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Zahnarztkosten ohne kostenvoranschlag

 
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opa friedel
Interessierter


Anmeldungsdatum: 04.02.2009
Beitrge: 5

BeitragVerfasst am: 04.02.09, 15:46    Titel: Zahnarztkosten ohne kostenvoranschlag Antworten mit Zitat

Hallo Gemeinde ein Thema und interessante Frage.

Mein behandelter Zahnarzt hat bei einer Routineuntersuchung angemerkt, dass an den berkronten Zhnen sich etwas Karies gebildet hat, eine Kleingkeit sage er.

Daraufhin fing er an zu Arbeiten, nachdem ich im Arztstuhl immer kleiner geworden bin, sagte der Arzt nachdem er mir zwei Goldkronen geffnet hatte mit welchen Material er die Zhne er verschliesen solle.

Mir blieb nach der Kleinigkeit nichts anders brig als mir ein Angebot auszusuchen, den mit offenliegenden Zahnnerv lsst es sich schwerlich normal durch das leben gehen.

Dann kam die Rechnung, welche ich meiner kasse weitergab. Diese nahm Abzge vor und ich berwies den von der kasse gezahlten Betrag an meinen Arzt.

Eine differenz von ~300 Euro waren nicht berwiesen worden.

Er mahnte die Rechnungen an. Ich habe ihm erklrt, er msste mir offenlegen das die Behandlung einer Kleinigkeit nach Kostenvoranschlag erfolgen sollte und nicht vor vollendete Tatsachen.

Nun hat er inzwischen Mahnantrag gestellt und dagegen habe ich Widerspruch eingereicht. Wie sieht Ihr die Erfolgasausichten des Abzockearztes.

Danke

Wie ist die Rechtslage?
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JD
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied


Anmeldungsdatum: 24.01.2005
Beitrge: 171

BeitragVerfasst am: 04.02.09, 16:00    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

eine Einschtzung ist davon abhngig, ob der Patient bei einer privaten oder gesetzlichen Krankenversicherung versichert ist.
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opa friedel
Interessierter


Anmeldungsdatum: 04.02.2009
Beitrge: 5

BeitragVerfasst am: 04.02.09, 16:19    Titel: Antworten mit Zitat

das verstehe ich nicht, wieso ist es abhngig eo privat oder kasse, es ndert sich am sachverhalt meiner Meinung nach nichts.

ZU vervollstndigung ist privat.
Danke
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Bingo02
FDR-Mitglied
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Anmeldungsdatum: 11.05.2008
Beitrge: 1073

BeitragVerfasst am: 04.02.09, 20:08    Titel: Antworten mit Zitat

Der ZA ist der Meinung mit ihnen mndlich einen Dienstleistungsvertrag vereinbart zu haben, ein Privileg aller Privatpatienten, oder von Kassenpatienten die privat behandelt werden wollen. Da sie widerspruchslos die angekndigten Arbeiten ber sich ergehen lieen, hat er ihr Verhalten als Zustimmung gedeutet.

Aber mal unter uns, sie sind Privatpatient und haben nicht gewut das man bei solchen Geschichten zuzahlen mu, und das das alles mit dem Faktor 2,3 (oder 3,5?)verrechnet wird, damit es richtig teuer wird?
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JD
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied


Anmeldungsdatum: 24.01.2005
Beitrge: 171

BeitragVerfasst am: 05.02.09, 19:34    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

Zitat:
wieso ist es abhngig eo privat oder kasse

Die Bahandlung von Kassenpatienten ist in SGB V geregelt und mu ausreichend (= Note 4), zweckmig und wirtschaftlich sein. Alles darber hinausgehende mu vor der Behandlung schriftlich vereinbart werden.

Im Gegensatz dazu kann der Zahnarzt bei Privatversicherten die gesamte Palette der Zahnmedizin entsprechend seines Kenntnisstandes anwenden.
Die Liquidation erfolgt nach GOZ. Ein Kostenvoranschlag ist hier nur fr zwei Flle vorgesehen, nmlich vor umfangreichen prothetischen Versorgungen (GOZ 003) oder auf Anforderung des Patienten (GOZ 002).
Die Erstattung der Versicherung / Beihilfestellen hat mit dem Honoraranspruch des Zahnarztes nichts zu tun und insbesondere im Prothetikbereich kommt es hufig nur zu Teilerstattungen. Dies ist aber im Vorfeld dem Patienten bekannt, da die AGB's der Versicherungen bzw. die Beihilferichtlinien allgemein zugnglich sind.

Sind Sie der Ansicht, dass der Eigenanteil ungerechtfertigt ist, knnen Sie sich aussuchen, wen Sie verklagen, den Zahnarzt (wegen falscher Rechnungsstellung) oder die Versicherung/Beihilfestelle (wegen falscher Erstattung)
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