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Probeme mit einem Hund
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Abrazo
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Anmeldungsdatum: 30.05.2005
Beitrge: 5941
Wohnort: Kln

BeitragVerfasst am: 28.05.08, 00:20    Titel: Antworten mit Zitat

Wage ich nichts zu zu sagen, denn da kenne ich mich nicht aus.

Ich kann aber sagen, dass es bei uns in NRW nicht so ist.
Da muss bei einem Beivorfall erst einmal errtert werden, unter welchen Umstnden es dazu gekommen ist, denn es gilt - jetzt erinnere ich mich nicht, ob nur in der Verwaltungsvorschrift oder auch im Gesetz - ganz klar, dass ein Hund nicht als bissig gilt - und dass es deswegen natrlich auch keine entsprechenden Sanktionen gibt - wenn der Hund nur gebissen hat, um seinen Halter oder sich selbst zu verteidigen oder wenn er anlsslich einer illegalen Handlung gebissen hat. Und das muss natrlich erst einmal eruiert werden.

Dann kommt der Wesenstest - falls die Sache nicht schon durch die Prfung der Umstnde geklrt ist. So ist bei uns z.B. die Rechtssprechung recht eindeutig, dass, wenn ein Mensch gebissen wird, weil er seine Pfoten in einen Hundekampf gesteckt hat, er selber schuld ist, denn das soll man nicht tun. Es gab da recht dramatische Flle, die durch die Medien gegangen sind.

Unnachsichtig ist man hier mit Hunden, die tatschlich gefhrlich sind, die also z.B. aus unerfindlichen Grnden auf einen Spielplatz rennen und dort ein Kind beien. Da aber solche Hunde - bis auf immer mgliche unbekannte 'Neuzugnge' alle lngst aus dem Verkehr gezogen sind, kommt das wohl kaum noch vor.

Tatschlich laufen bei uns inzwischen wieder wie ehedem unbehelligt groe Hunde ohne Leine neben ihren Haltern auf Brgersteigen und Pltzen herum, und gefhrlicher als aggressive Hunde sind hier eigentlich aggressive Hundehalter. Denn die prgeln sich schon mal gegenseitig, whrend ihre Kter unbeteiligt daneben stehen.

In meinem Revier gibt es berhaupt keine schwerwiegenden Probleme, nicht mit Kindern, nicht mit Senioren, nicht mit Joggern, Fahrradfahrern, Rollstuhlfahrern, kennen unsere Viecher alles und es rhrt sie nicht. Karnickel wildern drfen sie mit dem Segen der Stadt auch, und wenn einer nun mal vom Wesen her ein notorischer Streuner ist, na ja, wenn ansonsten nett, friedlich und wohl bekannt, drckt man da auch mal ein Auge zu. Also, im Grunde bin ich mit der hiesigen 'Hundeverwaltung' sehr zufrieden. Die stehen sofort auf der Matte, wenn da wirklich der Verdacht besteht, ein Hund knnte gefhrlich sein - aber die groe, groe Mehrheit der vllig normalen, sozial integrierten Hunde und ihrer Halter kmmert die im Grunde gar nicht. Offenbar auch dann nicht, wenn einer dieser normalen, wohl bekannten und freundlichen Hunde aus nachvollziehbaren guten Grnden mal zubeit.
_________________
Gre,
Abrazo
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ChrisR
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Anmeldungsdatum: 08.09.2005
Beitrge: 751
Wohnort: Marburg

BeitragVerfasst am: 28.05.08, 01:45    Titel: Antworten mit Zitat

ich halte es auch fr Quatsch, oder einen sehr weltfremden Richter.
Hund drfen zwar nicht beien, aber:
Hunde werden extra dafr gehalten um Haus und Hof zu verteidigen.
Teilweise werden sie extra ausgebildet um zuzubeien (Schferhundverein), natrlich auf Befehl oder bei Bedrohung des Hauses.
Und Hunde knnen schon sehr gut unterscheiden ob jemand friedlich ins Haus kommt (mit Schlssel durch die Haustr) oder agressiv
Den mchte ich mal sehen der versucht bei uns einzubrechen, da msste der Richter mich wahrscheinlich mit einschlfern wenn es denn so geschehen sein soll Winken
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Waschbrin
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Anmeldungsdatum: 28.02.2005
Beitrge: 792

BeitragVerfasst am: 28.05.08, 08:53    Titel: Antworten mit Zitat

ChrisR hat folgendes geschrieben::
ich halte es auch fr Quatsch, oder einen sehr weltfremden Richter.


ber die Ttung eines Hundes entscheidet in unserem Bundesland kein Richter.

ChrisR hat folgendes geschrieben::

Hund drfen zwar nicht beien, aber:
Hunde werden extra dafr gehalten um Haus und Hof zu verteidigen.


Wobei die Verhltnismigkeiten gewahrt werden mssen. Wenn jemand nur einen Apfel oder ein Kaninchen klauen will, dann steht eine vorstzliche schwere Krperverletzung (und das ist ein Hundebiss, wenn der Hund es ernst meint, immer) in keinem Verhltnis.

ChrisR hat folgendes geschrieben::

Teilweise werden sie extra ausgebildet um zuzubeien (Schferhundverein), natrlich auf Befehl oder bei Bedrohung des Hauses.


Hier wurden wohl die letzten 25 Jahre der Rechtssprechung und der hundesportlichen Ausbildung verschlafen. Die Ausbildung in Hundesportvereinen (somit auch dem "Schferhundverein") ist eine rein sportliche Ausbildung, die auf dem Beutetriebverhalten des Hundes aufbaut. Der Hund sieht den Figuranten im Schutzdienst nicht als Feind an, beit nicht aus Aggression heraus in den Schutzarm, sondern aus Beutetriebverhalten. Im brigen heit das, was heute in den Hundesportvereinen absolviert wird, deswegen auch nicht mehr "Schutzhundprfung", sondern "Vielseitigkeitsprfung fr Gebrauchshunde".

Im Gegensatz dazu steht die Schutzhundausbildung der diensthundehaltenden Behrden und Wachdienste. Diese Hunde drfen nur mit behrdlicher Genehmigung von wenigen Personen gehalten werden und in Bezug auf ihre Haltung bestehen gewisse Auflagen.

Meine umgangssprachlich genannten "SchH3-Hunde" (= Hunde mit Vielseitigkeitsprfung Stufe 3) drfen andere Menschen genau so wenig gefhrden und beien wie Nachbars Dackel, der nie irgend 'ne Prfung abgelegt hat.

In Bezug auf Einbrche, bei denen Hunde die Tat vereiteln, mu man als Hundehalter sehr vorsichtig sein. Ein Bekannter hat nach mehreren Einbrchen mit Vandalismus die Tter mit einem extrem gutmtigen Rottweiler auf Privatgelnde gestellt und bis zum Eintreffen der Polizei festgehalten. In der Gerichtsverhandlung hat der Richter den Hundehalter sehr scharf von der Seite angefahren bezglich Bedrohung und Freiheitsberaubung. Der Hund hat keinen der Tter auch nur angesprungen, sondern nur vor ihnen gesessen und sie angesehen.

Wenn es zu einem Beivorfall bei einem Einbruch kommt, sollte man als Hundehalter sehr genau wissen was man tut und auch der Polizei gegenber sagt. Ruckzuck ist der Hundehalter und/oder der Hund strafrechtlich schlimmer dran als der Einbrecher.

Kurze Anmerkung: Diese Rechtssprechung entspricht nicht meinem persnlichen Gerechtigkeitsgefhl.

LG Waschbrin
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ChrisR
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Anmeldungsdatum: 08.09.2005
Beitrge: 751
Wohnort: Marburg

BeitragVerfasst am: 28.05.08, 09:22    Titel: Antworten mit Zitat

Mir hat der Rechtsanwalt, der mich bei der Jagdausildung unterrichtete, in dem Fall eines Einbruchs einen meiner Meinung nach sehr wertvollen wenn auch moralisch nicht einwandfreien Tip gegeben.
Falls jemand einbrechen sollte, und er es derart ernst meint, dann ist es fr den Wohhnungsbesitzer oder berfallenen immer besser, man geht davon aus der Mensch trachte einem nach em Leben, und so zu haneln.
Das erspare einem seiner Aussage nach einige Schadensersatzansprche des Einbrechers, was leider schonb hufiger vorgekommen ist.
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ChrisR
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Anmeldungsdatum: 08.09.2005
Beitrge: 751
Wohnort: Marburg

BeitragVerfasst am: 28.05.08, 10:32    Titel: Antworten mit Zitat

ich wurde auch noch nie begissen, und habe sehr viel mit Hunden zu tun gehabt.
Un auch wenn ich schon in manche Beisserei rein bin, ist das einfach die Sache wie man das macht
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Abrazo
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Anmeldungsdatum: 30.05.2005
Beitrge: 5941
Wohnort: Kln

BeitragVerfasst am: 28.05.08, 10:35    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Es kann nicht sein, dass ICH mich vor dem Hund in Acht nehmen muss und dass ICH mich hundgerecht zu verhalten habe.

Das kann sehr wohl sein, nmlich dann, wenn Du eine illegale Handlung begehst. Und hundegerecht verhalten bedeutet, dass Du weder den Hund noch den Halter anzugreifen hast, sonst hast Du es Dir selbst zuzuschreiben, wenn der Hund zubeit. Das darf der Hund nmlich (vielleicht auer in Hessen - das wei ich nicht).

Was den Schutz vor Einbrechern betrifft, es gibt eine fr Privatleute vollkommen legale und empfohlene Ausbildung: nmlich die zum Wachhund. Der Wachhund wird darauf trainiert, zuverlssig genau das zu tun, was ein anstndiger Hund von Natur aus tut: einen Eindringling zu melden und zu stellen, bis Frauchen/Herrchen kommt, ihn aber nicht zu verletzen, es sei denn, der Eindringling greift ihn an, so dass der Hund sich verteidigen muss, und das darf der Hund. So verhlt sich ein anstndiger Hund von Natur aus, und Verletzung eines Einbrechers sind deswegen schadensersatzpflichtig, weil kein Einbrecher damit rechnen muss, dass ein Hund ihn umgehend anfllt, wenn er eindringt; mit Melden und Freiheitsberaubung aber muss er rechnen.
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Gre,
Abrazo
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Acid_Burn
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Anmeldungsdatum: 24.05.2008
Beitrge: 2
Wohnort: Ahlhorn

BeitragVerfasst am: 28.05.08, 22:14    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo
zunchst erst mal vielen Dank ich konnte noch nicht alle Antworten lesen aber @ Abrazo ich sehe es genau wie du, unser Grundstck liegt so das sich noch 3 Nachbarn beschweren knnten.
Der eine ist mein Bruder und dieser hat selbst keine Probleme mit dem Gebell unseres Hundes, im Gegenteil er freut sich auch oft darber, da unsere Nachbarn z.B. am Sonntagmorgen Holz mit der Kettensge sgen mssen oder Nachts um 10 erst mal mit bekannten eine Party feiern bei der einige der Gste uns schon betrunken in den Zaun gefallen sind und anschlieend wird man noch angepbelt wenn man um 1 Uhr sagt das sie doch bitte etwas leiser feiern sollten, da wir ja auch mal schlafen mssten.
Der 2. Nachbar hat sich noch nie beschwert auch auf unsere Rckfragen hat er nicht gesagt, dass unser Hund zu laut ist (ich denke er htte uns gesagt wenn der Hund stren wrde).
Der 3. Nachbar kommt ab und zu mal, hat aber nie gesagt das unser Hund ja so oft und Laut bellt und mit ihm hat unser Hund keine Probleme er freut sich nur weil er ja was leckeres kriegen knnte.
Und wir bekommen von allen die bei uns sind ein Lob wie gut erzogen unser Hund doch ist, also denke ich, dass der Hund auch seine Grnde hat unsere Nachbarn nicht zu mgen.
Den Sichtschutz haben wir unsern Nachbarn auch schon vorgeschlagen doch darauf mussten wir uns anhren "Wenn ihr nicht dafr sorgt das der Hund nicht mehr bellt muss er (der Hund ) halt weg."
Danach war ich ziemlich geplttet und habe mir gedacht Ende mit der freundlichen Nachbarschaft, wenn er es anders haben will, kann er es so kriegen.
Somit haben wir in unserem Zaun nur den Beischutz fr den Sichtschutz kann er ja sorgen.
Das mit den Silvesterknallern kann ich ja leider nicht beweisen, da ich nur vom Fenster aus sehen konnte, wie sie ihm Knaller vor die Pfoten schmissen.
Aber eins wei ich bevor der Hund geht gib es im Notfall noch einige Gerichtstermine
So ich hoffe ich konnt euch meine Lage nun gut genug beschreiben ich wnsch euch jedenfalls noch eine schnen Woche.
_________________
mfg
Acid_Burn
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Abrazo
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Anmeldungsdatum: 30.05.2005
Beitrge: 5941
Wohnort: Kln

BeitragVerfasst am: 28.05.08, 22:39    Titel: Antworten mit Zitat

Weit Du, ein vernnftiger Hund macht eigentlich keine groen Probleme. Das ist ein uraltes Haus- und Nutztier, der ist schon so lange auf menschliche Wnsche hin ausgelesen worden, der verhlt sich schon seiner Natur nach unproblematisch - wenn man ihn lsst.

Ein illegaler Hundeausbilder, ein Top-Mann, gehrte zu denen, die die im Normalfalle vllig harmlosen Kampfmaschinen der Zuhlter ausbilden (ist schon seit paar Jahren tot, deswegen kann man das sagen), erklrte mir mal, er wrde niemals seine Hunde zur Schutzhundprfung 3 bringen (die in den Kreisen natrlich etwas anders gesehen wird als unter sog. Hundesportlern, die ich allerdings etwas anders sehe). Er erklrte, wenn ich dann dem Hund sage "Fass!", dann greift der dich an. Sieht der Hund nicht ein, denn du tust ja gar nichts, weswegen der Hund dich angreifen sollte. Also muss man den Hund brechen, damit er folgt und damit gegen seine Natur handelt, und das lehne er ab. Muss man sich klar machen: es entspricht nicht der Natur eines Hundes, blindlings einen Menschen anzufallen. Hunde, die das tun, haben einen Schaden, und den hat in den meisten Fllen der Halter bewirkt. Deswegen ist es auch nicht normal, dass ein Hund einen Einbrecher umgehend anfllt und beit, da sind unsere Gesetze m.E. durchaus nicht unvernnftig.

Aber ich behaupte mal, es gibt einige Hundehalter, die furchtbar gerne Selbstjustiz betreiben wrden. rgerlicherweise ist das verboten, also mchten sie das gerne den Hund erledigen lassen. Die sind nicht zufrieden, wenn ein Hund einen Einbrecher stellt und Krawall schlgt, so dass einer herbei luft und die Polizei ruft, der Hund soll den Einbrecher zur Strafe auch noch tchtig beien. Oder ihn mglichst lange fest halten, so dass Herrchen sich am Anblick des verngstigten Menschen ordentlich weiden kann. Denn so schn ist das nicht, wenn einer in die Hose macht, weil der Rottweiler vor ihm ihn kein Klo suchen lsst. Und meinen dann, das sei hundefeindlich, wenn Richter was dagegen haben.

Was das Spazierengehen im Park betrifft, nun, das groe Herz von Mutter Colonia (alternativ: ihre schwarze anarchische Seele) drckt auch das Hundevolk an ihren gewaltigen Busen, heit, Hundegesetz hin, Hundegesetz her, die Kter unterliegen hier keinen wirklichen Beschrnkungen. Wie gesagt, die laufen lngst wieder leinenlos auf dem Brgersteig herum, und nur, wenn die Kassen leer sind, kommt mal einer vom Ordnungsamt zum Abkassieren vorbei; danach isset auch wieder jut. Im Ergebnis haben wir mit diesen Ktern tatschlich berhaupt keine Probleme. Die bewegen sich in der menschlichen Gesellschaft wie Fische im Wasser, so etwa, wie Tucholsky schrieb: ein Dackel geht ins Bro. Die springen keinen Spaziergnger an, weil sie ja "nur spielen" wollen; die sind damit aufgewachsen, dass in ihrer unmittelbaren Umgebung jede Menge Menschen herum laufen, mit denen sie berhaupt nichts zu tun haben. Mit dem Grundsatz, lass die Kter laufen, ein anstndiger klner Straenkter fgt sich ein, sind wir bestens gefahren - die unanstndigen muss man eben heraus fischen und ihren Haltern zeigen, wo der Hammer hngt.
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Abrazo
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Anmeldungsdatum: 30.05.2005
Beitrge: 5941
Wohnort: Kln

BeitragVerfasst am: 28.05.08, 22:58    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Das mit den Silvesterknallern kann ich ja leider nicht beweisen, da ich nur vom Fenster aus sehen konnte, wie sie ihm Knaller vor die Pfoten schmissen.

Als wenn man immer alles mit Foto o.. beweisen msste!
"Wir haben niemals nich den Hund mit Sylvesterknallern beworfen!" -
"Und warum kann er euch dann nicht leiden? Muss ja nen Grund dafr geben, denn andere kann er leiden."
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apfelbaum
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Anmeldungsdatum: 15.06.2007
Beitrge: 20

BeitragVerfasst am: 29.05.08, 11:29    Titel: Antworten mit Zitat

Um mal wieder auf die Ausgangsfrage zurckzukommen. Da ich krzlich fast das gleiche Problem hatte, hab ich mich mal kundig gemacht.
habe dazu 2 Urteile gefunden. (link jetzt leider nicht parat)
1. OLG Kln
Hunde drfen maximal 30 Minuten am Tag bellen. Jedoch nicht lnger als 10 Minuten am Stck.

2. OLG Brandenburg
Wenn Passanten am Grundstck vorbeigehen, darf der Hund anschlagen. Allerdings nicht vor 7.00 und nicht nach 23.00.

Ich wrde der Angelegenheit ganz gelassen ins Auge sehen.

Gruss Apfelbaum
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Waschbrin
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Anmeldungsdatum: 28.02.2005
Beitrge: 792

BeitragVerfasst am: 02.06.08, 21:53    Titel: Antworten mit Zitat

Abrazo hat folgendes geschrieben::

Denn so schn ist das nicht, wenn einer in die Hose macht, weil der Rottweiler vor ihm ihn kein Klo suchen lsst. Und meinen dann, das sei hundefeindlich, wenn Richter was dagegen haben.


Falls Du da auf die Geschichte mit dem Rottweiler anspielst, die ich geschildert hatte: Es ist auch nicht schn, wenn mehrfach irgendwo eingebrochen und mutwillige Sachbeschdigung betrieben wird (u.a. ein Rasentraktor in den naheliegenden Flu gefahren wird). Wenn dann die Leute sich sagen "Schlaf ich mal dort in unserem Schuppen und nehm dabei den Hund mit" (letzterer absolut vertrottelt und harmlos), das wirkt vielleicht abschreckend und wir bleiben dann knftig vielleicht verschont von diesen Vandalen", sollten solche Vandalen dann aber auch damit rechnen, da sie im Falle eines weiteren Einbruches und geplanten Diebstahles/geplanter Sachbeschdigung mal 10 Minuten auf die Polizei warten mssen und in der Zeit dann auch nicht auf's Klo gehen knnen.

Was wrdest Du machen wenn Du als Rentern drei gewaltbereiten jungen Kerlen gegenber stehst und gerne mchtest, da die Polizei diese ein paar Minuten spter noch vorfindet wenn sie kommt? Den Hund abrufen und mit Leine und Maulkorb versehen? Oder wrdest Du Deinen Hund in dieser Situation nicht doch vor den Typen sitzen lassen? Schon alleine damit Du selbst nicht eins ber die Rbe bekommst mit dem Werkzeug, mit dem sie die Tre aufgebrochen haben?

LG Waschbrin
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Abrazo
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Anmeldungsdatum: 30.05.2005
Beitrge: 5941
Wohnort: Kln

BeitragVerfasst am: 02.06.08, 23:20    Titel: Antworten mit Zitat

Ich dachte nicht an den Rottweiler.

Ne halbe Stunde mit nem Rottweiler vor der Nase auf die Polizei zu warten schadet einem Einbrecher m.E. gar nichts. Natrlich ist es besser, Rotti abzurufen - aber nur, wenn die Jungs dann nicht laufen gehen oder einem eins ber die Rbe ziehen wollen.

Nein, aber wenn - auch das kommt vor - einer seinen Hund krakehlen hrt und denkt, och, Einbrecher, das trifft sich gut, ich geh jetzt erst mal ein Bierchen trinken, dann knnte der Richter was dagegen haben.
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Gre,
Abrazo
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