliegt und 2. Sie wegen der Krankheit eh schon einmal geleistet hat, diese also anerkennt?


Neue Leistungen knnen dann "natrlich" auch nur nach einer erneuten Leistungsprfung fllig werden. Denn die Versichertengemeinschaft (und damit auch Sie) hat Anspruch darauf, dass nicht "auf Zuruf", sondern nur bei Vorliegen der vertraglichen Voraussetzungen Leistungen erbracht werden. Ansonsten wrde die Beitrge fr alle schnell ins Unermessliche steigen..

Ob 50 % Bu vorliegt hat ja (mehr oder minder) nichts damit zu tun, welche Arbeitszeit (warum auch immer!) vereinbart wird. Die BU-Versicherung ist keine Arbeitsplatz oder -zeit Versicherung..

Raubbau an der Gesundheit muss nicht geleistet werden (sog. "berobligatorisches Verhalten")

Antworten kann Ihnen hier nur Ihr Versicherer geben, wenn Sie einen Leistungsantrag stellen.. und am besten sofort, wenn Sie der Ansicht sind, dass Ihr Leistungsvermgen nur mehr 50 % (oder weniger) als in gesunden Tagen betrgt... (nicht, dass, falls keine rckwirkenden Leistungen vorgesehen sind, Sie wegen Fristversumnissen fr versptete Monate keine Leistung erhalten.)
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urbanr
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Anmeldungsdatum: 23.03.2009
Beitrge: 4

BeitragVerfasst am: 24.03.09, 18:01    Titel: Antworten mit Zitat

Danke fr die Antwort.

und Entschuldigung wenn die Darstellung ein bichen dmlich ausschaut.

Letztlich geht es darum, eine langfristige AU, > 6 Monate was sowieso einer Leistungspflicht der Versicherung bedeuten wrde , wie diese schon einmal vorlag, zu verhindern, in dem das Arbeitspensum reduziert wird.

Ein rtzlicher Nachweis fr eine >6 Monatige AU wre genauso mglich, wie eine 50% Reduzierung der Arbeitszeit.

Nun die Frist zwischen der ersten Leistung und der erneuten Erkrankung, die zu einer Einschrnkung fhrt ist demnach nicht von Bedeutung, da zwischendurch als " Geheilter"
der Beruf weiter ausgebt wurde, oder verstehe ich das falsch?

Fals es nun zu kompliziert wird bitte nicht unntig bemhen.

Danke fr die bisherigen Antworten.

Gru

UR
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