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recht.de :: Thema anzeigen - keine Information an Eltern trotz 3x5 auf Hj-zeugnis Thr
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keine Information an Eltern trotz 3x5 auf Hj-zeugnis Thr

 
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Hhnermax
FDR-Mitglied


Anmeldungsdatum: 21.04.2005
Beitrge: 32

BeitragVerfasst am: 05.02.09, 15:33    Titel: keine Information an Eltern trotz 3x5 auf Hj-zeugnis Thr Antworten mit Zitat

Hallo,
ein Schler bekommt auf dem Halbjahreszeugnis(Hauptschule) dreimal die Note fnf, Eltern erfahren zum wiederholten Male erst wenige Tage vor dem Zeugnis davon (dies durch Zufall) . Selbiges Problem trat in der letzten Klassenstufe schon auf, Eltern erwirken daraufhin ein Gesprch mit Schulleitung und den entsprechenden Fachlehrern. Nun wird u.a. festgelegt, dass die Eltern auf Wunsch (!?) alle schriftlichen Arbeiten sehen drfen und auch ber die mndlichen Noten im Hausaufgaben- bzw. Informationsheft (tglich zwischen allen Fachlehrern und Elternhaus) informiert werden. Eine besondere Frderung besteht seit fnfter Klasse und der Frderplan wird jedes Jahr neu festgelegt und halbjhrlich entsprechend der Leistungen etc. korrigiert. Die schriftliche oder mndliche Benachrichtigung an die Eltern wird hier im letzten Jahr neu aufgenommen, obwohl ja dies ja wohl schon im Schulgesetz verankert ist. Mit der Frderlehrerin werden regelmige Informationsanrufe vereinbart, damit man auch von Seiten des Elternhauses entsprechend reagieren kann. Nach zunchst 14-tgigen Anrufen wird nun vereinbart, dass sich diese Lehrerin in Absprache mit den Fachlehrern nur noch meldet, wenn es ntig ist. Die Eltern besuchen die Elternsprechtage und werden auch hier nicht auf die schlechten Leistungen des Schlers hingewiesen.
Nun muss sich der Schler mit dem jetzigen Zeugnis ( dreimal Note fnf) in einer weitergehenden ( berufsvorbereitende) Schule bewerben. Die Eltern haben Sorge, dass der Schler damit "schlechte Karten" hat. Bedingt durch kurzes Schuljahr, Prfungsvorbereitungszeit und Beenden der Hauptschule hat der Schler nun nur noch zwei Monate Zeit um diesen schlechten Notenstand wettzumachen. Fr einen Schler, der generelle Lernschwierigkewiten hat ( attestiert durch rztliche Gutachten-liegen der Schule vor und sollten von jedem Fachlehrer gelesen werden, laut Frderplan) ist dies ein sehr schwieriges Unterfangen, fast ausssichtslos.
Die Eltern fhlen sich mal schlicht gesagt, einfach mal ausgetrickst und sind ber die nicht erfolgte Untersttzung einfach mal nur sauer. Sie haben nach ihren Mglichkeiten das Kind untersttzt, sind allerdings keine Pdagogen, sondern vielmehr diejenigen, die erziehungstechnisch am Kind blieben. Die Eltern waren sehr an die Schule angebunden, waren immer um Information bemht, die dann allerdings nicht kam. Bei mehr Information seitens der Schule bzw. der Fachlehrer htte man eventuell anders reagieren knnen.

Was bleiben den Eltern jetzt fr Mglichkeiten offen? Zunchst ist wieder ein Gesprch mit der Schulleitung in der nchsten Woche( gleich nach Winterferien) vereinbart worden. Wie knnen die Eltern jetzt argumentieren? Kann hier notentechnisch noch irgendwas korrigiert werden, da sich Schler mit diesem Zeugnis bewerben muss.

Thringer Gymnasien knnen auf Antrag den Notendurchschnitt korrigieren, als sogenannten Hrtefall( Nachteilsausgleich) , um die persnlichen oder familiren Umstnde in die Benotung mit einflieen zu lassen. Kann dies auch in der Hauptschule Anwendung finden, wenn man den Umstand dabei bercksichtigt, dass der Schler zu 100% krperbehindert ist und die Lernbehinderung nachweisbar ist?

Fr hilfreiche Antworten wren die Eltern mehr als dankbar!


Lieben Gru

Hhnermax
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Hhnermax
FDR-Mitglied


Anmeldungsdatum: 21.04.2005
Beitrge: 32

BeitragVerfasst am: 08.02.09, 18:29    Titel: Keine Ideen? Antworten mit Zitat

Hallo
hat niemand eine Idee wie hier geholfen werden kann? Hat nie jemand hnliche Erfahrungen gemacht oder gehrt und wei nun, wie geholfen werden kann?
Einerseits wre dies ja schn, andererseits wrden sich die Eltern ber jede Hilfestellung freuen!

Gru Hhnermax
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Anton Reiser
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied


Anmeldungsdatum: 15.11.2006
Beitrge: 359
Wohnort: NRW

BeitragVerfasst am: 08.02.09, 20:21    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Hhnermax,

nach meinem Eindruck hat die Schule schon sehr viele Manahmen getroffen, um die Eltern ber den Leistungsstand des Schlers zu informieren und auf dem Laufenden zu halten. Warum die Eltern sich trotzdem schlecht informiert fhlen und warum der Leistungsstand noch zum Zeitpunkt des Elternsprechtages offenbar nicht in diesem negativen Ausma bekannt war, kann aus der Ferne schlecht beurteilt werden.

Nicht ausschlieen kann man dabei die Mglichkeit, dass die Eltern im Falle negativer Informationen zwar ttig geworden wren, allerdings aber auch nicht nachgefragt haben, falls solche Informationen eben ausblieben. Wurde also beispielsweise das Hausaufgaben- bzw. Informationsheft regelmig durch den Schler gefhrt und durch die Eltern die Eintrge der Lehrer kontrolliert? Wenn nicht, wurde umgehend beim Klassenlehrer/Fachleher nachgefragt?

Weitere Informationsrechte durch die Eltern bestehen nmlich durchaus durch weitere Regelungen des Schulgesetztes:

Zitat:
19 Elternsprechstunden, Elternsprechtage und Elternversammlungen
2) Die Klassenlehrer halten wchentlich, die Fachlehrer monatlich eine Elternsprechstunde auerhalb ihrer Unterrichtszeit ab. Zeit und Ort der Elternsprechstunden werden zu Beginn des Schuljahres bekannt gegeben. Im brigen werden Elternsprechstunden nach Bedarf abgehalten.

Aktives Nachfragen wre also durchaus auch auerhalb von Elternsprechtagen mglich gewesen.

Regelungen zum Hrteausgleich bestehen auch fr die Hauptschule. Sie dienen aber dazu, schlechte Noten zu verhindern und nicht einer nachtrglichen Verbesserung der Noten. Zu klren wre auerdem die Frage, ob die schlechten Noten urschlich auf die genannte Behinderung zurckzufhren sind. Offenbar hat es aber aktuell noch keinen Kontakt zur Schule in dieser Frage gegeben, um hierber eine konkrete Auskunft geben zu knnen. Wie sehen denn die "Kopnoten" aus, beispielsweise die Note fr das Arbeitsvehalten/Leistungsbereitschaft?

Welche Erklrung hat der Schler fr die schlechten Noten?

Mit freundlichem Gru
Anton Reiser
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Hhnermax
FDR-Mitglied


Anmeldungsdatum: 21.04.2005
Beitrge: 32

BeitragVerfasst am: 08.02.09, 22:33    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,
vielen Dank fr die Antwort.
Dieses Informationsheft und die vereinbarten Anrufe wurden wegen der Nachfrage der Eltern vereinbart und nicht aus Initiative der Schule heraus, aber die Schule fhrte diese Vereinbarungen nur inkonsequent aus, so dass der Informationsfluss eben nicht so lief, wie theoretisch gedacht.
Natrlich wurde dieses Informationsheft jedoch sehr sorgsam gefhrt. Der Schler legte es tatschlich in jeder Unterrichtsstunde vor und es wurden von den Lehrern jeweils eingetragen. Die Eltern kontrollierten dieses Heft tglich und es wurde unterschrieben, insbesondere auch deswegen, dass die Lehrer somit wuten, dass die Eltern jeden Tag auf die "Nachrichten" sehr groen Wert legten. Die Eltern vertrauten darauf, dass so der Informationsfluss zwischen Schule und Elternhaus gut funktionieren konnte. Bei Negativmitteilungen, allerdings nicht schlechte Benotung, reagierten die Eltern entsprechend. Noten wurden hier allerdings nie eingeschrieben. Darin liegt wohl ein Fehler der Eltern, dies nie angemahnt zu haben. Allerdings war dieses Heft ja nicht die einzige "Kommunikationsmglichkeit", denn es gab die Absprache, dass die entsprechende Frderlehrerin sich bei Notwendigkeit telefonisch meldet. Bei einem Stand von 5,6 in einem Fach kurz vor Zeugnis wre doch wohl ein solcher Anruf zu erwarten gewesen. Jedoch htten die Eltern auch erwartet, dass entweder die schriftlichen Arbeiten zwecks Kenntnisnahme durch die Eltern und zum Anfertigen einer Berichtigung mitgegeben wrden. Das erfolgte nur selten bei Kurzkontrollen und ganz selten bei Klassenarbeiten. Somit "wrten sich die Eltern in Sicherheit", dass der Leistungsstand keinesfalls schlechter als Note vier ist.
Die Schwierigkeiten ergeben sich fr den Schler einmal aus seinem Gesundheitszustand, anderseits begnstigt auch durch fehlenden Antrieb des Schlers selbst. Die gesundheitlichen Dinge kann man nur so nehmen wie sie sind und das beste daraus machen. Um aber den Schler genau aus seiner eigenen fehlenden Motivation rauszubekommen, hatte man gemeinsam mit dem Kollegium der Schule die o.g. Massnahmen ergriffen. Gemeinsam mit der Schule fr das KInd, so war das Motto der Eltern. Ein engmaschiges Gefge um und mit dem KInd, leider war die Maschen wiederum so gro, dass das Kind hindurch schlpfen konnte. Nun sind die Dinge wie sie sind und fraglich, ob man hier welche Massnahmen zu Gunsten des Kindes anwenden kann. Dass natrlich die Eltern wiederum einiges an Gesprchen mit dem Kind gefhrt haben, verschiedene erzieherische Massnahmen angekndigt hat und diese hoffentlich Sinn machenden Konsequenzen auch einhlt, drfte klar sein. Die Eltern haben den Eindruck, dass das KInd einerseits zufrieden ist, dass man mit ihm fr sich selbst ttig wird. Jedoch siegt die eigene Bequemlichkeit des KIndes immer wieder, weil oft unzureichende Informationen bei den Eltern ankommen. Die Eltern sind vlligst ratlos, knnen doch nicht jeden Tag in der Schule anrufen.
Nun wird es ein erneutes Gesprch mit Schulleitung geben, aber was knnte man noch regulieren, was nicht eigentlich schon reguliert wre. Muss man nun echt der Schule erklren, dass man sich an abgesprochene Vereinbarungen auch halten muss, ist ja schlielich im Frderplan schriftlich fixiert. Man erklrt, dass sich das Kind nicht an alle Punkte dieser Vereinbarung hlt und macht es auf Pdagogenseite auch nicht. Das ist erstens schlechte Vorbildwirkung und es ist das Papier nicht wert, auf dem es steht. Andererseits muss eine Mitteilung egal welcher Noten an das Elternhaus bei minderjhrigen Schlern normal sein, Kontrolle der Unterschrift darf doch nicht zur Last werden.
Die Kopfnoten sind so schlecht nicht, Mitarbeit drei, allerdings ist die Mitarbeit sehr von der krperlichen Tagesform abhngig, es gibt gute und schlechte Tage. Mitarbeit wiederum wird sehr gut von den Lehrern dokumentiert, bei Lob ist das ein echter Ansporn fr ihn und er freut sich darber, dass man es wertet. Das finde ich, ist doch etwas zum Anknpfen fr Lehrer. Warum lsst man es dann an anderer Stelle wieder so schleifen? Rein menschlich ein trauriger Umstand fr die Eltern. Die Eltern haben rein gesundheitlich viel erreichen knnen und fhlen sich hier an dieser Stelle einfach nur allein gelassen. Es geht doch um die Zukunft dieses Kindes!

Zu erwhnen wre hier vielleicht auch, dass sich die Eltern bei Beginn des neuen Informationsheftes fr das jetzige Schuljahr in diesm Heft dafr bedankt haben, dass die Lehrer diese Heft mit fhren und somit die Bemhungen der Eltern untersttzen. Das Elternhaus erkennt die Mehrabeit durch stndliche Bemerkungen in diesem Heft schon auch an.
Nun gut, warten wir das Gesprch ab. Allerdings wren die Eltern nach wie vor ber Anregungen sehr dankbar.


Gru Hhnermax
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Anton Reiser
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FDR-Mitglied


Anmeldungsdatum: 15.11.2006
Beitrge: 359
Wohnort: NRW

BeitragVerfasst am: 09.02.09, 00:33    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Hhnermax,

Zitat:
Jedoch htten die Eltern auch erwartet, dass entweder die schriftlichen Arbeiten zwecks Kenntnisnahme durch die Eltern und zum Anfertigen einer Berichtigung mitgegeben wrden.


Da stimme ich Ihnen zu, mir ist auch unverstndlich, warum die Schule so verfhrt. Ist es auch mglich, dass der Schler die besagten Arbeiten einfach verschwiegen hat? Aber auch hier gilt, dass die Eltern natrlich wissen, dass Klassenarbeiten geschrieben werden und sie mssen sich zuallererst selbstverstndlich bei ihrem Kind danach erkundigen, wann sie geschrieben werden und wie die Ergebnisse ausfielen. Wie Sie schreiben untersttzen die Eltern ja das Kind. Sie mssen natrlich keine Nachhilfe erteilen, aber zumindest darauf achten, dass es sich auf anstehende Klassenarbeiten vorbereitet.

Zitat:
Die Schwierigkeiten ergeben sich fr den Schler einmal aus seinem Gesundheitszustand, anderseits begnstigt auch durch fehlenden Antrieb des Schlers selbst

Insbesondere wegen des fehlenden Antriebs des Schlers obliegt den Eltern die Pflicht, die schulische Vorbereitung intensiv zu begleiten.

Zitat:
Ein engmaschiges Gefge um und mit dem KInd, leider war die Maschen wiederum so gro, dass das Kind hindurch schlpfen konnte.

Eben. Die Maschen waren aber aus meiner Sicht nicht blo wegen der fehlenden Informationen der Schule so gro. Von dem Informationsfluss zwischen Eltern und Schler schreiben Sie bislang trotz Nachfrage zum Beispiel nichts.

Zitat:
Die Eltern haben den Eindruck, dass das KInd einerseits zufrieden ist, dass man mit ihm fr sich selbst ttig wird. Jedoch siegt die eigene Bequemlichkeit des KIndes immer wieder, weil oft unzureichende Informationen bei den Eltern ankommen.

...und der Schler wei, dass die Eltern weder kritisch bei ihm noch den Lehrern nachfragen, sollten Informationen ausbleiben?

Zitat:
Die Eltern sind vlligst ratlos, knnen doch nicht jeden Tag in der Schule anrufen.


Ich habe den Eindruck, dass das umgekehrt von der Schule durchaus erwartet wird. Wchentliche Gesprche mit dem Klassenlehrer (s.o) sollten allerdings ausreichen.

Zitat:
Man erklrt, dass sich das Kind nicht an alle Punkte dieser Vereinbarung hlt und macht es auf Pdagogenseite auch nicht. Das ist erstens schlechte Vorbildwirkung und es ist das Papier nicht wert, auf dem es steht.

Bislang schrieben Sie nicht, dass das Kind sich nicht an Vereinbarungen hielt. Ist das also eine Vorwegnahme des anstehenden Gesprches? (Von der Vorbildfunktion der Eltern hinsichtlich der Einhaltung von Vereinbarungen mchte ich an dieser Stelle gar nicht reden).

Zitat:
Kontrolle der Unterschrift darf doch nicht zur Last werden.


Was genau meinen Sie damit?

Da es sich offenbar um ein Zeugnis handelt, das der Bewerbung dient, haben Sie im brigen die Mgichkeit, gegen die besagten Noten Widerspruch zu erheben. Sofern Sie allerdings eine Notenverbesserung wegen der fehlenden Informationen anstreben, sehe ich die Erfolgsaussichten eher skeptisch. Eine Versetzung wre auf diesem Wege jedenfalls nicht mglich:

Die Thringer Schulordnung schreibt:
Zitat:
18 Recht auf Information

(1) Die Schule ist im Sinne des 31 Abs. 2 Satz 3 ThrSchulG verpflichtet, die Eltern mglichst frhzeitig ber ein auffallendes Absinken der Leistungen und sonstige wesentliche, den Schler betreffende Vorgnge schriftlich zu unterrichten. Ist eine Benachrichtigung unterblieben, so kann daraus ein Recht auf Versetzung nicht hergeleitet werden.

Mit freundlichem Gru
Anton Reiser
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Hhnermax
FDR-Mitglied


Anmeldungsdatum: 21.04.2005
Beitrge: 32

BeitragVerfasst am: 09.02.09, 09:11    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo
Danke fr die erneute Antwort!
Sicher konnte der Schler einige der Arbeiten verschweigen, allerdings fragen die Eltern tglich nach erhaltenen Noten in schriftlicher und mndlicher Form. Immer dann, wenn die KK ode LK bekannt war, konnte man natrlich konsequenter fragen. Schriftliche Arbeiten, meist Klassenarbeiten, werden von den Schlern selbst unterschrieben, damit man die Kenntnissnahme seitens des Schlers nachweisen kann und die Arbeit somit achivieren kann. Den Eltern wurde erklrt, dass es zeitlich zu aufwendig wre, der gesamten Klasse "hinter her zu laufen" um die Arbeiten mit den Unterschriften der Eltern archivieren zu knnen. Das meine ich mit Last. Wenn die unterschriebenen Arbeiten konsequent eingefordert wrden, wrde man als Schler nicht umhin kommen, auch die schlechten Noten vorzulegen. Ein kleiner Eintrag, hier im speziellen Fall in das Infoheft mit z.B. LK oder KK und der entsprechenden Note htte den Eltern den Hinweis gegeben. Allerdings wre damit immer noch nicht die Mglichkeit der Bereichtigung gegeben, allerdings htten die Eltern dann die Arbeit jeweils"anfordern " knnen.

[i]Insbesondere wegen des fehlenden Antriebs des Schlers obliegt den Eltern die Pflicht, die schulische Vorbereitung intensiv zu begleiten. [/i] Entsprechend der Informationen wurde jeweils mit dem Kind oder unter Anweisung vom KInd allein vorbereitet. Tglich zustzliche Kontrolle des Hausaufgabenheftes durch die Eltern, Abfragen vor bekannten Arbeiten, Hilfestellung bei Erarbeitung von Hausaufgaben...all die blichen Dinge wurden gemacht.

Bislang schrieben Sie nicht, dass das Kind sich nicht an Vereinbarungen hielt. Ist das also eine Vorwegnahme des anstehenden Gesprches? (Von der Vorbildfunktion der Eltern hinsichtlich der Einhaltung von Vereinbarungen mchte ich an dieser Stelle gar nicht reden).
Es gab schon ein Telefonat mit der Schulleitung, dort wurde bemngelt, dass der Schler seine Vereinbarungen nicht einhlt, also keine Vorwegnahme. Dies sehen die Eltern im brigen auch so und haben mit dem KInd entsprechend geredet und ihn auf seine "Versprechungen" hingewiesen und ihm immer wieder die Wichtigkeit vor Augen gefhrt ( im Sinne von fr ihn wichtig und zukunftsentscheidend). Doch die "Aufgaben " der Eltern wurden entsprechend der Vereinbarungen erledigt. Bei mehreren anderweitigen Gelegenheiten wurden Gesprche mit Schulleitung, Klassenleiter und Fachlehrern gefhrt. Es wurde auch nie nur angedeutet, dass in drei Fchern die Leistungen so schlecht waren.
Ich habe den Eindruck, dass das umgekehrt von der Schule durchaus erwartet wird. Wchentliche Gesprche mit dem Klassenlehrer (s.o) sollten allerdings ausreichen.
Nicht tglich, aber immer dann wenn es ntig erscheint, erwartet das Elternhaus dies schon und dies gem des Frderplanes, des Informationsheftes und dem Schulgesetz entsprechend. Bei dreimal Note fnf, erscheint es den Eltern als gegebenen Anlass. Zumal es in einem der Fcher dasselbe im vorigen Schuljahr gab, und von der Eltern mit der Fachlehrerin ein Gesprch gab. Die Eltern baten darum, bei solchen "Sachen" eine Information zu bekommen. Die Eltern baten um Untersttzung. Die Eltern signalisierten immer wieder wie wichtig ihnen dieses ist.

Mit freundlichen Gren

Hhnermax
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