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Nacherfllungspflicht und Transportschaden

 
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picollino
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Anmeldungsdatum: 02.12.2008
Beitrge: 3

BeitragVerfasst am: 02.12.08, 22:06    Titel: Nacherfllungspflicht und Transportschaden Antworten mit Zitat

Hallo,

ich habe bei Internetauktionshaus [Name gendert] einen Brottopf aus Keramik ersteigert und nun gibt es mit dem Verkufer (Hndler) Probleme mit der Rckgabe aufgrund von Mngeln.

Kurz zum bisherigen Geschehen:

03.11.08 - Brottopf per Sofortkauf bei Internetauktionshaus [Name gendert] ersteigert

04.11.08 - Zahlung per Onlineberweisung

06.11.08 - Ware erhalten, aber leider mangelhaft

06.11.08 - Rcksendung mit der Bitte um Umtausch per eMail angekndigt

06.11.08 - Verkufer besttigt die Rcksendung ohne nhere Angaben zum Ablauf

07.11.08 - unfreie Rcksendung gem 439 BGB (Porto 12,- Euro fr Empfnger)

11.11.08 - Paket zurckgekommen, da Annahme vom Verkufer verweigert, Porto (12,- Euro) durch mich gezahlt.

11.11.08 - Telefonische Kontaktaufnahme mit Verkufer,
- Verkufer will die Portokosten erst ab einem Warenwert von 40,- Euro tragen
- Verkufer auf die Unterschiede von 3 FernAbsG und 439 BGB hingewiesen > ohne Erfolg
- Umtausch durch den Verkufer ausgeschlossen, da Artikel nicht mehr erhltlich.
- Kufer um Lsung fr eine, fr mich kostenneutrale, Lsung gebeten > ohne Erfolgt
- Telefongesprch abgebrochen.

11.11.08 - Meldung an Internetauktionshaus [Name gendert] > natrlich auch ohne Erfolg

17.11.08 - Erneute Rcklieferung diesmal auf eigene Kosten - Im beigelegten Schreiben wurden dem Verkufer der Warenwert, die Versandkosten und die Kosten fr die 2fache Rcklieferung in Rechnung gestellt (Frist 14 Tage).

02.12.08 - Da noch kein Zahlungseingang, wieder Anruf beim Verkufer Dieser teilt mir mit, dass der Brottopf jetzt beschdigt angekommen ist und daher wieder zurckgesendet wurde und er keine Zahlung vornehmen wird, da jetzt die Versicherung des Paketdienstes einspringen muss.

02.12.08 - Stark beschdigten, Brottopf vom Paketdienst erhalten, eine Niederschrift ber die beschdigte Postsendung ist beigefgt. Paketdienst sieht Verschulden beim Absender (also bei mir), da die Ware unzureichend verpackt war - Obwohl der Brottopf in Originalverpackung an Verkufer zurckgesendet wurde?

02.12.08 - Schriftstck fr Widerspruch bei Paketdienst vorbereitet


So, nun meine Fragen:

1. Habe ich mich richtig verhalten?

2. Wer haftet fr den Transportschaden bzw. wer trgt das Risiko bei einer Rcksendung aufgrund mangelhafter Ware?

3. Muss der Verkufer das Geld trotz Transportschaden zurckerstatten oder soll ich als Kufer jetzt den Warenwert beim Paketdienst einfordern, was ist dann mit den gezahlten Portokosten?

4. Wie seht Ihr die Situation bzw. wie wrdet Ihr weiter vorgehen - Anwalt einschalten?


Vielel Gre
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KurzDa
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Anmeldungsdatum: 16.10.2006
Beitrge: 3304
Wohnort: Mnchen

BeitragVerfasst am: 03.12.08, 08:14    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo picollino,

wie Sie sicher in unseren Forenregeln gelesen haben, knnen wir Ihnen hier keine Rechtsberatung geben.

Es wre sicherlich sinnvoll, einen Anwalt mit der Sache zu betrauen; auch hinsichtlich der Tatsache, dass der Verkufer von sich aus, nicht reagiert.

Gre
KurzDa
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picollino
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Anmeldungsdatum: 02.12.2008
Beitrge: 3

BeitragVerfasst am: 03.12.08, 08:38    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo KurzDa,

mir ist natrlich bewusst, dass ich hier keine Rechtsberatung erhalten werde. Nur bevor ich mich an einen Anwalt wende, wollte ich die unverbindliche Meinung anderer hierzu hren, insbesondere natrlich im Bezug auf die Rechtslage. Schlielich handelt es sich um einen recht geringen Warenwert (ca. 33 Euro).

Viele Gre
picollino
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ktown
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Anmeldungsdatum: 31.01.2005
Beitrge: 4210
Wohnort: Auf diesem Planeten

BeitragVerfasst am: 03.12.08, 09:26    Titel: Antworten mit Zitat

Da 439 BGB angestzt wird, folgende Anworten:
Zu 1: Jein
1. Fehler: Ohne Aufforderung des Verkufers wurd die Ware an zurck geschickt.
2. Fehler: Die Annahme dass die Verpackung des Verkufers korrekt war.

zu 2: Wenn der Verkufer die Rcksendung verlangt, dann trgt er das Risiko. Wir die Ware aber ohne vorherige Aufforderung versendet, kann eventuell das Risiko auf den Versender zurckfallen.

zu 4: Anwalt einschlaten
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picollino
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Anmeldungsdatum: 02.12.2008
Beitrge: 3

BeitragVerfasst am: 03.12.08, 10:30    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo ktown,

Zitat:
1. Fehler: Ohne Aufforderung des Verkufers wurd die Ware an zurck geschickt.


Ich habe dem Verkufer per Mail um einen Umtausch gebeten und er hat dies auch per Mail besttigt, aber eben ohne Angaben zum Ablauf (Versand, Porto etc.). Daher habe ich das Paket auf Kosten des Verkufers, also unfrei zurckgesendet.

Zitat:
2. Fehler: Die Annahme dass die Verpackung des Verkufers korrekt war.


Ok, dass hat der Paketdienst eben anders gesehen, denn so muss er ja nicht dafr haften. Ich bin aber auch der Meinung, dass die Ware ausreichend verpackt war.

Zitat:
zu 2: Wenn der Verkufer die Rcksendung verlangt, dann trgt er das Risiko. Wir die Ware aber ohne vorherige Aufforderung versendet, kann eventuell das Risiko auf den Versender zurckfallen..


Wo ist hierfr die Rechtsgrundlage?

Zitat:
zu 4: Anwalt einschlaten


Ok, ich war mir nur nicht ganz sicher, da ich ja nicht auf den ganzen Kosten sitzen bleiben will. Insbesondere bei diesem recht geringen Warenwert.

Viele Gre
picollino


Zuletzt bearbeitet von picollino am 03.12.08, 10:57, insgesamt 2-mal bearbeitet
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KurzDa
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Anmeldungsdatum: 16.10.2006
Beitrge: 3304
Wohnort: Mnchen

BeitragVerfasst am: 03.12.08, 10:50    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo picollino,

das ist ktowns Ansicht vom Sachverhalt.

Gre
KurzDa
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ktown
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Anmeldungsdatum: 31.01.2005
Beitrge: 4210
Wohnort: Auf diesem Planeten

BeitragVerfasst am: 03.12.08, 10:54    Titel: Antworten mit Zitat

Die Abwgung der Kosten bezglich eines Anwalts und des Streitwertes liegt natrlich ganz alleine in den Hnden des Versenders.
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