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Kath.Grundschule Teilnahme am Gottesdienst Pflicht ?
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eterna
Interessierter


Anmeldungsdatum: 08.01.2007
Beitrge: 6
Wohnort: NRW

BeitragVerfasst am: 21.01.09, 08:57    Titel: Kath.Grundschule Teilnahme am Gottesdienst Pflicht ? Antworten mit Zitat

Guten Tagm

mal angenommen ein Kind,katholisch, besucht eine Katholische Grundschule in NRW, mchte nicht mehr am Gottesdienst teilnehmen da es NICHT AN GOTT GLAUBT.Es wird auch nicht mit zur Kommunion gehen. Das Kind besucht die zweite Klasse, aufgrund seiner hohen Intelligenz und seiner Argumente nimmt der Klassenlehrer das Kind ernst und stellt ihm die Beteiligung an allmorgendlichem Beten frei. Die Rektorin besteht aber auf die Teilnahme am Gottesdienst,mit der Begrndung : Wenn Sie eine Ausnahme machen wrde se sie bald nur noch mit der Hlfte der Schlern in der Kirche ,da sie viele konfessionslose Kinder in der Schule hat. Einzige Ausnahme bilden zwei muslimische Kinder.
Wie ist in diesem Fall die Rechtslage ? Wenn Ausnahmen gemacht werden,mssen diese dann nicht fr alle Kinder gelten.ndert sich in Klasse 3/4 etwas an der Rechtslage?
Und wie sieht es aus wenn die Eltern mitsammt ihrem Kind aus der Kirche austreten ?
Das Kind von der Schule zu nehmen ist keine Alternative.

Fr Ihre Hilfe und Ratschlge im voraus vielen Dank !
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Old Piper
FDR-Mitglied
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Anmeldungsdatum: 14.09.2004
Beitrge: 2538

BeitragVerfasst am: 21.01.09, 09:10    Titel: Antworten mit Zitat

Es handelt sich um eine Privatschule? In der entsprechenden Schulordnung drfte doch sicherlich geregelt sein, inwieweit der wchentliche Schulgottesdienst eine schulische Veranstaltung ist.
_________________
MfG
Old Piper
_____________________
Behrden- und Gerichtsentscheidungen sind zwar oft recht mig, aber meistens rechtmig.
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eterna
Interessierter


Anmeldungsdatum: 08.01.2007
Beitrge: 6
Wohnort: NRW

BeitragVerfasst am: 21.01.09, 09:17    Titel: Antworten mit Zitat

Guten Tag,

es ist keine Privatschule.Es ist eine ganz normale katholische Grundschule.
Es geht sich eigentlich darum,dass wenn bei muslimischen Kindern Aussnahmen mglich sind,diese doch auch fr alle Kinder gelten sollten.

Danke fr ihre Antwort.
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Roni
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied


Anmeldungsdatum: 21.01.2005
Beitrge: 4287

BeitragVerfasst am: 21.01.09, 10:04    Titel: Antworten mit Zitat

hallo

wenn das Kind katholisch ist, ist es doch ganz normal wenn es am Gottesdienst teilniummt. Was ist daran so auergewhnlich ?
Bei den Muslimen ist es eben so, dass sie eine andere Konfession haben, da ist das normal dass die nicht in den Gottesddienst mssen.
Soweit ich das jetzt weis, besteht ab 14 Jahren die Mglichkeit von Religionsunterricht auzuschlieen.

Gru roni
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Old Piper
FDR-Mitglied
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Anmeldungsdatum: 14.09.2004
Beitrge: 2538

BeitragVerfasst am: 21.01.09, 10:21    Titel: Antworten mit Zitat

eterna hat folgendes geschrieben::
es ist keine Privatschule.Es ist eine ganz normale katholische Grundschule.

Also entweder ist es eine staatliche Schule - Trgerschaft Land bzw. Kommune, dann ohne Religionsbindung - oder der Schultrger ist die kath. Kirche, also nichtstaatlich --> privat

Oder gibt es in NRW da andere Konstellationen?
_________________
MfG
Old Piper
_____________________
Behrden- und Gerichtsentscheidungen sind zwar oft recht mig, aber meistens rechtmig.
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Kormoran
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied


Anmeldungsdatum: 01.06.2006
Beitrge: 2572

BeitragVerfasst am: 21.01.09, 10:49    Titel: Antworten mit Zitat

Old Piper hat folgendes geschrieben::
Also entweder ist es eine staatliche Schule - Trgerschaft Land bzw. Kommune, dann ohne Religionsbindung - oder der Schultrger ist die kath. Kirche, also nichtstaatlich --> privat

Negativ, eine katholische GS ist keine Privatschule, sondern eine staatliche Angebotsschule in kirchlicher Trgerschaft.

Zur Frage selbst, ohne allerdings berprft zu haben, ob fr kath. GS in NRW nun noch wieder etwas anderes gilt, als fr die mir bekannten: Bei den mir bekannten kath. Schulen mssen die Eltern bei der Anmeldung unterschreiben, dass das Kind sowohl am kath. Religionsunterricht (anderer wird auch nicht erteilt) als auch am wchentlichen kath. Gottesdienst teilnimmt.

Wenn das so vereinbart wurde, muss man sich m.E. auch daran halten. Mit welcher Begrndung oben fr muslimische Kinder Ausnahmen gemacht werden, erschliet sich mir allerdings nicht, ich halte dies auch fr fragwrdig.
_________________
Herzliche Gre
Kormoran
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Kurt Knitz
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied


Anmeldungsdatum: 16.10.2005
Beitrge: 1377
Wohnort: Baden-Wrttemberg

BeitragVerfasst am: 21.01.09, 11:25    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo eterna,

das berhrt die ehemals politisch ziemlich umstrittene Frage, welche Rolle Konfessionsschulen in Deutschland einnehmen drfen. Da die Rektorin pragmatisch und nicht ideologisch argumentiert, wrde ich auch nach einem pragmatischen Ausweg suchen.

Kann man dem Kind verstndlich machen, dass andere Schler sein Vorbild ohne irgendwelche eigenen Glaubensgrnde einfach als Vorwand zum "Blaumachen" missbrauchen wrden?
Wei der Schler, dass die meisten Religionen gerne akzeptieren, dass Nicht- oder Andersglubige an ihren Gottesdiensten teilnehmen?
Hat der Schler schon mal im Koran oder einer anderen Schrift gelesen, die die wesentliche Grundlage einer anderen als der christlichen Religion darstellt?
Kann der Schler sich eine Form seiner Anwesenheit am Gottesdienst (z.B. Hnde beim Gebet nicht falten, Gebet nicht mitsprechen) vorstellen, die ihm keine Gewissensprobleme bereitet?

Wenn Sie argumentieren "was muslimische Kinder drfen, muss mein Kind auch drfen" machen Sie nur den muslimischen Kindern das Leben an dieser Schule schwerer.

Schne Gre
Kurt
_________________
Die lnderspezifischen Schulgesetze und vieles mehr auf dem Deutschen Bildungsserver:
http://www.bildungsserver.de/zeigen.html?seite=552
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heini12
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied


Anmeldungsdatum: 11.07.2008
Beitrge: 802

BeitragVerfasst am: 21.01.09, 13:04    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

26 Schularten SchulG NRW
(3) In Bekenntnisschulen werden Kinder des katholischen oder des evangelischen
Glaubens oder einer anderen Religionsgemeinschaft nach den
Grundstzen des betreffenden Bekenntnisses unterrichtet und erzogen.
31SchulG NRW
Religionsunterricht
(6) Eine Schlerin oder ein Schler ist von der Teilnahme am Religionsunterricht
auf Grund der Erklrung der Eltern oder bei Religionsmndigkeit
der Schlerin oder des Schlers auf Grund eigener Erklrung befreit. Die
Erklrung ist der Schulleiterin oder dem Schulleiter schriftlich zu bermitteln.
Die Eltern sind ber die Befreiung zu informieren.

Wenn die Eltern das Kind vom Religionsunterricht abmelden, muss die Schule den Schler wie einen anderen Schler behandeln, der nicht katholisch /evangelisch ist.
Auch wenn einige Lehrkrfte damit nicht umgehen knnen.
Leider gibt es in einigen kleineren Orten in NRW nur die Bekenntnisschule als Grundschule.

32 SchulG NRW
Praktische Philosophie, Philosophie
Schlerinnen und Schler, die nicht am Religionsunterricht teilnehmen,
nehmen am Fach Praktische Philosophie teil, soweit dieses Fach in der
Ausbildungsordnung vorgesehen und an der Schule eingerichtet ist.

Dies fhrt dazu, das es dann zu Freistunden der Schler kommt, da dieser Unterricht nicht angeboten wird.
Die Sorge der Schulleitung, dass die Kirche nur noch halb voll ist, kann ich durchaus verstehen.
Ein Gesprch mit der Schulleitung und ein Gesprch mit dem Kind kann da sicherlich helfen.
Auch finden viele Kinder die Feier zur Erstkommunion sehr schn. Die Vorbereitung findet allerdings zum teil im Religionsunterricht statt.
Darber sollte die Eltern nachdenken. Auch haben die Eltern sich ja bewusst fr den Glauben entschieden, denn sonst wre das Kind ja nicht Katholisch.


Mit freundlichen Gren

Heini
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hawethie
FDR-Moderator


Anmeldungsdatum: 14.09.2004
Beitrge: 2279

BeitragVerfasst am: 23.01.09, 07:42    Titel: Antworten mit Zitat

Hi
warum melden die Eltern das Kind nicht vom Religionsunterricht ab? Dann hat das Kind zwar keine Stunde weniger (bei uns gibt es dann - auch fr Grundschler - Ethik), aber in dem Fall entscheiden mW die Eltern.
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0Klaus
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied


Anmeldungsdatum: 30.12.2004
Beitrge: 2595

BeitragVerfasst am: 24.01.09, 18:05    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

die vorgebrachten Argumente sind teilweise vollkommen unlogisch.

Zunchst geht das Grundgesetz von einer allgemeinen Weltanschauungsfreiheit aus.

Glaube ist eine innere Einstellung. Wenn also ein Schler nicht glubig ist, kann man ihn nicht zur Teilnahme an einer Gotttesdienstfeier zwingen. Diese ist dann nur noch eine "Scheinveranstaltung". Wenn die Lehrerin Angst hat, dass auch andere Kinder nicht mehr zum Gottesdienst gehen, besuchen diese Kinder den Gottesdienst nicht deswegen, weil sie einen inneren Drang aus Glaubensgrnden verspren, dort hinzuehen, sondern weil Sie mssen. Und genau das soll gerade nicht sein. Genau die Hlfte der Kinder, die aus freier berzeugung am Gottesdienst teilnimmt, ist wirklich glubig und soll auch an einer Kommunion (oder was auch immer) teilnehmen. Die andere Hlfte besucht diese Veranstaltungen nur aus formalen Grnden.

Die Abgrenzung muslimische Kinder berzeugt in der Argumentation nicht. Wenn die Kinder einer Rel.-Gem. freigestellt werden, dann ist dies zwar schn, muss aber auch auf alle anderen ausgedehnt werden. Wenn also jemand nicht glubig ist, kann er sich genauso auf die negative Religionsfreiheit berufen und eine Teilnahme verweigern.

Noch anzumerken ist, dass der Gottesdienst meines Erachtens nicht im Zusammenhang steht, mit Religionsunterricht,

RelUnterr ist eine formale Vermittlung der Religion. Sie soll weniger zum Glauben erziehen, als vielmehr den Wissen ber den Glauben vermitteln. So ist es zB denkbar, dass jemand, der mal Archologe werden will, auch wenn er unglubig ist, den Religionsunterricht besucht, da er die geschichtliche Wissensvermittlung als wichtig fr sein zuknftiges Berufsleben ansieht (ein besseres Beispiel ist mir nicht eingefallen).

Der Gottesdienst ist dagegen "angewandter" Glaube und sollte verweigert werden knnen.

Zitat:
Wei der Schler, dass die meisten Religionen gerne akzeptieren, dass Nicht- oder Andersglubige an ihren Gottesdiensten teilnehmen?
Hat der Schler schon mal im Koran oder einer anderen Schrift gelesen, die die wesentliche Grundlage einer anderen als der christlichen Religion darstellt?
Kann der Schler sich eine Form seiner Anwesenheit am Gottesdienst (z.B. Hnde beim Gebet nicht falten, Gebet nicht mitsprechen) vorstellen, die ihm keine Gewissensprobleme bereitet?


Ich denke darum geht es nicht, da im Falle eines Nichtglaubens kein Gewissensproblem zu sehen ist, wenn man etwas anbetet, was es nicht gibt. Ich vermute vielmehr, dass ein Schler sich dabei komisch vorkommt und dies als Zeitverschwendung empfindet.

... oder wrden Sie gern jeden Tag einen ein paar Minuten lang einen sinnlosen Spruch aufsagen und zB das Krmelmonster anbeten wollen.

- noch ergnzend sei zu sagen, dass christlicher Glaube nicht Gebet ist, sondern die gesamte Handlungsweise, das Denken und die Beachtung gewisser Grundstze umfasst; die von der Rektorin praktizierte Auffassung scheint sich auch in der Politik gewisser Parteien weit verbreitet zu seien - nur die Handlungsweise lsst noch zu wnschen brig (das nur nebenbei)

Das Problem liee sich lsen, wenn an Stelle des Gebets eine andere Aufgabe erteilt wrde (zB bungsaufgaben Mathematik).
_________________
mfg
Klaus
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mitternacht
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied


Anmeldungsdatum: 22.05.2005
Beitrge: 6331
Wohnort: Franken

BeitragVerfasst am: 24.01.09, 23:48    Titel: Re: Kath.Grundschule Teilnahme am Gottesdienst Pflicht ? Antworten mit Zitat

eterna hat folgendes geschrieben::
Guten Tagm

mal angenommen ein Kind,katholisch, besucht eine Katholische Grundschule in NRW, mchte nicht mehr am Gottesdienst teilnehmen da es NICHT AN GOTT GLAUBT.
Dieses Recht hat das Kind.
Zitat:
Es wird auch nicht mit zur Kommunion gehen.
Das hat nichts mit der Schule zu tun.
Zitat:
Das Kind besucht die zweite Klasse, aufgrund seiner hohen Intelligenz und seiner Argumente nimmt der Klassenlehrer das Kind ernst und stellt ihm die Beteiligung an allmorgendlichem Beten frei.
Korrektes Verhalten. Die Begrndung mit "Intelligenz" ist allerdings etwas merkwrdig.
Zitat:
Die Rektorin besteht aber auf die Teilnahme am Gottesdienst,mit der Begrndung : Wenn Sie eine Ausnahme machen wrde se sie bald nur noch mit der Hlfte der Schlern in der Kirche ,da sie viele konfessionslose Kinder in der Schule hat.
Dann muss sie eben dafr sorgen, dass die konfessionslosen Schler entsprechend beaufsichtigt/beschftigt werden.
Zitat:
Einzige Ausnahme bilden zwei muslimische Kinder.
Damit ist der Przedenzfall schon geschaffen.
Zitat:
Wie ist in diesem Fall die Rechtslage?
Das Kind ist nicht religionsmndig; die Eltern entscheiden. Und wenn die Eltern entscheiden, dass das Kind nicht am Gottesdienst teilnehmen soll, dann nimmt es nicht teil.
Zitat:
Wenn Ausnahmen gemacht werden,mssen diese dann nicht fr alle Kinder gelten.
Nein. Es soll ja durchaus Eltern geben, die wnschen, dass ihr Kind am Gottesdienst teilnimmt. fr diese Kinder darf keine Ausnahme gemacht werden.
Zitat:
ndert sich in Klasse 3/4 etwas an der Rechtslage?
Nein, das Kind ist normalerweise immer noch unter 14.
Zitat:
Und wie sieht es aus wenn die Eltern mitsammt ihrem Kind aus der Kirche austreten ?
Das wre ein Schritt zu mehr Ehrlichkeit. Solange das Kind als "katholisch" gilt, muss die Schulleitung eigentlich davon ausgehen, dass auch die Teilnahme an Religionsunterricht und Gottesdienst gewnscht ist.
_________________
mitternchtliche Gre.


Gott wei alles - Lehrer wissen alles besser. Teufel-Smilie

Bin kein Jurist: Wer mir glaubt, ist selber schuld.
Meine Damen und Herren, heute Abend sinkt fr Sie: das Niveau!
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eterna
Interessierter


Anmeldungsdatum: 08.01.2007
Beitrge: 6
Wohnort: NRW

BeitragVerfasst am: 27.01.09, 06:34    Titel: Antworten mit Zitat

Guten Tag,

vielen Dank fr die offenen ehrlichen Antworten.Besonders die beiden letzten haben uns sehr geholfen.
zum " Blaumachen" wird unser Kind niemanden animieren denn whrend der Messe htte es dann Unterricht in einer anderen Klasse.
Mittlerweile sind wir aus der Kirche ausgetreten.Die Rektorin besteht nach wie vor darauf dass unsere Tochter die Messe besucht.Obwohl wir dahingehend,bei der Anmeldung, nie etwas unterschrieben haben
Wir werden nun erneut das Gesprch suchen und annhand der neuen Informationen auf eine Befreiung vom Gottesdienst bestehen.
Fr Ihre Hilfe vielen Dank
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heini12
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied


Anmeldungsdatum: 11.07.2008
Beitrge: 802

BeitragVerfasst am: 27.01.09, 11:43    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

nachdem die Eltern sich gegen die Kirche entschieden haben, bleibt nur noch ein kurzes Schreiben mir Verweis auf 31 (6) SchulG NRW (s.o.) aufzusetzen. Die Schulleitung muss dann den Eltern dies schriftlich besttigen.( Auch wenn es der Schulleitung nicht passt)

Mit freundlichen Gren

Heini
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Dipl.-Sozialarbeiter
FDR-Moderator


Anmeldungsdatum: 09.12.2006
Beitrge: 11996

BeitragVerfasst am: 27.01.09, 11:56    Titel: Antworten mit Zitat

eterna hat folgendes geschrieben::
... Die Rektorin besteht nach wie vor darauf dass unsere Tochter die Messe besucht. ...

Dann sollte der Rektorin mal das Gesetz ber die religise Kindererziehung unter die Nase gehalten werden. Winken
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Kurt Knitz
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied


Anmeldungsdatum: 16.10.2005
Beitrge: 1377
Wohnort: Baden-Wrttemberg

BeitragVerfasst am: 27.01.09, 22:56    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo eterna,
Zitat:
Mittlerweile sind wir aus der Kirche ausgetreten.
Respekt.

Zitat:
Die Rektorin besteht nach wie vor darauf, dass unsere Tochter die Messe besucht.
Wei sie denn schon, dass die Eltern wegen ihr aus der Kirche ausgetreten sind? Wei es der katholische Pfarrer?

Dipl.-Sozialarbeiter hat folgendes geschrieben::
Dann sollte der Rektorin mal das Gesetz ber die religise Kindererziehung unter die Nase gehalten werden.
Da steht sinngem, dass die Eltern ber die religise Kindererziehung entscheiden. Da steht aber nicht, dass eine kirchliche Schule gewisse kirchliche Veranstaltungen nicht zu Pflichtveranstaltungen erklren darf.

Um welche der beiden laut Wikipedia: Konfessionsschulen in NRW vorkommenden Konfessionsschulen handelt es sich denn nun eigentlich, eine Schule in privater Trgerschaft der katholischen Kirche oder eine staatliche Konfessionsschule?

Kann die Schulleiterin im uersten Fall darauf bestehen, dass das Kind an einer anderen Schule eingeschult wird, wenn sich die Eltern weigern, das Kind an der katholischen Messe teilnehmen zu lassen?

Schne Gre
Kurt
_________________
Die lnderspezifischen Schulgesetze und vieles mehr auf dem Deutschen Bildungsserver:
http://www.bildungsserver.de/zeigen.html?seite=552
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