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Strafaufgabe wegen nichtgeputzer Tafel?
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Hafish
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Anmeldungsdatum: 26.04.2006
Beitrge: 1168

BeitragVerfasst am: 17.12.08, 11:49    Titel: Antworten mit Zitat

Snowflake hat folgendes geschrieben::
Mir geht hier ein wenig der Zusammenhang mit dem Ursprungsthema ab.. was hat Wirtschaft an den Schulen mit der Fhigkeit eines Lehrers zur Wissensvermittlung zu tun..?

Hier gehrt vieles nicht mehr zum Thema, brigens auch die "jhrliche Arbeitszeit eines Vollzeitarbeitnehmers".

Vielleicht sollten wir uns erstmal auf einige grundstzliche Punkte einigen, z.B.

Gehrt die Erziehung der Schler (insbesondere in de Bereichen Ordnung, Sauberkeit, Disziplin, Manieren) zum Aufgabenbereich der Lehrer?
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Redfox
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Anmeldungsdatum: 31.10.2005
Beitrge: 8443
Wohnort: Am Meer

BeitragVerfasst am: 17.12.08, 12:03    Titel: Antworten mit Zitat

Hafish hat folgendes geschrieben::
Gehrt die Erziehung der Schler (insbesondere in de Bereichen Ordnung, Sauberkeit, Disziplin, Manieren) zum Aufgabenbereich der Lehrer?


Also im bayerischen Gesetz ber das Erziehungs- und Unterrichtswesen (BayEUG) habe ich gefunden, da die "Schlerinnen und Schler ... im Geist der Demokratie, in der Liebe zur bayerischen Heimat und zum deutschen Volk und im Sinn der Vlkervershnung zu erziehen" sind (Art. 1 Abs. 1 S 4).

Zum Stichwort "putzen" habe ich im Gesetz gefunden: "die Schlerinnen und Schler zur gleichberechtigten Wahrnehmung ihrer Rechte und Pflichten in Familie, Staat und Gesellschaft zu befhigen, insbesondere Buben und junge Mnner zu ermutigen, ihre knftige Vaterrolle verantwortlich anzunehmen sowie Familien- und Hausarbeit partnerschaftlich zu teilen".

(Wobei hier allerdings der Reinlichkeitsgrad in bayrischen Haushalten auch nicht definiert ist.)

Den Begriff "Disziplin" finde ich im BayEUG nicht, allerdings Begriffe wie "Toleranz" und "eigenverantwortliches Handeln".

Zu "Manieren" knnte "friedliche Gesinnung und Achtung vor anderen Menschen" fallen.

Auerdem knnte "Ordnung, Sauberkeit, Disziplin, Manieren" allgemein unter die "Anerkennung kultureller .... Werte" fallen. Siehe 2 BayEUG.

Allerdings sind wohl auch die von mir angesprochenen gedeckten Dcher und der gekochte Kaffee ein kulturelle Werte.
_________________
Toleranz sollte eigentlich nur eine vorbergehende Gesinnung sein: Sie mu zur Anerkennung fhren. Dulden heit beleidigen. (Goethe, Maximen und Reflexionen).
無爲 / 无为
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CWisnewski
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Anmeldungsdatum: 16.05.2006
Beitrge: 532
Wohnort: Kiel

BeitragVerfasst am: 17.12.08, 13:15    Titel: Antworten mit Zitat

Snowflake hat folgendes geschrieben::
Sehe ich das richtig, dass Sie nicht einmal nachgesehen haben, bevor Sie diesen Einwand brachten...?


Zugegeben, ich habe mich dem allgemeinen Diskussionsniveau ein wenig angepat... Aber ich bin auch gerne bereit, meine folgenden Standpunkte (so mglich) mit Quellen zu belegen.

Zitat:
Ja, Gymnasiallehrer verdienen mehr als Grundschullehrer, aber ich glaube nicht, dass Sie dieses Argument aufrollen wollen, das fhrt Ihnen nmlich bei der Gehlterdebatte sonst von hinten in die Kniekehlen...


Vielleicht knnten Sie diesen Standpunkt etwas nher erlutern (Am besten mit Quellen, damit wir eine gewisse Diskussionsgrundlage haben)?

Zitat:
Mir geht hier ein wenig der Zusammenhang mit dem Ursprungsthema ab.. was hat Wirtschaft an den Schulen mit der Fhigkeit eines Lehrers zur Wissensvermittlung zu tun..?


Ja, vom ursprnglichen Thema sind wir mittlerweile ein wenig weg, deswegen nur noch ein letzter Post "off-topic":

Zu "Wirtschaft an Schulen": Ich bezog mich dabei lediglich auf den von Ihnen (!) geuerten Satz! => Und von Lehrern, die sich zusammengeschlossen haben, um eine Lehrplannderung durchzusetzen habe zumindest ich nichts gehrt...

Wie sollen Lehrer etwas schaffen, was ein viel grerer Verbund nicht schafft?

Konkret gebe ich Ihnen die folgenden beiden Texte anheim, welche beispielhaft die Schwierigkeiten der Etablierung von Wirtschaft an den Schulen verdeutlichen:

1.) Kruber, Klaus-Peter: "konomische Bildung: Fach oder Prinzip? Die Frage nach dem Spezifikum von Wirtschaftsunterricht im Lernfeld Politik" => http://www.sowi-onlinejournal.de/2001-1/kruber.htm

2.) Retzmann, Thomas: "Braucht die konomische Bildung ein eigenes Fach an allgemein bildenden Schulen?" => http://www.sowi-onlinejournal.de/2001-1/retzmann.htm

Prof. Dr. Kruber und Prof. Dr. Retzmann sind keine schulischen Lehrkrfte per se, wohl aber renommierte Professoren (und Lehrstuhlinhaber) fr Wirtschaftsdidaktik an den Universitten Kiel und Duisburg-Essen. Die beiden sind brigens nicht die einzigen, die lautstark ein Fach "Wirtschaft" an der Schule fordern, wie man den Texten entnehmen kann. Indes, die Politik schafft es ja nicht einmal, das Bologna-Abkommen (Stichwort: bergangsregelungen) und G8 (Stichwort: Lehrplne) vernnftig umzusetzen.

Und was die Wissensvermittlung angeht: Gehen Sie mal nach den Sommerferien in eine beliebige allgemein bildende Schule und fragen Sie die Schler nach dem Schulstoff des letzten Schuljahres (Fach: beliebig). Ich wrde mein Haus darauf verwetten, da die am hufigsten gegebene Antwort den Wortlaut hat: "Och, hab ich vergessen, ist schon so lange her". Noch besser wird es, wenn Sie Schler in einem Nachhilfe-Institut fragen: Dort kommt ein solcher Satz mitunter mitten im Schuljahr (!) nach zwei (!) Wochen.

Was ich damit sagen mchte: Selbst hervorragende Wissensvermittlung setzt nicht zwingend auch Lernerfolg voraus - Der Schler mu schon sein Scherflein dazu beitragen. Wenngleich ich zugeben mu, da in der Schule hufiger darauf hingewiesen werden knnte, da man gelernten Stoff nicht nur fr die nchste Arbeit braucht...

Zitat:
Die zeitliche Gegenberstellung beider Faktoren schenke ich mir und ziehe stattdessen die "Was haben die Abendbeschftigungen eines Jugendlichen damit zu tun, dass er den Hauptteil seines Tages in [d]er Schule unter Gleichaltrigen und Lehrern verbringt?"-Karte.


Das ist doch schlichtweg falsch. Ein durchschnittlicher 15-16jhriger Schler verbringt in der Woche 34 Schulstunden (also 25.5 Zeitstunden) in der Schule, also durchschnittlich fnf Zeitstunden pro Tag. Und der Morgen ist nicht der Hauptteil des Tages, sondern der Nachmittag, den der Jugendliche unter der Woche je nach Gesinnung etwa mit Vereinen, Shoppen mit Freunden oder WoW-zocken verbringt. Was glauben Sie, wovon meine Nachhilfeschler berichten, wenn man sie am Montag nachmittag nach den Hhepunkten der letzten Woche befragt? Nicht etwa, was man so tolles in der Schule erlebt hat, nein! Viel interessanter ist doch, wie man sich am Wochenende wieder mit Kumpels die Kante gegeben hat. Und das erzhlen die nicht nur so, die filmen das mit dem Handy und zeigen das auch noch stolz herum!

Um wieder ein wenig auf das ursprngliche Thema zurckzukommen. Bei mir kommt es mitunter auch vor, da Nachhilfeschler nach rechtlichen Hintergrnden fr Situationen wie die in diesem Thread geschilderte fragen. Wenn ich dann aber auf die rechtlichen Hintergrnde zu ihren Sauftouren zu sprechen komme, ist man auf einmal nicht mehr interessiert.

Das finde ich bezeichnend.


Zuletzt bearbeitet von CWisnewski am 17.12.08, 13:21, insgesamt 1-mal bearbeitet
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larissaberger
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Anmeldungsdatum: 19.12.2007
Beitrge: 133

BeitragVerfasst am: 17.12.08, 13:49    Titel: Antworten mit Zitat

Hafish hat folgendes geschrieben::


Gehrt die Erziehung der Schler (insbesondere in de Bereichen Ordnung, Sauberkeit, Disziplin, Manieren) zum Aufgabenbereich der Lehrer?


Nein, gehrt sie nicht.
Wieviele Lehrer hatte ich, die gestunken haben wie die Pest, die eine Woche lang die selben Klamotten anhatten und dessen Krpergeruch mich und meine Mitschler angewidert hat!
Einfach nur pfui. Von so jemandem lsst sich doch kein Jugendlicher Sauberkeit und Manieren beibringen.
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larissaberger
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Anmeldungsdatum: 19.12.2007
Beitrge: 133

BeitragVerfasst am: 17.12.08, 13:55    Titel: Antworten mit Zitat

CWisnewski hat folgendes geschrieben::



Und was die Wissensvermittlung angeht: Gehen Sie mal nach den Sommerferien in eine beliebige allgemein bildende Schule und fragen Sie die Schler nach dem Schulstoff des letzten Schuljahres (Fach: beliebig). Ich wrde mein Haus darauf verwetten, da die am hufigsten gegebene Antwort den Wortlaut hat: "Och, hab ich vergessen, ist schon so lange her". Noch besser wird es, wenn Sie Schler in einem Nachhilfe-Institut fragen: Dort kommt ein solcher Satz mitunter mitten im Schuljahr (!) nach zwei (!) Wochen.


Und was ist so schlimm daran? Schler haben bis zu 13 Fcher und der Stoff ist neu fr sie.
Lehrer unterrichten NIEMALS 13 Fcher, vielleicht ein drittel davon und plappern den Schlern jedes Jahr, immer immer wieder den gleichen Stoff vor. Jahr fr Jahr. Immer einer neuen Klasse. von daher sollte man als Lehrer nicht allzu stolz sein, den Stoff auf Anhieb im Kopf zu haben.
Erstens hat der Lehrer die Routine und zweitens wird er dafr bezahlt.
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CWisnewski
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Anmeldungsdatum: 16.05.2006
Beitrge: 532
Wohnort: Kiel

BeitragVerfasst am: 17.12.08, 14:00    Titel: Antworten mit Zitat

larissaberger hat folgendes geschrieben::
CWisnewski hat folgendes geschrieben::



Und was die Wissensvermittlung angeht: Gehen Sie mal nach den Sommerferien in eine beliebige allgemein bildende Schule und fragen Sie die Schler nach dem Schulstoff des letzten Schuljahres (Fach: beliebig). Ich wrde mein Haus darauf verwetten, da die am hufigsten gegebene Antwort den Wortlaut hat: "Och, hab ich vergessen, ist schon so lange her". Noch besser wird es, wenn Sie Schler in einem Nachhilfe-Institut fragen: Dort kommt ein solcher Satz mitunter mitten im Schuljahr (!) nach zwei (!) Wochen.


Und was ist so schlimm daran? Schler haben bis zu 13 Fcher und der Stoff ist neu fr sie.
Lehrer unterrichten NIEMALS 13 Fcher, vielleicht ein drittel davon und plappern den Schlern jedes Jahr, immer immer wieder den gleichen Stoff vor. Jahr fr Jahr. Immer einer neuen Klasse. von daher sollte man als Lehrer nicht allzu stolz sein, den Stoff auf Anhieb im Kopf zu haben.
Erstens hat der Lehrer die Routine und zweitens wird er dafr bezahlt.


Da kommen wir der Sache schon nher.

Im brigen: Ein Baby lernt ebenfalls viele verschiedene neue Sachen gleichzeitig: Laufen, Sprechen, Motorik. - Und verlernts spter trotzdem nicht.
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Snowflake
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Anmeldungsdatum: 04.10.2004
Beitrge: 840
Wohnort: Frankfurt a.M.

BeitragVerfasst am: 17.12.08, 14:13    Titel: Antworten mit Zitat

Herr Wisnewski,

ich tue sowas selten und ungern, aber an diesem Punkt breche ich meinerseits die Diskussion mit Ihnen vollstndig ab.

Sie werfen Aussagen in den Raum, die Sie laut eigener Aussage nicht einmal durch einen kurzen Blick in Google verifizieren.

Sie werden wiederholt polemisch und das teils schon grenzwertig.

Sie fordern regelrecht Quellen, argumentieren mit angeblicher Nichtbelebarkeit von Aussagen - nach o.g. Diskussionsverhalten - die knnte ich Ihnen liefern, ich verifiziere meine Aussagen nmlich. Aber ich sehe in diesem Fall nicht ein, Ihnen diese Arbeit abzunehmen.

Entsprechend kann und muss ich Ihren Verweis auf das Ursprungsthema - zudem so pltzlich auftauchend - als Ablenktaktik werten, damit Sie sich bei sichtlich marodem argumentativem Stand aus der Debatte zurckziehen knnen.

Schade.

/off

Snowflake
_________________
Nichts macht die Menschen so unvertrglich wie das Bewutsein, genug Geld fr einen guten Rechtsanwalt zu haben.
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larissaberger
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Anmeldungsdatum: 19.12.2007
Beitrge: 133

BeitragVerfasst am: 17.12.08, 14:18    Titel: Antworten mit Zitat

CWisnewski hat folgendes geschrieben::


Im brigen: Ein Baby lernt ebenfalls viele verschiedene neue Sachen gleichzeitig: Laufen, Sprechen, Motorik. - Und verlernts spter trotzdem nicht.


Es ist ja auch erwiesen, dass Kleinkinder und Menschen in besonders jungem Alter viel lernfhiger als Jugendliche und Erwachsene sind.
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CWisnewski
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Anmeldungsdatum: 16.05.2006
Beitrge: 532
Wohnort: Kiel

BeitragVerfasst am: 17.12.08, 15:05    Titel: Antworten mit Zitat

Snowflake hat folgendes geschrieben::
Sie werden wiederholt polemisch und das teils schon grenzwertig.


In Anbetracht von ...

Zitat:
Zudem jeder zu Schulzeiten einmal mitbekommen haben drfte, wie kritikfhig der durchschnittliche Pdagoge im Schuldienst ist


Zitat:
Ein Lehrer ist auch nur ein Absolvent mit Praktikum und interessanten Arbeitszeiten


...bitte ich um Entschuldigung Smilie

Snowflake hat folgendes geschrieben::
Sie werfen Aussagen in den Raum, die Sie laut eigener Aussage nicht einmal durch einen kurzen Blick in Google verifizieren.


Im Grunde genommen eigentlich nur eine einzige: Hierbei dachte ich allerdings, da die Ordnungsrelation (Gehalt Gymnsiallehrer > Gehalt Grundschullehrer) auch ohne Quelle evident wre.
Anbei bemerke ich, da die an Ihre Adresse gerichtete "ahnungsfreie Phrase eines Auenstehenden" brigens nicht von mir kam. Leider haben Sie es versumt, auf den fundierten Beitrag von neleabels ebenso fundiert zu antworten: Eine konkrete Darlegung zu Ihrer Behauptung anhand von Zahlen, Lehrer wrden bezglich Ihrer Qualifikation/Ausbildung und Arbeitsleistung gegenber vergleichbaren Arbeitsgruppen zu viel verdienen, gab und gibt es immer noch nicht.

Snowflake hat folgendes geschrieben::
Sie fordern regelrecht Quellen, [...] die knnte ich Ihnen liefern, ich verifiziere meine Aussagen nmlich. Aber ich sehe in diesem Fall nicht ein, Ihnen diese Arbeit abzunehmen.


Verstehe. So wie hier?

Zitat:
Stellen Sie den durchschnittlichen Verdienst eines Lehrers an einer ffentlichen Schule ins Verhltnis zu seiner Ausbildungsdauer. Dann nehmen Sie andere Bereiche, vornehmlich welche des freien Marktes und vergleichen, was Personen mit hnlichen Ausbildungen dort verdienen. Aber nicht vergessen die Stunden umzulegen... die arbeiten 40 Stunden in der Woche.


oder hier?

Zitat:
Was glauben Sie, wieviele Menschen auf dem freien Markt mit demselben Gehalt tatschlich nach 40 Stunden nach Hause gehn? Und selbst wenn der Lehrer auf 50 kommt, die der engagierte Arbeitnehmer am freien Markt auch bequem schafft - ihm bleiben die Ferien. Sie kommen einfach nicht auf dieselbe Arbeitszeit.


Hier wurde stark angefangen...

Zitat:
Wenn der Lehrer in Hessen beim Berufseinstieg 35K verdient und der BWL-Absolvent beim Einstieg ebenfalls 35 oder gar 40 heit das ja noch lange nichts, wenn der Lehrer am Ende 120 Stunden im Monat arbeitet und der BWLer 160. Und nein, die "Vorbereitung" und all das kann nicht mit einflieen, der BWLer macht nmlich auch seine unbezahlten berstunden. Das wre - in diesem Beispiel - eine Stundendifferenz von knapp 6 Euro. Und da haben wir noch nicht aufgerechnet, wieviele Wochen die beiden Urlaub haben im Jahr.


...aber leider noch strker nachgelassen. Keine Zahl auch nur mit einer Quelle belegt. Wahllos Behauptungen aufstellen und den "Beweis" dem Leser zu berlassen ist nicht sonderlich elegant.

Zu dem Punkt "Wirtschaft in der Schule" habe ich Ihnen im letzten Post zwei exzellente Quellen zur Verfgung gestellt. Fr den Nachweis meiner brigen Behauptungen lade ich Sie gerne fr einen Nachmittag in mein Nachhilfe-Institut ein, wo sie einen Querschnitt smtlicher Schulsysteme antreffen werden: Von Haupt-, Realschule und Gymnasium bis zu Fachgymnasien und Berufsfachschulen ist von jeder Klassenstufe alles dabei.

Auf die Einwendungen von neleabels sind Sie irgendwann gar nicht mehr eingegangen, aber das wundert mich auch nicht mehr sonderlich nach...

Snowflake hat folgendes geschrieben::
ich tue sowas selten und ungern, aber an diesem Punkt breche ich meinerseits die Diskussion mit Ihnen vollstndig ab.

[...]

Entsprechend kann und muss ich Ihren Verweis auf das Ursprungsthema - zudem so pltzlich auftauchend - als Ablenktaktik werten, damit Sie sich bei sichtlich marodem argumentativem Stand aus der Debatte zurckziehen knnen.


Darber mag sich jeder seine eigene Meinung bilden.
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CWisnewski
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Anmeldungsdatum: 16.05.2006
Beitrge: 532
Wohnort: Kiel

BeitragVerfasst am: 17.12.08, 15:09    Titel: Antworten mit Zitat

@larissaberger

Damit keine Miverstndnisse auftreten. Ich verlange absolut nicht, da ein Schler immer und berall smtlichen Schulstoff parat haben sollte.

Ich verlange lediglich, sollte das nicht der Fall sein, die Schuld nicht automatisch in der "schlechten" Wissensvermittlung des Lehrers zu suchen. Das schien mir an einigen Stellen hier durchzuklingen...
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Adromir
FDR-Moderator


Anmeldungsdatum: 30.10.2005
Beitrge: 5610
Wohnort: Hannover

BeitragVerfasst am: 17.12.08, 15:17    Titel: Antworten mit Zitat

Wie Fragte schon Volker Pispers? "Lehrer, die Fumatten der Nation, auf der jeder rumtrampeln darf, der nicht bis 3 Zhlen kann?".
Entschuldigung, ich wollte mich aus der Diskussion eher heraushalten, aber bei dem Lehrer- Bashing, da hier von manchen Leuten auf Stammtischniveau gefhrt wird, muss ich einfach mal Dampf ablassen.
_________________
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Snowflake
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Anmeldungsdatum: 04.10.2004
Beitrge: 840
Wohnort: Frankfurt a.M.

BeitragVerfasst am: 17.12.08, 15:39    Titel: Antworten mit Zitat

Herr W., lassen Sie es bitte.

Ich habe den "fundierten Beitrag" schlichtweg widerlegt. Und zwar mit Zahlen. Das Argument war substanzlos da fuend auf einem Denkfehler. Zudem ich dennoch ein klassisches Vergleichsbeispiel gebracht habe. berlesen? Da stehen Zahlen. Die Quelle dazu habe ich, bislang wurde hier allerdings auf Quellverweise oder Nachprfbarkeit von Behauptungen wenig Wert gelegt. Sie knnten Sie natrlich auch selbst verifizieren... Google hilft..

Und die Aussage, dass ein Lehrer auch nur ein normalsterblicher Absolvent mit Praktika ist knnen Sie meinetwegen unzutreffend finden, sich darber aufregen oder es abstreiten - an der Realitt ndert das nichts.

Inzwischen verdrehen Sie sogar hier klar dokumentierte Fakten. Weder habe ich Einwnde ignoriert noch Einwrfe, die auf Zahlen futen, nicht durch Zahlen widerlegt bzw. durch die gegebenen Zahlen widerlegt.

Das ist in meinen Augen kein als erwachsen zu bezeichnender Diskussionsstil. Ich lehne den weiteren Austausch mit Ihnen ab und bitte Sie, das zu respektieren.

@Andromir

Und um gleich bei der Ehrlichkeit zu bleiben: Wenn Sie schon "ablassen", dann nicht in nebulsen Formen sondern bitte in einer Form, die Gegenwehr erlaubt. Alles andere wre doch grade fr einen Moderator nicht angemessen, oder?
_________________
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CWisnewski
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Anmeldungsdatum: 16.05.2006
Beitrge: 532
Wohnort: Kiel

BeitragVerfasst am: 17.12.08, 15:58    Titel: Antworten mit Zitat

Snowflake hat folgendes geschrieben::
Ich habe den "fundierten Beitrag" schlichtweg widerlegt. Und zwar mit Zahlen. Das Argument war substanzlos da fuend auf einem Denkfehler. Zudem ich dennoch ein klassisches Vergleichsbeispiel gebracht habe. berlesen? Da stehen Zahlen. Die Quelle dazu habe ich, bislang wurde hier allerdings auf Quellverweise oder Nachprfbarkeit von Behauptungen wenig Wert gelegt. Sie knnten Sie natrlich auch selbst verifizieren... Google hilft.


Wie grozgig von Ihnen, uns den Weg zur Erleuchtung selbst zu berlassen. Und wenn ich lieb bitte sage? Bekomme ich dann die Quelle? Ich wrde Ihnen fr ihre Mhen auch einen kleineren Geldbetrag bezahlen Smilie

Zitat:
Das ist in meinen Augen kein als erwachsen zu bezeichnender Diskussionsstil. Ich lehne den weiteren Austausch mit Ihnen ab und bitte Sie, das zu respektieren.


Mit...

Zitat:
[...]aber bei dem Lehrer- Bashing, da hier von manchen Leuten auf Stammtischniveau gefhrt wird [...]


...war sicherlich nicht ich gemeint. Bemerkenswert aber, da Sie sich offenbar davon angesprochen fhlen.

Ansonsten werde ich Ihrer Bitte natrlich entsprechen. Da Sie nicht stndig mit Schlern zu tun haben kann ich Ihnen ja nicht einmal vorwerfen, da Sie keine Ahnung von der Materie haben...

*duck und weg*


Zuletzt bearbeitet von CWisnewski am 17.12.08, 20:39, insgesamt 2-mal bearbeitet
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neleabels
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Anmeldungsdatum: 14.04.2008
Beitrge: 85

BeitragVerfasst am: 17.12.08, 17:57    Titel: Antworten mit Zitat

Snowflake hat folgendes geschrieben::
Ich habe den "fundierten Beitrag" schlichtweg widerlegt. Und zwar mit Zahlen. Das Argument war substanzlos da fuend auf einem Denkfehler.


Denkfehler? Kokolores.

S: "Wer geht schon in der freien Wirtschaft fr das Gehalt nach 40 Stunden nach Hause? Selbst wenn Lehrer 50 Stunden in der Woche haben sie immer noch die Ferien."
N: "Moment mal. Lehrerjahresarbeitszeit (inklusive der Ferien) von 1750-2000 Stunden. Bundesjahressschnitt ca. 1600"
S "Da sind aber die Teilzeitkrfte drin, errechnete Arbeitszeit 1780 Stunden in Deutschland - Denkfehler, alles widerlegt."

Sie haben hier berhaupt nichts widerlegt. Selbst wenn wir noch bei Ihrem errechneten Arbeitnehmer 100 berstunden dazuschlagen, bleibt unter dem Strich nur brig, dass Lehrer nicht mehr und nicht weniger arbeiten als andere Leute, die sich in der freien Wirtschaft abrackern. Nichts anderes behaupte ich. Sie decken hier keine Denkfehler auf, sie bedienen sich einer windigen Rhetorik, um zu verschleiern, dass Ihr Ressentiment von den "faulen Scken, vormittags recht, nachmittags frei" nicht zu halten ist.

Das wollen Sie aber nicht zugeben, und da sind wir beim zweiten Punkt, weil es Ihnen ja letztlich gar nicht um eine rationale Aufklrung der Sache geht. Dafr sind Ihre Bemerkungen ja aufschlureich genug: "Das Lehrergehalt steht regelmig in keinem Verhltnis zur Qualifikation" oder "Absolventen mit Praktikum und interessanten Arbeitszeiten." drckt ja nun wirklich nichts als Herablassung aus und natrlich vllige Ahnungslosigkeit, was ein Studienreferendariat eigentlich ist. Das sind die gleichen Stammtisch-Ressentiments wie das perfide "Lehrer stinken, aber das sind ja alles nur meine persnlichen Erfahrungen" von larissaberger, nur eben nicht in deren dumm-plumpen Rede, sondern gewitzt und geschickt vorgebracht.

Da habe ich jetzt weiter nichts zu zu sagen.
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Roni
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Anmeldungsdatum: 21.01.2005
Beitrge: 4287

BeitragVerfasst am: 17.12.08, 18:20    Titel: Antworten mit Zitat

Adromir hat folgendes geschrieben::
Wie Fragte schon Volker Pispers? "Lehrer, die Fumatten der Nation, auf der jeder rumtrampeln darf, der nicht bis 3 Zhlen kann?".
Entschuldigung, ich wollte mich aus der Diskussion eher heraushalten, aber bei dem Lehrer- Bashing, da hier von manchen Leuten auf Stammtischniveau gefhrt wird, muss ich einfach mal Dampf ablassen.



Zitat:
@Andromir

Und um gleich bei der Ehrlichkeit zu bleiben: Wenn Sie schon "ablassen", dann nicht in nebulsen Formen sondern bitte in einer Form, die Gegenwehr erlaubt. Alles andere wre doch grade fr einen Moderator nicht angemessen, oder?
Wieso, treffender htte er das doch nicht ausdrcken knnen Bse
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