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recht.de :: Thema anzeigen - Pferd war fast tot,wegen schlechter Pflege in Pension!!!!!!
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Pferd war fast tot,wegen schlechter Pflege in Pension!!!!!!
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Nessy
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Anmeldungsdatum: 06.04.2008
Beitrge: 4

BeitragVerfasst am: 06.04.08, 20:08    Titel: Pferd war fast tot,wegen schlechter Pflege in Pension!!!!!! Antworten mit Zitat

Hallo...
Mein Pferd stand vor kurzem in einer Pension,die Verpflegung lie sehr zu wnschen brig.Unregelmige Ftterung,Wurmkuren falsch gegeben,zuwenig gefttert bei der gre des Pferdes,Pferde standen ber Monate im Schlamm der kncheltief war.
Nicht das hier ein falscher Eindruck entsteht,mir war es zu der Zeit leider nicht mglich mich darum zu kmmern.hatte eine sehr schwere schwangerschaft hinter mir,sonst habe ich mich darum selbst gekmmert.Als mein Pferd dann eine schwere Kolik hatte,habe ich OHNE eine Kndigung zu schreiben, mein Pferd genommen und bin gegangen,auf anraten des Tierarztes.Jetzt habe ich Post bekommen von dem Anwalt der Betreiberin das ich die Stallmiete von diesem Monat noch zahlen soll weil ich die Kndigungsfrist nicht eingehalten habe.
Es wurde aber der Vertrag nicht eingehalten.
Nun meine Frage,gibt es Anwlte die auf Tierrecht spezialisiert sind oder kann jeden belibigen Anwalt mir nehmen und bernimmt so ein Fall die Rechtsschutz????
Und wie ist hier die Rechtslage,htte man da eine Chance dagegen anzugehen oder sollte man es lieber lassen und bezahlen???
Hoffe ist etwas verstndlich geschrieben..... Verlegen
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lissy
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Anmeldungsdatum: 10.05.2005
Beitrge: 1500

BeitragVerfasst am: 06.04.08, 20:46    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:

Und wie ist hier die Rechtslage,htte man da eine Chance dagegen anzugehen oder sollte man es lieber lassen und bezahlen???


Man muss beweisen knnen, dass die Kolik lebensbedrohlich war und durch falsche Ftterung ausgelst wurde.
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Nessy
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Anmeldungsdatum: 06.04.2008
Beitrge: 4

BeitragVerfasst am: 06.04.08, 20:54    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo...
Das Gutachten wird von TA erstellt und es ist zu 100% nachgewiesen das es an der Ftterung und Pflege lag.Mein Pferd wurde( sollte) mit Spezialfutter gefttert, die anderen nicht
lg


Zuletzt bearbeitet von Nessy am 06.04.08, 21:09, insgesamt 2-mal bearbeitet
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lissy
FDR-Mitglied
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Anmeldungsdatum: 10.05.2005
Beitrge: 1500

BeitragVerfasst am: 06.04.08, 21:03    Titel: Antworten mit Zitat

Bei falscher Ftterung und Pflege mten mehrere Tiere krank geworden sein.
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Nessy
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Anmeldungsdatum: 06.04.2008
Beitrge: 4

BeitragVerfasst am: 06.04.08, 21:13    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo...
Mein Pferd wurde extra gefttert und die Heumenge wurde an den dicken Robusten Pferden gemessen und nicht an dem was man Pferde gibt,meine war da das grte Pferd und der Rest waren Ponnys und Kleinpferde.dazu kam der Schlamm,da ist sie aus dem Unterstand nicht mehr herausgekommen,das Heu lag im Schlamm,die Wassereimer standen im Schlamm.Wer will schon im Schlamm stehen und Heu fressen un saufen.Wrden wir auch nicht freiwillig machen....?????!!!!!!!!!
lg
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Aileen
FDR-Mitglied
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Anmeldungsdatum: 15.04.2006
Beitrge: 458

BeitragVerfasst am: 07.04.08, 07:29    Titel: Antworten mit Zitat

Also verstehe ich das jetzt richtig, da das Pferd berhaupt nicht in einem Stall sondern in einem Paddock stand?
Wenn ja, sollte man sich wohl kaum ber den Schlamm beschweren, denn das haben Paddocks meist so an sich.
Ich glaube auch kaum, da der TA ein Gutachten erstellen kann, was das Pferd zu fressen bekommen hat, oder war er bei jeder Ftterung anwesend?
Ich wre da etwas vorsichtig, was die Rechtslage angeht, da sich viele Sachen nicht wirklich beweisen lassen werden, sondern auf Vermutungen basieren.
Vielleicht wre es sinnvoller gewesen, das Pferd in einen vernnftigen Stall zu stellen und die tierrztliche Versorgung (Wurmkur, Impfungen usw.) durch den Tierarzt machen zu lassen. Diesem htte das dann ja auffallen mssen, da man Pferde normalerweise alle 3 Monate entwurmt und alle 6 Monate impft.

LG
Aileen
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lovely
Account gesperrt


Anmeldungsdatum: 10.03.2008
Beitrge: 11

BeitragVerfasst am: 07.04.08, 18:52    Titel: Antworten mit Zitat

hallo !

ich kenne diesen stall um den es hier geht sehr gut und ich war an dem abend der kolik auch anwesend !

zitat:

Also verstehe ich das jetzt richtig, da das Pferd berhaupt nicht in einem Stall sondern in einem Paddock stand?
Wenn ja, sollte man sich wohl kaum ber den Schlamm beschweren, denn das haben Paddocks meist so an sich.



mein pferd steht auch im offenstall und es ist kein matsch vorhanden ( natrlich nicht auf dem hof um den es hier geht). und es war dort kein schlamm mehr,es war extrem,man luft ber koppeln und bleibt mit dem stiefel stecken bis zum mittlerenteil des schienbeins !!!
__________________________________________________________________________________________________________________________________________

zitat:

Ich glaube auch kaum, da der TA ein Gutachten erstellen kann, was das Pferd zu fressen bekommen hat, oder war er bei jeder Ftterung anwesend?
Ich wre da etwas vorsichtig, was die Rechtslage angeht, da sich viele Sachen nicht wirklich beweisen lassen werden, sondern auf Vermutungen basieren.


es war noch ein teil des futters brig, es sollte eingeweichte heucobs bekommen, sie waren nicht wirklich komplett eingeweicht. also ist das mit der ftterung keine vermutung.

____________________________________________________________________________________________________________________________________________

zitat:

Vielleicht wre es sinnvoller gewesen, das Pferd in einen vernnftigen Stall zu stellen und die tierrztliche Versorgung (Wurmkur, Impfungen usw.) durch den Tierarzt machen zu lassen. Diesem htte das dann ja auffallen mssen, da man Pferde normalerweise alle 3 Monate entwurmt und alle 6 Monate impft.


also ich entwurme mein pferd selber,dazu brauche ich keinen TA ! auf diesem hof war es so weit ich es in erinnerung habe so, dass man beim stallbesi bezahlt hat und der die wurmkur verabreicht hat ! da die wurmkuren dort nicht billig waren,denkt man wohl das sie auch gegeben worden ist.
__________________________________________________________________________________________________________________________________________


mfg lovely
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Nessy
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Anmeldungsdatum: 06.04.2008
Beitrge: 4

BeitragVerfasst am: 07.04.08, 19:37    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo....
Ich mchte hier nicht darber diskutieren was ich htte machen sollen und machen musste.ich habe es so gut es ging zusammen gefasst fr alle verstndlich.Wenn ich ein Pferd in Pflege gebe ,weil mir es zu der Zeit nicht mglich,erwarte ich fr den Preis das es ihr gut geht und sie gefttert wird.
Es geht mir nur um die Rechtslage,ob so ein Fall die Rechtsschutz bernimmt .
Wie ich im ersten Text schon nachgefragt habe.
Welche Beweise ich habe oder nicht das wei ich doch am besten.
Bitte keine Vermutungen oder diskusionen mehr....
Vielen Dank
lg
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Waschbrin
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Anmeldungsdatum: 28.02.2005
Beitrge: 792

BeitragVerfasst am: 07.04.08, 21:59    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Nessy,

zuerst einmal: Was wurde denn vertraglich ausgehandelt in Bezug auf eine Kndigungsfrist? Es ist ja wohl hoffentlich ein schriftlicher Einstellvertrag gemacht worden in dem u.a. dieser Aspekt geregelt wurde. Und in dem Fall wre eine Kndigungsfrist bindend. D.h. wird der Einstellvertrag gekndigt und das Pferd vor Ablauf dieser Frist dort weggeholt, dann wre der Pensionspreis bis zum Ende dieser Frist zu zahlen.

Eine andere Sache ist die angebliche Vernachlssigung des Pferdes durch den Betreiber des Pensionsstalles und der Schaden, der dem Pferdehalter dadurch entstanden ist. Das Problem dabei ist die Beweislage. Und je lnger das Pferd dort gestanden hat, desto unwahrscheinlicher wird es fr einen Richter sein, da die Zustnde fr das Pferd dort derart schlimm waren da eine fristlose Kndigung des Einstellvertrages gerechtfertigt ist. Denn mit jeder monatlichen Zahlung des Pensionspreises bescheinigt der Pferdehalter ja in gewisser Weise, da er mit den Umstnden, unter denen sein Pferd dort gehalten wird, einverstanden ist.

In Bezug auf Erkrankungen des Pferdes wrde ich auch erst mal nachsehen, was im Einstellvertrag steht. Ggf. ist darin noch ein Pferdefu versteckt.

Wenn wirklich nachgewiesen werden kann, da das Pferd vernachlssigt wurde und deswegen erkrankt ist, mte der Pensionsstallbetreiber eigentlich fr diesen Schaden haften. D.h. er mte fr die Wiederherstellungskosten aufkommen und bei chronischer Schdigung fr einen Wertverlust. Die vertraglich geregelte Zahlung der Pensionskosten ist ein ganz anderer Aspekt.

LG Waschbrin
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Aileen
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Anmeldungsdatum: 15.04.2006
Beitrge: 458

BeitragVerfasst am: 08.04.08, 06:12    Titel: Antworten mit Zitat

Wenn du dir nicht sicher bist, ob deine Rechtschutz das bezahlt, frag einfach nach.


Zitat:
also ich entwurme mein pferd selber,dazu brauche ich keinen TA !

Der TA ist aber mittlerweile verpflichtet, einen Abgabebeleg auszustellen fr die Wurmkur.
Wo bekommst du den und die Wurmkur denn her, wenn nicht vom TA?
Gerade als Stallbesitzer sollte ich in der Lage sein, den erforderlichen Nachweis darber zu erbringen. Es knnte ja auch mal eine Kontrolle vom Vetamt erfolgen....



Zitat:
mein pferd steht auch im offenstall und es ist kein matsch vorhanden ( natrlich nicht auf dem hof um den es hier geht). und es war dort kein schlamm mehr,es war extrem,man luft ber koppeln und bleibt mit dem stiefel stecken bis zum mittlerenteil des schienbeins !!!

Und das konnte man beim Einstallen nicht sehen???



Zitat:
es war noch ein teil des futters brig, es sollte eingeweichte heucobs bekommen, sie waren nicht wirklich komplett eingeweicht. also ist das mit der ftterung keine vermutung.

Das msste ja dann im Einstallvertrag stehen.

Allerdings wrde ich mir den Vertrag genauer anschauen. I.d.R. steht dort meist etwas ber anfallende TA Kosten und wer diese zu bernehmen hat.
Ihr msstet dem Besitzer erst mal grobe Fahrlssigkeit nachweisen und das wird nicht einfach werden.
Wie Waschbrin schon geschrieben hat, je lnger das Pferd dort stand, umso unglaubwrdiger wird das Ganze vor Gericht klingen.
Eventuell kommt der Stallbesitzer noch mit etlichen Zeugen in Form von "zufriedenen Kunden" dort an, die eventuell auch noch besttigen, da er sich an alles gehalten hat, was ausgemacht war.

LG
Aileen
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Aileen
FDR-Mitglied
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Anmeldungsdatum: 15.04.2006
Beitrge: 458

BeitragVerfasst am: 08.04.08, 06:12    Titel: Antworten mit Zitat

Wenn du dir nicht sicher bist, ob deine Rechtschutz das bezahlt, frag einfach nach.


Zitat:
also ich entwurme mein pferd selber,dazu brauche ich keinen TA !

Der TA ist aber mittlerweile verpflichtet, einen Abgabebeleg auszustellen fr die Wurmkur.
Wo bekommst du den und die Wurmkur denn her, wenn nicht vom TA?
Gerade als Stallbesitzer sollte ich in der Lage sein, den erforderlichen Nachweis darber zu erbringen. Es knnte ja auch mal eine Kontrolle vom Vetamt erfolgen....



Zitat:
mein pferd steht auch im offenstall und es ist kein matsch vorhanden ( natrlich nicht auf dem hof um den es hier geht). und es war dort kein schlamm mehr,es war extrem,man luft ber koppeln und bleibt mit dem stiefel stecken bis zum mittlerenteil des schienbeins !!!

Und das konnte man beim Einstallen nicht sehen???



Zitat:
es war noch ein teil des futters brig, es sollte eingeweichte heucobs bekommen, sie waren nicht wirklich komplett eingeweicht. also ist das mit der ftterung keine vermutung.

Das msste ja dann im Einstallvertrag stehen.

Allerdings wrde ich mir den Vertrag genauer anschauen. I.d.R. steht dort meist etwas ber anfallende TA Kosten und wer diese zu bernehmen hat.
Ihr msstet dem Besitzer erst mal grobe Fahrlssigkeit nachweisen und das wird nicht einfach werden.
Wie Waschbrin schon geschrieben hat, je lnger das Pferd dort stand, umso unglaubwrdiger wird das Ganze vor Gericht klingen.
Eventuell kommt der Stallbesitzer noch mit etlichen Zeugen in Form von "zufriedenen Kunden" dort an, die eventuell auch noch besttigen, da er sich an alles gehalten hat, was ausgemacht war.

LG
Aileen
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Aileen
FDR-Mitglied
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Anmeldungsdatum: 15.04.2006
Beitrge: 458

BeitragVerfasst am: 08.04.08, 06:12    Titel: Antworten mit Zitat

Wenn du dir nicht sicher bist, ob deine Rechtschutz das bezahlt, frag einfach nach.


Zitat:
also ich entwurme mein pferd selber,dazu brauche ich keinen TA !

Der TA ist aber mittlerweile verpflichtet, einen Abgabebeleg auszustellen fr die Wurmkur.
Wo bekommst du den und die Wurmkur denn her, wenn nicht vom TA?
Gerade als Stallbesitzer sollte ich in der Lage sein, den erforderlichen Nachweis darber zu erbringen. Es knnte ja auch mal eine Kontrolle vom Vetamt erfolgen....



Zitat:
mein pferd steht auch im offenstall und es ist kein matsch vorhanden ( natrlich nicht auf dem hof um den es hier geht). und es war dort kein schlamm mehr,es war extrem,man luft ber koppeln und bleibt mit dem stiefel stecken bis zum mittlerenteil des schienbeins !!!

Und das konnte man beim Einstallen nicht sehen???



Zitat:
es war noch ein teil des futters brig, es sollte eingeweichte heucobs bekommen, sie waren nicht wirklich komplett eingeweicht. also ist das mit der ftterung keine vermutung.

Das msste ja dann im Einstallvertrag stehen.

Allerdings wrde ich mir den Vertrag genauer anschauen. I.d.R. steht dort meist etwas ber anfallende TA Kosten und wer diese zu bernehmen hat.
Ihr msstet dem Besitzer erst mal grobe Fahrlssigkeit nachweisen und das wird nicht einfach werden.
Wie Waschbrin schon geschrieben hat, je lnger das Pferd dort stand, umso unglaubwrdiger wird das Ganze vor Gericht klingen.
Eventuell kommt der Stallbesitzer noch mit etlichen Zeugen in Form von "zufriedenen Kunden" dort an, die eventuell auch noch besttigen, da er sich an alles gehalten hat, was ausgemacht war.

LG
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Ahiru
FDR-Mitglied


Anmeldungsdatum: 07.12.2007
Beitrge: 42

BeitragVerfasst am: 11.03.09, 21:00    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Allerdings wrde ich mir den Vertrag genauer anschauen. I.d.R. steht dort meist etwas ber anfallende TA Kosten und wer diese zu bernehmen hat.
Ihr msstet dem Besitzer erst mal grobe Fahrlssigkeit nachweisen und das wird nicht einfach werden.



dazu htte ich auch eine Frage:

Wie ist es mit Sicherheitsmngeln die auf den ersten Blick nicht einsehbar sind?
Z.B. Splitter am Holz oder Glasscherben im Schnee?
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Phnix3
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied


Anmeldungsdatum: 21.02.2008
Beitrge: 2531

BeitragVerfasst am: 12.03.09, 03:24    Titel: Antworten mit Zitat

ICh wrde mich erst mal gar nicht am Vertragsrecht festbeissen.
Pferd wurde rausgeholt, da Gefahr im Verzug (Gefahr einer ernsthaften Erkrankung, wenn das Pferd noch lnger dort gestanden htte).
DIe Pflegestelle hat meiner Ansicht nach grob fahrlssig gegen die Sorgfaltspflicht verstossen. Evtl. gegen bestehende Tierschutzgesetze, was noch zu ermitteln wre und ggf. knnte es noch ein Betrugsverfahren nach sich ziehen (Strafanzeige) mit einer Zvilklage (Schadensersatz).
Wichtig ist diesem Zusammenhang wre aber die Beweissicherung. Mit Zeugen hin, Fotos machen. Pferd schnell nach Hause bringen, Tierarzt soll Pferd untersuchen, Attest anfertigen vom Gesundheitszustand.Am besten wre sogar, einen Amtsveterinr zu beauftragen, da dieser auch gleich ttig werden kann, was die Pflegestelle betrifft. Sollte die Pflegestelle in einem anderen Landkreis, Gemeindebezirk sein,soll dieser um Amtshilfe rsuchen, also den Fall delegieren. Strafanzeige stellen kann man, muss man aber nicht. Wird auch nicht viel bringen wegen evtl. Geringfgigkeit. Sofort aber zum Anwalt mit allen Dokumenten, Vertrag, Beweis-Fotos, eterinr-Attest. Erst mal schauen, dass man aus dem Vertrag kommt. Der Pferdehalter kann meiner Meinung nach froh sein, wenn er fr die bereits in Anspruch genommene Unterstellzeit nichts bezahlen muss. Sollte die Pflegestelle auf ihr Geld bestehen, wrde ich es auf eine Klage von denen ankommen lassen und mir das Recht auf Schadensersatz vorbehalten, vor allem dann, wenn sich nach einer gewissen zeit noch Nachwirkungen am Pferd (Hufrehe sprich' Lederhautentzndung, Husten usw.) einstellen sollte. Die Rechtsschutz msste fr eine Klage eigentlich Deckungszusage geben, wenn diese Aussicht auf Erfolg hat. (Den Antrag kann ggf. auch der Anwalt stellen und begrnden bei der Rechtsschutz). Die Kosten fr den Tierarzt kann die Klgerpartei spter geltend machen. Hier muss voraussichtlich erst mal in Vorkasse gegangen werden. Aber dies tut ein Pferdehalter ja sowieso, wenn das Tier krnkelt. Da wartet man nicht auf irgendeinen Bescheid von einer Versicherung, da handelt man gleich. Ich hoffe, damit ein wenig geholfen zu haben. Ob ich in allen Punkten 100 % richtig liege, kann ich nicht wissen, doch bin ich mir ziemlich sicher, dass eine solche Vorgehensweise nicht gnzlich falsch sein kann.
LG Phnix
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Aileen
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied


Anmeldungsdatum: 15.04.2006
Beitrge: 458

BeitragVerfasst am: 12.03.09, 20:13    Titel: Antworten mit Zitat

hem....vielleicht kommen noch Antworten auf Beitrge aus 2005???
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