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Der verhexte Leasing- PKW.

 
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Qualle
FDR-Mitglied
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Anmeldungsdatum: 12.03.2006
Beitrge: 236

BeitragVerfasst am: 19.12.06, 20:50    Titel: Der verhexte Leasing- PKW. Antworten mit Zitat

Der verhexte Leasing- PKW.



Der Pkw ist 8 Monate alt.
Der Listenpreis lag bei 44.000. Leasingnehmer war eine Privatperson.
Nach dem Ablauf der Leasingzeit sollte der PKW mit der Restzahlung in den Privatbesitz bergehen.

Der Vertag sieht so aus:

Anzahlung 10.000 ist geleistet worden.
Rate 48X600 28.800
Restwert 5.200


Nun verstirbt der Leasingnehmer und als Erbe soll die Witwe (meine Tante) einspringen, diese hat keinen Fhrerschein.

Die Witwe meint, sie knnte den PKW nun zurckgeben.

Sie hat im Vertrag ein Sonderkndigungsrecht bei Tod des Leasingnehmers.

Bei der Begutachtung des PKW stellte man nun fest, das er nur billige Winterreifen aufgezogen sind, wo die teuren Orginalreifen / Felgen sind ist nicht bekannt und auerdem hat der PKW wahrscheinlich einen Motorschaden weil durch Khlwasserverlust ( Steinschlag Motorkhler) der Motor berhitzt wurde.

Das Autohaus will fr die Instandsetzung, Restlaufzeit, entgangenem Gewinn, Vorflligkeitsentschdigung (ich glaube sie nennen es Buchwert)
24.444 haben.


Als ich nun zu meiner Tante sagt, dass sie nicht nur das Huschen und die Sparbcher geerbt htte, sondern auch den Leasingvertrag, den sie erfllen msste bin ich von meine anderen Verwandten fasst erschlagen worden.

Nun zu meiner Frage:

Wenn mein Onkel Paule so doof ist und einen neuen Wagen in so einer kurzen Zeit so ruiniert hat meine Tante als Erbin dafr ein zustehen, oder sehe ich das falsch.
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G4711
Gast





BeitragVerfasst am: 20.12.06, 08:21    Titel: Antworten mit Zitat

Liebes FDR-Mitglied,

wie Sie sicher in unserer Juriquette gelesen haben, darf hier keine individuelle Rechtsberatung in einem konkreten Fall erfolgen. Bitte helfen Sie unserem Forum, in dem Sie Ihren Beitrag so umformulieren (in Ihrem Beitrag rechts den Button "edit" anklicken), dass daraus eine allgemeine Fragestellung zur Rechtslage entsteht.

Achten Sie bitte auf diesen Grundsatz bei jedem weiteren Posting.

Die Antworter bitten wir darum, auch auf individuelle konkrete Fragestellungen nur mit relevanten Transparenzinformationen (Gesetze, Verordnungen, Urteile, Leitstze, Informationsquellen, Links usw. ) zu antworten. Diese Informationen dienen der Frderung der Rechtskunde bzw. dem allg. Rechtsverstndnis.

Es bedankt sich fr die Beachtung
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(Die Eingriffe der Moderatoren bitte ausschlielich im Forum fr Mitgliederinformation u. Support kommentieren.)
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pOtH
FDR-Mitglied
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Anmeldungsdatum: 07.03.2006
Beitrge: 3729
Wohnort: Ober-Ramstadt | Das Tor zum Odenwald

BeitragVerfasst am: 20.12.06, 08:35    Titel: Antworten mit Zitat

man erbt nicht nur die rechte sondern auch die pflichten aber ich bin laie u. werf das nur mal so "ein".
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Christoph
FDR-Mitglied
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Anmeldungsdatum: 15.09.2004
Beitrge: 2674
Wohnort: Lpiland

BeitragVerfasst am: 31.12.06, 17:27    Titel: Re: Der verhexte Leasing- PKW. Antworten mit Zitat

Qualle hat folgendes geschrieben::


Nun verstirbt der Leasingnehmer und als Erbe soll die Witwe (meine Tante) einspringen, diese hat keinen Fhrerschein. Die Witwe meint, sie knnte den PKW nun zurckgeben.
Sie hat im Vertrag ein Sonderkndigungsrecht bei Tod des Leasingnehmers..


Wenn es in den AGB so geregelt ist und sie das Erbe antritt, dann mu die den Vertrag erfllen bzw. kann kndigen.

Qualle hat folgendes geschrieben::

Bei der Begutachtung des PKW stellte man nun fest, das er nur billige Winterreifen aufgezogen sind, wo die teuren Orginalreifen / Felgen sind ist nicht bekannt und auerdem hat der PKW wahrscheinlich einen Motorschaden weil durch Khlwasserverlust ( Steinschlag Motorkhler) der Motor berhitzt wurde..


Fr die Schden ansich haftet der LN nicht, sondern nur fr den daraus entstehenden Minderwert. Der drfte aber bei einem Motorschaden genauso hoch sein, wie ein neuer Motor. Das Fahrzeug mu so wieder zurckgegeben werden, wie es bernommen wurde bzw. einem dem Alter entsprechenden Zustand.

Qualle hat folgendes geschrieben::

Das Autohaus will fr die Instandsetzung, Restlaufzeit, entgangenem Gewinn, Vorflligkeitsentschdigung (ich glaube sie nennen es Buchwert)
24.444 haben..


Jenach Vertragsgestaltung kann das hinkommen. Demgegenber steht dann der Verkaufserls des Fahrzeuges. Die brig gebliebene Differenz mu der LN bzw. sein Erbe erstatten.

Qualle hat folgendes geschrieben::

Als ich nun zu meiner Tante sagt, dass sie nicht nur das Huschen und die Sparbcher geerbt htte, sondern auch den Leasingvertrag, den sie erfllen msste bin ich von meine anderen Verwandten fasst erschlagen worden..


ndert leider nichts an den Rechtsfolgen des Vertrages.

Dann htte Sie das Erbe im Gesamten ausschlagen men. Aber solang noch was an Gewinn brig bleibt, gehts doch.

Qualle hat folgendes geschrieben::

Wenn mein Onkel Paule so doof ist und einen neuen Wagen in so einer kurzen Zeit so ruiniert hat meine Tante als Erbin dafr ein zustehen, oder sehe ich das falsch.


Das siehts Du schon richtig.
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Firebuff
noch neu hier


Anmeldungsdatum: 08.10.2007
Beitrge: 2

BeitragVerfasst am: 08.10.07, 17:46    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

ich sehe diesen Fall ein wenig anders, der Leasingvertrag ist in aller Regel mit dem Tot mit der nchsten Flligkeiten zu lsen, es sei den die AGBs sehen das so nicht vor, wre aber ein exoten Vertrag.

Zu den Schden wrde ich bei diesem alter eher den Hersteller auf seine Garantie/Gewhrleistungspflicht ansprechen, ich kann mir kaum vorstellen das im Fall des Motorschadens nach 8 MOnaten bereits eigen Verschulden vorliegt.
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Christoph
FDR-Mitglied
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Anmeldungsdatum: 15.09.2004
Beitrge: 2674
Wohnort: Lpiland

BeitragVerfasst am: 09.10.07, 07:24    Titel: Antworten mit Zitat

Firebuff hat folgendes geschrieben::
Hallo,

ich sehe diesen Fall ein wenig anders, der Leasingvertrag ist in aller Regel mit dem Tot mit der nchsten Flligkeiten zu lsen, es sei den die AGBs sehen das so nicht vor, wre aber ein exoten Vertrag.

Zu den Schden wrde ich bei diesem alter eher den Hersteller auf seine Garantie/Gewhrleistungspflicht ansprechen, ich kann mir kaum vorstellen das im Fall des Motorschadens nach 8 MOnaten bereits eigen Verschulden vorliegt.


In der Vielzahl der Flle ist in den AGB geregelt, da beim Tod des LN der Erbe als Schuldner eintritt. Das Todesfallrisiko wrde ja sonst die LG tragen mssen, und das machen wohl die wenigsten, wenn berhaupt.

Ob eine freiwillige Garantie vorliegt wissen wir nicht.

Auch etwaige Gewhrleistungsansprche kennen wir nicht. Wenn der Schaden nach mehr als 6 Monaten auftritt, ist der Kufer in der Beweispflicht, da der Schaden bzw. die Ursache hierfr bereits bei bergabe vorlag.
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pOtH
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Anmeldungsdatum: 07.03.2006
Beitrge: 3729
Wohnort: Ober-Ramstadt | Das Tor zum Odenwald

BeitragVerfasst am: 10.10.07, 15:00    Titel: Antworten mit Zitat

Firebuff hat folgendes geschrieben::
Zu den Schden wrde ich bei diesem alter eher den Hersteller auf seine Garantie/Gewhrleistungspflicht ansprechen, ich kann mir kaum vorstellen das im Fall des Motorschadens nach 8 MOnaten bereits eigen Verschulden vorliegt.


der TE schrieb in seinem post
Zitat:
auerdem hat der PKW wahrscheinlich einen Motorschaden weil durch Khlwasserverlust ( Steinschlag Motorkhler) der Motor berhitzt wurde.

somit ist da nix mit garantie/gewhrleistung, kann auch nicht mit nem winkelschleifer (flex) ber das auto schrubben u. mich dann beschweren das das auto innerhalb krzester zeit anfngt zu rosten.
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