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Arzt verweigert Weiterbehandlung! Ist das rechtens?

 
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Orlando9
noch neu hier


Anmeldungsdatum: 17.09.2008
Beitrge: 3

BeitragVerfasst am: 27.01.09, 17:34    Titel: Arzt verweigert Weiterbehandlung! Ist das rechtens? Antworten mit Zitat

Patient XY hatte vormittags einen Termin bei einem Orthopden vereinbart. Grund seines Anliegens waren seine bereits seit einer Weile vorhandenen immer wieder mal akuten Schmerzen im Nackenbereich, die sich dann bis zum hinteren Kopfbereich hin ausbreiten.
Nach kurzer Untersuchung stellte der Arzt eine Blockade im Halswirbelbereich fest. Ein Deblockieren wre kein Problem fr ihn, allerdings bruchte er hierfr eine Rntgenaufnahme des Halswirbelbereichs. Da Patient XY aber bereits zwei Wochen zuvor wegen einer anderen Sache bei ihm in der Praxis behandelt wurde (damals wurden Rntgenaufnahmen des Rckens gemacht), sei es jetzt nicht mglich erneut Rntgenbilder anzufertigen. Diese neuen Bilder wrde der Arzt von der Krankenkasse nicht bezahlt bekommen. Er meinte, der Patient sollte zu seinem Hausarzt gehen und sich von diesem einen berweisung zum Radiologen ausstellen lassen. Danach knnte er gerne zur Weiterbehandlung wieder zu ihm kommen.
Mehr oder weniger sprachlos ist Patient XY dann zur nicht weit entfernt gelegenen Praxis seiner Hausrztin gegangen und hat ihr den Fall geschildert.
Sie erklrte ihm dann, nachdem Sie mit dem Orthopden ein ernstes Telefongesprch gefhrt hatte, dass sein Verhalten absolut nicht in Ordnung sei und Sie bei der rztekammer eine Beschwerde einreichen wrde. Der Patient XY sollte auf jeden Fall wieder zu seiner Praxis zurckkehren. Er htte ihn als Patient akzeptiert und msste ihn dann auch weiterbehandeln. Und wenn dazu Rntgen aufnahmen notwendig seien, dann msste er diese eben anfertigen.
Als Patient XY dann bei der Praxis des Orthopden anrief, um die weitere Vorgehensweise abzusprechen, sagte die Arzthelferin ihm dann, nach kurzer Rckversicherung beim Doktor, dass er nicht weiter behandelt werden wrde. Sie knnte ihm lediglich eine berweisung zu einem anderen Orthopden ausstellen.

Fazit: Patient XY hat seine Schmerzen nach einem recht ereignisreichen Tag immer noch.
IVielleicht kann jemand weiterhelfen, wie man sich am besten gegen solche Machenschaften wehren kann und wo man sich als Patient Beschweren kann.

Es mag ja Streitigkeiten wegen der neuen Gesundheitsreform geben, aber es kann doch nicht angehen dies auf dem Rcken der Patienten auszutragen. Patient XY htte es ja beispielsweise noch verstanden, wenn der Arzt ihm erffnet htte, fr jeden Patienten stnde von Seiten der Krankenkassen nur eine bestimmte Anzahl an Rntgenbildern zur Verfgung und fr alle weiteren msse er selbst aufkommen.
Aber so?!

Vorab schon mal vielen Dank!
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Bingo02
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied


Anmeldungsdatum: 11.05.2008
Beitrge: 1073

BeitragVerfasst am: 29.01.09, 11:22    Titel: Antworten mit Zitat

Das wrde ich mir nicht gefallen lassen!

1. Beschwerde bei der Zustndigen rztekammer mit oder parallel zur Hausrztin!

2. Die eigene Krankenkasse unterrichten, die wohl vertragliche Vereinbarungen mit dem Mann hat, die er evtl. gebrochen haben knnte!


Weitere Infos z.B. hier:

http://www.orthinform.de/new/index.php

http://www.unabhaengige-patientenberatung.de/
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