Navigationspfad: Home » Foren
Foren
recht.de :: Thema anzeigen - Anzeige wegen Bafg- Betrug.
Forum Deutsches Recht
Foren-Archiv von www.recht.de
Achtung: Keine Schreibmglichkeiten! Zu den aktiven Foren whlen Sie oben im Men "Foren aus!
 
 SuchenSuchen 

Anzeige wegen Bafg- Betrug.
Gehen Sie zu Seite Zurck  1, 2
 
Neuen Beitrag schreiben   Auf Beitrag antworten    recht.de Foren-bersicht -> Hochschulrecht
Vorheriges Thema anzeigen :: Nchstes Thema anzeigen  
Autor Nachricht
Gast






BeitragVerfasst am: 28.10.04, 20:08    Titel: Antworten mit Zitat

Ich war bei einem Anwalt:

Das Tolle bei meinem Fall ist, da die Erbschaftssteuern schon lngst von der Erbengemeinschaft bezahlt wurden. Leider dachten meine Eltern, sie mssten noch zustzliche Steuern bezahlen, was nicht der Fall gewesen wre.
Jetzt habe ich dummerweise trotzdem gelitten.

Ich sehe ein viel greres Problem dort, da man nicht mehr leben kann, ohne Anwalt oder Steuerberater. Das kann doch nicht im Sinne unsres Staates liegen.
Nach oben
Gast






BeitragVerfasst am: 30.10.04, 16:28    Titel: Antworten mit Zitat

Anonymous hat folgendes geschrieben::
Ich finde es gut, wenn solch einem Betrgerpack der gar aus gemacht wird. Ich lag immer knapp ber der Bafggrenze, war aber ehrlich. Deshalb finde ich es gut, wenn Leute, die sich illegale Gelder erschleichen und somit den Steuerzahler betrgen, harte Konsequenzen zu spren bekommen Sehr bse


sehe ich genauso. es ist eine frechheit, wie sich manche schamlos bereichern und die ehrlichen die dummen sind. trotzdem werde ich auch witerhin ehrlich bleiben. einfach meiner mitmenschen zu liebe.

gast
Nach oben
Gast






BeitragVerfasst am: 03.11.04, 14:01    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Ich sehe ein viel greres Problem dort, da man nicht mehr leben kann, ohne Anwalt oder Steuerberater.


was heisst hier "man"? du vielleicht, die meisten menschen brauchen beides nicht, weil sie kein besonderes vermgen besitzen, anstndig ihre steuern zahlen und entweder kein geld vom staat in anspruch nehmen oder dabei zumindest wahre angaben machen
Nach oben
Gast






BeitragVerfasst am: 07.11.04, 22:29    Titel: Antworten mit Zitat

Ok, das ist mein letzter Post in diesem Forum. Es ist auch gleichzeitig mein unfreundlichster.

Ich habe hier eine Frage gestellt und finde es zum Kotzen, da ich als Schmarotzer bezeichnet werde.

Ich mchte keine Diskussion erffnen, was Recht ist und was gerecht ist. Ich mchte aber diejenigen, die mich beschimpfen bitten, zuerst vor der eigenen Tr zu kehren.
Ich glaube kaum, da einer von euch, das Gymnasium abbrechen musste, weil er und seine Eltern so pleite waren, da er anfangen musste zu arbeiten. Ich habe vor dem Studium 6 Jahre lang gearbeitet, habe whrend der Arbeit das Abendgymnasium besucht und das Abitur nachgemacht. Danach habe ich BAfG beantragt. Whrend des Studiums habe ich in einem 12 qm- Zimmer gelebt, kein Auto gefahren und das Studium whrend der Regelstudienzeit beendet. Mit anderen Worten: Ich habe mir alles selbst erarbeitet, war immer pflichtbewusst uns fleiig. Jedoch habe ich bezglich des Bafgs einen Fehler gemacht, den ich nicht gemacht htte, wre mir die Beratung eines Anwaltes oder Steuerberater zu Teil geworden.
Nun sieht es so aus, da aufgrund dieses Fehlern vielleicht ein Grossteil meiner Mhe, d.h. dessen, wofr ich gelebt und gearbeitet habe, umsonst war. (Natrlich sehe ich meinen Fehler ein und akzeptiere, da ich als Strafe das BAfG zurckzahlen mu. Aber die strafrechtlichen Konsequenzen haben keinen Platz in meinem Empfinden fr Gerechtigkeit)
Aus diesem Grund bin ich stinksauer und fhle mich durch viele der hier geuerten Kommentare angepisst.

....und eins habe ich gelernt: Genauso wie in anderen Foren gibt es in diesem Forum einen Haufen Klugscheier, die keine Ahnung haben, wovon sie reden und zu allem ihren Senf geben mssen.

Bei den Leute, von denen ich eine vernnftige Antwort erhalten habe, mchte ich mich bedanken.
Nach oben
Gastx
Gast





BeitragVerfasst am: 08.11.04, 00:48    Titel: Antworten mit Zitat

Anonymous hat folgendes geschrieben::
(Natrlich sehe ich meinen Fehler ein und akzeptiere, da ich als Strafe das BAfG zurckzahlen mu. Aber die strafrechtlichen Konsequenzen haben keinen Platz in meinem Empfinden fr Gerechtigkeit)


Die bloe Rckzahlung wre nun schon zu "billig". Die Rckzahlung ist keine Strafe, sondern eben nur die Folge der verspteten (wofr das Amt nichts kann, sondern Sie wegen falscher Angaben) Feststellung, da kein Anspruch bestand. Insofern mssen Sie nicht aus Ihrem eigenen Vermgen etwas hergeben, sondern nur dem Staat zurckgeben was Sie vorher irrtmlich erhalten haben. Die Strafe geht dann extra.

Mal als Vergleich: wenn Parken mit Parkschein 4 Euro kostet, mu die Strafe fr Parken ohne Parkschein natrlich deutlich hher sein. Sonst wrde jeder erstmal versuchen, ob er nicht erwischt wird. Falls doch, kostete es auch nicht mehr, aber wenn man Glck hat und keine Politesse kommt vorbei, htte man sich 4 Euro gespart. Oder ein weiteres Beispiel: wenn ein Ladendieb nur befrchten mte, da er die geklaute Ware doch noch bezahlen mu, falls er erwischt wird, wre es unsinnig an der Kasse die Waren freiwillig auf das Band zu legen. Da wartet man doch lieber ab, vielleicht wird man nicht erwischt. Beim BAfG ist es hnlich: wenn das einzige Risiko wre, da man das erhaltene Geld zurckzahlen mu, wre jeder dumm, der nicht falsche Angaben macht.

Auch das Argument da nur der fehlende Rechtsanwalt oder Steuerberater Grund fr das Nichtwissen ber die Pflicht zu ehrlichen Angaben ist, berzeugt nicht besonders. Im amtlichen BAfG-Antrag steht, fett gedruckt und direkt ber dem Feld fr die Unterschrift, der Hinweis auf die Pflicht zu vollstndigen Angaben, auf die Strafverfolgung falls man dagegen verstt, und auf die Mglichkeit der Kontrolle bei den Finanzbehrden - also alles das was Sie jetzt so sehr berrascht, haben Sie damals ausdrcklich unterschrieben "Mir ist bekannt, da ...".

Aber wie ich Ihnen schon anfangs sagte, in den meisten Fllen wird das Strafma so ausfallen, da man nicht als vorbestraft gilt. Das hat dann keine Folgen fr die weitere Laufbahn. Und die Geldstrafe trifft auch nur denjenigen, der selbst oder dessen Eltern nicht gerade zur Unterschicht gehren. Andernfalls htte nmlich Anspruch bestanden. Wer genug Geld hat um es vor dem Fiskus zu verstecken, wird wohl auch diese Geldstrafe verschmerzen knnen.
Nach oben
gast17
Gast





BeitragVerfasst am: 03.12.04, 12:57    Titel: Antworten mit Zitat

Die Ausspioniererei in diesem Land macht vor nichts mehr halt und trifft auch die Unwissenden. Die Bafg-Verfolgung betraft nmlich auch die, deren Groeltern als positiv gemeinte berraschung ein Konto auf den Namen des Enkels erffnet haben (wie in einem bekannten Fall) oder die, die Ihr Bafg-Geld nicht schnell genug zum Fenster raus geworfen haben und dafr drei Euro fnfzig Zinsen erhielten (wie in meinem Fall)!!!
Also, ein gut gemeinter Tipp an alle Bafg-Empfnger: Legt Eure Krten unter die Matratze oder fliegt jeden Monat nach Mallorca, aber bringt nichts zu Eurer Bank, denn dann seid Ihr dran und msst hinterher alles ben!!!!!!!
Nach oben
gast17
Gast





BeitragVerfasst am: 03.12.04, 13:05    Titel: Antworten mit Zitat

Und die Geldstrafe trifft auch nur denjenigen, der selbst oder dessen Eltern nicht gerade zur Unterschicht gehren. Andernfalls htte nmlich Anspruch bestanden. Wer genug Geld hat um es vor dem Fiskus zu verstecken, wird wohl auch diese Geldstrafe verschmerzen knnen.[/quote]

-> Stimmt nicht!!! Auch diejenigen, die sparsam mit dem Geld umgegangen sind und deren Eltern definitiv nicht zu den oberen 10 000 gehren werden hier bestraft und die trifft es dann 3x so hart!
Ich spreche da aus sehr bitterer Erfahrung!!!!
Nach oben
Gast






BeitragVerfasst am: 12.12.04, 20:53    Titel: Antworten mit Zitat

gast17 hat folgendes geschrieben::
Und die Geldstrafe trifft auch nur denjenigen, der selbst oder dessen Eltern nicht gerade zur Unterschicht gehren. Andernfalls htte nmlich Anspruch bestanden. Wer genug Geld hat um es vor dem Fiskus zu verstecken, wird wohl auch diese Geldstrafe verschmerzen knnen.


Sehe ich genau so. Ich lag immer ueber der Bafoeg Bemessungsgrenze und mein Studium war finanziell wirklich schwierig fuer mich. Wenn ich dann lese, dass einige Leute 20.000 Euro auf dem Konto haben (was ich ihnen goenne), aber dann nach staatliche Kohle abgreifen, dann bin ich eigentlich froh, wenn diese Personen vorbestraft sind. Denn genau Leute mit einer solchen "Abgreifermentalitaet" sitzen in Deutschland in allen Institutionen. Alleine das Unrechtsbewustsein welches hier an den Tag gelegt wird ist schon erschreckend. Auch zu meiner Studienzeit kannte ich Leute mit Baefoeg Vollfoerderung und 500.000 DM auf dem Konto.

Bafoeg sollte man generell abschaffen und durch eine einkommensunabhaengige Kreditbank ersetzen. Dann loesen sich alle Probleme von alleine.
Nach oben
oklaf
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied


Anmeldungsdatum: 04.11.2004
Beitrge: 286
Wohnort: Berlin

BeitragVerfasst am: 13.12.04, 21:52    Titel: Antworten mit Zitat

Anonymous hat folgendes geschrieben::
Ich finde es gut, wenn solch einem Betrgerpack der gar aus gemacht wird. Ich lag immer knapp ber der Bafggrenze, war aber ehrlich. Deshalb finde ich es gut, wenn Leute, die sich illegale Gelder erschleichen und somit den Steuerzahler betrgen, harte Konsequenzen zu spren bekommen Sehr bse



So ist es...
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden E-Mail senden
Gast






BeitragVerfasst am: 18.12.04, 09:39    Titel: Antworten mit Zitat

oklaf hat folgendes geschrieben::
Anonymous hat folgendes geschrieben::
Ich finde es gut, wenn solch einem Betrgerpack der gar aus gemacht wird. Ich lag immer knapp ber der Bafggrenze, war aber ehrlich. Deshalb finde ich es gut, wenn Leute, die sich illegale Gelder erschleichen und somit den Steuerzahler betrgen, harte Konsequenzen zu spren bekommen Sehr bse



So ist es...


Ihr seht doch nur schwarz wei. Die wenigsten der Bafgempfnger haben 50000,- auf der Bank und betrgen bewut. Und wenn jemand mal kurzfristig 1000,- ber seinem Freibetrag ist, weil er z.B. Arbeiten war, ist er noch lange kein Verbrecher. Und genau das ist aber der "Normalfall"!
Ich kann nur jedem Bafg "Betrger" raten sich JETZT zu "stellen". Bis dato ist die Rechtsprechung - gerade in Norddeutschland - noch recht milde, aber neue Gesetze sind auf dem Weg! Als Tip: http://www.bafoeg-betrug.de/
Und lasst Euch von den paar Schreihlsen hier nicht verrckt machen. Die kleinen hngt man, die groen lt man laufen. So war das leider schon immer....
Nach oben
kokablue
Interessierter


Anmeldungsdatum: 01.12.2005
Beitrge: 15
Wohnort: Dresden

BeitragVerfasst am: 01.12.05, 22:19    Titel: Antworten mit Zitat

Freistellungsauftrag auf 20000 ??
Hab ich was verpasst?? Die Grenze war doch viel niedriger..

Wollt eigentlich nur soviel sagen:

DUMMHEIT schtzt vor Strafe nicht, und DUMM stellen erst recht nicht!
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Beitrge vom vorherigen Thema anzeigen:   
Neuen Beitrag schreiben   Auf Beitrag antworten    recht.de Foren-bersicht -> Hochschulrecht Alle Zeiten sind GMT + 1 Stunde
Gehen Sie zu Seite Zurck  1, 2
Seite 2 von 2

 
Gehen Sie zu:  
Sie knnen keine Beitrge in dieses Forum schreiben.
Sie knnen auf Beitrge in diesem Forum nicht antworten.
Sie knnen Ihre Beitrge in diesem Forum nicht bearbeiten.
Sie knnen Ihre Beitrge in diesem Forum nicht lschen.
Sie knnen an Umfragen in diesem Forum nicht mitmachen.


Powered by phpBB © 2001, 2005 phpBB Group
©  Forum Deutsches Recht 1995-2019. Anbieter: Medizin Forum AG, Hochwaldstraße 18 , D-61231 Bad Nauheim , RB 2159, Amtsgericht Friedberg/Hessen, Tel. 03212 1129675, Fax. 03212 1129675, Mail info[at]recht.de.