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Rcklastschriftgebhren

 
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nep1
Interessierter


Anmeldungsdatum: 04.04.2005
Beitrge: 18

BeitragVerfasst am: 03.05.05, 08:28    Titel: Rcklastschriftgebhren Antworten mit Zitat

Guten Tag,

wenn ich eine Lastschrift zurckgebe und es sich als nicht berechtigt rausstellt habe ich ja die Kosten fr die Rcklastschrift zu tragen.

Wie hoch darf diese Max sein ? Gibt es da irgendwo eine Richtlinie ?
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nebelhoernchen
FDR-Mitglied
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Anmeldungsdatum: 02.01.2005
Beitrge: 6900

BeitragVerfasst am: 03.05.05, 08:45    Titel: Antworten mit Zitat

Fr Sie ist das Zurckgeben einer Lastschrift kostenlos.
Der Abbuchende wird mit den Bankgebhren beider Banken (eigen und fremd) belastet.
Das ganze schwankt je nach beteiligten Banken und je nach Hhe des Betrages zwischen 3,- und 15,- Euro.
Der Abbuchende darf ggfs. - je nach vertraglicher Vereinbarung - im Falle einer ungerechtfertigten Rckgabe einer Lastschrift eigene Bearbeitungsentgelte hinzuaddieren.
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nep1
Interessierter


Anmeldungsdatum: 04.04.2005
Beitrge: 18

BeitragVerfasst am: 03.05.05, 08:57    Titel: Antworten mit Zitat

kann ich verlangen das er mir die kosten seiner bank offenlegt ?
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nep1
Interessierter


Anmeldungsdatum: 04.04.2005
Beitrge: 18

BeitragVerfasst am: 03.05.05, 09:00    Titel: Antworten mit Zitat

kann ich ggf verlangen das er mir die gebhren seiner bank nachweit ?
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nebelhoernchen
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied


Anmeldungsdatum: 02.01.2005
Beitrge: 6900

BeitragVerfasst am: 03.05.05, 09:02    Titel: Antworten mit Zitat

Wenn der Abbuchende diese Kosten Ihnen gegenber als Schadensersatz geltend machen will, muss er sie im Zweifel natrlich nachweisen.
Dazu reicht ja eine Kopie des Kontoauszuges mit der betreffenden Rcklastschrift, da sind die Gebhren entsprechend mit ausgewiesen.
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nep1
Interessierter


Anmeldungsdatum: 04.04.2005
Beitrge: 18

BeitragVerfasst am: 04.05.05, 12:13    Titel: Antworten mit Zitat

Nehmen wir mal folgenden Fall an:

Jemand berechnet mir 10 Rcklastschriftgebhren als Schadensersatz.

Ich bin natrlich gern bereit zu zahlen aber htte gerne die Belege.

Nun bekomme ich die Belege und sehe das seine Bank ihm nur 5 Gebhren in REchnung gestellt hat.

Frage hat er sich jetzt des Betruges Strafbar gemacht ?
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hjb
FDR-Mitglied
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Anmeldungsdatum: 28.01.2005
Beitrge: 640
Wohnort: Berlin

BeitragVerfasst am: 05.05.05, 09:30    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

das hat mit Betrug nichts zu tun und ist auch strafrechtlich nicht relevant.

Vereinfacht gesagt : Wer durch das Verhalten eines anderen einen Schaden erleidet, bekommt den vom Verursacher ersetzt. (823 BGB)
Durch das Verhalten des Kontoinhabers (unberechtigter Widerspruch) hat der Zahlungsempfnger einen Schaden erlitten und kann den geltend machen. Dieser Schaden besteht nicht nur aus den Gebhren der anderen Banken (es sind immer zwei), sondern auch aus seinem eigenen Bearbeitungsaufwand.

Es gibt viele Urteile zu der Zulssigkeit dieser eigenen Gebhren in einem vertretbaren Rahmen, aber 5, sogar 10 Euro werden da als zulssig angesehen. Dazu kommen noch die Auslagen der Banken. Die Bank des Kontoinhabers schlgt pauschal 3 Euro drauf, die Spesen der Bank des Zahlungsempfngers sind variabel (teilweise Verhandlungssache) und meist auch betragsabhngig.

Gruss Hans-Jprgen
***
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jimmythebob
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied


Anmeldungsdatum: 13.01.2005
Beitrge: 510

BeitragVerfasst am: 05.05.05, 22:45    Titel: Antworten mit Zitat

Wenn der Zahlungsempfnger vorgibt einen Schaden X in einer bestimmten Hhe erlitten zu haben, was de facto nicht der Fall ist und er Betrag X nun vom Kontoinhaber haben mchte, so handelt es sich sehr wohl um einen strafbaren Betrugsversuch.
Ausserdem ergibt sich der Schadensersatzanspruch nicht aus deliktischen Ansprchen (823BGB), sondern aus vertraglichen Ansprchen, die in 280ff BGB geregelt sind.
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