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Mehrwertsteuer bei negativem Rechnungsbetrag??

 
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Gast






BeitragVerfasst am: 29.09.04, 11:40    Titel: Mehrwertsteuer bei negativem Rechnungsbetrag?? Antworten mit Zitat

Hallo,

ich habe mal eine Frage zur Mehrwertsteuer.


Auf der Seite von Obocom kann man Mobilfunkvertrge ohne Handy abschlieen
und bekommt dafr eine Gutschrift. Bei einem E-Plus Time&More Vertrag
bekommt man z.B. 255,20 EUR. Dies ist auf der Angebotsseite des Anbieters
obocom zu lesen:
http://www.obocom.de/catalog/product_info.php?cPath=3264_3267&products_id=54496
Weiter unten auf der Seite steht im Kleingedruckten, dass der Betrag
abzglich Mehrwertsteuer (also der Nettobetrag) berweisen wird. Der
Anbieter zieht von den 255,20 EUR also noch 16% Mehrwertsteuer ab und
berweist tatschlich nur 214,37 EUR.

Eigentlich dachte ich, dass Privatkunden sich bei Preisangaben keine
Gedanken ber die Mehrwertsteuer machen mssen und den Betrag zahlen, der
ausgewiesen ist. Da ich allerdings nicht wei wie das bei Gutschriften ist
wrde ich gerne wissen ob es dort eine andere Regelung gibt und wenn ja
welche. Falls das was der Anbieter dort macht nicht ok ist wrde ich gerne
wissen wie man am besten vorgeht um den gesamten Betrag zu bekommen. Meine
Freundin hatte nmlich das Kleingedruckte nicht genau gelesen und war sehr
berrascht, dass sie auf einmal noch die Mehrwertsteuer abgezogen wurde.

Fr Hilfe bei der Sache wre ich sehr dankbar.

Gre
Daniel
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Uwe
Gast





BeitragVerfasst am: 29.09.04, 16:45    Titel: Re: Mehrwertsteuer bei negativem Rechnungsbetrag?? Antworten mit Zitat

Hallo,

nach reiflicher berlegung ... ist das eigentlich ganz einfach:
Deine Freundin ist Privatperson. Wenn sie eine Rechnung schreibt, darf sie keine Umsatzsteuer (Mehrwertsteuer) ausweisen. Eine Gutschrift ist aber nichts anderes wie eine Rechnung, die Deine Freundin stellt ... also darf in der Gutschrift keine Umsatzsteuer ausgewiesen werden. Wird doch Umsatzsteuer ausgewiesen, muss Deine Freundin diese auch an das Finanzamt abfhren ... so dass letztendlich nur der Nettobetrag verbleibt ... Unternehmer erhalten mit der Gutschrift die Umsatzsteuer mitausbezahlt. Diese mssen sie dann aber auch an das Finanzamt abfhren, da dies fr sie ein umsatzsteuerpflichtiger Erls darstellt - unabhngig davon, wer den Beleg erstellt. brig bleibt auch fr einen Unternehmer nur der Nettobetrag ...
Die Werbemethode halte ich allerdings fr bedenklich, da der Betrag mit Umsatzsteuer beworben wird. Dafr gibt es aber auch einen einzigen Anbieter, der den gesamten Betrag gutschreibt ... die anderen Anbieter zahlen lediglich netto aus ...

Gruss
Uwe
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Gast






BeitragVerfasst am: 29.09.04, 22:09    Titel: Re: Mehrwertsteuer bei negativem Rechnungsbetrag?? Antworten mit Zitat

Hallo Uwe!

Danke fr deine Antwort. Allerdings habe ich noch nicht alles wirklich verstanden. Ich kenne mich mich Umsatzsteuer/Mehrwertsteuer nicht wirklich aus und habe auch nicht genau verstanden was Du erklrt hast.

Aber kann es denn sein, dass auf der Seite ein hherer Betrag steht als man wirklich bekommt? Wenn z.B. auf der eplus-Seite steht, dass ich eine Gutschrift von 100 EUR bekomme dann bekomme ich auch 100 EUR. Da gibt es keine komischen Tricksereien mit der Mehrwertsteuer. Ich kann mir nicht vorstellen, dass das so erlaubt ist.

Uwe hat folgendes geschrieben::

Die Werbemethode halte ich allerdings fr bedenklich, da der Betrag mit Umsatzsteuer beworben wird. Dafr gibt es aber auch einen einzigen Anbieter, der den gesamten Betrag gutschreibt ... die anderen Anbieter zahlen lediglich netto aus ...

Was meinst Du damit? Welcher Anbieter schreibt den gesamten Betrag gut und welche anderen Anbieter zahlen lediglich neto aus?

Gre
Daniel
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Uwe
Gast





BeitragVerfasst am: 30.09.04, 15:32    Titel: Re: Mehrwertsteuer bei negativem Rechnungsbetrag?? Antworten mit Zitat

Hallo,

die Firma, die mit T anfngt und mit O aufhrt. Und in der Mitte befindet sich ein ELC ...
Bin mir nicht sicher, ob dies als Schleichwerbung angesehen wird und mein Posting somit gelscht wird ...
Diese Firma schreibt auf einem (internen) Gutschriftskonto den Betrag komplett gut. Eine Verfgungsmacht erlangst Du ber den Betrag nicht direkt, Du brauchst nur den Betrag mit der Zeit auf - bis alles verbraucht ist ...
Die anderen Firmen schreiben den Betrag tatschlich Deinem Bankkonto gut - aber nur den Nettobetrag ...
Es kommt mir so vor, wie bei einem Sonderpostenverkauf: Hosen ab 10,- Euro ... d.h. es gibt auch teuere Hosen ... oder mit Billigflugreisen (wenn man denn tatschlich ein billiges Ticket bekommt ... schlielich mssen nur 10% oder so an Billigtickets vorhanden sein, um damit werben zu drfen).

Gruss
Uwe
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