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nachzahlen im zug wegen fehlinformation?

 
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rundd
noch neu hier


Anmeldungsdatum: 23.07.2008
Beitrge: 1

BeitragVerfasst am: 23.07.08, 21:26    Titel: nachzahlen im zug wegen fehlinformation? Antworten mit Zitat

hallo,
ich habe eine frage:
meine freundin kaufte ein ticket bei der bahn von mainz nach bayern.

bevor sie dies kaufte, informierte sie sich bezglich des preises.
am schalter wurde sie dann auf ein gnstigeres ticket hingewiesen, worauf sie dieses natrlich annahm.
was die frau am schalter aber nicht bemerkte, war, dass man fr diesen tarif eine bahncard 25 braucht.
dieses war auf dem ticket klein mit 1bc25 gekennzeichnet.
da meine freundin nicht daraufhingewiesen wurde, und dieser "unauffllige" hinweis nicht wirklich ins auge fllt, nahm sie das angebot wahr.

spter auf der reise wurde sie dann vom kontrolleur berrascht, bei dem sie 25% des kaufpreises nachzahlen musste.

jetzt die frage: ist da anspruch mglich?
also:wie ist die rechtliche lage?

lg
martin
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Stephan1
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Anmeldungsdatum: 23.07.2005
Beitrge: 460

BeitragVerfasst am: 04.08.08, 11:27    Titel: Antworten mit Zitat

Die Verkuferin wird kaum "einfach so" davon ausgegangen sein, dass Deine Freundin eine BC25 besitzt, d.h. irgendwie muss Deine Freundin sich falsch oder missverstndlich ausgedrckt haben, so dass die Verkuferin davon ausging, sie habe eine BC25.

Da aber hier berhaupt kein Schanden entstanden ist (ist ja egal, ob die Freundin gleich am Schalter mehr bezahlt htte, oder spter im Zug), wei ich nicht wieso Du auf die Idee kommst, hier knnte es einen Anspruch geben.
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Risus
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Anmeldungsdatum: 25.04.2006
Beitrge: 1167
Wohnort: Dsseldorf reloaded

BeitragVerfasst am: 04.08.08, 19:49    Titel: Antworten mit Zitat

Stephan1 hat folgendes geschrieben::
Die Verkuferin wird kaum "einfach so" davon ausgegangen sein, dass Deine Freundin eine BC25 besitzt, d.h. irgendwie muss Deine Freundin sich falsch oder missverstndlich ausgedrckt haben
Natrlich! Wir haben alle bersehen, dass sich Bahnangestellte weder irren noch etwas bersehen oder berhaupt einen Fehler machen knnen. Muss in den Genen liegen.
Allein das drfte schon Beweis genug sein, dass sebstverstndlich immer der Kunde Schuld sein muss. Sehr bse

Stephan1 hat folgendes geschrieben::
Da aber hier berhaupt kein Schanden entstanden ist (ist ja egal, ob die Freundin gleich am Schalter mehr bezahlt htte, oder spter im Zug), wei ich nicht wieso Du auf die Idee kommst, hier knnte es einen Anspruch geben.

Hallo,
das ist so ziemlich das schwchste Argument, das einem hierzu einfallen knnte.

Natrlich ist ein Schaden entstanden. Und zwar in Hhe von 25% des Fahrpreises.

Auch wenn Bahnkunden in Deutschland anerkannt wenig Rechte haben, so haben sie doch wenigstens noch das Recht auf Vertragsfreiheit. Das heisst, dass ein Kunde anhand einer verbindlichen Tarifauskunft selbst entscheiden kann, ob er mit dem Bahnunternehmen einen Befrderungsvertrag eingeht oder nicht. Man sollte meinen, dass das Bahnunternehmen bezglich der geltenden Tarife eine verbindliche Informationspflicht gegenber dem Kunden hat.

Immerhin knnte sich der Kunde ja ausschliesslich aufgrund der irrefhrenden Information am Fahrkartenschalter fr die Benutzung der Bahn entschieden haben, weil das unter diesen Umstnden fr ihn die kostengnstigste Variante war.
Zitat:
bevor sie dies kaufte, informierte sie sich bezglich des preises.

Der Kunde htte schliesslich die Mglichkeit gehabt, sich mit Kenntnis des hheren Preises fr ein anderes, gnstigeres Transportmittel zu entscheiden - mit Antritt der Fahrt aber nicht mehr.

Leider gilt im o.g. Fall zunchst tatschlich 11 Abs (2) Satz 1 der Eisenbahnverordnung - EVO, der hnlich auch auch in die ABB aufgenommen ist:
Zitat:
(2) 1Sind Fahrpreise unrichtig erhoben worden, ist der Unterschiedsbetrag nachzuzahlen oder zu erstatten.


Ich persnlich finde es schon einen Skandal, dass als geltende Rechtsgrundlage ein 70 Jahre altes Gesetz aus dem Jahr 1938 zustndig ist, mit welchem - trotz verschiedener Novellen - wesentliche Teile des Haftungssystems aus dem BGB erfolgreich ausgehebelt werden knnen.

Ich wrde diesen Fall in Form einer Beschwerde der Schlichtungsstelle Mobilitt vorlegen.

Freundliche Grsse
Risus
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Der Trick dabei ist, den Fallstricken aus dem Weg zu gehen, die Chancen zu ergreifen. Und bis 6 Uhr wieder zuhause zu sein.
[ Woody Allen ]
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Nordland
FDR-Mitglied
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Anmeldungsdatum: 20.08.2005
Beitrge: 298

BeitragVerfasst am: 04.08.08, 20:18    Titel: Antworten mit Zitat

Hello Again,

wenn du schon die Befrderungsbedingungen anfhrst, dann httest du auch Abschnitt 2.1 zitieren knnen. Dort ist folgendes geregelt: Der Reisende hat beim Empfang der Fahrkarte zu prfen, ob diese gem seinen Angaben ausgestellt wurde.

Warum gibt es eine solche, fr den Reisenden offenbar ungnstige Regelung? Weil es spter ganz schwierig nachzuvollziehen ist, wer was gesagt und gehrt hat. In dem hier vorliegenden Fall behauptet die eine Seite, nie etwas von einer BahnCard erzhlt zu haben. Die Reiseberaterin wird mit ziemlicher Sicherheit felsenfest davon berzeugt sein, dass die Kundin angab, eine BC 25 zu besitzen. Wer will sich ein Urteil darber erlauben, wer von den beiden nun Recht hat? brigens luft der Fahrscheinkauf immer ohne Vorlage der BC ab, diese wird im Zug kontrolliert.

Darber hinaus ist die von dir zitierte Regelung aus der Eisenbahn-Verkehrsordnung (so heit die Vorschrift richtig) nicht einschlgig, was ich sehr bedaure, aber wiederum nicht ndern kann. Es geht bei 11 Abs. 2 EVO um unrichtig erhobene Fahrpreise, nicht um falsch ausgestellte Fahrscheine. Wenn also zum Beispiel in der Verkaufstelle ein Fahrpreis fr die Fahrt von A nach B falsch berechnet wurde (teilweise wurde dies an kleineren Verkaufsstellen noch bis vor kurzem per Hand gemacht), so ist die Differenz zum richtigen Fahrpreis fr die Fahrt von A nach B zu erstatten oder nachzuerheben. Wenn jedoch der Kunde einen Fahrschein fr die Strecke von A nach B haben will, und einen Fahrschein von A nach C erhlt, so hat er dies unverzglich zu reklamieren und der falsch ausgestellte Fahrschein ist zu ndern oder zurckzunehmen. Nachher ist dies aufgrund der schwierigen Beweislage idR nicht mehr mglich.

Viele Gre
Nordland
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Risus
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Anmeldungsdatum: 25.04.2006
Beitrge: 1167
Wohnort: Dsseldorf reloaded

BeitragVerfasst am: 04.08.08, 20:51    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Nordland,
mit der Entdeckung des Flchtigkeitsfehlers bei der unkorrekten Bennenung der zustndigen Vorschrift haben Sie Sich natrlich auf ewig einen Kompetenzvorsprung gesichert, den sie nur noch steigern knnen, wenn Sie meinen Beitrag nochmal grndlich auch auf Rechtschreibfehler korrigieren.
Falls Ihnen auf die Schnelle nichts auffllt, kann ich gern aushelfen. Winken

Der Rest Ihrer Antwort wird dadurch aber nicht brauchbarer.

Es geht dem TE nicht darum, dass eine Karte zu einem falschen Fahrziel ausgestellt worden sei, sondern zu einem falschen Tarif. Eine hnliche Bedeutung fr das Wort "Tarif" hat in dem Sprachumfeld, in dem ich lebe, das Wort "Fahrpreis".

Ansonsten gebe ich gern noch eine interne Information preis:
Solange ich keinen offensichtlichen Grund habe, an der Schilderung eines Thread-Erstellers zu zweifeln, glaube ich erst mal, was jemand aus seiner subjektiven Sicht berichtet. Im o.g Fall gibt es fr mich keinen offensichtlichen Grund zum Zweifel, da ich bisher - auch anhand selbst gesammelter Erfahrungen - durchaus davon ausgehen kann, dass auch Bahnangestellte Fehler machen.

Ihr Verweis auf die Verpflichtung des Kunden, seine Fahrkarte auf Richtigkeit zu prfen, nicht mehr als eine Binsenweisheit. Woher soll ein Kunde, der vielleicht selten oder zum ersten mal die Bahn benutzt, und sich auf die Information einer Bahnmitarbeiterin verlsst , denn wissen, was - neben weiteren Krzeln und Zeichen - das Krzel 1bc25 auf dem Ticket bedeuten soll?

Fr mich ist das Thema beendet.

Risus
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Nordland
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Anmeldungsdatum: 20.08.2005
Beitrge: 298

BeitragVerfasst am: 04.08.08, 21:42    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Risus,

jetzt hast du mich aber erwischt, dass ich mit der korrekten Benennung der Vorschrift glnzen wollte. Zu meiner Schande muss ich sogar eingestehen, dass ich letztes Mal im zitierten Text eigenhndig einen Rechtschreibfehler von dir korrigiert habe, was ja eigentlich das Zitat verflscht. Ich gelobe Besserung!

Beim Thema "Fahrpreis" und "Tarif" kann ich aber keine Milde walten lassen. Dem Wortlaut nach geht es in 11 EVO um unrichtig erhobene Fahrpreise. Unrichtig erhoben wre der Fahrpreis im vorliegenden Fall dann, wenn eine Fahrt von Mainz nach Mnchen mit BC 25 laut Tarif zum Beispiel 100 Euro kostet, der Kundin aufgrund eines Systemfehlers jedoch zum Beispiel 120 Euro berechnet worden sind. In einem solchen Falle wre ein Befrderungsvertrag zustande gekommen, allerdings der Preis falsch berechnet worden.

Nehmen wir nun den anderen Fall an. Eine Kundin mchte einen Fahrschein fr die Fahrt Mainz - Mnchen ohne BahnCard. Nehmen wir an, sie kann eindeutig beweisen, dass sie dies so gesagt hat. Jetzt erhlt sie einen Fahrschein mit BahnCard-Ermigung. Nun erinnern wir uns an unser (bei mir nicht existierendes) Jurastudium, indem wir gelernt haben, dass ein Vertrag mit bereinstimmenden Willenserklrungen zustandekommt. Jetzt kommen wir nmlich doch in den BGB-Bereich, mit "ungerechtfertigter Bereicherung", "Treu und Glauben" und was wei ich alles noch. 11 EVO findet - im Gegensatz zu oben - keine Anwendung.

Wenn die Kundin aber nicht gleich reklamiert hat und spter auch nicht eindeutig beweisen kann, dass der Fehler bei der Reiseberaterin lag, dann hilft alles nichts und sie muss damit leben, mit einem ungltigen Fahrschein unterwegs zu sein. 11 EVO findet ebenfalls keine Anwendung.

Jetzt hast du aber - berechtigterweise - die Frage angesprochen, ob die Kundin erkennen konnte, dass ihr Fahrschein entgegen ihren Wnschen ausgestellt war. Bei manchen Angaben auf dem Fahrschein ist das tatschlich sehr schwer, ich meine damit insbesondere die Raumbegrenzung, die festlegt, welche Fahrtstrecke benutzt werden darf. Frher (teilweise auch noch heute) war dies sehr kryptisch und fr den Fahrgast kaum nachvollziehbar. Wenn sich im vorliegenden Fall die Kundin den Fahrschein aber angeguckt htte, wre ihr die Angabe (1 BC 25) aufgefallen. Die meisten htten dann wohl schon erkannt, dass BC fr Bahncard steht. Wenn nicht, htte die Kundin bei der Reiseberaterin nachfragen knnen.

Und selbst wenn man der Bahn aus irgendwelchen Grnden ein Fehlverhalten vorhalten knnte, welchen Schaden sollte sie wiedergutmachen? Ich zitiere Stephan:
Zitat:
Da aber hier berhaupt kein Schanden entstanden ist (ist ja egal, ob die Freundin gleich am Schalter mehr bezahlt htte, oder spter im Zug), wei ich nicht wieso Du auf die Idee kommst, hier knnte es einen Anspruch geben.

Htte die Dame am Schalter gleich alles richtig gemacht, htte die Kundin das bezahlt, was sie am Ende auch bezahlt hat. Die Fallbeschreibung des TE lsst dies jedenfalls so vermuten. Mal abgesehen davon, dass die Ansprche sowieso nicht berechtigt wren, verstehe ich gar nicht, welche Ansprche berhaupt geltend gemacht werden sollen!?!

Viele Gre
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ganascia528
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Anmeldungsdatum: 31.05.2005
Beitrge: 321

BeitragVerfasst am: 05.08.08, 10:50    Titel: Antworten mit Zitat

Genau das ist einer der Grnde, warum ich nicht Bahn fahre. Was interessiert mich das (interne?) Krzel 1bc25? Bis jetzt wurde ich immer so beraten, das ich von 3 verschiedenen Bahnmitarbeitern 3 verschiedene "gnstigste" Preise bekam.
Gre
Claudia
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Stephan1
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Anmeldungsdatum: 23.07.2005
Beitrge: 460

BeitragVerfasst am: 06.08.08, 01:31    Titel: Antworten mit Zitat

Risus hat folgendes geschrieben::
Solange ich keinen offensichtlichen Grund habe, an der Schilderung eines Thread-Erstellers zu zweifeln, glaube ich erst mal, was jemand aus seiner subjektiven Sicht berichtet.

Der erste Zweifel ist dadurch angebracht, dass der TE nicht selbst dabei war, sondern dies nur von seiner Freundin gehrt hat. Da bleiben wichtige Details schon mal auf der Strecke und werden verflscht.
Und zweitens: Natrlich hast Du Recht, dass Fahrkartenverkufer Fehler machen. Es gibt dabei Fehler, die kommen relativ hufig vor, aber es gibt auch welche, die komme praktisch gar nicht vor. Die Grundeinstellung ist nun mal, dass ein Kunde keine BahnCard hat. Soll eine Fahrkarte mit BC-Rabatt ausgestellt werden, muss das in einem Men extra gendert werden. Da kann man nicht mal eben aus versehen raufklicken. Insofern gehe ich davon aus, dass hier ein Missverstndnis vorlag. Die Verkuferin dachte, die Kundin mchte eine BC25-rabattierte Karte und hat diese dann auch ausgestellt. Wer nun fr dieses Missverstndnis verantwortlich ist, lsst sich im Nachhinein kaum noch klren. Deshalb auch die Regelung, dass Fahrkarten nach Erhalt berprft werden sollen.
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AlBundy
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Anmeldungsdatum: 12.10.2007
Beitrge: 399

BeitragVerfasst am: 08.08.08, 14:16    Titel: Antworten mit Zitat

Ich bin auch der Meinung, dass hier kein Schaden entstanden ist. Die Reisende hat einen Fahrschein zu einem Tarif erworben, der fr sie nicht gilt. Insofern kann sie noch froh sein, dass der Fahrschein nicht komplett ungltig ist, sondern dass Sie "nur" 25 % nachzahlen musste. Wie sie zu diesem Fahrschein gekommen ist, ist zunchst nebenschlich.

Ich bin auch umgekehrt der Meinung, man kann nicht alles schlechte was einem beim Fahrkartenverkauf und bei der Benutzung derselben widerfhrt auf die Fahrkartenverkufer schieben.

Das Medium Bahn ist "leider" so kompliziert, dass man auch eine gewisse Grundkenntnis bei der Benutzung voraussetzen muss.
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Risus
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Anmeldungsdatum: 25.04.2006
Beitrge: 1167
Wohnort: Dsseldorf reloaded

BeitragVerfasst am: 08.08.08, 15:18    Titel: Antworten mit Zitat

AlBundy hat folgendes geschrieben::
Das Medium Bahn ist "leider" so kompliziert, dass man auch eine gewisse Grundkenntnis bei der Benutzung voraussetzen muss.

Bezieht sich das jetzt auf inkompetente Kunden oder auf inkompetentes Bahnpersonal Frage

Mr. Green
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AlBundy
FDR-Mitglied
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Anmeldungsdatum: 12.10.2007
Beitrge: 399

BeitragVerfasst am: 08.08.08, 20:02    Titel: Antworten mit Zitat

Ich habe das durchaus auf den Kunden bezogen. Es kann heute auch niemand mehr behaupten er wsste nicht, dass man eine Fahrkarte in der Strassenbahn entwerten msste. Beim Alter 80+ gilt diese Ausrede vielleicht noch.

Man kann dem Bahnpersonal auch nicht vorwerfen es sei inkompetent, wenn man gar nicht weiss, wie das Gesprch exakt verlaufen ist. Es gibt ja im Umkehrschluss auch in jedem Sektor Kunden, die sich durchmogeln wollen, weil ihnen die Preise zu hoch sind, dies wurde von mir auch nicht unterstellt.

Zusatz: Es reicht nicht einen gltigen Fahrschein zu kaufen, man muss diesen auch entsprechend benutzen, ansonsten kann dieser die Gltigkeit schnell verlieren.
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Stephan1
FDR-Mitglied
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Anmeldungsdatum: 23.07.2005
Beitrge: 460

BeitragVerfasst am: 11.08.08, 14:32    Titel: Antworten mit Zitat

AlBundy hat folgendes geschrieben::
Es kann heute auch niemand mehr behaupten er wsste nicht, dass man eine Fahrkarte in der Strassenbahn entwerten msste.

Doch! In vielen Stdten gibt es diesen Entwerter-Schwachsinn nmlich gar nicht und wenn man aus so einer Stadt kommt, dann kann man es nicht besser wissen. Ist mir selber auch schon passiert.
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Susanne
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied


Anmeldungsdatum: 18.10.2004
Beitrge: 2078
Wohnort: Kln

BeitragVerfasst am: 26.08.08, 12:00    Titel: Antworten mit Zitat

Wenn man es nicht besser wei heisst das aber nicht, dass man sich nicht vorher erkundigen kann!
Ich behaupte mal ganz frech, dass ein mndiger Brger durchaus wissen kann, dass verschiedene Stdte auch verschiedene Tarifsysteme haben, noch dazu, wenn sie verschiedenen Verkehrsverbnden angeschlossen sind. Dazu muss man nicht studiert haben oder Gehirnchirurg sein!
Das fngt doch damit an, dass man mit einer klner Fahrkarte nicht in Mnchen U-Bahn fahren kann. Man kann sich aber vorher erkundigen, wie es geht und fr welche Strecke man welche Karte bentigt.
Jemand, der vielleicht noch gegen Mitternacht im Mnchen auf dem Bahnhof ankommt und unmittelbar nach kompetenter Beratung schreit hat ein Recht auf ein erhhtes Befrderungsentgelt.
_________________
Gre
Susanne


Das Gute gehrt in die Mitte sprach der Teufel und setzte sich zwischen die Anwlte [Shakespeare (Heinrich IV, 6. Akt)]
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