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Bauvertragsabschluss nach fehlerhafter Beratung

 
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HCforlife
Interessierter


Anmeldungsdatum: 01.10.2007
Beitrge: 15

BeitragVerfasst am: 15.10.08, 10:25    Titel: Bauvertragsabschluss nach fehlerhafter Beratung Antworten mit Zitat

Hallo,

zunchst mchte ich vorausschicken, dass ich mir nicht sicher bin, ob diese Frage unter Baurecht korrekt angesiedelt ist. Ich habe als Beispiel einen Bauvertrag gewhlt, aber vielleicht ist die Antwort auf einer allgemeineren vertragsrechtlichen Ebene zu suchen. Falls die Frage woanders besser aufgehoben ist und jemand die entsprechenden Rechte hat: bitte verschieben.

Jetzt aber zu meiner Frage: Nehmen wir an, Person A mchte ein Haus bauen und erhlt dafr ein Angebot von einem Vertriebsmenschen V. A bittet V um Schtzwerte, mit welchen zustzlichen Kosten er zu rechnen hat, die nicht im Angebot enthalten sind. V nennt ihm vor Zeugen eine Reihe von Summen, was beispielsweise die Hausanschlsse "allerhchstens" kosten wrden und womit man fr Erdan- und -abfuhr rechnen sollte ("auf gar keinen Fall mehr als..."). Weil A ein vorsichtiger Mensch ist, schlgt er auf jede dieser Summen grozgig noch etwas drauf und kalkuliert auf dieser Basis seine Baunebenkosten. Er stellt fest, dass die Gesamtkosten (Angebot + Nebenkosten) fr ihn tragbar und gnstiger als bei Vs Mitbewerbern sind und unterschreibt den Vertrag.

Whrend des Hausbaus stellt sich schnell heraus, dass Vs Schtzungen weit untertrieben waren und auf A mehrere zehntausend Euro an hheren Kosten zukommen. Er stellt V zur Rede. Dieser rumt die Fehleinschtzung ein und begrndet sie damit, regionale Unterschiede nicht bercksichtigt (er hatte bisher noch kein Haus in der betreffenden Gegend verkauft) und sich das Grundstck vor Ort nicht angesehen zu haben.

Vs Fehlereingestndnis ntzt A herzlich wenig, solange V sich nicht bereit erklrt, fr die hheren Kosten zumindest anteilig einzustehen. Es ist natrlich nicht so, dass A keinen Gegenwert fr die Kosten htte, denn sie sind ja whrend des Baus tatschlich entstanden. Aber wenn A diese Kosten vorher htte absehen knnen, htte er vielleicht mit einer anderen Firma oder berhaupt nicht gebaut.

Die Frage ist also: Hat A eine rechtliche Handhabe, um von V entschdigt zu werden?

Ich freue mich auf eure Antworten!

HC

PS: Natrlich gibt es in dem Beispiel auch noch eine Hausbaufirma H. Diese hlt sich aber bedeckt und verweist auf die alleinige Verantwortung ihres Vertriebspartners fr seine Beratungsleistungen.
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Chub
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied


Anmeldungsdatum: 20.10.2005
Beitrge: 1556

BeitragVerfasst am: 30.10.08, 12:54    Titel: Antworten mit Zitat

Ich sehe keine generelle Mglichkeit einer Handhabe.

Was steht in dem Vertrag mit dem Vertriebler?
_________________
Er war ein Jurist und auch sonst von migem Verstand.
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Nur eine tote Katze ist eine gute Katze.
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