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Hunde verkauft, nicht alles Geld erhalten!

 
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deerhunter
FDR-Mitglied


Anmeldungsdatum: 31.12.2005
Beitrge: 55
Wohnort: in der Nhe von Leipzig

BeitragVerfasst am: 03.02.06, 18:17    Titel: Hunde verkauft, nicht alles Geld erhalten! Antworten mit Zitat

Ein Hobbyzchter ( 1 Wurf / Jahr - 10 Wrfe in 24 Jahren) verkauft im Oktober als Privatperson einen selbst gezchteten Jagdhund (3 jhrig, zuchttauglich und ausgebildet), an einen Bekannnten, fr einen Freundschaftspreis von 2.500,- (Wert auf dem freien Markt ca. 6.000,- ), aus privaten Grnden.
Mit diesem Preis sind nicht mal die Unkosten des Hundes bis zu diesem Alter gedeckt. Es wurde ein ordnungsgemer Kaufvertrag (Privatvertrag unter Ausschluss jeder Gewhrleistung) als "Gebrauchtware" abgeschlossen. Der Kufer besichtigt den Hund ausgiebig, berprft seine Leistungsfhigkeit und bekommt eine Gesundheitsbescheinigung des Tierarztes. Der Kufer leistet eine Anzahlung von
900,- und nimmt den Hund mit. Ahnentafel bleiben wie vereinbart bis zur vollstndigen Zahlung beim Verkufer (Eigentumsvorbehalt am Hund ist vertraglich festgehalten). Danach kommt trotz mehrere Anmahnungen nie wieder eine Zahlung. Immer wieder Ausreden, angebliche Mngel ( aber erst nach mehr als 8 Wochen, als die 1. Mahnung kam aufgetreten) ohne Beweis. Eine angeblich tdliche Erkrankung des Tieres, die dann nach massiven drngen durch den Verkufer auch tierrztlich untersucht wird, stellt sich als Hirngespinst raus!
Es wird vom Kufer mehrfach in Emails und SMS auf den noch fehlenden Betrag von 1.600 hingewiesen, aber man solle den Kaufpreis jetzt mindern oder es wird mit Klage gedroht wenn man die Ahnentafel nicht bergibt.
Was kann man tun?
RV will nicht Kosten fr Anwalt bernehmen, weil Zucht immer gewerblich ist!?! Es handelt sich hier jedoch um den Privatvertrag zwischen 2 Personen!
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Abrazo
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied


Anmeldungsdatum: 30.05.2005
Beitrge: 5941
Wohnort: Kln

BeitragVerfasst am: 03.02.06, 23:06    Titel: Antworten mit Zitat

Ohne Anwalt wird da aber nicht viel zu machen sein.

Ich tippe darauf, der hat einfach nicht genug Geld, um den Hund zu bezahlen.

Ich wrde dem Mann erst mal einen Mahnbescheid verpassen. Kann man zwar auch alleine machen, aber besser ist es, gleich vom Anwalt. Mahnbescheid (Formulare gibt es im Schreibwarenladen) ist nicht so furchtbar teuer und die Kosten fr den Anwalt kommen auf die Hauptforderung oben drauf, das heit, der Schuldner muss auch die bezahlen. Ebenso wie die Gebhr fr den Mahnbescheid natrlich.

Heutzutage ist es fast schon normal, dass gegen Mahnbescheide widersprochen wird. Nicht, weil die Forderung strittig wre, sondern um Zeit zu gewinnen. Oder in der Hoffnung, der Glubiger wrde nicht klagen. Sollte er bei Widerspruch aber tun. Vielleicht in den meisten Fllen kommt es gar nicht zu einem richtigen Prozess, weil der Schuldner sich nicht rhrt. Dann macht der Richter einen Strich unter die Klage und erlsst ein Versumnisurteil - und dann hast du einen 30 Jahre gltigen Titel in der Hand, mit dem du das Konto des Schuldners pfnden oder den Gerichtsvollzieher losschicken kannst.

Die Alternative ist, der Schuldner widerspricht dem Mahnbescheid nicht, zahlt aber auch nicht, dann beantragt man Vollstreckungsbescheid, widerspricht der Schuldner dem auch nicht, kriegt man genau so seinen Titel.

Fr einen Anwalt ist das Routine. Das zieht der mit links durch. Und smtliche Kosten dafr hat der Schuldner zu tragen, wenn er nicht Recht bekommt, und danach sieht es hier eigentlich nicht aus (ist bei der heutigen schlechten Zahlungsmoral auch sehr selten).

Ich wrde das einfach so knallhart durchziehen, denn alles andere kostet nur unntig Nerven und macht rger.
_________________
Gre,
Abrazo
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Nordlicht_1
FDR-Mitglied


Anmeldungsdatum: 05.07.2005
Beitrge: 47

BeitragVerfasst am: 04.02.06, 10:13    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo deerhunter,

ich habe mal die Auskunft bekommen, dass man fr eine Hundezucht kein Gewerbe anmelden muss.
Erkundige dich hier doch mal beim Finanzamt (oder Anwalt).

Nur:
Wenn deine Ansprche berechtigt sind, dann msste der Kufer auch deine Anwaltskosten bernehmen.
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Abrazo
FDR-Mitglied
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Anmeldungsdatum: 30.05.2005
Beitrge: 5941
Wohnort: Kln

BeitragVerfasst am: 04.02.06, 12:25    Titel: Antworten mit Zitat

Hngt meines Wissens ab von einer doch recht begrenzten Anzahl an produzierten Wrfen.

Ist nicht nur eine Sache von Finanz- und Gewerbeamt, sondern eine Frage des Tierschutzgesetzes, denn wer gewerbsmig zchtet, braucht eine Erlaubnis.
Von daher wrde ich mich eher an das Veterinramt wenden, das msste ber die zulssige Grenze der Hobbyzucht am ehesten Bescheid wissen.
_________________
Gre,
Abrazo
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deerhunter
FDR-Mitglied


Anmeldungsdatum: 31.12.2005
Beitrge: 55
Wohnort: in der Nhe von Leipzig

BeitragVerfasst am: 04.02.06, 20:44    Titel: Antworten mit Zitat

Also laut Veterinr bin ich ein reiner Hobbyzchter. Hier liegt erst ein Gewerbe bei mind. 1 Wurf / Jahr vor! Jedenfalls in meiner Gemeinde!
Ich warte jetzt mal die letzte angesetzte Frist ab und dann gibt es einen Mahnbescheid! Was muss man da beachten und was kostet dies an Gebhren?
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Abrazo
FDR-Mitglied
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Anmeldungsdatum: 30.05.2005
Beitrge: 5941
Wohnort: Kln

BeitragVerfasst am: 04.02.06, 21:28    Titel: Antworten mit Zitat

Falls du keine schriftliche letzte Mahnung geschickt hast, wrde ich empfehlen, das zu tun. Das ist zwar nicht immer ntig, klrt aber die Angelegenheit.

Die Kosten eines Mahnbescheides richten sich nach seiner Hhe.

Die Experten fr Mahnbescheide sitzen im Inkasso-Forum. Da findest du auch garantiert gute Links, aus denen du alles Notwendige entnehmen kannst, wenn du mal in alten Threads suchst oder nachfragst.

Ansonsten: nach Mahnbescheid googeln.

(Ich bin nmlich dazu zu faul)
_________________
Gre,
Abrazo
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Waschbrin
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied


Anmeldungsdatum: 28.02.2005
Beitrge: 792

BeitragVerfasst am: 04.02.06, 21:33    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Deerhunter,

fr den Begriff "gewerbliche Hundezucht" gibt es zwei verschiedene Definitionen: Finanz- und Veterinramt richten sich nach der Anzahl der zuchtfhigen Hndinnen. Ab der 4. Hndin im zuchtfhigen Alter gilt ein Zchter als "gewerblich" und mu seine Zucht u.a. beim Veterinramt melden. ACHTUNG: Die Definition ist rein abhngig von der Anzahl der Hndinnen! Was nicht bedeutet, da mit allen Hndinnen auch gezchtet werden mu. Es zhlen u.a. auch Hndinnen mit, die einen zuchtausschlieenden Mangel besitzen, sofern sie das zuchtfhige Alter erreicht haben. D.h. zchtet ein Zchter mit einer Hndin, hlt aber noch drei weitere (die nicht in der Zucht stehen), dann ist er offiziell fr Finanz- und Veterinramt ein "gewerblicher Zchter". Hlt ein Zchter nur zwei Hndinnen und zchtet mit beiden, zhlt er fr Finanz- und Veterinramt nicht zu den gewerblichen Zchtern.

Anders sieht die Definition des "gewerblichen Zchters" gem des neuen Kaufrechts aus. Hier reicht eine "regelmige Zuchtttigkeit", auch ohne eine Absicht der Gewinnerzielung. D.h. z.B. regelmig alle zwei oder drei Jahre einen Wurf zchten ist auch "regelmig".

Wobei ich denke, da es von der Versicherungsgesellschaft abhngt, ob sie Rechtsstreitigkeiten, die durch den Verkauf von Welpen bzw. die Zucht generell entstehen, bernimmt. Meine Versicherungsgesellschaft hat mir bei Vertragabschlu zugesichert, da meine Zuchtttigkeiten im Rahmen dessen liegen, was abgesichert ist (aber die gehrt zu den teureren Versicherungen).

Wobei ich jetzt den Zusammenhang zwischen dem Verkauf eines Althundes und der Zuchtttigkeit nicht erkenne. Meiner Ansicht nach ist es im betreffenden Fall unerheblich, ob der Hund aus eigener Zucht stammt oder nicht. Es handelt sich um einen Verkauf von Privat an Privat (ich denke nicht, da der Verkufer beim Finanzamt ein Gewerbe als Hundeausbilder und -hndler angemeldet hat).

Meiner Auffassung nach ist der Verkufer weiterhin der Eigentmer des Hundes. Wre ich der Verkufer, wrde ich auf Rckgabe des Hundes klagen. Ich denke, der Zeitraum, der im Kaufvertrag zur vollstndigen Zahlung des Hundes angegeben wurde, ist inzwischen berschritten. Damit ist der Kufer vertragsbrchig geworden und der Verkufer kann den Kaufvertrag auflsen. Ich wrde mir sogar vorbehalten, die Anzahlung mit evtl. Unkosten zu verrechnen, sollte der Kufer sich irgendwie quer stellen.

Mit der Sache wrde ich auf jeden Fall zu einem Rechtsanwalt gehen.

LG Waschbr
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deerhunter
FDR-Mitglied


Anmeldungsdatum: 31.12.2005
Beitrge: 55
Wohnort: in der Nhe von Leipzig

BeitragVerfasst am: 07.02.06, 11:12    Titel: Antworten mit Zitat

Nach Beschwerde, beim Vorgesetzten der Dame die mir die Schadensbernahme verweigert hat, luft jatzt alles. "Schadensbernahme wird selbstverstndlich bei einem so treuen Kunden bernommen". Kein Wort von Gewerbe.
Warten wir das weitere Prozedre ab!
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Abrazo
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied


Anmeldungsdatum: 30.05.2005
Beitrge: 5941
Wohnort: Kln

BeitragVerfasst am: 07.02.06, 12:26    Titel: Antworten mit Zitat

Prima!
(Kostet die Versicherung wahrscheinlich eh kein Geld, weil sie sich das vom Schuldner zurck holen kann - also hat die Dame wohl ein bisschen gesponnen.)
_________________
Gre,
Abrazo
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deerhunter
FDR-Mitglied


Anmeldungsdatum: 31.12.2005
Beitrge: 55
Wohnort: in der Nhe von Leipzig

BeitragVerfasst am: 07.02.06, 12:30    Titel: Antworten mit Zitat

Da diese Vorgesetzte den Namen dieser Mitarbeiterin haben wollte, wird diese wohl einen "Einlauf" bekommen.
Morgen ist Termin bei meinem Anwalt!
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schlaflosER
noch neu hier


Anmeldungsdatum: 13.02.2006
Beitrge: 2

BeitragVerfasst am: 13.02.06, 05:23    Titel: Antworten mit Zitat

ist ein hund eigentlich "pfndbar"? also ausgehend von dem fall der oben geschildert wurde?!
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deerhunter
FDR-Mitglied


Anmeldungsdatum: 31.12.2005
Beitrge: 55
Wohnort: in der Nhe von Leipzig

BeitragVerfasst am: 15.03.06, 17:59    Titel: Antworten mit Zitat

Will mal wieder aktualisieren.
Jetzt geht es also immer schn hin & her zwischen unseren Anwlten! Der gegnerische Anwalt hat inzwischen eingesehen, dass noch Geld offen ist. Allerdings will er jetzt den Kauf rckgngig machen, wegen einer Krrankheit, die laut eigenem TA - Gutachten gar keine ist (Liegestelle am Ellbogen).
Das will ich aber nicht, da ich gehrt habe, dass der Hund massiv in der Ausbildung versaut wurde (Jagdgebrqauchshund)!
Mein Anwalt meint, dass wir unser Geld schon bekommen.

Jetzt schiet der Kufer aber bse gegen mich. Sein Anwalt hat in seinem Auftrag Anzeigen gegen mich bei der Staatsanwaltschaft, Veterinrmamt, 5 umliegenden Tierschutzvereinen (Tierschutzwidrige Haltung meiner Zuchthndin im Auto usw.) gemacht. Der Amtsveterinr kam, hat meinen hervorragenden Zwingen (15qm innen + 50 qm Auslauf) bewundert und sich ber die Anzeige gewundert!
Dann eine Anzeige beim Ordnungsamt wegen nicht ordnungsgem gesicherten Jagdwaffen im Haus. Polzei kam und hat meinen Waffenschrank besichtigt und fr ordnungsgem befunden!
Dann eine Anzeige wegen Betrug beim Hunde Verkauf an die Staatsanwaltschaft und Anzeige bei der unteren Jagdbehrde wegen Jagdvergehen, ohne jeden Beweis.
Auch das Finanzamt soll schon eine Anzeige gegen mich haben!

Eine Unterlassungserklrung meines Anwaltes wurde ignoriert!

Was kann man noch machen? Mir reicht es langsam! Als kleiner Landarzt und ehrenamtlicher Brgermeister muss ich auch auf meinen Ruf achten!
_________________
Gru

Adam
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Waschbrin
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied


Anmeldungsdatum: 28.02.2005
Beitrge: 792

BeitragVerfasst am: 15.03.06, 22:20    Titel: Antworten mit Zitat

deerhunter hat folgendes geschrieben::
Allerdings will er jetzt den Kauf rckgngig machen, wegen einer Krrankheit, die laut eigenem TA - Gutachten gar keine ist (Liegestelle am Ellbogen).
Das will ich aber nicht, da ich gehrt habe, dass der Hund massiv in der Ausbildung versaut wurde (Jagdgebrqauchshund)!


deerhunter hat folgendes geschrieben::
Was kann man noch machen? Mir reicht es langsam! Als kleiner Landarzt und ehrenamtlicher Brgermeister muss ich auch auf meinen Ruf achten!


Tja Deerhunter,

irgendwo mut Du Deine Prioritten setzen! Entweder Du setzt Deine Interessen durch und machst Dich dadurch bei einer Person massiv unbeliebt, die dann auf immer und ewig versuchen wird Dir an den Karren zu pinkeln. Oder aber Dir ist es lieber, nicht so viel Wind zu machen, damit Deine berufliche und politische Karriere nicht unntig angekratzt wird, dann solltest Du den Hund zurck nehmen und der Person den Kaufpreis zurck geben. Ein bisschen Schwund ist immer, und ich denke mal Du wirst nicht gerade am Hungertuch nagen.

Wobei es mir in einem solchen Fall vorrangig um den Hund ginge...

LG Waschbrin
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deerhunter
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Anmeldungsdatum: 31.12.2005
Beitrge: 55
Wohnort: in der Nhe von Leipzig

BeitragVerfasst am: 16.03.06, 09:52    Titel: Antworten mit Zitat

Ja mir geht es natrlich auch um den Hund, keine Frage!
Aber ich habe Ihn weg gegeben, weil mir die ZEit fr ihn fehlte! Ein JAgdgebrauchshund muss gearbeitet werden, um nicht verrckt zu werden .Ich arbeite i. d. R. 80 - 90 Std. die Woche in meiner Praxis und bei Hausbesuchen. Dazu kjommen einige Stunden fr die Gemeinde! Es fehlte einfach die Zeit fr den Hund! Deshalb habe ich diesen ja auch fr einen Freundschaftspreis an einen "Bekannten" (wohnt 500 km entfernt von mir) verkauft.
Ich wei sicher, dass der Hund inzwischen durch unsachgeme Anwendung von technischem Ausbildungsgert fr die Jagd nahezu unbrauchbar ist. Also unverkuflich und mir fehlt die Zeit!
Es geht mir weder um eine politische Karriere (ehrenamtlicher Brgermeister in einem 500 Seelen Dorf ist wohl kaum ein Karrierejob) noch wird man als Landarzt reich (wie man vielleicht in letzter Zeit im Fernsehen verfolgen konnte, liegt unser Stundenlohn bei dem einer Friseuse, bei vollem unternehmerischen Risko), es geht um mein Recht.
Es ist doch kaum einem, in seinem bisherigen 52 jhrigen Leben vllig unbescholtenem Brger, zuzumuten dass 1x wchentlich Polizei usw. vor der Tr steht. Wer in einem kleinen Dorf wohnt, wird dieses vielleicht verstehen!
Muss man sich alles gefallen lassen?
Wir wollen jetzt ein Unterlassungsurteil beantragen!
_________________
Gru

Adam
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Waschbrin
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FDR-Mitglied


Anmeldungsdatum: 28.02.2005
Beitrge: 792

BeitragVerfasst am: 16.03.06, 17:56    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Adam,

in dieser Geschichte gibt es drei Beteiligte: Dich als Verkufer, den neuen Hundebesitzer und letztendlich den Hund. Ich denke, keiner der drei Beteiligten ist derzeit glcklich mit dieser Situation, aus unterschiedlichen Grnden.

Wre ich in Deiner Situation, dann wrde ich den Hund zurck holen. Fr das, was der Mensch sich vertraut gemacht hat, ist er moralisch verantwortlich. Das gilt noch mehr fr denjenigen, der eine Kreatur in die Welt gesetzt hat. Sicherlich klingt es nicht optimal, was Du ber Deine derzeitgen Mglichkeiten zur Hundehaltung schreibst. Aber doch allemal besser als das, was Du ber die Situation des Hundes bei seinem neuen Besitzer schreibst. Lieber erst mal weniger Beschftigung fr den Hund, dafr aus einem Umfeld heraus, welches tierschutzrelevant ist (= falsche Arbeit mit dem TIG, und wahrscheinlich nicht nur damit...). Und wenn der Hund eine Weile zur Ruhe gekommen ist, wrde ich wieder mit der Arbeit beginnen. Wenn Du ihm Zeit lt da sich die falsche Behandlung und Ausbilung etwas "setzen" kann, dann stellt sich ja vielleicht heraus, da er gar nicht so ruiniert ist bezglich seiner Arbeitsveranlagungen und Ausbildung. Hab ich schon fters erlebt. Und dann kannst Du Dich nach einem vernnftigen Platz fr den Hund umsehen.

LG Waschbrin
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