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Nachzahlungen Steuerneuberechnung?
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Zafilutsche
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Anmeldungsdatum: 24.07.2007
Beitrge: 1428
Wohnort: Oberhausen

BeitragVerfasst am: 13.01.09, 12:53    Titel: Nachzahlungen Steuerneuberechnung? Antworten mit Zitat

Hallo.
Bei uns in der Firma war der Steuerprfer. Dieser Bemngelte, das nicht die richtige Menge an Abgaben abgefhrt worden sind und zwar ber die letzten 4 Jahre.
Beispiel: Vereinbartes Bruttogehalt 30.000 Euro, aufgeteilt in 14 Zahlungen.
Warum kommen unterschiedliche Betrge/Abgaben zustande ob man nun 12x 2500 Euro bekommt oder ob man 14 x 2142,86 bekommt? Ich war immer davon ausgegangen, das gleichviel abgefhrt wird und auch gleichhohe Steuern zu zahlen sind. Offensichtlich ist dem aber nicht so! Warum?
Wie luft so etwas weiter? Werden alle Steuererklrungen der letzten 4 Jahre neu berechnet? Wer kann mir das Beantworten?
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MoniX
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BeitragVerfasst am: 13.01.09, 12:55    Titel: Antworten mit Zitat

Progression !
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MoniX
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BeitragVerfasst am: 13.01.09, 12:56    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Wie luft so etwas weiter? Werden alle Steuererklrungen der letzten 4 Jahre neu berechnet? Wer kann mir das Beantworten?

Das verstehe ich nicht. Erklrung der Firma, des Angestellten oder um was geht es da genau ?
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Zafilutsche
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Anmeldungsdatum: 24.07.2007
Beitrge: 1428
Wohnort: Oberhausen

BeitragVerfasst am: 13.01.09, 13:03    Titel: Antworten mit Zitat

Es geht um die Erklrungen die ein Angestellter gemacht hat. Offenbar sind durch ein computer/software/Bedienungs fehler zu wenige Beitrge abgefhrt worden. Das wird doch Auswirkungen auf die Steuerbescheide haben? (Ich gehe stark davon aus das Nachzahlungen auf einen Angestellten zukommen werden)
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MoniX
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BeitragVerfasst am: 13.01.09, 13:06    Titel: Antworten mit Zitat

Das verstehe ich nicht.
Ihnen geht es um die Steuerabzugsbetrge, ja ?

Wenn eine Steuererklrung bereits erstellt und veranlagt wurde,
dann wurde das Ganze doch schon lngst "korrigiert".

Im Steuerbescheid wurde eine Steuer X - Euro festgesetzt und
die bisher einbehaltene Steuer Y - Euro angerechnet.

Und der Unterschiedsbetrag war dann nachzuzahlen bzw wurde erstattet.
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Zafilutsche
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Anmeldungsdatum: 24.07.2007
Beitrge: 1428
Wohnort: Oberhausen

BeitragVerfasst am: 13.01.09, 13:18    Titel: Antworten mit Zitat

Mona85 hat folgendes geschrieben::

die bisher einbehaltene Steuer Y - Euro angerechnet.

Offenbar war genau die bisher einbehaltene Steuer Y falsch. Genauso wie die Kosten fr Pflegeversicherung, Solizuschlag Kirchensteuer. Nmlich alle zu niedrig.
Oh wai oh wai, ich sehe da irgendwie ganz dunkle Wolken aufziehen.
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MoniX
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BeitragVerfasst am: 13.01.09, 13:19    Titel: Antworten mit Zitat

Nochmal ganz langsam :
Die Steuerbetrge, welche auf der Lohnsteuerbescheinigung bescheinigt wurden, entsprechen diese dem durch den Arbeitgeber bisher tatschlich abgefhrten Steuerbetrag?
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Zafilutsche
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Anmeldungsdatum: 24.07.2007
Beitrge: 1428
Wohnort: Oberhausen

BeitragVerfasst am: 13.01.09, 13:23    Titel: Antworten mit Zitat

Das ist richtig. Die Betrge die Berechnet wurden, stimmen mit den Werten die Bescheinigt wurden berein. Nur war die Berechnung falsch.
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MoniX
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BeitragVerfasst am: 13.01.09, 13:25    Titel: Antworten mit Zitat

Dann passiert dem Arbeitnehmer doch gar nichts.

Null komma Null Auswirkung.

Lesen Sie mein Posting von 13:06 Uhr nochmal bitte;
wenn Sie es dann nicht verstehen, versuche ich es ausfhrlicher zu erklren.
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Zafilutsche
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Anmeldungsdatum: 24.07.2007
Beitrge: 1428
Wohnort: Oberhausen

BeitragVerfasst am: 13.01.09, 13:45    Titel: Antworten mit Zitat

Also ich versuche es mal genauer zu beschreiben. Vereinbart wurde mit dem Arbeitgeber ein festes Jahresgehalt. Der Angestellte wnschte sich 10x ein gleichbleibender Betrag und Weihnachten/Urlaub jeweils ein etwas hherer Betrag, so das es als feste Gre fr Weihnachtsgeld und Urlaubsgeld betrachtet werden kann.
Durch diese "Sonderzahlungen" die ja eigentlich keine sind, liegen diese Betrge anscheinend ber der Beitragsbemessungsgrenze. So habe ich das zumindest lt Aussage ber dritte verstanden, so das also Nachzahlungen anstehen werden. Von daher befrchte ich das zu den Nachzahlungen auch noch das Finanzamt sich melden wird.
Ist das alles kompliziert!
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MoniX
Gast





BeitragVerfasst am: 13.01.09, 13:54    Titel: Antworten mit Zitat

Steuerrechtlich ergibt sich definitiv keine nderung.
Keine Nachforderung von Steuerbetrgen !!!

Das was Sie meinen ist die Sozialversicherung etc.
Dafr sind Sie aber im falschen Unterforum gelandet !
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Zafilutsche
FDR-Mitglied
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Anmeldungsdatum: 24.07.2007
Beitrge: 1428
Wohnort: Oberhausen

BeitragVerfasst am: 14.01.09, 08:48    Titel: Antworten mit Zitat

Mona85 hat folgendes geschrieben::

Das was Sie meinen ist die Sozialversicherung etc.
Dafr sind Sie aber im falschen Unterforum gelandet !


Jetzt mu ich aber doch noch mal fragen. In einer Steuererklrung gibt man doch i.d.R. an, was an Sozialabgaben abgefhrt worden sind (incl der Lohnsteuer). Wenn ein Angestellter in 2008 fr das Jahr 2005 eine Nachzahlung machen mu eben weil nicht alle Beitrge bercksichtigt wurden, wrde dann die Berechnung der Steuer fr 2005 noch stimmen? Vieleicht denke ich auch nur falsch?
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MoniX
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BeitragVerfasst am: 14.01.09, 08:57    Titel: Antworten mit Zitat

Sozialversicherungsbeitrge sind nachzuentrichten. Ganz klar.

Steuerbetrge allerdings nicht.
Weil ja in der jerweiligen Steuererklrung nicht das bercksichtigt wurde, was der Stpfl htte eigentlich rechtlich richtig bezahlen mssen, sondern es wurde nur der geringere Betrag bercksichtigt, welcher der Arbeitgeber in dem betreffenden Jahr auch wirklich abgefhrt hat und folglich auch so auf der Lohnsteuerkarte vermerkt hat.

Also erfolgte in dem betreffenden Steuerbescheid schon die "Korrigierung".
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Zafilutsche
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Anmeldungsdatum: 24.07.2007
Beitrge: 1428
Wohnort: Oberhausen

BeitragVerfasst am: 11.03.09, 11:54    Titel: Antworten mit Zitat

So. Der Angestellte bekommt nun eine Nachforderung von 1500 Euro Sozialabgaben.
An wen kann man sich wenden, der ber eine entsprechende Kompetenz verfgt, um eine Prfung zu machen ob diese Berechnungen und Forderungen so auch gerechtfertigt sind? Steuerberater, Anwalt fr.? Ohne im Detail alles zu kennen, wrde der Verdacht im Raum stehen, das bei der Berechnungskomplexizitt (z.B. Berechnungsnderungen, nderungen der Beitragsbemessungsgrenzen, Krankengeld, Vertragsnderungen zw. Arbeitgeber/Angestellter) von Fehlern in der Nachberechnung auszugehen ist. Sollte dieser Fall eintreten, knnte ein Angestellter die Prfungskosten (z.B. Anwaltskosten, Steuerberaterkosten) als Schadenersatz vom Verursacher eingefordert werden?
Auf Nachfrage wurde brigens festgestellt, das es doch nicht ein Steuerprfer war, sondern ein Prfer der Rentenversicherung.
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kleineroteHexe
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Anmeldungsdatum: 27.01.2008
Beitrge: 273

BeitragVerfasst am: 11.03.09, 18:54    Titel: Antworten mit Zitat

Fr die korrekte Abfhrung der Sozialversicherungsbeitrge haftet der Arbeitgeber allein. Der Arbeitgeber kann dem Arbeitnehmer nur innerhalb von drei Monaten zuwenig abgefhrte SV-Beitrge belasten. Fr Zeitrume davor hat der AG die kompletten SV-Beitrge (AG und AN-Anteil) alleine zu tragen.

Sonderzahlung sind als Einmalbezge in der SV abzurechen. Sie drfen nicht auf die mtl. Bemessungsgrenze beschrnkt werden. Erstellt die Lohnabrechnung ein Steuerberater oder die Firma selbst?
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