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Wie wirks. Einflu nehmen a.d. Verteilung d. Insolvenzmasse

 
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Balu der Br
FDR-Mitglied


Anmeldungsdatum: 27.02.2009
Beitrge: 23

BeitragVerfasst am: 03.03.09, 09:27    Titel: Wie wirks. Einflu nehmen a.d. Verteilung d. Insolvenzmasse Antworten mit Zitat

folgende Problemstellung in einen Insolvenzverfahren, welches die Lnder D./u.Pol. betrifft:

Kandidat A ( Deutscher ) und Kandidat B (Pole) grnden gemeinsam ein Unternehmen in Polen. A + B sind zu gleichen Teilen geschftsfhrende Gesellschafter und alleinvertretungsberechtigt.

In Polen wird produziert und in Deutschland veruert.

In Deutschland wird eine Vertriebsgesellschaft gegrndet, an der A+B gleichfalls
zu gleichen Teilen geschftsfhrende Gesellschafter sind.

Es kommt zum wirtschafltichen Streit, in deren Verlauf A fr die Vertriebsgesellschaft in D. Insolvenz anmeldet.
Auf dem Verrechnungskonto Polen/Deutschland hat die Unternehmung in Polen noch eine Forderung i.H.v. 500 TSD vermerkt, die aus vom GF B aus Polen zur Tabelle der Unternehmung in D. angemeldet wird.

Aus dem laufenden Insolvenzverfahren wird eine Masse i.H. von 300 TSD generiert,
die demnchst zur Verteilung an die Glubiger gelangen wird.

Hiervon wird an die polnische Unternehmung in Polen ca. 130 TSD ausgekehrt.

Da der A (Deutsche) nach wie vor auch geschftsfhrender Gesellschafter der polnischen Unternehmung ist, in Deutschland jedoch auch geschftsfhrender Gesellschafter der (insolvenzbefangenen) Deutschen Unternehmung,
erwgt er, als Vertreter der polnischen Gesellschaft den Insovenzverwalter
aufzufordern, einen Teil der zum Auskehr bestimmten Masse auf ein deutsches Bankkonto der polnischen Unternehmung zu berweisen.

Daher die offene Fragestellung ?
Muss der IV diese Anweisung, die Quote der Schlussverteilungsmasse auf ein deutsches Konto der polnischen Unternehmung zu berweisen, befolgen oder
nicht ?
Stehen dem Hinternisgrnde entgegen ?

Wie ist die Rechtslage und ist der Sachverhalt eindeutig geschildert ?

Balu
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eidechse
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied


Anmeldungsdatum: 25.06.2008
Beitrge: 419

BeitragVerfasst am: 03.03.09, 15:51    Titel: Antworten mit Zitat

Inwieweit jemand fr ein Unternehmen verbindliche Erklrungen abgeben kann, hngt von dessen Vertretungsbefugnis ab. Kann A die polnische Gesellschaft alleine vertreten, dann kann er auch eine Erklrung dahingehend abgeben, wohin das Geld zu zahlen ist.
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Balu der Br
FDR-Mitglied


Anmeldungsdatum: 27.02.2009
Beitrge: 23

BeitragVerfasst am: 04.03.09, 09:02    Titel: Antworten mit Zitat

eidechse hat folgendes geschrieben::
Inwieweit jemand fr ein Unternehmen verbindliche Erklrungen abgeben kann, hngt von dessen Vertretungsbefugnis ab. Kann A die polnische Gesellschaft alleine vertreten, dann kann er auch eine Erklrung dahingehend abgeben, wohin das Geld zu zahlen ist.


Danke fr die Antwort, aber auch darin ist das Problem.
Sowohl A wie auch B knnen jeder fr sich eine Erklrung abgeben, wohin das Geld zu berweisen ist.
A sagt, bitte nach D berweisen,
B sagt, bitte nach Pl. berweisen, und deshalb war die Frage,
sollte der Verwalter im Vorfeld eine Erklrung abgeben, wohin er berweist oder sollte man diesem eine gerichtliche Verfgung zukommen lassen ?
Ist die Problematik ausreichend dargestellt ?
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eidechse
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied


Anmeldungsdatum: 25.06.2008
Beitrge: 419

BeitragVerfasst am: 04.03.09, 20:53    Titel: Antworten mit Zitat

Wenn sowohl A als auch B wirksam Erklrungen fr die polnische Firma abgeben knnen, dann wird sich der Insolvenzverwalter vermutlich nach der zuletzt abgegebenen Erklrung richten. Letzten Endes kommt es fr die Erfllung der Quotenzahlungsverpflichtung eigentlich auch nur darauf an, dass das Geld bei der polnischen Firma eingeht, sprich auf irgendeinem Bankkonto dieser Firma gutgeschrieben wird.

Und ehrlich gesagt, wenn ich Insolvenzverwalter wre, wrde ich wahrscheinlich lieber das deutsche Konto whlen, schon allein weil die berweisungsgebhren diesbezglich viel niedriger sein drften.
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