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recht.de :: Thema anzeigen - Pferd verkauft, Verkufer will es zurck. Eilt!
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Pferd verkauft, Verkufer will es zurck. Eilt!

 
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cabudel
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Anmeldungsdatum: 03.12.2005
Beitrge: 1

BeitragVerfasst am: 03.12.05, 19:57    Titel: Pferd verkauft, Verkufer will es zurck. Eilt! Antworten mit Zitat

Hallo,

A hat vor ca. 1 Jahr ein Pferd an B verkauft. A war mit diesem Pferd sehr schlecht umgegangen. Das Pferd stand z.B. irgendwo auf einer Koppel, bekam 1 x in der Woche Futter, wurde geschlagen, hatte nie einen Hufschmied gesehen etc. A hatte noch weitere Pferde, die wurden aber, soweit mir bekannt, vom Tierschutzverein "gerettet".

B kam mit dem Pferd nicht klar und konnte auch nicht reiten. B hat sich C als Reitbeteiligung gesucht. C hat sich liebevoll um das Pferd gekmmert und ihm sein Trauma genommen. B wurde schwanger und hatte auch kein Geld mehr fr ein Pferd. B hat C das Pferd -mit Vertrag- vor ca. 1/2 Jahr verkauft. In dem Vertrag besttigt B, alleiniger Eigentmer des Pferdes zu sein.

Jetzt behauptet B, A htte sich gemeldet und A gibt an, ein Vorkaufsrecht auf das Pferd zu haben und sie wolle das Pferd zurck. Ob A. ein Vorkaufsrecht hat, kann ich nicht sagen, da B sich diesbezglich nicht uert und es auch sonst, leider, nicht so mit der Wahrheit hlt.

Ist es mglich, da C das Pferd an A zurckgeben mu? C geht liebevoll mit dem Pferd um, hat ihn aufgepppelt (er war sehr abgemagert), ihm seine Angst genommen etc. und mchte natrlich nicht, da das Pferd wieder in die Hnde von A kommt und mglicherweise wieder "leiden" mu. Auerdem hngt C natrlich sehr an dem Pferd.

Kann man im Zweifelsfall B fr die entstanden Kosten haftbar machen, wenn sie das Vorkaufsrecht verschwiegen hat, oder nur fr den Kaufpreis?

In erster Linie sind wir fr gute Tipps dankbar, wie man vorgehen kann, da das Pferd nicht wieder in die Hnde von A kommt.

Vielen Dank fr gute Tipps und die Hilfe.

Gru
Marion
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Abrazo
FDR-Mitglied
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Anmeldungsdatum: 30.05.2005
Beitrge: 5941
Wohnort: Kln

BeitragVerfasst am: 03.12.05, 20:40    Titel: Antworten mit Zitat

Wenn ein Tierschutzverein sich der anderen Pferde angenommen hat, sollte man den heraus finden. Denn es gibt da ja auch noch das Tierschutzgesetz, und der Verein htte gewiss keine Ansprche stellen knnen, wenn die Tiere ordnungsgem gehalten worden wren. Dann wird er gewiss dabei behilflich sein, dass A das Pferd nicht wieder bekommt.

Mglich ist aber auch, dass B gelogen hat, dass es nicht A war, der das Pferd schlecht behandelt hat, sondern B. In dem Falle msste aber mit A zu vehandeln sein.
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kdtimm
Account gesperrt


Anmeldungsdatum: 09.09.2005
Beitrge: 1858
Wohnort: Aachen

BeitragVerfasst am: 04.12.05, 02:34    Titel: Antworten mit Zitat

1) kann A behaupten was er will, er muss es schlssig beweisen knnen.
2) wenn ihm seine Tiere weggenommen worden sind, dann ist er haarscharf an einen Haltungsverbot vorbeigeschlittert und sollte sich nicht zuweit aus dem Fenster lehnen, denn das kann man ja noch nachholen.
3) wenn B das Pferd nicht frei von Rechtsmngel verkauft hat, kann man ihm klagen bis er seines Lebens nicht mehr froh wird.
4) lassen sich persnlichen Bindungen an das Tier durchaus geltend machen.
5) glauben sie Abrazo kein Wort, denn der will mit seinen Hund zur Hetzjagd gehen.
_________________
Mit freundlichen Grssen,
aber bitte mit der ntigen Skepsis geniessen, ist nur meine Meinung.
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Abrazo
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied


Anmeldungsdatum: 30.05.2005
Beitrge: 5941
Wohnort: Kln

BeitragVerfasst am: 04.12.05, 08:48    Titel: Antworten mit Zitat

1. behauptet hat B, nicht A.

2. der eigene Hund liegt mir nher als die fremde Wildsau, denn die ist dreckig, stinkt und lsst sich nicht am Bauch kraulen.

3. glauben Sie kdtimm kein Wort, der steht auf Sauerbraten.
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kdtimm
Account gesperrt


Anmeldungsdatum: 09.09.2005
Beitrge: 1858
Wohnort: Aachen

BeitragVerfasst am: 04.12.05, 10:57    Titel: Antworten mit Zitat

Abrazo hat folgendes geschrieben::
2. der eigene Hund liegt mir nher als die fremde Wildsau, denn die ist dreckig, stinkt und lsst sich nicht am Bauch kraulen.

Guter Gedanke.

Wenn man die Sue ein wenig mit Deodorant und Intimspray behandeln wrde, knnte man sie gar nicht mehr von den feinen Herrn Jgern unterscheiden und alles wre in Ordnung.
Dafr bekommen Sie ein WWF Ansteckbrchen.
_________________
Mit freundlichen Grssen,
aber bitte mit der ntigen Skepsis geniessen, ist nur meine Meinung.
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rarichter
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Anmeldungsdatum: 31.10.2005
Beitrge: 72
Wohnort: Heidelberg

BeitragVerfasst am: 15.02.06, 15:19    Titel: Re: Pferd verkauft, Verkufer will es zurck. Eilt! Antworten mit Zitat

cabudel hat folgendes geschrieben::

Jetzt behauptet B, A htte sich gemeldet und A gibt an, ein Vorkaufsrecht auf das Pferd zu haben und sie wolle das Pferd zurck. Ob A. ein Vorkaufsrecht hat, kann ich nicht sagen, da B sich diesbezglich nicht uert und es auch sonst, leider, nicht so mit der Wahrheit hlt.

Vorkaufsrecht heit A muss es ausben, und kann zu den gleichen Konditionen, nicht zu besseren, in den Vertrag eintreten. Was B sagt ist daher egal.

cabudel hat folgendes geschrieben::

Kann man im Zweifelsfall B fr die entstanden Kosten haftbar machen, wenn sie das Vorkaufsrecht verschwiegen hat, oder nur fr den Kaufpreis?

Sollte machbar sein.
_________________
Frank Richter
Rechtsanwalt

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69221 Dossenheim
- Tierrecht, Vereinsrecht, Strafrecht, Internetrecht, Werberecht -
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Waschbrin
FDR-Mitglied
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Anmeldungsdatum: 28.02.2005
Beitrge: 792

BeitragVerfasst am: 15.02.06, 18:19    Titel: Re: Pferd verkauft, Verkufer will es zurck. Eilt! Antworten mit Zitat

Hallo Marion,

ich gehe mal davon aus, da das Pferd einen Equidenpass besitzt und Person C inzwischen als Eigentmerin darin eingetragen ist? Dann wrde ich, wre ich Person C, der Dinge harren die da kommen. Wenn Person B der Person A das Vorkaufsrecht fr das Pferd zugesichert hat im Falle eines evtuellen Weiterverkaufes, und dann das Pferd an Person C verkauft hat, ohne Person A darber zu informieren (und Person A konnte aus diesem Grund das Vorkaufsrecht nicht nutzen), dann hat Person B ein Problem mit Person A, nicht Person C. Denn Person B hat einen Vertrag gebrochen, nicht Person C.

Letztendlich wird Person A auch gegen Person B nichts ausrichten knnen, denn selbst in schriftlichen Kaufvertrgen wird meistens nicht festgehalten, was passiert, wenn einer der beiden Vertragspartner vertragsbrchig wird. So htte Person A eine Vertragstrafe in einer festgelegten Hhe im Kaufvertrag vereinbahren knnen, sollte Person B sich an eine Klausel des Vertrages nicht halten. Und die meisten Pferde werden gar nicht mit schriftlichem Kaufvertrag verkauft, sondern immer noch "per Handschlag" (= mndlichem Kaufvertrag). Wenn so eine Sache vor Gericht geht, dann geht sie meistens aus wie das Hornberger Schieen.

Sollte Person A doch in irgend einer Weise eine gerichtliche Vollmacht erwirken, nach welcher Person C das Pferd an ihn bergeben mte, denke ich, da eine gepfefferte Aufstellung ber die Unterhaltskosten im letzten halben Jahr fr das Pferd (Stall, Futter, Tierarzt, Schmied, sonstige Aufwendungen wie z.B. Fahrkosten zum Stall usw.), die Person C dann natrlich von Person A einfordert, einen Gesinnungswandel herbeifhren wrden. Als Anhaltspunkt knnte man sich an den Tagesstzen orientieren, die Gestte fr die Unterbringung fremder Pferde blicherweise verlangen. Z.B. zahlt man fr Stuten, die zur Bedeckung einige Tage auf einem Gestt verbleiben, fr die Unterbringung meist 8 bis 15 Euro pro Tag, je nach Unterbringung der Stute (Stall/Koppelgang)

LG Waschbrin
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Rabe29
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied


Anmeldungsdatum: 25.08.2005
Beitrge: 107

BeitragVerfasst am: 20.02.06, 21:16    Titel: Antworten mit Zitat

alles aufessen bevor es einem anderen in die Hnde fllt
war mal ein Spruch vor langer Zeit
zieht auch Heute noch

sorry

Waschbrin hat denke ich auch Recht
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