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Unterhalt Ehefrau Steuerfreibetrag

 
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Uwe Gentek
noch neu hier


Anmeldungsdatum: 30.12.2005
Beitrge: 2

BeitragVerfasst am: 30.01.06, 13:09    Titel: Unterhalt Ehefrau Steuerfreibetrag Antworten mit Zitat

Halli - Hallo,
bin gerade (noch nicht rechtskrftig) geschieden.
Bezahle fr meine beiden Kinder Unterhalt.
Meine "Ex" bekommt auch noch Unterhalt.
Nun hat der gegnerische Anwalt vorgeschlagen ich solle mir den Ehegattenunterhalt als Steuerfreibetrag in die Steuerkarte eintragen lassen.
So knnte ich monatlich mehr an meine "Ex" zahlen und htte auch selber etwas mehr...
Ist das rechtens oder soll ich auf den Steuerfreibtrag verzichten und mir beim Lohnsteuerjahresausgleich "meinen Anteil" zurck holen?
Mte ich dann nach einem Steuerausgleich meiner "Ex" auch etwas zahlen?
Bin fr alle Antworten dankbar.
Gru Uwe
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fontane
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied


Anmeldungsdatum: 01.12.2004
Beitrge: 257
Wohnort: Berlin

BeitragVerfasst am: 30.01.06, 15:01    Titel: Antworten mit Zitat

Genau genommen besteht sogar eine Verpflichung, das begrenzte Realsplitting auszunutzen, wenn es denn vorteilhaft ist. Das ist es normalerweise dann, wenn der Unterhaltspflichtige einen deutlich hheren Progressionssatz hat als die Unterhaltsempfngerin. Er spart durch den Freibetrag Steuern, sie mu dafr ihre Unterhalt versteueren (allerdings hufig zu einem niedrigeren Satz, so dass ein positives Saldo bleibt, das sich die Ehemaligen teilen knnen). Du bist verpflichtet, ihre Nachteile auszugleichen, was sowohl ihre Steuern betrifft als auch sonstige, die in diesem Zusammenhang entstehen, etwa wegen berschreiten von Einkommensgrenzen. In dieser Hinsicht wrde ich genau hinschauen, ob da nicht irgend etwas lauert.
Ich frage mich, warum der Anwalt das nicht vorher angemerkt hat; man htte das sehr schn mit der Scheidung verhackstcken knnen.
Gre
fontane
(macht auch Realsplitting zum beiderseitigen Vorteil)
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