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recht.de :: Thema anzeigen - 2. Klasse voll -> Aufpreis fr 1. -> keine Erstattung
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2. Klasse voll -> Aufpreis fr 1. -> keine Erstattung

 
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peacebrother
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Anmeldungsdatum: 08.06.2007
Beitrge: 55

BeitragVerfasst am: 19.07.08, 11:47    Titel: 2. Klasse voll -> Aufpreis fr 1. -> keine Erstattung Antworten mit Zitat

Hallo,

"A" buchte sich am 9.7. ein Online Ticket und eine Sitzplatzreservierung fr die zweite Klasse in einem Hochgeschwindigkeitszug (kurz HZug) der 10. Generation.
Am 11.7. erfuhr er, dass alle HZge der 10. Generation aus dem Verkehr genommen werden, da wohl am 9.7. ein HZug dieser Generation entgleist war.
Nun musste er auf einen Bummelzug (kurz BZug) umsteigen.
Da er nicht stehen und womglich von Koffern oder umherfliegenden Fahrgsten verletzt werden wollte, rief er beim Unternehmen an und versuchte eine neue Sitzplatzreservierung in der zweiten Klasse zu erhalten.
Fehlanzeige...alle BZge 1-2 Stunden vor und nach der eigentlichen Reisezeit, waren in der zweiten Klasse komplett ausgebucht. Es gab nur noch in der ersten Klasse freie Sitzpltze.
"A" informierte sich bei der Dame am Telefon, ob das Unternehmen den Aufpreis zurckerstatten wrde. Die Dame meinte, sie knne diese Frage nicht beantworten, war aber zuversichtlich, da es ein besonders chaotischer Tag war.
Also buchte "A" den Aufpreis fr die erste Klasse und konnte somit die 4 Stunden Fahrt sitzen und musste nicht stehen.

Die Woche drauf, schrieb er das Unternehmen an, u.a. bezgl. Erstattung des Aufpreises.
Wenige Tage spter bekam er einen Anruf -> keine Erstattung.

Nun fragt sich "A", muss er sich das gefallen lassen?
- Kann er die Erstattung auf Basis eines Gesetzes fordern?
- Muss er es sich gefallen lassen, von einem HZug auf einen BZug umzusteigen?
Schlielich ist er einen Vertrag auf Befrderung mit einem HZug eingegangen. Muss das Unternehmen nicht einen gleichwertigen Ersatz bereitstellen (HZug 9. Generation)?
- Muss das Unternehmen nicht Ersatzzge bereitstellen, um so mehr Platz bereitsstellen zu knnen?

Er stellt sich weiterhin die Frage wie Folgendes sein kann:

Sein HZUg-Ticket kostete ihn mit 2. Klasse 50er-Karte in der zweiten Klasse: 44,50. Da er mit einem BZug gefahren ist, bekam er 11 erstattet.
Bleiben 33,50. Der Aufpreis kostete ihn 45,00. Macht zusammen 78,50.
Schaut "A" auf der Seite des Unternehmens, kostet die gleiche Fahrt in der ersten Klasse mit 1. Klasse 50er Karte nur 53,50. Sprich 25 weniger.
Das kann ja wohl nicht an den unterschiedlichen Karten liegen???



A mchte wissen Wie die Rechtslage aussieht, denn er hat einen sehr dicken Hals!!!!
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Nordland
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Anmeldungsdatum: 20.08.2005
Beitrge: 298

BeitragVerfasst am: 21.07.08, 20:08    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo peacebrother,

also erstmal zum Tarif: Wer eine BC 50 fr die 2. Klasse hat, muss den vollen Aufpreis fr die erste Klasse zahlen. Insofern ist der Vergleich mit der "gleichen Fahrt in der ersten Klasse mit 1. Klasse 50er Karte" nur dann sinnvoll, wenn der Fahrgast tatschlich eine BC First besitzt. Ansonsten kann man zu der Preisdifferenz wenig sagen, hier msste man zum Beispiel die Wegstrecken kennen.

Zitat:
Kann er die Erstattung auf Basis eines Gesetzes fordern?

Nein.

Zitat:
Muss er es sich gefallen lassen, von einem HZug auf einen BZug umzusteigen?

Ja natrlich. Die Eisenbahnen sind verpflichtet, ihren Betrieb sicher zu fhren und die Eisenbahninfrastruktur, Fahrzeuge und Zubehr sicher zu bauen und in betriebssicherem Zustand zu halten. ( 4 Abs. 1 AEG).

Zitat:
Schlielich ist er einen Vertrag auf Befrderung mit einem HZug eingegangen. Muss das Unternehmen nicht einen gleichwertigen Ersatz bereitstellen (HZug 9. Generation)?

Du musst nicht denken, wenn es einen HBD 3 Zug gibt, dass dann alle HBD 2 und 1 als Reserve bereitstehen. Die werden tatschlich noch im normalen Planeinsatz genutzt! Aber: der Fahrgast, der einen HBD-Fahrschein hat und gezwungen wird, auf einen HB-Zug umzusteigen, hat idR Anspruch auf Erstattung des Unterschiedsbetrages. Wenn ich dich aber richtig verstanden habe, richtet sich deine Frage nur nach Erstattung des Unterschiedsbetrages zwischen 1. und 2. Klasse. Da die Reise aber in der 1. Klasse absolviert wurde, ist dieser Betrag nicht zu erstatten. berleg mal, dann htten ja alle Fahrgste in die 1. Klasse gehen knnen.

Zitat:
Muss das Unternehmen nicht Ersatzzge bereitstellen, um so mehr Platz bereitsstellen zu knnen?

Im Rahmen der organisatorischen Mglichkeiten mssen auch Ersatzzge bereitgestellt werden, was auch geschehen ist. Die Reserven sind allerdings begrenzt. Man kann einfach nicht viele H-Zge als Ersatz herumstehen haben. Ich glaube, die Grnde dafr brauch ich nicht zu erlutern.

Gru
Nordland
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peacebrother
FDR-Mitglied


Anmeldungsdatum: 08.06.2007
Beitrge: 55

BeitragVerfasst am: 22.07.08, 09:52    Titel: Antworten mit Zitat

Nordland hat folgendes geschrieben::

Zitat:
Schlielich ist er einen Vertrag auf Befrderung mit einem HZug eingegangen. Muss das Unternehmen nicht einen gleichwertigen Ersatz bereitstellen (HZug 9. Generation)?

Du musst nicht denken, wenn es einen HBD 3 Zug gibt, dass dann alle HBD 2 und 1 als Reserve bereitstehen. Die werden tatschlich noch im normalen Planeinsatz genutzt!

Zitat:
Muss das Unternehmen nicht Ersatzzge bereitstellen, um so mehr Platz bereitsstellen zu knnen?

Im Rahmen der organisatorischen Mglichkeiten mssen auch Ersatzzge bereitgestellt werden, was auch geschehen ist. Die Reserven sind allerdings begrenzt. Man kann einfach nicht viele H-Zge als Ersatz herumstehen haben. Ich glaube, die Grnde dafr brauch ich nicht zu erlutern.

Gru
Nordland



Hallo,

wenn ich an einem Bahnhof wie bspw. Stuttgart vorbeifahre, dann frage ich mich jedesmal, weshalb dermaen viele Zge auf dem Abstellgleis sind.
Darunter ICE's und IC's.

Naja, werde "A" empfehlen sich bei dem Unternehmen per Mail zu beschweren; notfalls direkt eine Mail an den Vorstand. Vorname.Name@Unternehmen.de ^^
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AlBundy
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Anmeldungsdatum: 12.10.2007
Beitrge: 399

BeitragVerfasst am: 22.07.08, 10:25    Titel: Antworten mit Zitat

Das knnen Sie als Nicht-Insider nicht wissen, deshalb sehe ich es Ihnen nach. Die Adresse der Dienstelle des Stuttgarter Abstellgleises heisst: Wagenwerksttten Hausnummer so und so.

Somit drfte sich ihre Frage schon beantwortet haben. Trotzdem nochmal. Dieses ist eine Werkstatt, die dort stehenden Wagen werden repariert oder gewartet. Man kann mit diesen derzeit nicht fahren.

Es ist wirklich komisch, dass sich hartnckig das Gercht hlt, die Bahn wrde in Stuttgart unzhlige Wagen horten, nur um die stehenden Reisenden zu rgern....

Lachen
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peacebrother
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Anmeldungsdatum: 08.06.2007
Beitrge: 55

BeitragVerfasst am: 25.07.08, 09:31    Titel: Antworten mit Zitat

Naja, wenn das eine Werkstatt der DB ist, weshalb hlt sich dort ein TGV auf?
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AlBundy
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Anmeldungsdatum: 12.10.2007
Beitrge: 399

BeitragVerfasst am: 25.07.08, 09:57    Titel: Antworten mit Zitat

sorry, habe mich hier irritieren lassen. Die "Adresse" Wagenwerksttten gibt es in Stuttgart auch, allerdings am Nordbahnhof.

Dies ist tatschlich das Abstellgleis. Ein Groteil dieser Zge ist allerdings natrlich verplant, d. h. wenn einer dieser Zge um 12 Uhr losfahren soll und Sie stehen bsp. um 10 Uhr in einem vollen Zug, knnte man diese Wagen schon mal nicht anhngen, sonst wrde ja der 12 Uhr Zug ohne Wagen fahren mssen...

Sorry fr die Fehlinformation...
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AlBundy
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Anmeldungsdatum: 12.10.2007
Beitrge: 399

BeitragVerfasst am: 25.07.08, 11:35    Titel: Antworten mit Zitat

habe mich zum Thema Abstellbahnhof noch weiter informiert, hier eine entsprechende Auskunft (mit welcher jeder leben muss... Lachen ):

Es handelt sich um den sog. Abstellbf Stuttgart, von der Funktion her eher Betriebsbf, da nach wie vor ein Teil der in Stuttgart Hbf endenden Zge vom Ankunftsgleis nur mittels Rangierfahrt ber den Abstellbf das Abfahrtsgleis zur nchsten Zugleistung erreichen kann . Es gibt dort das Werk Rosenstein (Lokomotiven) am Rande der Parkanlage gelegen und Stadtpark (Reisezugwagen), das lngs oberhalb der Strecke nach Bad Cannstatt angeordnet ist. Weiter gibt es eine Innen- und Aussenreinigungsanlage fr Reisezugwagen. Historische Fahrzeuge sind auf Gleisen im Bereich des frheren Postbf vor und innerhalb der ehemaligen Postumschlaghalle abgestellt ( an privat vermietet).
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Risus
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Anmeldungsdatum: 25.04.2006
Beitrge: 1167
Wohnort: Dsseldorf reloaded

BeitragVerfasst am: 27.07.08, 21:33    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Peacebrother,
um nochmal vom Abstellgleis auf Ihre ursprngliche Frage zurck zu kommen: Mr. Green

Entscheidend ist, ob die Internetbuchung ein gltiger Vertragsabschluss oder nur eine Reservierung war. Ein Befrderungsvertrag drfte entstanden sein, wenn man das Ticket bereits bei Buchung bezahlt hat.
Ausserdem kommt es natrlich auf die Allgemeinen Befrderungsbedingungen bzw. AGB des jeweiligen Schienenverkehrsunternehmens zum Thema Haftung an.

AGB eines bekannten Schienenverkehrsunternehmens hat folgendes geschrieben::
9. Haftung
9.1 Haftung fr Ausfall, Versptung und Anschlussversumnis
9.1.1 ... oder fllt ein Zug ganz oder auf Teilstrecken aus, kann der Reisende
(i) auf die Weiterfahrt verzichten und die entgeltfreie Erstattung des Fahrpreises fr die nicht durchfahrene Strecke verlangen,
(ii) auf die Weiterfahrt verzichten und entgeltfrei mit dem nchsten Zug zum Abgangsbahnhof zurckkehren und die entgeltfreie Erstattung von Fahrpreis und Gepckfracht sowie die kostenfreie Rcksendung seines Reisegepcks verlangen oder
(iii) seine Reise, soweit mglich, ohne zustzliches Entgelt mit einem Zug fortsetzen, welcher auf der gleichen oder auf einer anderen Strecke nach demselben Zielbahnhof fhrt und es dem Reisenden ermglicht, mit mglichst geringer Versptung sein Reiseziel zu erreichen.

Von "Einhaltung der Buchungsklassen" lese ich dort nichts!

Die Antworten von "Nordland" bezglich der Erstattung haben mich daher nicht berzeugt. Ein Eisenbahnunternehmen mit den o.g. AGB htte berhaupt keine Zuschlge fordern drfen, wenn die 2. Klasse eines Ersatzszuges ausgebucht ist.

Nordland hat folgendes geschrieben::
berleg mal, dann htten ja alle Fahrgste in die 1. Klasse gehen knnen.

Aber genau das htten sie tun knnen - sofern sie ein gltiges Ticket fr die 2. Klasse und eine Sitzplatzreservierung hatten, die fr den Ersatz-Zug aber wegen "ausgebucht" nicht mehr erworben werden konnten. Das lsst man sich aber sinnvollerweise vorher am Schalter oder beim Zugbegleiter bescheinigen.

Freundliche Grsse
Risus
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Der Trick dabei ist, den Fallstricken aus dem Weg zu gehen, die Chancen zu ergreifen. Und bis 6 Uhr wieder zuhause zu sein.
[ Woody Allen ]
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Nordland
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Anmeldungsdatum: 20.08.2005
Beitrge: 298

BeitragVerfasst am: 30.07.08, 17:45    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Risus,

wenn wir das ursprngliche Problem von Peacebrother mal zusammenfassen, dann hat der Fahrgast die erste statt der zweiten Klasse benutzt, weil im Ersatzzug fr die zweite Klasse keine Reservierung mehr verfgbar war. Um es klarzustellen, wer eine Platzreservierung bezahlt hat, die nicht wahrgenommen werden kann, weil der Zug aus bahninternen Grnden ausfllt, bekommt dieses Geld natrlich zurck. Die Frage bezog sich jedoch auf den Aufpreis fr die erste Klasse. Der Fahrschein von A war was sich aus den von dir zitierten Regelungen ergibt fr den Ersatzzug gltig. Dieser lautete jedoch auf die zweite Klasse und der Fahrgast hat Anspruch auf Befrderung in der Wagenklasse, auf die sein Fahrschein ausgestellt ist. Dies gilt auch, wenn er stehen muss. Ein Zug hat nun mal Stehpltze, auch wenn er mit 300 km/h unterwegs ist, man hat nur Anspruch auf Befrderung, nicht auf einen Sitzplatz. Insofern war es As eigene Entscheidung, in die erste Klasse zu wechseln, den Aufpreis hat er selbst zu tragen. Erstattungsmglichkeiten gibt es vielleicht hinsichtlich der Platzreservierung und des ICE-Aufpreises. Der Erste-Klasse-Aufpreis bleibt weiterhin nicht erstattungsfhig, auer auf Kulanzbasis, was ich allerdings aus Sicht der Fahrgste, die in der zweiten Klasse stehen mussten, nicht verstehen wrde.

Viele Gre
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Risus
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Anmeldungsdatum: 25.04.2006
Beitrge: 1167
Wohnort: Dsseldorf reloaded

BeitragVerfasst am: 30.07.08, 18:49    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Nordland,
vielen Dank, dass Sie Ihre persnliche Meinung zum o.g. Sachverhalt nochmals ausfhrlich geussert haben.

Ich glaube allerdings, Ihren Ansatz im Wesentlichen bereits nach Ihrem ersten Beitrag verstanden zu haben. Ich teile diesen aber (auch weiterhin) nicht. Winken

Wir sind uns einig, dass mit einem bezahlten Ticket fr die 2. Klasse ein Befrderungsanspruch - zumindest 2. Klasse - entsteht.

Mit einer (zumal kostenpflichtigen) Sitzplatzreservierung wird ausserdem ein Anspruch auf Befrderung IM SITZEN erworben - natrlich zunchst auch in der 2. Klasse, und zwar auf dem reservierten Platz.

Kann das Transportunternehmen beide Ansprche nicht erfllen, dann werden die Ersatzansprche des Kunden zunchst anhand vertraglichen Befrderungsbedingungen geregelt. Aus den von mir oben exemplarisch zitierten Befderungsbedingungen eines bekannten Eisenbahnunternehmens geht nichts hervor, was Ihre Sicht der Dinge untersttzen knnte.

Bestimmt knnen Sie uns mit einem einschlgigen Gerichtsurteil oder anderen, mir unbekannten, Klauseln aus Bahnbfrderungsvertrgen aushelfen?

Inzwischen bleibt Ihr Beitrag fr mich eine - sicher gut formulierte - aber nicht belegte, persnliche Einschtzung, der ich mich vorerst nicht anschliessen kann.

Freundliche Grsse
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Nordland
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Anmeldungsdatum: 20.08.2005
Beitrge: 298

BeitragVerfasst am: 30.07.08, 21:19    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Risus,

Zitat:
Bestimmt knnen Sie uns mit einem einschlgigen Gerichtsurteil oder anderen, mir unbekannten, Klauseln aus Bahnbfrderungsvertrgen aushelfen?


Die Regelung findet sich in 13 EVO: 13 Unterbringung der Reisenden

(1) 1Der Reisende hat Anspruch auf Befrderung in der Klasse, auf die sein Fahrausweis lautet. 2Ein Anspruch auf einen Sitzplatz oder auf Unterbringung in der 1. Klasse bei Platzmangel in der 2. Klasse besteht nicht. 3Der Tarif kann Ausnahmen zulassen. 4Das Eisenbahnpersonal ist berechtigt, den Reisenden Pltze anzuweisen.
5Auf Verlangen der Reisenden ist es verpflichtet, fr deren Unterbringung zu sorgen.
(2) Der Reisende hat keinen Anspruch auf Entschdigung, wenn er keinen Sitzplatz findet und ihm keiner angewiesen werden kann.

Die beiden von dir angesprochenen Ansprche sind getrennt voneinander zu betrachten. Der Fahrschein garantiert die Befrderung, die Reservierung garantiert den Sitzplatz, letzteres aber nur, wenn man einen gltigen Fahrschein fr die gewnschte Klasse besitzt. Wenn ein bergang in die erste Klasse bei nicht mehr verfgbarer Reservierung fr die zweite Klasse mglich wre, msste dies ausdrcklich im Tarif bestimmt sein ("Der Tarif kann Ausnahmen zulassen"). Eine solche Ausnahmeregelung existiert nicht, sie wre berdies auch nicht sinnvoll, da dies zu einer ungleichmigen Zugbelegung fhren wrde.

Zitat:
Kann das Transportunternehmen beide Ansprche nicht erfllen...

Wie gesagt, beide Ansprche sind getrennt voneinander zu betrachten. Die Befrderungsleistung wurde ja erbracht, indem ein Ersatzzug genutzt wurde. Die in der Reservierung enthaltene Leistung konnte nicht erbracht werden, hier muss das Reservierungsentgelt zurckgezahlt werden.

Ich hoffe, ich konnte die Sachlage nun ausreichend erlutern.

Viele Gre
Nordland
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Risus
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Anmeldungsdatum: 25.04.2006
Beitrge: 1167
Wohnort: Dsseldorf reloaded

BeitragVerfasst am: 30.07.08, 22:50    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Nordland,
nein.
Haben Sie trotz Bemhung leider nicht.

Nordland hat folgendes geschrieben::
Die Regelung findet sich in 13 EVO: [i] 13 Unterbringung der Reisenden

(1) 1Der Reisende hat Anspruch auf Befrderung in der Klasse, auf die sein Fahrausweis lautet. 2Ein Anspruch auf einen Sitzplatz oder auf Unterbringung in der 1. Klasse bei Platzmangel in der 2. Klasse besteht nicht. 3Der Tarif kann Ausnahmen zulassen. 4Das Eisenbahnpersonal ist berechtigt, den Reisenden Pltze anzuweisen.
5Auf Verlangen der Reisenden ist es verpflichtet, fr deren Unterbringung zu sorgen.
(2) Der Reisende hat keinen Anspruch auf Entschdigung, wenn er keinen Sitzplatz findet und ihm keiner angewiesen werden kann.


13 EVO ist in Bezug auf den Ausgangssachverhalt nicht einschlgig, da dort lediglich die grundstzlichen Ansprche eines Reisenden geregelt werden.

Haftungsfragen werden in 17 behandelt, wichtig hier insbesondere Abs. (1):
Zitat:
17 Haftung bei Ausfall, Versptung und Anschlussversumnis
(1) 1Die Eisenbahn haftet dem Reisenden fr den Schaden, der dadurch entsteht, dass die Reise wegen Ausfall, Versptung oder Versumnis des Anschlusses nicht am selben Tag fortgesetzt werden kann oder dass unter den gegebenen Umstnden eine Fortsetzung am selben Tag nicht zumutbar ist.
2Der Schadenersatz umfasst die dem Reisenden im Zusammenhang mit der bernachtung und mit der Benachrichtigung der ihn erwartenden Personen entstandenen angemessenen Kosten.

Es spielt keine Rolle, ob Sie es "getrennt oder zusammen betrachten". Sie knnen es drehen und wenden, wie Sie wollen. Es kommt trotzdem nicht heraus, was Sie uns mitteilen wollen.

Ein Reisender, der sein Ticket und eine Platzkarte erst noch erwerben will, hat gemss 13 EVO weder einen Rechtsanspruch auf zuzahlungsfreie Nutzung einer hheren Klasse noch auf einen Sitzplatz.
Der Reisende im o.g. Fall hatte aber bereits ein gltiges Ticket und eine Platzkarte, was bedeutet, einen vertraglichen Anspruch, erworben!

Der entscheidende Unterschied zu 13 EVO drfte Ihnen nicht entgangen sein:
Es greift jetzt nmlich nicht mehr 13 EVO, sondern die Haftungsbestimmungen aus 17 EVO in Verbindung mit den Haftungsbestimmungen aus den jeweiligen Allgemeinen Befrderungsbedingungen des Unternehmens.

Soweit ich "peacebrother" verstanden habe, ist zudem kein ausserplanmssiger Ersatzzug gestellt worden, sondern die Reise erfolgte alternativ mit einem anderen regulren Zug.

Durch den Zugausfall sind der Befrderungsanspruch sowie der - durch Sitzplatzreservierung vorhandene - Sitzplatzanspruch des Reisenden durch das Unternehmen zunchst nicht erfllt worden. Der Reisende hat deshalb gemss den oben zitierten Haftungsklauseln der ABB das Recht
Zitat:
(iii) seine Reise, soweit mglich, ohne zustzliches Entgelt mit einem Zug fortsetzen, welcher auf der gleichen oder auf einer anderen Strecke nach demselben Zielbahnhof fhrt und es dem Reisenden ermglicht, mit mglichst geringer Versptung sein Reiseziel zu erreichen.

Noch roter kann ich den Text leider nicht markieren! Ich hoffe, Sie knnen die entscheidende Passage trotzdem gut lesen und auf Sich wirken lassen. Winken

Dem Reisenden ist ein Schaden entstanden, welchen das Unternehmen entsprechend seinen Mglichkeiten zu mildern hat. Ein 4-stndiger (!) Stehplatz ist ohne Einverstndnis des Reisenden, selbst nach 17 EVO, keine zumutbare Ersatzleistung als Alternative fr den Rechtsanspruch auf einen Sitzplatz - zudem in einem Zug, der ausserhalb des ursprnglichen Reiseplanes fhrt.

Es spielt letztlich keine Rolle, ob das Unternehmen, welches aufgrund der eigenen ABB verpflichtet ist, den Reisenden mit mglichst geringer Versptung mittels angemessener Ersatzleistung zum Ziel zu befrdern, notfalls bei ausgebuchter 2. Klasse gemss ABB ohne zustzliches Entgelt .
Oder ob es gemss gemss 17 EVO zum Ersatz des Schadens verpflichtet ist, welcher dem Reisenden in Form eines erzwungenen 1.Klasse-Aufschlages sowie durch Abweichung vom Reiseplan entstanden ist.

Es kommt am Ende das selbe Ergebnis heraus.

Freundliche Grsse
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Anmeldungsdatum: 20.08.2005
Beitrge: 298

BeitragVerfasst am: 31.07.08, 08:07    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

bevor meine Blutgruppe zu Risus-Faktor negativ wechselt*, bin ich gerne bereit, die Sach- und Rechtslage nochmals zu erlutern. Gleichzeitig wrde ich mich freuen, wenn jemand anders es vielleicht auch erklren knnte, da ich mit meinem Latein bald am Ende bin.

Eins vorweg an Risus: was ich hier schildere ist keine persnliche Interpretation, sondern die Verfahrensweise des Unternehmens. Auch wenn dies nur ein Indiz, aber kein Beweis fr die Rechtmigkeit ist, so wie Peacebrother es erlebt hat, wird der Sachverhalt in diesem Unternehmen nun mal gehandhabt. Dass dies auch rechtmig ist, siehe oben und unten.

Zitat:
13 EVO ist in Bezug auf den Ausgangssachverhalt nicht einschlgig

Doch, 13 kommt zur Anwendung. Ganz einfach deswegen, weil der Reisende einen Anspruch auf Benutzung einer hheren Wagenklasse geltend macht. Genau zu diesen Ansprchen trifft 13 Abs. 1 Satz 1 EVO aber eine Regelung (Der Reisende hat Anspruch auf Befrderung in der Klasse, auf die sein Fahrausweis lautet). 17 EVO steht dem nicht entgegen. Diese Vorschrift bestimmt die Flle in denen die Eisenbahn bei Ausfall, Versptung und Anschlussversumnis haftet. Die Vorschrift kommt nur zur Geltung, wenn die Reise nicht am selben Tag fortgesetzt werden kann. Zudem ist genau geregelt, welche Kosten erstattet werden. Die Kosten fr den bergang in die erste Klasse sind nicht dabei.

Zitat:
Durch den Zugausfall sind der Befrderungsanspruch sowie der - durch Sitzplatzreservierung vorhandene - Sitzplatzanspruch des Reisenden durch das Unternehmen zunchst nicht erfllt worden.

Wie ich dir bereits erlutert habe, ist diese Aussage nur zu 50% richtig. Der Befrderungsanspruch konnte nmlich erfllt werden, da fr den Reisenden ein anderer Zug zur Verfgung stand, mit dem er sein Fahrtziel locker noch am selben Tag erreichen konnte. Die in der Platzreservierung enthaltene Leistung ist tatschlich nicht erbracht worden. Das fhrt tatschlich zu einem Anspruch in Form der Erstattung des Reservierungsentgeltes. BB, Abschnitt 5.3: Konnten reservierte Sitzpltze nicht zugeteilt oder zugeteilte Sitzpltze nicht bereitgehalten oder wegen Versptung eines Zuges nicht eingenommen werden, hat der Reisende Anspruch auf Rckzahlung des Reservierungsentgelts. Im brigen sind Umtausch und Erstattung ausgeschlossen.

Zitat:
Der Reisende hat deshalb gem den oben zitierten Haftungsklauseln der ABB das Recht, seine Reise, soweit mglich, ohne zustzliches Entgelt mit einem Zug fortsetzen, welcher auf der gleichen oder auf einer anderen Strecke nach demselben Zielbahnhof fhrt und es dem Reisenden ermglicht, mit mglichst geringer Versptung sein Reiseziel zu erreichen.

In der Tat ist diese Regelung einschlgig. Der Reisenden konnte die entweder neu eingesetzten Ersatzzge oder andere fahrplanmige Zge mit dem gleichen Fahrtziel ohne Aufpreis nutzen. Das ist genau der Anspruch, den der Reisende hat. Mehr nicht. Der Reisende hat nun von sich aus berlegt, ob es nicht besser wre, in dem anderen Zug die erste Klasse zu nutzen. Ihm ist dann ein Aufpreis verkauft worden. Nun zur Frage, ob die Erhebung des Aufpreises rechtmig war. Die Antwort lautet ja, denn der Fahrgast hatte einen fr den zu nutzenden Zug gltigen Fahrschein in der zweiten Klasse. Er hat gem 13 Abs. 1 Satz 1 EVO Anspruch auf Befrderung in der Klasse, auf die sein Fahrausweis lautet. Die Regelung nach 13 Abs. 1 Satz 1 gilt logischerweise fr diejenigen Fahrgste, die einen Fahrschein besitzen, sonst wre wohl kaum von seinem Fahrschein die Rede. Gem Satz 3 kann der Tarif Ausnahmen davon zulassen. Gbe es im Tarif eine Regelung, die einem Reisenden bei nicht mehr verfgbarer Platzreservierung fr die zweite Klasse eine Befrderung in der ersten Klasse ermglicht, htte A der kostenfreie bergang ermglicht werden mssen. Da es eine solche Regelung jedoch nicht gibt, besteht keine Anspruchsgrundlage fr einen kostenfreien bergang. Ergo hat das Unternehmen zurecht den Aufpreis erhoben und eine nachtrgliche Erstattung verweigert. Im Gegenteil, nach 12 Abs. 2 Satz 2 AEG sind die Tarife gegenber jeder-mann in gleicher Weise anzuwenden.

Dein Einwand war nun, dass der Reisende einen Fahrschein mit Reservierung fr die zweite Klasse besa. Nun war es nicht mglich, in der zweiten Klasse befrdert zu werden und gleichzeitig einen Sitzplatz zu erhalten. Aus diesem Grund sei allein aus den beiden Ansprchen (auf Befrderung + Sitzplatz) ein Anspruch erwachsen, die erste Klasse zu nutzen, da nur so die gleichzeitige Erfllung beider bezahlten Leistungen mglich sei. Diese Interpretation ist zunchst aus rechtlichen Grnden abzulehnen und darber hinaus aus praktischen Grnden nicht sinnvoll. Zu den rechtlichen Grnden ist zu sagen, dass ein solcher bergang im Tarif festgeschrieben sein muss. Ganz einfach deswegen, weil der Tarif eine solche Verfahrensweise nicht vorsieht, besteht ein entsprechender Anspruch nicht. Ich wei, dass in der Juristerei viele Fragen nicht immer einfach zu beantworten sind und auch Fachleute hufig zu unterschiedlichen Interpretationen kommen. In diesem Fall ist das Eisenbahnrecht jedoch eindeutig. Man knnte deine Auffassung ja vertreten und du hast sie ja auch begrndet. Wenn das Eisenbahnrecht diese Wertung jedoch ausschliet, dann ist das eben so.

Zu den praktischen Erwgungen: in dem vom Threadersteller geschilderten Fall waren es wahrscheinlich mehrere Hundert Reisende mit Reservierung, die auf den anderen Zug ausweichen mussten. Sie alle htten nach deiner Interpretation in die erste Klasse wechseln drfen, obwohl sich dort schon diejenigen Reisenden befinden, die den Zug planmig nutzen wollten. Hinzugekommen wren alle Reisenden aus dem ausgefallenen Zug, sowohl diejenigen mit Fahrschein fr die erste als auch fr die zweite Klasse. Soetwas kann der Bahn aus Grnden der Reisendenlenkung nicht zugemutet werden.

Viele Gre
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AlBundy
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Anmeldungsdatum: 12.10.2007
Beitrge: 399

BeitragVerfasst am: 31.07.08, 08:29    Titel: Antworten mit Zitat

Ich kenne die von Nordland angesprochene interne Regelung auch. Wenn der Zug ausfllt werden die Gebhren zurckerstattet. Ein Anspruch auf Befrderung besteht weiterhin (natrlich spter), allerdings kein Anspruch auf einen Sitzplatz. Mit Paragraphen kann ich allerdings hier nicht glnzen...

Aus Kulanzgrnden knnte ein Zugbegleiter natrlich sagen, sie knnen sich gerne ausnahmsweise in die 1. Klasse setzen, oder er probiert einen Fahrgast in der 2. Klasse (hier vornehmlich Betriebsangehrige) zum Aufstehen zu bewegen.

Wenn jetzt alle Fahrgste deren Zug ausgefallen ist automatisch wegen berfllung in die 1. Klasse wechseln knnten. Dann kann man sich denken, dass die Fahrgste der 1. Klasse, welche fr mehr Komfort und Ruhe beim Reisen bezahlen, nicht begeistert sind, wenn jedermann nun wegen berfllung in die 1. Klasse wechseln darf.

Was glauben Sie, was diese Fahrgste der 1. Klasse erst fr Beschwerden an die Bahn richten (ich denke mal, dies wird Sie aber nicht beeindrucken).
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Stephan1
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Anmeldungsdatum: 23.07.2005
Beitrge: 460

BeitragVerfasst am: 04.08.08, 11:02    Titel: Antworten mit Zitat

Mit der Fahrkarte erwirbt man Anspruch auf Befrderung, aber nicht auf einen Sitzplatz. Die Reservierung ist eine Zusatzleistung, die mit der eigentlichen Befrderung und der Fahrkarte nichts zu tun hat. Kann -aus welchen Grnden auch immer- der reservierte Platz dem Fahrgast nicht zur Verfgung gestellt werden, hat dieser Anspruch auf eine Erstattung des Reservierungsentgeltes, also eine Erstattung von 2 oder 4.
Ein Anspruch auf Erstattung des Fahrpreises besteht nicht, die Leistung die der Fahrkarte zu Grunde liegt (nmlich die Befrderung) wird ja weiterhin erbracht.

Genauso wenig besteht Anspruch auf kostenlose Befrderung in der 1.Klasse.
In dem vorliegenden Fall htte der Fahrgast aber Anspruch auf Erstattung des Differenzbetrages zwischen ICE-Fahrpreis und IC-Fahrpreis gehabt, da er nicht wie geplant mit einem ICE, sondern nur mit einem IC fahren konnte. Den bergang in die 1.Klasse muss er jedoch selbst bezahlen und da wird er auch drauf sitzen bleiben.
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