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Personenstandsflschung

 
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Redfox
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Anmeldungsdatum: 31.10.2005
Beitrge: 8443
Wohnort: Am Meer

BeitragVerfasst am: 14.02.07, 08:49    Titel: Personenstandsflschung Antworten mit Zitat

Nach 169 StGB ist es strafbar, ein Kind zu unterschieben.

Die Tathandlung besteht darin, ein so kleines Kind, dass noch keine Vorstellung von seinem Personenstand hat, einem anderen tuschend so zuspielt, dass es der andere flschlich fr sein eigenes hlt (vgl. RG FA Bd. 50, 107; Recht 10, 1690). Das kann auch die angebliche Mutter gegenber dem getuschten Vater tun (RG 36, 137).

Warum ist dann eigentlich nicht die Handlung der tatschlichen Mutter strafbar, wenn sie das Kind einem Scheinvater unterschiebt?

Oder kann eine tatschliche Mutter gar nicht tuschen, sondern nur vermuten, dass der Scheinvater nicht der richtige Vater ist? Geschockt
_________________
Toleranz sollte eigentlich nur eine vorbergehende Gesinnung sein: Sie mu zur Anerkennung fhren. Dulden heit beleidigen. (Goethe, Maximen und Reflexionen).
無爲 / 无为
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Gast






BeitragVerfasst am: 14.02.07, 09:09    Titel: Antworten mit Zitat

Die Mutter braucht blo einen falschen als Vater beim Standesamt anzugeben und prompt ist sie dran... blo Vorsicht, die gesetzlichen Fiktionen des BGB gelten auch hier, dh auf die Frage "wer ist Vater" ist die - biologisch unzutreffende Antwort - "mein Ehemann" grundstzlich nach dem BGB gebilligt und daher nicht falsch...
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mitternacht
FDR-Mitglied
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Anmeldungsdatum: 22.05.2005
Beitrge: 6331
Wohnort: Franken

BeitragVerfasst am: 25.02.07, 15:34    Titel: Antworten mit Zitat

Allerdings wird die Frage nach dem Vater bei verheirateten Mttern gar nicht erst gestellt.
_________________
mitternchtliche Gre.


Gott wei alles - Lehrer wissen alles besser. Teufel-Smilie

Bin kein Jurist: Wer mir glaubt, ist selber schuld.
Meine Damen und Herren, heute Abend sinkt fr Sie: das Niveau!
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