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Ethikrat will Neuregelung zur Organspende
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Organspende knftig ohne Zustimmung?: "Schweigen" soll als Zustimmung gelten.
Ich finde das gut!
41%
 41%  [ 16 ]
Ich lehne das ab!
51%
 51%  [ 20 ]
Ich bin unentschieden.
7%
 7%  [ 3 ]
Stimmen insgesamt : 39

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ZetPeO
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Anmeldungsdatum: 14.07.2006
Beitrge: 2166

BeitragVerfasst am: 26.04.07, 18:28    Titel: Ethikrat will Neuregelung zur Organspende Antworten mit Zitat

http://www.abendblatt.de/daten/2007/04/25/729920.html

Organspenden retten Leben.
Tausende Leben knnten durch Spenderorgane gerettet werden
und mehreren Tausenden Schwerkranken knnte man zu einem
ertrglichen normalen Leben verhelfen.
Ist diese Manahme durch Nichtzustimmung ein geeignetes Mittel?
Der Ethikrat setzt hier auch auf die Bequemlichkeit der Brger.
Droht sogar Missbrauch?
Oder sollte man verstrkt auf Aufklrung setzen und die bisherige Praxis
der ausdrcklichen Zustimmung beibehalten ?


Ein Link, auch zum Nachhren zum Thema Organhandel:
http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/kulturinterview/579297/


Hintergrund Ethikrat:
http://www.ethikrat.org/ueber_uns/auftrag.html

Eure Meinungen?
Gr.
ZetPeO
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David Hilbert

Wenn die Sonne der Weisheit tief steht, werfen auch geistige Zwerge lange Schatten.
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Gammaflyer
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Anmeldungsdatum: 06.10.2004
Beitrge: 8793

BeitragVerfasst am: 26.04.07, 20:50    Titel: Antworten mit Zitat

Hm, schwieriges Thema.

Mehr Aufklrung wrde ich auf jeden Fall befrworten. Es gibt immer noch zu viele Missverstndnisse und ngste.
Diese werden durch Vorflle dieser Art nicht unbedingt aus der Welt geschafft.

Das Argument, dass da bei vielen auf Faulheit gesetzt wird, kann ich gut nachvollziehen und es ist, auch wenn das wahrscheinlich keiner zugeben wrde, mit Sicherheit von nicht unerheblicher Bedeutung.
Allerdings finde ich es auf der anderen Seite nicht besonders "schlimm", Leute, die nicht ausdrcklich widersprochen haben, zu Spendern zu erklren. Wer tatschlich Grnde dagegen hat, soll eben - notfalls kurz vor dem Tod - verweigern.
Ich finde, vielmehr ist es ein Problem(und das mag auch an der fehlenden Aufklrung und Thematisierung liegen), dass sich die wenigsten Leute berhaupt darber Gedanken machen. Ich wre also dafr, jeden Brger einmalig eine (natrlich jederzeit widerrufbare) Erklrung zu diesem Thema abgeben zu lassen. Meinetwegen automatisch mit Erreichen der Volljhrigkeit, beim Eintritt/Wechsel in die Krankenkasse, beim Betriebsarzt oder wo auch immer.
Am liebsten dann noch fr den Notfall als kleine Signierziffer mit auf den Perso und ich wre wunschlos glcklich.

Und was ich schonmal bei diesem Thema hier im Forum angesprochen habe und auch diesmal wieder anbringen mchte, ist die noch weniger thematisierte Krperspende.
Da diese allerdings deutlich mehr Eingriffe in die Totenruhe und Folgen fr die Angehrigen(psychische Belastung, Bestattung erst nach mehreren Jahren etc.) hat, wrde ich hier von einer Widerspruchslsung absehen.
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Dass Laien am Rechtsverkehr teilnehmen ist zwar rgerlich aber eben unvermeidbar. spraadhans (cave: Ironie)
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BtRecht
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Anmeldungsdatum: 26.10.2006
Beitrge: 314

BeitragVerfasst am: 26.04.07, 21:02    Titel: Antworten mit Zitat

Der Ethikrat mchte, dass Organe entnommen werden knnen, wenn dem nicht vom Spender oder dessen Verwandten widersprochen wird. Das halte ich fr begrenswert.
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ZetPeO
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Anmeldungsdatum: 14.07.2006
Beitrge: 2166

BeitragVerfasst am: 26.04.07, 21:16    Titel: Antworten mit Zitat

Vielleicht kann mir hier jemand fachkundig weiterhelfen.
Wie schnell mssen bestimmte Organe entnommen werden,
damit diese fr eine Spende berhaupt in Frage kommen?


Gr.
ZetPeO
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Gammaflyer
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Anmeldungsdatum: 06.10.2004
Beitrge: 8793

BeitragVerfasst am: 26.04.07, 21:38    Titel: Antworten mit Zitat

Das kommt sehr darauf an, um welches Organ es geht und unter welchen Umstnden der Tod eingetreten ist.
Die "berlebenszeit" fr nicht versorgte Organe liegt beim Herzen bei 4-6 Stunden, Leber bis 20 Stunden, Niere 50 Stunden, Hornhaut Wochen.
Die Zeiten gelten allerdings fr bereits entnommene Organe.
Die Zeit verlngert sich natrlich, wenn die Organe im Krper eines hirntoten Patienten verbleiben, dessen basale Versorgungsfunktionen durch Maschinen gewhrleistet werden.
Welche Zeit bleibt, bis die Organe aus einem akut verstorbenen, nicht mehr versorgungsfhigen Krper entfernt werden mssen, bevor diese dort degenerieren, ist mir nicht bekannt.
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Zuletzt bearbeitet von Gammaflyer am 26.04.07, 22:15, insgesamt 1-mal bearbeitet
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ZetPeO
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Anmeldungsdatum: 14.07.2006
Beitrge: 2166

BeitragVerfasst am: 26.04.07, 22:13    Titel: Antworten mit Zitat

Danke,

Hintergrund ist natrlich die Frage, wie lange bliebe den Angehrigen
berhaupt Zeit einer Organentnahme zu widersprechen.

Und natrlich die Frage, wenn Angehrige nicht rechtzeitig erreichbar sind,
greift dann schon die Nichtzustimmung des Verstorbenen.

Gr.
ZetPeO
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nebelhoernchen
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Anmeldungsdatum: 02.01.2005
Beitrge: 6900

BeitragVerfasst am: 26.04.07, 22:51    Titel: Antworten mit Zitat

ZetPeO hat folgendes geschrieben::
Und natrlich die Frage, wenn Angehrige nicht rechtzeitig erreichbar sind,
greift dann schon die Nichtzustimmung des Verstorbenen.

Wie kann eine entsprechende Erklrung (Zustimmung oder Nichtzustimmung) eines potentiellen Organspenders eigentlich zeitgerecht festgestellt werden, zum Beispiel bei einem Verkehrsunfallopfer ohne Personalpapiere? Muss ich meine persnliche Erklrung stndig in einer Prospekthlle um den Hals gehngt herumtragen oder mir diese auf die Brust/den Bauch ttowieren lassen, wenn ich ganz sichergehen will, dass mein Wunsch auch Beachtung findet?
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ZetPeO
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Anmeldungsdatum: 14.07.2006
Beitrge: 2166

BeitragVerfasst am: 26.04.07, 23:09    Titel: Antworten mit Zitat

nebelhoernchen hatte geschrieben:
Zitat:
Wie kann eine entsprechende Erklrung (Zustimmung oder Nichtzustimmung) eines potentiellen Organspenders
eigentlich zeitgerecht festgestellt werden, zum Beispiel bei einem Verkehrsunfallopfer ohne Personalpapiere?
Muss ich meine persnliche Erklrung stndig in einer Prospekthlle
um den Hals gehngt herumtragen oder mir diese auf die Brust/den Bauch ttowieren lassen,
wenn ich ganz sichergehen will, dass mein Wunsch auch Beachtung findet?


Ich gestehe, da bin ich berfragt.
Durch eine zentrale Kartei, in der jeder registriert ist, der
einer mglichen Organentnahme nicht widersprochen hat?
Dies setzt natrlich eine Identifizierung voraus.

Gr.
ZetPeO
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nebelhoernchen
FDR-Mitglied
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Anmeldungsdatum: 02.01.2005
Beitrge: 6900

BeitragVerfasst am: 26.04.07, 23:24    Titel: Antworten mit Zitat

Das gleiche Problem sehe ich brigens auch bei der bereits existierenden Patientenverfgung:
Ich verfge, dass ich grundstzlich nicht wiederbelebt werden mchte.
Jetzt werde ich morgen leblos in der Fussgngerzone aufgefunden.
Und was macht der eintreffende Notarzt? Natrlich nach Mglichkeit sofort wiederbeleben ... was sonst ...
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ZetPeO
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Anmeldungsdatum: 14.07.2006
Beitrge: 2166

BeitragVerfasst am: 26.04.07, 23:37    Titel: Antworten mit Zitat

Es gibt eine alte Brsenweisheit:
never catch a falling knife

Auf die Gefahr hin, in eines der noch nicht verffentlichten Messer
von Dr. Jckel zu greifen, Lachen

hinkt der Vergleich im Zusammenhang nicht etwas? Winken
Zufall, siehe z.B. neuer Thread, zur Patientenverfgung:
http://www.recht.de/phpbb/viewtopic.php?t=108622

Gr.
ZetPeO
P.S. 00:57@nebelhoernchen, Glckwunsch zum 5000 ten um 00:49 Lachen
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Rena Hermann
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Anmeldungsdatum: 23.12.2005
Beitrge: 2886

BeitragVerfasst am: 27.04.07, 01:04    Titel: Antworten mit Zitat

Die Frage ist, ob man das rechtlich oder moralisch lsen will.

Beispiel:
Nach meinem Tod bleibt mein Schmuck (-> der knnte mal angenommen ob seines "Wertes" dutzende Leben retten ... vielleicht weniger hier, aber doch anderswo) dennoch mein Eigentum, das in die Erbsubstanz eingeht. Und wenn ich kein Testament verfasst habe, tritt die gesetzliche Erbfolge und damit auch die Entscheidung darber in Kraft.
Sind nun mein Herz, meine Leber und meine Niere weniger ein Teil meines "Eigentums", als eine poplige Halskette?

Nicht falsch verstehen - ich finde Organspende gut. Wollte das nur hinsichtlich der Problematik mal eingeworfen haben. Smilie
Denn infolge "bergeordneter Interessen" oder einfach gesagt zur Rettung von Menschen knnte ja dann rein theoretisch genausogut die Halskette einbehalten werden, sofern ich nicht zu Lebzeiten eben z.B. via Testament "widersprochen" htte.
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jaeckel
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Anmeldungsdatum: 12.09.2004
Beitrge: 4985
Wohnort: Bad Nauheim

BeitragVerfasst am: 27.04.07, 08:30    Titel: Antworten mit Zitat

Gammaflyer hat folgendes geschrieben::
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Welche Zeit bleibt, bis die Organe aus einem akut verstorbenen, nicht mehr versorgungsfhigen Krper entfernt werden mssen, bevor diese dort degenerieren, ist mir nicht bekannt.


Klarstellung: Die meisten Organe werden Patienten entnommen, deren Herz schlgt und deren Atmung (mit Maschinenuntersttzung) ausreichend funktioniert. Fr den Operateur stellt sich also der Krper (schizo: bei erhaltenen sog. Vitalfunktionen: Kreislauf, Blutdruck) bei der Entnahme, wie bei einem Lebenden dar. Nichts fr schwache Nerven! Das Konstrukt "Hirntod" ist aus der Bedarfslage der Transplantationsmedizin entwickelt worden und ist aus grundstzlichen philosophischen berlegungen umstritten.

Ich selbst bin aus sehr negativen persnlichen Erfahrungen, die an den zitierten Spiegel-Bericht heranreichen, erklrter Gegner der Hirntodkonzeption. Daraus folgt fr mich zwingend eine Ablehnung der Organspende.
_________________
Herzlichen Gruss
Ihr Achim Jckel
www.recht.de
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yamato
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Anmeldungsdatum: 09.05.2006
Beitrge: 2207
Wohnort: Berlin

BeitragVerfasst am: 27.04.07, 08:34    Titel: Antworten mit Zitat

Kann man seine Spendenbereitschaft denn auch einschrnken, also z.B.
"nur an Verwandte" (wenn da gerade Bedarf ist)

oder

Ironie Smiley
nicht an Mitglieder der NPD/Linkspartei (da hilft wohl auch nur eine Hirnspende Auf den Arm nehmen )
oder
nicht an Beamte
oder
nicht an Juristen Mit den Augen rollen
Ironie Ende

oder gilt das dann als grundtzliche Ablehnung einer Organspende oder gar als Zustimmung ?
_________________
ausgezeichnet
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ZetPeO
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Anmeldungsdatum: 14.07.2006
Beitrge: 2166

BeitragVerfasst am: 16.05.07, 13:55    Titel: Antworten mit Zitat

Zur Information.

Deutscher rztetag lehnt Neuregelung ab.

http://www.mdr.de/nachrichten/meldungen/4487386.html


Gr.
ZetPeO
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Anmeldungsdatum: 14.07.2006
Beitrge: 2166

BeitragVerfasst am: 31.05.07, 19:54    Titel: Antworten mit Zitat

Da knnte ich an die Decke gehen.
Unter dem Deckmntelchen der Pressefreiheit erlauben sich die
Medien mittlerweile alles.

http://www.satundkabel.de/modules.php?op=modload&name=News&file=article&sid=19653&mode=thread&order=0&thold=0
oder auch

http://www.bielertagblatt.ch/Artikel/newsticker/83995


Meinungen?


Gr.
ZetPeO
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