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BETRUG ? Was kann man tun ??

 
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Mona-Lisa
FDR-Mitglied


Anmeldungsdatum: 11.04.2005
Beitrge: 56

BeitragVerfasst am: 13.01.06, 15:12    Titel: BETRUG ? Was kann man tun ?? Antworten mit Zitat

A und B sind seit 3 Monaten geschieden.
B wurde zu Unterhaltszahlungen gegen A verpflichtet, jedoch nur zur Hlfte der beanspruchten Betrge, weil die Schuldfrage bearbeitet wurde.
Nun erfrt B von einem befreundeten Versicherungsvertreter, dass A whrend der Trennungszeit wegen einem Unfall aus seiner Versicherungspolice eine Summe von 70, oder 80 Tausend Euro erhalten hat.Diese Summe wurde nie erwhnt und wird wie immer "schon verbraucht sein ".
Hat B die Mglichkeit ber ihren Anwalt das Gericht aufzufordern, die Unfallsumme zu berprfen, oder fehlen dem Anwlt Beweise,um ttig zu werden? Muss der Richter berzeugt werden, um den Fall nochmals aufzurollen ?
Der Versicherungsvertreter mchte anonm bleiben, Datenschutz.
Was kann B tun. Muss sie dies einfach hinnehmen ?
Vielen Dank ML.
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Ina_1963
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied


Anmeldungsdatum: 02.07.2005
Beitrge: 256

BeitragVerfasst am: 14.01.06, 14:33    Titel: Antworten mit Zitat

Meines Erachtens msste man differenzieren.
Ist eine Versicherungsleistung z.B. fr krperliche Schden gezahlt worden, wrde ich das nicht mit Einkommen vergleichen, da dieses keinen Zugewinn ist

Anders aber, wenn eine Versicherungsleistung z.B. fr ein hochwertiges Fahrzeug, das whrend der Ehe angeschafft wurde gezahlt wurde. Dann wre meiner Meinung nach, durch den Wegfall des Wertes ( und Verbrauch der Leistung) der Zugewinn gemindert und der andere htte auch einen Anspruch auf die Hlfte der Leistung.

Wenn aber dem Geschdigten z.B. ein Fahrzeug berlassen bzw. zugesprochen wurde, dann war dieser Wert in der Zugewinnberechnung enthalten und dem anderen wrde von der Versicherungsleistung nichts mehr zustehen.

Das ist aber nur meine persnliche Meinung!

Gru
Ina
_________________
Nur meine persnliche Meinung und nicht rechtsverbindlich.
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Mona-Lisa
FDR-Mitglied


Anmeldungsdatum: 11.04.2005
Beitrge: 56

BeitragVerfasst am: 20.01.06, 11:33    Titel: Antworten mit Zitat

Meines Erachtens hat er das Gericht und seine geschiedene Partnerin betrogen.
Bei der PKH verschwieg er die hohe Summe von 80 TD Euro, bei senem Unterhaltsverlangen ebenso.
Kann man bei dieser hohen Summe so tolerant sein, wie Du der Meinung bist ?
Wrdest Du sie ihm schenken und auch noch fr ihn Unterhalt zahlen ??????
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Melly
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied


Anmeldungsdatum: 13.09.2004
Beitrge: 1595

BeitragVerfasst am: 20.01.06, 13:13    Titel: Antworten mit Zitat

Das Geld hat in soweit nix mit dem Unterhalt zu tun, dass man das nur angeben muss, wenn da Zinsen wachsen.
Die Zinsen sind Einkommen, die angegeben werden mssen.
Ansonsten kommt es drauf an, fr was er denn das Geld bekommen hat.
Sieht mir eher nach Schmerzensgeld aus als fr Leitungen fr ein Schrottauto.
Solch hohe Summen werden ja selten ausbezahlt.
Gruss
Melly
_________________
Smilie Melly
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Ina_1963
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied


Anmeldungsdatum: 02.07.2005
Beitrge: 256

BeitragVerfasst am: 20.01.06, 13:33    Titel: Antworten mit Zitat

Wie oben erwhnt, aus meiner Sicht kann man diese Frage nicht allgemeingltig beantworten.

Wenn die Summe z.B. fr eine krperliche Schdigung gezahlt wurde, die einen Umbau der Wohnung/Haus sowie des KFZ etc. erforderlich macht, ist das m.E anders zu sehen als bei einem Schadensausgleich fr materielle Werte.

Bei einer schweren krperlichen Schdigung ist die Zahlung z.B. auch ein Ausgleich fr die entstehenden zustzlichen Kosten und diese knnen in einigen Fllen erheblich hher sein als die gezahlte Versicherungssumme. Zumal durch eine solche Schdigung dann ggf. auch eine Erwerbsunfhigkeit bzw. Erwerbsminderung entstanden sein knnte wodurch dann der Schaden noch erhht wurde. Das kann man m.E. nicht als Zugewinn bewerten.

Mein Tip:
Deinem Scheidungsanwalt bzw. einem Anwalt deines Vertrauens die konkrete Sachlage schildern und einen rechtsgltigen Rat einholen.

Gru
Ina
_________________
Nur meine persnliche Meinung und nicht rechtsverbindlich.
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