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recht.de :: Thema anzeigen - Erstes Vergehen Diebstahl, gleich Geldstrafe?
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Erstes Vergehen Diebstahl, gleich Geldstrafe?

 
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uubu
noch neu hier


Anmeldungsdatum: 24.02.2009
Beitrge: 3

BeitragVerfasst am: 24.02.09, 18:36    Titel: Erstes Vergehen Diebstahl, gleich Geldstrafe? Antworten mit Zitat

Hallo zusammen,

ich bitte hier um einen Rat:

als "normalerweise" immer braver Brger, habe ich mich nun mit 26 zu meiner ersten Straftat hinreien lassen.

Ich kaufte mir Kieselsteine fr den Garten, bezahlte diese ordnungsgem und da bei der ersten fuhre nicht gengend ins Auto gepasst hatten, lud ich kurzerhand nochmal ein paar Scke bei der zweiten fuhre ins Auto und dte mit denen davon...

Dummerweise hatte mich hierbei jemand gesehen und ich hatte zuvor mit EC Karte gezahlt, weswegen ich hieraufhin erwischt wurde...

Nun die Frage:

Der Wert der Steine betrug 73,26ct. Die Steine und den gefakten "Verdienstausfall" des Baumarktleiters habe ich breits beglichen was ber 200 waren.

Nun flattert mir nach fast einem Jahr ein Strafbefehl mit 10 Tagesstzen 40 + Gebhren ins Haus was mich ziemlich schockierte, da ich dachte das das schon lngst vergessen war...

Frage:

Ist es noch mglich, das dieses Verfahren wenn ich Einspruch erhebe bei diesem "Bagatelldelikt" noch eingestellt wird, oder ist dieser Zug abgefahren?

Mir geht es darum ob ich "einfach die Klappe halten" soll oder "meckern" soll...

Im Schreiben steht nmlich "Im brigen findet bei rechtzeitigem Einspruch eine Hauptverhandlung statt, falls nicht die Staatsanwaltschaft die Klage fallen lsst oder SIe Ihren Einspruch zurcknehmen".

Was knnt ihr mir raten? Traurig

Danke im Voraus!
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Gammaflyer
FDR-Mitglied
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Anmeldungsdatum: 06.10.2004
Beitrge: 8793

BeitragVerfasst am: 24.02.09, 18:55    Titel: Antworten mit Zitat

Raten knnen und drfen wir hier gar nix.
Nur erklren, dass 10 Tagesstze wirklich nur ein marginaler Warnschuss fr eine nunmal stattgefundene Straftat sind(wer wei, was einem Richter bei einem Widerspruch noch einfiele - der knnte einem nmlich als fehlende Einsicht gewertet werden), sowie dass die Sache noch nicht verjhrt, durch die Wiedergutmachung auch nicht aus der Welt ist und dass auch Ersttter verurteilt werden drfen.
_________________
Dass Laien am Rechtsverkehr teilnehmen ist zwar rgerlich aber eben unvermeidbar. spraadhans (cave: Ironie)
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uubu
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Anmeldungsdatum: 24.02.2009
Beitrge: 3

BeitragVerfasst am: 24.02.09, 20:43    Titel: Antworten mit Zitat

Ups, nein, die Steine hatten einen Gesamtwert von 73,26. das war ein Tippfehler.

Mit Verdienstausfall meinte ich den vom Baumarktleiter verlangten Betrag von 35/h * 4 Stunden, den er garantiert nicht hatte, welcher ihm lt. Gesetz jedoch zusteht...
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0Klaus
FDR-Mitglied
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Anmeldungsdatum: 30.12.2004
Beitrge: 2595

BeitragVerfasst am: 24.02.09, 21:09    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

ich wrde auch sagen, dass 10 Tagesstze in Ordnung sind. Sie mssen lediglich prfen, ob der Tagessatz mit 40 Euro in Ordnung ist. Man geht dabei grundstzlich von der Nettotagesvergtung aus und zieht noch einiges ab (Unterhaltspflichten). Die Einzelheiten drften im Internet zu finden sein.
_________________
mfg
Klaus
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uubu
noch neu hier


Anmeldungsdatum: 24.02.2009
Beitrge: 3

BeitragVerfasst am: 24.02.09, 21:13    Titel: Antworten mit Zitat

Ja, das heit wohl 3-fach Pech gehabt...

Ich danke!
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aristoteles karassavidis
FDR-Mitglied


Anmeldungsdatum: 23.11.2006
Beitrge: 37
Wohnort: Nds.

BeitragVerfasst am: 24.02.09, 22:21    Titel: Antworten mit Zitat

mir ist mal tatschlich folgendes passiert :
viele jahre zurck.....
ein auto steht beim lacker,ich lasse einen unfall beheben und lackieren
der lacker empfielt mir den heckdeckel zu tauschen und hat sogleich auch einen im angebot
ich sage zu und fertig..
wochen spter kommt die kripo und will was wegen dem heckdeckel...
auf dem nachbargelnde befand sich ein offener privater schrottplatz,ein kumpel des lackers hat dort von einem zerfallenen (beinah htt ich jetzt den markennamen geschrieben wurde deswegen bereits ermahnt,weil ich einen markennamen nannte) wagen den deckel abgebaut
der besitzer des schrotts kriegte das mit und machte anzeige gegen mich und den besorger
am ende kriegte ich einen strafbefehl i.H.v. 300 DM
ich traf den besorger und fragte ihn nach der identischen strafzumessung,er sagte, ne, eingestellt
ich widerrief meine zahlungsbereitschaft gegenber der staatsanwaltschaft und schrieb: wenn XXX nichts geklaut hat,kann ich nichts gehehlt haben, die wollten aber dabei bleiben und begrndeten das mit meiner einlassung und zahlungsbereitschaft
ich widersprach und rechtfertigte das zahlenwollen mit "um des friedens willen"
ich telefonierte mit dem staatsanwalt, er sagte das gleiche, "keiner zahlt fr was, wenn er sich unschuldig fhlt"
ich dachte die spinnen wohl, warum soll man gezwungen sein nur zu zahlen wenn man sich schuldig fhlt
heute sehe ich das vllig anders
zahlen um des friedens willen tut man nicht wenn man NICHTS an den hacken hat...
*
*
brigens: als ich es darauf ankommen lie wurde das alles eingestellt
Sehr bse
_________________
auf jedes schfchen welches man ins trockene bringen will, lauert ein rudel hungernder wlfe
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Volker13
Gast





BeitragVerfasst am: 24.02.09, 22:32    Titel: Antworten mit Zitat

Mich wrde mal interessieren, wie hier ein Stundensatz des Marktleiters in Hhe von 34,00 festgelegt wurde und vor allen dingen auf welcher rechtsgrundlage.
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0Klaus
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied


Anmeldungsdatum: 30.12.2004
Beitrge: 2595

BeitragVerfasst am: 25.02.09, 21:50    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

ich vermute, das sind kalkulatorische Verrechnungskosten (Urlaub, krank, Ag-Anteil SV, Umlagen. kalkulatorische Umlage Personalabteilung, Betriebsrat, Overhead, Buchhaltung, einschlielich deren jeweilger Verrechnungen usw.).
_________________
mfg
Klaus
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