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Hunde und rpelhafte Radfahrer

 
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gitta.
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Anmeldungsdatum: 18.05.2007
Beitrge: 234

BeitragVerfasst am: 23.06.08, 09:13    Titel: Hunde und rpelhafte Radfahrer Antworten mit Zitat

Liebe Foristen,

hier mal zwei fiktive Flle :

Fall 1 : Hundehalterin geht mit angeleintem Hund auf einem Fuweg ( kein Radweg ) spazieren.

Radfahrer kommt von hinten herangefahren ohne sich durch Klingel o.. bemerkbar zu machen und fhrt den neben der Halterin gehenden Hund an.

Mu die Hundehalterin fr den Schaden des Radfahrers aufkommen ? Kann der Radfahrer fr die evtl. Verletzungen des Hundes haftbar gemacht werden ?

Fall 2 :

Hundehalterin geht mit unangeleinten Hund in einem Wohngebiet auf einer Strae spazieren. Die Hundehalterin hrt von hinten einen Radfahrer kommen, geht auf den Fuweg, ruft den Hund zu sich. Der Hund sitzt rechts neben der Halterin.
In der Zwischenzeit ist der Radfahrer ebenfalls auf den Fuweg gefahren.
Radfahrer fhrt dicht an der Hundehalterin vorbei, streift sie dabei, verreit das Fahrrad und fhrt gegen ein Auto.

Auf die Frage, warum er nicht auf der Strae fhrt, sondern auf dem Fuweg, argumentiert der Radfahrer, er wre wegen dem auf der Strae laufenden Hund auf den
Fuweg gefahren.

Wer haftet fr die Schden am Auto ?

Irgendwie habe ich die Befrchtung, dass an allem eh immer nur der Hund Schuld ist, aber immer noch Hoffnung, dass Justitia trotz Blindheit wei, dass sich Sachen ( hier Hunde ) nicht in Luft auflsen knnen und nicht Schuld an allem haben, nur weil sie existieren.

Schaun wir mal. Ich hoffe auf interessante Beitrge.

Gru,

gitta.
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Roni
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Anmeldungsdatum: 21.01.2005
Beitrge: 4287

BeitragVerfasst am: 23.06.08, 11:13    Titel: Re: Hunde und rpelhafte Radfahrer Antworten mit Zitat

[quote="gitta."]

Zitat:
Fall 1 : Hundehalterin geht mit angeleintem Hund auf einem Fuweg ( kein Radweg ) spazieren.

Radfahrer kommt von hinten herangefahren ohne sich durch Klingel o.. bemerkbar zu machen und fhrt den neben der Halterin gehenden Hund an.

Mu die Hundehalterin fr den Schaden des Radfahrers aufkommen ? Kann der Radfahrer fr die evtl. Verletzungen des Hundes haftbar gemacht werden ?


Der Radfahrer ( auer Kinder bis glaube 8 Jahren ) hat auf dem Fuweg nichts zu suchen. Ich denke, dass er fr den Schaden aufkommen muss. Sollte man mal dem Ordnungsamt melden.

Zitat:
Fall 2 :

Hundehalterin geht mit unangeleinten Hund in einem Wohngebiet auf einer Strae spazieren. Die Hundehalterin hrt von hinten einen Radfahrer kommen, geht auf den Fuweg, ruft den Hund zu sich. Der Hund sitzt rechts neben der Halterin.
In der Zwischenzeit ist der Radfahrer ebenfalls auf den Fuweg gefahren.
Radfahrer fhrt dicht an der Hundehalterin vorbei, streift sie dabei, verreit das Fahrrad und fhrt gegen ein Auto.

Auf die Frage, warum er nicht auf der Strae fhrt, sondern auf dem Fuweg, argumentiert der Radfahrer, er wre wegen dem auf der Strae laufenden Hund auf den
Fuweg gefahren.

Wer haftet fr die Schden am Auto ?

Irgendwie habe ich die Befrchtung, dass an allem eh immer nur der Hund Schuld ist, aber immer noch Hoffnung, dass Justitia trotz Blindheit wei, dass sich Sachen ( hier Hunde ) nicht in Luft auflsen knnen und nicht Schuld an allem haben, nur weil sie existieren.

Auch hier hat der Radfahrer nicht richtig gehandelt. Er muss auf der Strae bleiben. Auch wenn der Hundhalter die Strae berquert, darf er nicht einfach auf den Fuweg. Fr den Schaden muss er aufkommen. ( hrt sich an als wre er zu dmlich zum Radfahrn ).



Gru roni

( Das ist meine persnliche Meinung )
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karli
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Anmeldungsdatum: 19.05.2006
Beitrge: 2440
Wohnort: Ronneburg

BeitragVerfasst am: 23.06.08, 11:20    Titel: Re: Hunde und rpelhafte Radfahrer Antworten mit Zitat

Roni hat folgendes geschrieben::
Der Radfahrer ( auer Kinder bis glaube 8 Jahren ) hat auf dem Fuweg nichts zu suchen. Ich denke, dass er fr den Schaden aufkommen muss. Sollte man mal dem Ordnungsamt melden.


2 Abs.5 StVo hat folgendes geschrieben::
Kinder bis zum vollendeten 8. Lebensjahr mssen, ltere Kinder bis zum vollendeten 10. Lebensjahr drfen mit Fahrrdern Gehwege benutzen. Auf Fugnger ist besondere Rcksicht zu nehmen. Beim berqueren einer Fahrbahn mssen die Kinder absteigen.

_________________
Wir machen das mit den Fhnchen!
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gitta.
FDR-Mitglied
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Anmeldungsdatum: 18.05.2007
Beitrge: 234

BeitragVerfasst am: 23.06.08, 11:37    Titel: Antworten mit Zitat

So wrde ich es auch sehen, da aber ja immer von einer Gefhrungshaftung gesprochen wird, hatte ich immer befrchtet, dass ein Hundehalter immer haftet, wenn ein Hund irgendwie anwesend ist.

Fall 2 habe ich tatschlich erlebt.
Es handelte sich um einen Rentner in Sportdress mit Rennrad. Lachen Lachen

Fall 1 bis auf den tatschlichen "Auffahrunfall" erlebe ich hufig. Manchmal glaube ich , dass viele Radfahrer davon ausgehen, dass sie weithin hrbar sind und jeder Fugnger auch im Hinterkopf Augen hat und sehen mu, was von hinten herangefahren kommt.

Ich denke, ich verhalte mich sehr rcksichtsvoll und lasse meine Hunde immer vor mir sitzen, sobald ich einen Radfahrer , egal ob auf Fu- oder Radweg herauffahren sehe.

Allerdings habe ich festgestellt, dass die rcksichtslosen Radfahrer immer mehr werden.

Irgendwann versauen sie es sich selbst, dann kommt die oft diskutierte Kennzeichenpflicht fr Fahrrder, damit man die Fahrer daran auch identifizieren kann.

Gru,

gitta.
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Roni
FDR-Mitglied
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Anmeldungsdatum: 21.01.2005
Beitrge: 4287

BeitragVerfasst am: 23.06.08, 12:06    Titel: Antworten mit Zitat

hallo gitta

ich sehs auch so wie du. Wenn dein Hund an der Leine ist und nicht kreuz und quer ber den Gehweg luft kann man dir keinerlei Schuld geben.
Mit den RTennradfahrern auf Rad und Fuwegen hatte ich auch schon mehrmals negative Erfahrungen. Die meinen nmlich der Weg gehrt ihnen allein. Hab da mal mit Kleinkind ( 2 Jahre ) schlechte Erfahrungen gemacht. Die Radfahrer meinen nmlich, dass die auch on leine sein mssten Mit den Augen rollen

Gru roni

Im Zwefelsfall immer ans Ordnungsamt wenden.
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Bingo02
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Anmeldungsdatum: 11.05.2008
Beitrge: 1073

BeitragVerfasst am: 23.06.08, 13:53    Titel: Antworten mit Zitat

Das sehe ich anders als Roni. Ein unangeleinter Hund hat nichts auf der Strae zu suchen, er gefhrdet die Verkehrsteilnehmer. Evtl. besteht sogar Anleinzwang gem der rtlichen Gemeinde/Kommunal/Stadthundeverordnung. Ein Radfahrer in voller Fahrt mu einem auf der Fahrbahn laufenden Hund ausweichen, gefhrdet er sich doch mehr als den Hund wrde eine Vollbremsung zum Zusammensto fhren! Bei Gegenverkehr wre der Fuweg, die einzige Ausweichmglich. Hier kommt es wohl auf Zeugenaussagen Dritter an, wer wen durch sein Verhalten gefhrdet hat.
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Roni
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Anmeldungsdatum: 21.01.2005
Beitrge: 4287

BeitragVerfasst am: 23.06.08, 14:57    Titel: Antworten mit Zitat

Bingo02 hat folgendes geschrieben::
Das sehe ich anders als Roni. Ein unangeleinter Hund hat nichts auf der Strae zu suchen,.


ich habe nicht geschrieben, dass ein Hund unangeleint auf der Strae sein darf Ausrufezeichen Ausrufezeichen

Gru roni
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Kormoran
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Anmeldungsdatum: 01.06.2006
Beitrge: 2572

BeitragVerfasst am: 23.06.08, 16:50    Titel: Antworten mit Zitat

In meinen Augen ist der Fahrradfahrer in beiden Fllen Unfallverursacher. Er hat mit dem Rad auf dem Fuweg schlicht nichts verloren. Wenn er denn im 2. Fall meint, dem Hindernis, welches sich auf der Strae befindet, ausweichen zu mssen, muss er eben anhalten und das Rad auf dem Fuweg schieben.

Fr die Schden am Auto (und auch die an der von ihm gestreiften Hundehalterin) haftet m.E. der Radfahrer.

Darber hinaus gilt auch fr einen Radfahrer:
Zitat:
3 StVO Geschwindigkeit

(1)Der Fahrzeugfhrer darf nur so schnell fahren, da er sein Fahrzeug stndig beherrscht. Er hat seine Geschwindigkeit insbesondere den Straen-, Verkehrs-, Sicht- und Wetterverhltnissen sowie seinen persnlichen Fhigkeiten und den Eigenschaften von Fahrzeug und Ladung anzupassen.


Weil es im 2. Fall aber angesprochen wurde, sei auch der Hundefhrerin das Folgende mitgeteilt (auch wenn es hier wohl an der Sache selbst nichts ndert, da weder sie noch Hund sich zum Zeitpunkt des Zusammenpralls auf der Strae befanden):

Zitat:
25 StVO Fugnger

(1)Fugnger mssen die Gehwege benutzen. Auf der Fahrbahn drfen sie nur gehen, wenn die Strae weder einen Gehweg noch einen Seitenstreifen hat. Benutzen sie die Fahrbahn, so mssen sie innerhalb geschlossener Ortschaften am rechten oder linken Fahrbahnrand gehen; auerhalb geschlossener Ortschaften mssen sie am linken Fahrbahnrand gehen, wenn das zumutbar ist. Bei Dunkelheit, bei schlechter Sicht oder wenn die Verkehrslage es erfordert, mssen sie einzeln hintereinander gehen.

Zitat:
28 StVO Tiere

(1)Haus- und Stalltiere, die den Verkehr gefhrden knnen, sind von der Strae fernzuhalten. Sie sind dort nur zugelassen, wenn sie von geeigneten Personen begleitet sind, die ausreichend auf sie einwirken knnen. Es ist verboten, Tiere von Kraftfahrzeugen aus zu fhren. Von Fahrrdern aus drfen nur Hunde gefhrt werden.


In der Tat knnte es natrlich anders aussehen, wenn der Radfahrer, um einen Zusammensto zu verhindern, einem auf die Strae laufenden Hund ausweichen musste und dabei in der von Bingo02 geschilderten Weise auf den Fuweg ausweicht/ausweichen muss. Das kann ich im geschilderten Sachverhalt allerdings nicht erkennen.
_________________
Herzliche Gre
Kormoran
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gitta.
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Anmeldungsdatum: 18.05.2007
Beitrge: 234

BeitragVerfasst am: 24.06.08, 07:29    Titel: Antworten mit Zitat

Bei der geschilderten Strae handelt es sich natrlich nicht um eine Hauptverkehrsstrae, sondern um eine Sackgasse mit Tempo-30-Limit Lachen , also lediglich mit geringem Anliegerverkehr.

Und bei Bemerken des anderen Verkehrsteilnehmers wurde ja auch sofort die Strae verlassen und der Fuweg aufgesucht, eben um andere Verkehrsteilnehmer nicht zu behindern.

28 StVO wurde ( trotz Unkenntnis Winken ) beachtet, da eine Person die Tiere fhrte, die ausreichend auf sie einwirken konnte. ( Sonst htte sich ja nicht alle auf dem Fuweg "getroffen".

Zu 25 StVO habe ich nochmal eine Frage :

In meiner Strae ist der Fuweg gerade mal 2 Gehwegplatten breit, also knapp einen Meter. Wenn mir Fugnger entgegenkommen, weiche ich ( da immer mit Hunden unterwegs ) fast immer auf die andere Straenseite, auf der sich kein Gehweg befindet, aus.

Wenn ich 25 StVO wortwrtlich nehme, drfte ich das garnicht.

Ich glaube nicht, das viele Fugnger, gerade auch Mtter mit Kinderwagen, sehr begeistert wren, wenn ich versuche, mich auf dem engen Fuweg mit 2 relativ groen Hunden an ihnen vorbei zu quetschen. Winken

Damit wrde ich dann auch gegen eine Verordnung verstoen, die vorschreibt, dass ich mit meinen Hunden andere Menschen weder gefhrden noch belstigen darf ( wie genau die VO heit, kann ich im Moment nicht sagen, irgendwas mit VO zur Sicherheit und Ordnung o..).

Welche VO wre denn dann vorangig, wenn 2 VOs sich widersprechen ??

Gru,

gitta.
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Kormoran
FDR-Mitglied
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Anmeldungsdatum: 01.06.2006
Beitrge: 2572

BeitragVerfasst am: 24.06.08, 08:18    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Wenn ich 25 StVO wortwrtlich nehme, drfte ich das garnicht.

Na, das sehe ich nicht so. 25 verbietet doch nicht, als Fugnger die Strae zu betreten. Er schreibt auch nicht vor, mit den Hunden ber den Kinderwagen zu klettern. Gemeint ist hier doch, dass man nicht auf der Strae (vornehmlich in Lngsrichtung) entlang spazieren soll, wenn ein Gehweg vorhanden ist. Wenn der Gehweg bei Begegnung zweier Fugnger/Kinderwagen/Rollsthle/Hunde zu schmal ist, muss ja nun einer ausweichen. Der Fugnger, der hierbei die Strae betritt, muss dann eben den Fahrzeugverkehr beachten.

Zitat:
Welche VO wre denn dann vorangig, wenn 2 VOs sich widersprechen ??

Keine Ahnung, ich vermute, ein Richter kme nach reiflicher berlegung zu dem Ergebnis, dass sie sich nicht widersprechen und damit auch zu einer Ansicht, welche der VOs zu beachten gewesen wre. Lachen

Wenn ich bei der hier dargestellten Situation bleibe, dann lassen sich ja auch beide VOs erfllen. Nehmen wir mal an Hundefhr-VO schreibt vor, nicht zu belstigen oder zu behindern, dann fhrt das ggf. zur Ausweichpflicht des Hundehalters. Dieser Pflicht kommt er unter Beachtung der StVO eben nach.
_________________
Herzliche Gre
Kormoran
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gitta.
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Anmeldungsdatum: 18.05.2007
Beitrge: 234

BeitragVerfasst am: 25.06.08, 07:16    Titel: Antworten mit Zitat

Na ja, "ber einen Kinderwagen klettern" oder " an einem KW vorbeiquetschen" ist ja noch ein kleiner Unterschied Lachen Lachen

Aber im Ernst, ich halte es eigentlich fr einen Selbstgnger, dass ich ausweiche, wenn ich mit meinen Hundis unterwegs bin ( auch ohne dass mir irgendweine VO das vorschreibt ). Selbst auf Radfahrer auf reinen Fugngerwegen habe ich eigentlich immer den ntigen Platz zum Vorbeifahren gelassen.

Allerdings ist meine Bereitschaft in Bezug auf Radfahrer nach dem Anrempler doch schon gesunken.
Und ich finde es schon erstaunlich, wieviele Radfahrer einem bse Blicke zuwerfen,
wenn man mit seinen Hunden einen schmalen Fuweg nicht verlsst, um sie vorbeizulassen.

gitta.
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Abrazo
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Anmeldungsdatum: 30.05.2005
Beitrge: 5941
Wohnort: Kln

BeitragVerfasst am: 29.06.08, 18:56    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Auf die Frage, warum er nicht auf der Strae fhrt, sondern auf dem Fuweg, argumentiert der Radfahrer, er wre wegen dem auf der Strae laufenden Hund auf den
Fuweg gefahren.

Erinnert mich an ein Gerichtsurteil, ich glaube aus Bayern (aus dem Gedchtnis - daher bitte nur als Hinweis zum Selbersuchen zu betrachten), wo ein Radfahrer auf Schadensersatz klagte, weil er gestrzt war. Grund: er hatte vermutet, zwei am Straenrand wartende freilaufende Hunde wrden gleich ber die Strae laufen.
Wenn ich mich recht erinnere, wurde seine Klage abgewiesen. Denn der Halter war dabei, und die Hunde waren gut erzogen und nachgewiesenermaen verkehrssicher; die hatten keinerlei Anstalten gemacht, spontan ber die Strae zu rennen und dies war bei ihrer Erziehung auch nicht zu erwarten.
Wer sich oder andere verletzt, weil er spekuliert, muss also wohl den daraus entstehenden Schaden selber tragen.
_________________
Gre,
Abrazo
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