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Ethikrat will Neuregelung zur Organspende
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Organspende knftig ohne Zustimmung?: "Schweigen" soll als Zustimmung gelten.
Ich finde das gut!
41%
 41%  [ 16 ]
Ich lehne das ab!
51%
 51%  [ 20 ]
Ich bin unentschieden.
7%
 7%  [ 3 ]
Stimmen insgesamt : 39

Autor Nachricht
Andreas Httig
FDR-Moderator


Anmeldungsdatum: 11.07.2007
Beitrge: 899

BeitragVerfasst am: 03.08.07, 14:58    Titel: Antworten mit Zitat

ZetPeO hat folgendes geschrieben::
Wer soll denn bitte wovon abgehalten werden und von wem?

Grundstzlich Spendenwillige vom Organspenden durch ihre Faulheit.

Zitat:
Oder sind Sie der Meinung die Beibehaltung der jetzigen Regelung halte
Spendewillige davon ab.

Teilweise definitiv. Spendewillige in dem Sinn, das sie entweder die Organspende befrworten oder sie ihnen egal ist.

Zitat:
Dass es nur um Menschen geht, die ngste vor einer Organspende haben,
ist schlichtweg falsch.

Das habe ich auch nicht gesagt, sondern eher das Gegenteil. "Menschen die NICHT schwerwiegende ngste haben" sind wohl eher das Gegenteil der Menschen "die ngste vor einer Organspende haben"

Zitat:
Nebenbei sind wir da wieder bei der Klammer.
Zitat:
diese knnen nmlich der Organspende widersprechen

Falsch, diese mssen widersprechen, eine kleiner aber gewichtiger Unterschied.

Nein, sie mssen nicht. Man kann auch seine Angst berwinden. Jemand der Hhenangst hat kann trotzdem den Eifelturm hochgehen. Und ein Toter bei der Organspende hat dabei noch nichtmal die Symptome des Hhenngstlichen bei der Eifelturmbesteigung. Und whrend seines kompletten Lebens (also davor) wird er sich mit Sicherheit auch nicht mit Schweiausbrchen, Zittrigkeit und hnlichem abfinden mssen, nur weil er gezwungen wre nach seinem Tod Organe spenden zu mssen.

Zitat:
Wer Angst vor Missbrauch hat, oder aus religisen Grnden dagegen ist,
hat also entweder eine Phobie oder ist irrational.
Sehr schner absolutistischer Standpunkt.

Nein, das habe ich nicht gesagt. Ich habe gesagt, das ist diskussionswrdig, diese Diskussion ist mir aber zu aufwndig, weswegen ich an ihr nicht teilnehme.

Zitat:
Ich glaube Ihnen erschliet sich nicht der Sinn einer gesitteten Diskussion.

Ich glaube ihnen erschliet sich grundstzlich der Sinn meiner Posts nicht. Sie interpretieren entweder vollkommen sinnlosen Kram in sie hinein oder sie berlesen die Hlfte. Auf jeden Fall bildet sich in ihrem Kopf nicht die Information, die sich in meinen Posts befindet in hnlichem Mae wieder.
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ZetPeO
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied


Anmeldungsdatum: 14.07.2006
Beitrge: 2166

BeitragVerfasst am: 03.08.07, 16:39    Titel: Antworten mit Zitat

Nochmals Ihre Aussage, die sich mir nicht erschloss:
Zitat:
Hier geht es darum ob Leute die NICHT schwerwiegende ngste haben (diese knnen nmlich der Organspende widersprechen) grundstzlich von etwas positivem abgehalten werden sollten oder nicht.

und
Zitat:
ZetPeO hat folgendes geschrieben::
Wer soll denn bitte wovon abgehalten werden und von wem?

Grundstzlich Spendenwillige vom Organspenden durch ihre Faulheit.

Aha, da haben Sie also das Thema fr sich neu entdeckt.
Sie knnen mir glauben, dass jemand von etwas abgehalten werden soll ist nicht das Thema.
Ich wei das, falls Sie es noch nicht bemerkt hatten, ich habe es selber erstellt.

Und vielleicht machen Sie sich auch einmal Gedanken darber, was fr allgemeine Konsequenzen es auch auf
anderen Gebieten haben knnte wenn man zuknftig einer eigentlichen freiwilligen Manahme ausdrcklich widersprechen muss.
Auch eine der diskussionswrdigen Facetten.

Zitat:
Zitat:
Wer Angst vor Missbrauch hat, oder aus religisen Grnden dagegen ist,
hat also entweder eine Phobie oder ist irrational.
Sehr schner absolutistischer Standpunkt.

Nein, das habe ich nicht gesagt. Ich habe gesagt, das ist diskussionswrdig, diese Diskussion ist mir aber zu aufwndig, weswegen ich an ihr nicht teilnehme.

Doch haben Sie:
Zitat:
Zitat:
Ich kann zwar verstehen, das manch einer ein komisches Gefhl dabei hat, aber das ist durchaus irrational und grundstzlich nur auf persnlicher Meinung begrndet und VERHINDERT etwas positives.

Aber wahrscheinlich interpretiere ich jetzt komisches Gefhl auch falsch.
Zitat:
Zitat:
Nebenbei sind wir da wieder bei der Klammer.
Zitat:
diese knnen nmlich der Organspende widersprechen

Falsch, diese mssen widersprechen, eine kleiner aber gewichtiger Unterschied.

Nein, sie mssen nicht. Man kann auch seine Angst berwinden. Jemand der Hhenangst hat kann trotzdem den Eifelturm hochgehen. Und ein Toter bei der Organspende hat dabei noch nichtmal die Symptome des Hhenngstlichen bei der Eifelturmbesteigung. Und whrend seines kompletten Lebens (also davor) wird er sich mit Sicherheit auch nicht mit Schweiausbrchen, Zittrigkeit und hnlichem abfinden mssen, nur weil er gezwungen wre nach seinem Tod Organe spenden zu mssen.

Doch mssten sie nach der geplanten Neuregelung. Der Rest ist schlichtweg kein Argument.
Zitat:
Zitat:
Ich glaube Ihnen erschliet sich nicht der Sinn einer gesitteten Diskussion.

Ich glaube ihnen erschliet sich grundstzlich der Sinn meiner Posts nicht. Sie interpretieren entweder vollkommen sinnlosen Kram in sie hinein oder sie berlesen die Hlfte.

Sinnlos ist es das:
Zitat:
Ist diese Manahme durch Nichtzustimmung ein geeignetes Mittel?

in das
Zitat:
Hier geht es darum ob Leute die NICHT schwerwiegende ngste haben (diese knnen nmlich der Organspende widersprechen) grundstzlich von etwas positivem abgehalten werden sollten oder nicht.

nach Ihrem Gusto neu zu interpretieren und dann selbstherrlich fr allgemein gltig zu erklren.
Zitat:
Auf jeden Fall bildet sich in ihrem Kopf nicht die Information, die sich in meinen Posts befindet in hnlichem Mae wieder.

Tja das fllt mir in der Tat schwer.

Gr.
ZetPeO
_________________
Manche Menschen haben einen Gesichtskreis vom Radius Null und nennen ihn ihren Standpunkt
David Hilbert

Wenn die Sonne der Weisheit tief steht, werfen auch geistige Zwerge lange Schatten.
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Andreas Httig
FDR-Moderator


Anmeldungsdatum: 11.07.2007
Beitrge: 899

BeitragVerfasst am: 04.08.07, 16:34    Titel: Antworten mit Zitat

Andreas Httig hat folgendes geschrieben::
Ok, ob das ganze irrational genannt werden kann oder nicht, ist ggf diskussionswrdig, aber nicht Thema dieses Threads.

Sowas nennt man Korrektur... aber sowas mu man nicht verstehen

Zitat:
Zitat:
Zitat:
Auf jeden Fall bildet sich in ihrem Kopf nicht die Information, die sich in meinen Posts befindet in hnlichem Mae wieder.

Tja das fllt mir in der Tat schwer.

Weswegen ich mich auch nicht mehr zum Rest ihres Unsinns uere. Ich kenne nmlich Wege meine Zeit wesentlich produktiver zu nutzen, als sie vllig sinnlos zu verschwenden.
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ZetPeO
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied


Anmeldungsdatum: 14.07.2006
Beitrge: 2166

BeitragVerfasst am: 05.08.07, 12:16    Titel: Antworten mit Zitat

Ich hoffe Sie lassen sich auch viel Zeit dabei.
Vielleicht begegnet Ihnen auf einem der Wege auch die Hflichkeit.

ZetPeO
_________________
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David Hilbert

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Vecsei
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Anmeldungsdatum: 30.01.2008
Beitrge: 2
Wohnort: Mannheim

BeitragVerfasst am: 30.01.08, 13:57    Titel: Antworten mit Zitat

Das neue Gesetz ist an Abartigkeit kaum zu bertreffen.
Widerspruch von jemandem zu verlangen, der seit Jahren auf der Strae lebt?
Widerspruch verlangen von Menschen die gar nicht lesen und schreiben knnen?
Da kommt schon einiges an Schlachtopfern zusammen.
Die Wissenschaft feiert einen Erfolg der durch Zufall entstanden ist
- siehe Lebertransplantation in Australien, wo die Organverpflanzung zu einer vlligen
Neuprogrammierung des Immunsystems gefhrt hat.

Ich denke, dass jeder das Recht auf eine endgltigen TOD hat.
Der Hirntod ist ein gewillkrter Zeitpunkt, der die " Ware" - nmlich das Organ frisch hlt!
Tod ist meines Erachtens jemand, der tatschlich auch den Zelltod erlitten hat.

"Parteien" beschlieen den Tod eines Patienten, dessen Organe dringend gebraucht werden?
Das Ungeheurliche ist aber, dass die Organentnahme einmal grundstzlich nicht mehr strafbar gestellt ist sondern in den Bereich Ordnungswidrigkeit fllt.
Was immer auch getan wird - es gibt maximal ein Bugeld - Gteabwgung!!!!
Siehe auch www.arbeitsagentur-gd.de/Ethikrat
Schon der Name Ethikrat ist unethisch da es ein Moralrat ist - und zwar Ntzlichkeitsmoral nach US Amerikanischem Prinzip. NEIN DANKE
_________________
Mach mit
www.arbeitsagentur-hd.de
www.GVconsult.de
Gabor Vecsei
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Freud
noch neu hier


Anmeldungsdatum: 30.01.2008
Beitrge: 1

BeitragVerfasst am: 30.01.08, 19:10    Titel: Antworten mit Zitat

Rena Hermann hat folgendes geschrieben::
Die Frage ist, ob man das rechtlich oder moralisch lsen will.

Beispiel:
Nach meinem Tod bleibt mein Schmuck (-> der knnte mal angenommen ob seines "Wertes" dutzende Leben retten ... vielleicht weniger hier, aber doch anderswo) dennoch mein Eigentum, das in die Erbsubstanz eingeht. Und wenn ich kein Testament verfasst habe, tritt die gesetzliche Erbfolge und damit auch die Entscheidung darber in Kraft.
Sind nun mein Herz, meine Leber und meine Niere weniger ein Teil meines "Eigentums", als eine poplige Halskette?

Nicht falsch verstehen - ich finde Organspende gut. Wollte das nur hinsichtlich der Problematik mal eingeworfen haben. Smilie
Denn infolge "bergeordneter Interessen" oder einfach gesagt zur Rettung von Menschen knnte ja dann rein theoretisch genausogut die Halskette einbehalten werden, sofern ich nicht zu Lebzeiten eben z.B. via Testament "widersprochen" htte.


Hallo und guten Abend,

nun mein erster Beitrag.

So hnlich denke ich... ich wrde gerne selbst einen Nutzen daraus ziehen, da meine Organe verkauft werden. Ich sage mal so, ich erklre mich bereit Organe abzugeben und erhalte dafr monatlich Geld. Es gibt Menschen, die wrden viel Geld zahlen um an eine passende Niere zu kommen. Diese Menschen wren oder sind auch bereit in ein Organ-Fonds zu investieren. Ich seh zu das meine Organe gesund bleiben und wenn mein tod eintritt, bekommt der zahlende die Organe die er bentigt. Auch denke ich das in der Realitt schon mit Orgenen gehandelt wird...das ist aber eine andere Geschicht und beweisen kann ich es auch nicht. Hrt sich makaber an, aber es ist ja auch mein Eigentum .....
Freud Geschockt
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