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recht.de :: Thema anzeigen - Die Renten msen 2009 deutlich erhht werden...
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Die Renten msen 2009 deutlich erhht werden...
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John Robie
FDR-Mitglied
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Anmeldungsdatum: 03.12.2007
Beitrge: 1786
Wohnort: Baden-Wrttemberg

BeitragVerfasst am: 04.12.08, 23:26    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Redfox!

Zitat:
Fr einen Gigolo sind sieben Millionen viel, fr die deutsche Rentenversicherung noch nicht einmal ein Tropfen.


Ihre mathematischen Fhigkeiten disqualifizieren Sie fr den Job "finanzpolitischer Sprecher der "Die Linke"".

Gratulation!

Freundliche Gre
-John
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windalf
FDR-Mitglied
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Anmeldungsdatum: 27.01.2005
Beitrge: 7499
Wohnort: PC

BeitragVerfasst am: 05.12.08, 08:15    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:

Ihrer verqueren Logik zufolge muss die CDU die "Frauenpartei" sein.

Wie genau meinen SIe das. Weil ich von einem "unrhmlichen Einzelfall" auf das ganze schliee? Ich mag allgemein die viele Personen nicht die hinter der FDP stehen. Allerdings vertreten die meine Interessen noch am ehsten und da ich nicht Personen whle, sondern hchstens Personen nicht whle....

Lustiger Weise hat man dank Ursi ja manchmal den Eindruck, dass die CDU mal wieder nicht wei was die will und tatschlich nach nem "Frauenausreier", sich dann wieder versucht auf die alten archaischen Bahnen zu lenken.... Allerdings ist die SPD in heute hh und morgen hott der CDU noch um Lngen voraus...

Zitat:

Sie machen es einem durch Ihre Wortwahl nicht gerade leicht, Ergebnissen Ihrer Analysen zuzustimmen.

Wre doch auch langweilig, wenn einfach so zugestimmt werden wrde oder? Winken
_________________
...fleiig wie zwei Weibrote
0x2B | ~0x2B
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John Robie
FDR-Mitglied
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Anmeldungsdatum: 03.12.2007
Beitrge: 1786
Wohnort: Baden-Wrttemberg

BeitragVerfasst am: 07.12.08, 12:56    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo windalf!

Zitat:
Wre doch auch langweilig, wenn einfach so zugestimmt werden wrde oder? Winken


In der Tat. Sowohl der Riester- als auch der Nachhaltigkeitsfaktor sind konomisch sinnvoll. Sie aus rein wahltaktischen Grnden aufzugeben ist Ausdruck des Unvermgens der Politik, langfristig zu planen.

Die Sozialkassen wurden im Zuge der Widervereinigung geplndert, nur um die wahren Kosten der Einheit zu verschleiern.

Es wre hchste Zeit fr einen ehrlichen Kassensturz und fr eine Rckehr zur klassischen finanzwissenschaftlichen Unterscheidung zwischen Steuern und Beitrgen.

Ziel muss es sein, Substanz aufzubauen, statt - wie es nicht nur die extremen Linken fordern - vorhandene Substanz binnen krzester Zeit zu vernichten.

Wie kurz diese Zeit wre hat Redfox illustriert.

Freundliche Gre
-John
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jaeckel
Administrator


Anmeldungsdatum: 12.09.2004
Beitrge: 4985
Wohnort: Bad Nauheim

BeitragVerfasst am: 07.12.08, 15:33    Titel: Antworten mit Zitat

Lieber John Robie,
John Robie hat folgendes geschrieben::

Sowohl der Riester- als auch der Nachhaltigkeitsfaktor sind konomisch sinnvoll. Sie aus rein wahltaktischen Grnden aufzugeben ist Ausdruck des Unvermgens der Politik, langfristig zu planen.


Satz 1 kann man anzweifeln. Damit wrde das System zugegeben ber einen lngeren Zeitrahmen als ohne stabilisiert. Man knnte das aber auch als Schnheitsoperation einer im Grunde verfehlten, mutlosen und maroden Rentenpolitik sehen. An Stabilisierung eines Dauer-Mistandes muss man aber nicht interessiert sein.

Satz 2 halte ich als Behauptung fr bertrieben. Politik richtet sich nur nach dem Anreizsystem bzw. den Systemfaktoren. Politiker werden nur fr einen 4-Jahreshorizont belohnt. Damit ist das kurzfristige Denken durchaus rational und der Schlu, dass ein generelles Unvermgen zum langfristigen Denken vorhanden wre, durch nichts gerechtfertigt. Der Fehlanreiz liegt also m.E. eher am System.
_________________
Herzlichen Gruss
Ihr Achim Jckel
www.recht.de
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John Robie
FDR-Mitglied
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Anmeldungsdatum: 03.12.2007
Beitrge: 1786
Wohnort: Baden-Wrttemberg

BeitragVerfasst am: 07.12.08, 19:18    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Herr Dr. Jckel!

Zitat:
Man knnte das aber auch als Schnheitsoperation einer im Grunde verfehlten, mutlosen und maroden Rentenpolitik sehen. An Stabilisierung eines Dauer-Mistandes muss man aber nicht interessiert sein.


Was wre denn fr Sie eine mutige Rentenpolitik?

Zitat:
Politiker werden nur fr einen 4-Jahreshorizont belohnt. Damit ist das kurzfristige Denken durchaus rational und der Schlu, dass ein generelles Unvermgen zum langfristigen Denken vorhanden wre, durch nichts gerechtfertigt.


Sehen Sie in der Wiederwahl keine Belohnung? Schlielich muss ein MdB lange sechs Jahre fr eine Altersversorgung von 1.150 schuften.

Freundliche Gre
-John
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Tastenspitz
FDR-Mitglied
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Anmeldungsdatum: 05.07.2007
Beitrge: 4335
Wohnort: Memmingen

BeitragVerfasst am: 07.12.08, 19:32    Titel: Antworten mit Zitat

John Robie hat folgendes geschrieben::

Sehen Sie in der Wiederwahl keine Belohnung? Schlielich muss ein MdB lange sechs Jahre fr eine Altersversorgung von 1.150 schuften.

Freundliche Gre
-John

Und wie lange "schuftet" ein Angestellter oder Arbeiter dafr? Ein ganz schlechtes Argument, grade in einer Rentendiskussion Bse (auer natrlich der hier hat gefehlt: Ironie Smiley )
_________________
...Sffig wie zwei Weissbiere
Prost | ~Prost
Gesetze sind eine milungene Kreuzung aus dem Alphabet und einem Labyrinth.
Wer ist dein Freund?
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John Robie
FDR-Mitglied
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Anmeldungsdatum: 03.12.2007
Beitrge: 1786
Wohnort: Baden-Wrttemberg

BeitragVerfasst am: 07.12.08, 20:28    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Tastenspitz!

Seit wann braucht Ironie Schilder?

Freundliche Gre
-John

PS: Laut eines "Rentenrechners" im Internet erhlt man, bezieht man sechs Jahre lang ein Einkommen, das in seiner Hhe dem eines MdB entspricht, weniger als 150 Euro monatlich. Ist natrlich nicht sehr aussagekrftig, schlielich ist u. a. die Beitragsbemessungsgrenze zu beachten.
PPS: Ich halte MdB nicht fr berbezahlt.


Zuletzt bearbeitet von John Robie am 08.12.08, 09:15, insgesamt 1-mal bearbeitet
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Old Piper
FDR-Mitglied
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Anmeldungsdatum: 14.09.2004
Beitrge: 2538

BeitragVerfasst am: 08.12.08, 08:41    Titel: Antworten mit Zitat

John Robie hat folgendes geschrieben::
PPS: Ich halte MdB nicht fr berbezahlt.

Das tut wohl kaum jemand - ich halte sie aber fr berversorgt
_________________
MfG
Old Piper
_____________________
Behrden- und Gerichtsentscheidungen sind zwar oft recht mig, aber meistens rechtmig.
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John Robie
FDR-Mitglied
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Anmeldungsdatum: 03.12.2007
Beitrge: 1786
Wohnort: Baden-Wrttemberg

BeitragVerfasst am: 08.12.08, 09:16    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Old Piper!

Zitat:
[...]- ich halte sie aber fr berversorgt


Das sollte meine Rechnerei andeuten.

Freundliche Gre
-John
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jaeckel
Administrator


Anmeldungsdatum: 12.09.2004
Beitrge: 4985
Wohnort: Bad Nauheim

BeitragVerfasst am: 08.12.08, 10:11    Titel: Antworten mit Zitat

John Robie hat folgendes geschrieben::

Was wre denn fr Sie eine mutige Rentenpolitik?


Lieber John,

da ich sonst mit Sperrung zu rechnen htte, hier mal eine gemigte Fassung:

Rentenpolitik gehrt zur Politik. Ich wrde eine Politik anerkennen, die

- sich traut, unangenehme Wahrheiten auszusprechen
- sich traut, persnliches und institutionelles Versagen zuzugeben
- auf dieser Grundlage ein gesellschaftliches Lernen und einen Diskurs frdert
- kreativ ohne Denkverbote sich daran macht, Lsungen fr eine komplexe Problemstellung zu erarbeiten
- das Volk ber diese Lsungsvorschlge unmittelbar abstimmen lsst.

Der erste Punkt ist der Wesentliche! Er bedeutet ein Abkehr von Lge und Desinformation . Seit ca. 15 Jahren kann in D jeder, der lesen kann, sich darber informieren, dass die Rente alles andere als sicher ist. Dass a) ein umlagefinanziertes Verfahren zwangslufig an seine systembedingte Grenze kommt (gekommen ist) und b) alle Hochrechnungen ber zuknftige Beitragseinnahmen mehr mit Astrologie denn mit Seriositt zu tun haben.

Was wir nun sehen, sind erste unertrgliche Auswchse einer Politik der Lge:

- ausgebuchte Kreuzfahrtschiffe voller deutscher Rentner in aller Welt (ca. 15 % Branchenwachstum in den letzten 3 Jahren)
- immer mehr arbeitende Familienernhrer, die vom Erls kaum die Schulbcher ihrer Kinder zahlen knnen

Was als "Generationenvertrag" beschworen wird, dafr wrde jeder Vertragsrechtler zu Recht in Haftung genommen.

Nicht Ehrlichkeit und Rechtschaffenheit sondern die Angst vor dem wtenden Mob leitet inzwischen unsere Politik. Aus meiner Sicht haben sie es mit der ohne Zweifel vorstzlichen Verdummung lngst bertrieben.
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Herzlichen Gruss
Ihr Achim Jckel
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Ivanhoe
Gast





BeitragVerfasst am: 08.12.08, 10:36    Titel: Antworten mit Zitat

jaeckel hat folgendes geschrieben::

- ausgebuchte Kreuzfahrtschiffe voller deutscher Rentner in aller Welt (ca. 15 % Branchenwachstum in den letzten 3 Jahren)


Lieber Doktor Jckel,

mit Verlaub, aber ich kenne keine Rentner, die sich dies leisten knnen.
Sind Ihre Rentner vlt eher Pensionre?
Und wenn, htten sie es sich nach Jahren der Arbeit nicht verdient?
Die Rentner von heute haben geholfen Deutschland zur Wirtschaftsmacht zu machen!

jaeckel hat folgendes geschrieben::

- immer mehr arbeitende Familienernhrer, die vom Erls kaum die Schulbcher ihrer Kinder zahlen knnen


Was aber nichts mit dem Generationenvertrag, sonder mit der aktuelle Lohn und Tarifpolitik zu tun hat!!!!!
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jaeckel
Administrator


Anmeldungsdatum: 12.09.2004
Beitrge: 4985
Wohnort: Bad Nauheim

BeitragVerfasst am: 08.12.08, 11:36    Titel: Antworten mit Zitat

Lieber Ivanhoe,

Ivanhoe hat folgendes geschrieben::
mit Verlaub, aber ich kenne keine Rentner, die sich dies leisten knnen.

ich zweifle nicht daran, dass wir alle unterschiedliche Ausschnitte aus der Realitt aus eigener Anschauung kennen.
Ivanhoe hat folgendes geschrieben::
Und wenn, htten sie es sich nach Jahren der Arbeit nicht verdient?

Zweifellos. Nur kommt man bei der Verteilung von begrenzten Ressourcen mit diesem Argument nicht weiter, denn auch knftige Rentner-Generationen haben Rechte.
Ivanhoe hat folgendes geschrieben::

Was aber nichts mit dem Generationenvertrag, sonder mit der aktuelle Lohn und Tarifpolitik zu tun hat!!!!!

Das kann man behaupten. In einer Demokratie ist Meinungsfreiheit ein hohes Gut. Volkswirtschaftliche und/oder betriebswirtschaftliche Zusammenhnge zu erkennen, ist sicher nicht einfach.
_________________
Herzlichen Gruss
Ihr Achim Jckel
www.recht.de
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Ivanhoe
Gast





BeitragVerfasst am: 08.12.08, 12:45    Titel: Antworten mit Zitat

jaeckel hat folgendes geschrieben::
Das kann man behaupten. In einer Demokratie ist Meinungsfreiheit ein hohes Gut. Volkswirtschaftliche und/oder betriebswirtschaftliche Zusammenhnge zu erkennen, ist sicher nicht einfach.


Sollte mir als gelerntem Industriekaufmann mit Abschluss aber nicht so schwer fallen! Winken
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jaeckel
Administrator


Anmeldungsdatum: 12.09.2004
Beitrge: 4985
Wohnort: Bad Nauheim

BeitragVerfasst am: 08.12.08, 12:56    Titel: Antworten mit Zitat

Dann knnen Sie sich sicher auch Zusammenhnge / Rckwirkungen / Einflugren zwischen
- Rentenbeitrgen <-> Cash
- Lohn und Tarifpolitik <-> Cash
- Rentenbeitrgen <-> Lohn und Tarifpolitik
klarmachen. Winken
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Herzlichen Gruss
Ihr Achim Jckel
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John Robie
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied


Anmeldungsdatum: 03.12.2007
Beitrge: 1786
Wohnort: Baden-Wrttemberg

BeitragVerfasst am: 08.12.08, 12:59    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Herr Dr. Jckel!

Tatsache ist, dass das Problem "Altersarmut" zurckgedrngt wurde - fr einige Jahre.

Ich stimme Ihnen zu, dass das Umlageverfahren aus demografischen Grnden an seine Grenzen gestoen ist. Und gestoen wurde durch eine gegenwartsorientierte Politik.

Es gibt in Deutschland eine rein steuerfinanzierte Alterversorgung - ohne Arbeit. Es sind viele Tausend Euro an Beitrgen an die Deutsche Rentenversicherung aufzuwenden um sich dort einen Anspruch in gleicher Hhe zu erwerben. In der Pflegeversicherung sieht es hnlich aus.

ber Beitrge erworbene Anspche mssen aber - das verstehe ich unter "Gerechtigkeit" - oberhalb der Grundversorgung ansetzen.

Das Brgergeld halte ich in diesem Zusammenhang fr einen vernnftigen Ansatz.

Freundliche Gre
-John
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