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Frage zur Rechtslage - Schulamt

 
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socke01
noch neu hier


Anmeldungsdatum: 04.02.2009
Beitrge: 2

BeitragVerfasst am: 04.02.09, 13:22    Titel: Frage zur Rechtslage - Schulamt Antworten mit Zitat

Guten Tag,

eines meiner Kinder wurde letztes Jahr eingeschult und zwar auf einer Frderschule mit Schwerpunkten Sprache sowie Hren/Kommunikation. Sie geht in den Teil mit Schwerpunkt Hren/Kommunikation. Die Schule ist in NRW. Ihr gesundheitliches Problem hat mit Hren und Wahrnehmung dazu zu tun.
Zunchst wurde sie dort auf Probe aufgenommen, da die Diagnostik zum Problem noch nicht ganz abgeschlossen waren, als es um die Einschulung ging. Das hat sich inzwischen gendert, die Diagnose steht und ihre Lehrerin versichert uns, sie ist genau richtig dort. Das sehen wir auch so.
Innerhalb der Diagnostik, die im Laufe der Zeit erstellt wurde, gab es auch einen Intelligenztest. Der ist jetzt zwei Jahre alt.

Jetzt wurde im Januar von Seiten der Schule ein neues Gutachten erstellt, um den Frderbedarf weiterhin zu beantragen. Daraufhin wurde vom zustndigen Schulamt ohne Angabe von Grnden zunchst mal ein erneuter Intelligenztest eingefordert. Zu sagen dazu wre, dass das Schulamt den Fderbedarf aber nicht entscheiden wird, das sei Landessache im Rahmen des AOSF-Verfahrens an dieser Schule - das war die Auskunft der Lehrerin. Somit versteht weder die Lehrerin, noch die Schulleitung, warum das Schulamt einen Intelligenztest einfordert. Ich warte noch auf Nachricht der Lehrerin, die sich beim Schulamt diesbezglich erkundigen wollte.

Mir wurde von der Lehrerin gesagt, dass weder sie noch wir diesen Test verweigern drften, wir htten lediglich die Wahl, Widerspruch einzulegen. Mir ist diese Erklrung nicht ganz schlssig. Ich kann nicht nachvollziehen, wieso elterliches Sorgerecht dabei so auer Acht gelassen wird. Ich wrde gerne wissen, wie dabei die genaue Rechtslage ist.

Um das verstndlicher zu machen: Sollte die Lehrerin der Ansicht sein, einen solchen Test zu bentigen, wird er gemacht und von uns bewilligt. Die Lehrerin hat unser uneingeschrnktes Vertrauen. Aber sie erklrte uns, dass es zur Zeit keine Notwendigkeit dazu gbe.

Da mir diese ganze Angelegenheit sehr schwammig und wenig nachvollziehbar ist, wrde ich diesen Test bis auf Weiteres gerne verweigern. Sollte mir die Forderung nach diesem Test von Seiten des Schulamtes gut begrndet werden, kann er immer noch erfolgen. Msste die Forderung nicht zumindest begrndet werden? Wozu ist eine Widerspruchsmglichkeit da, wenn sie innerhalb diese Sache schlecht zum Zuge kommt, da der Test in der Schule innerhalb von drei Tagen nach Einforderung angesetzt wurde. Das lsst mir kaum die Mglichkeit, mich zu erkundigen, geschweige denn rechtzeitig Widerspruch einzulegen. Dient Widerspruch nicht dazu, es erstmal zu verhindern? Dazu wsste ich gerne, was die Gesetzgebung das her gibt.

Gru
Socke01
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Anton Reiser
FDR-Mitglied
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Anmeldungsdatum: 15.11.2006
Beitrge: 359
Wohnort: NRW

BeitragVerfasst am: 09.02.09, 01:25    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Socke01,

ich habe den Eindruck, dass in Ihrem Fall eher Kommunikationsschwierigkeiten bzw. Missverstndnisse zwischen Schule, Schulaufsicht und Eltern vorliegen, nicht aber schwerwiegende rechtliche Probleme.

Socke01 schrieb:
Zitat:
Zu sagen dazu wre, dass das Schulamt den Fderbedarf aber nicht entscheiden wird, das sei Landessache im Rahmen des AOSF-Verfahrens an dieser Schule - das war die Auskunft der Lehrerin

Die Entscheidung des Schulamtes ist sozusagen eine Entscheidung des Landes, insofern gehe ich hier von einem Missverstndnis aus. Das Schulamt ist als Mittelbehrde zwischen Land und Schule tatschlich zustndig fr alle Entscheidungen u.a. in Sachen Frderbedarf.

Aufgrund Ihrer Schilderung gehe ich davon aus, dass die Lehrerin den erneuten Intelligenztest fr berflssig hlt, weil sie selbst (die Schule) Ihr Kind fr zutreffend untergebracht hlt. Das Schulamt hat seinerzeit den Frderbedarf allerdings wegen der uneindeutigen Diagnose offenbar befristet und fordert deshalb aus Anlass des erneuten Antrages einen neuen Intelligenztest.

Ohne eine ausreichende Begrndung seitens des Schulamtes wrde ich einem solchen Test als Eltern ebenfalls nicht zustimmen, auch wenn Sie letztlich wohl dazu verpflichtet wren - da stimme ich der Lehrerin zu.

Ich wrde Ihnen empfehlen, das Ergebnis der Gesprche zwischen der Lehrerin und dem Schulamt abzuwarten. Ich kann mir kaum vorstellen, dass der Intelligenztest gegen die Empfehlung der Schule durchgefhrt werden wrde.

Mit freundlichem Gru
Anton Reiser
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socke01
noch neu hier


Anmeldungsdatum: 04.02.2009
Beitrge: 2

BeitragVerfasst am: 09.02.09, 12:35    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Herr Reiser,

danke fr Ihre Antwort.
Ich bemhe mich seit einer Woche, jemanden im Schulamt dazu zu befragen, habe aber leider keinen Erfolg, da es dort dauerbesetzt ist.
Die Leherin erhielt die Auskunft, der Test wrde angefordert, weil das AO-SF-Vefahren noch nicht abgeschlossen sei.

Wir kommen nicht drum herum, der Test wird gemacht.

Ich habe mich nur gewundert (und mehr als gewundert, ich war schon sehr verrgert), dass Eltern diesbezglich nicht mal informiert werden mssen. Das ist die letzte Auskunft der Leherin mir gegenber.

Gru
Socke
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