Navigationspfad: Home » Foren
Foren
recht.de :: Thema anzeigen - Problematik gesetzlicher Richter
Forum Deutsches Recht
Foren-Archiv von www.recht.de
Achtung: Keine Schreibmglichkeiten! Zu den aktiven Foren whlen Sie oben im Men "Foren aus!
 
 SuchenSuchen 

Problematik gesetzlicher Richter
Gehen Sie zu Seite 1, 2, 3  Weiter
 
Neuen Beitrag schreiben   Dieses Thema ist gesperrt, Sie knnen keine Beitrge editieren oder beantworten.    recht.de Foren-bersicht -> Verfassungsrecht
Vorheriges Thema anzeigen :: Nchstes Thema anzeigen  
Autor Nachricht
Tombi
FDR-Mitglied


Anmeldungsdatum: 05.10.2008
Beitrge: 69

BeitragVerfasst am: 09.02.09, 01:31    Titel: Problematik gesetzlicher Richter Antworten mit Zitat

Hallo,
man sieht immer und immer wieder das einige Richter nach ihrer Legitimation gefragt werden, z.B. Art. 101 GG. Wie ich es gesehen und gelesen habe wird es immer die mglicheit geben die mit soetwas kommen.

Da problem bei der Sache ist, dass die "angeklagten" auchnoch erfolg haben..

z.B. wie ich es miterlebt habe beim Amtsgericht:

Richter kommt im Saal.
Angeklagter fragt den Richter nach seiner Legitimation und fragt ob er gesetzlicher Richter sei.
Richter geht wieder raus und sagt: Tut mir leid, soetwas tue ich mir nicht an.
Und weg war er.

In einem anderen Fall war es etwas anders.

Richter kam rein, wurde nach Legitimation gefragt und ob er gesetzlicher Richter sei.
Richter sagte ja, Angeklagter meinte, dann geben Sie dies bitte zu Protokoll, dies tat er dann auch und dann kam der Angeklagter mit 42 ZPO, der Richter verschwindet fr ein paar minuten, kam wieder rein mit abgelehnt, Angeklagter sagt, Sie bleiben nach 44 ZPO abgelehnt und so wird es auch bleiben. Dann verlie der Angeklagte den Gerichtssaal. Das Verfahren wurde eingestellt.

Wie funktioniert bitte soetwas??

Es muss eine mchtige Lcke im Gesetz sein ....

Was denkt ihr?
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Richard Gecko
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied


Anmeldungsdatum: 13.11.2006
Beitrge: 7763

BeitragVerfasst am: 09.02.09, 12:37    Titel: Antworten mit Zitat

Die Luecke ist hier nicht im Gesetz, sondern beim Beitragsschreiber.
Was hat bitteschoen die ZPO (Zivilprozessordnung) mit einem Strafverfahren zu tun?
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Ronny1958
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied


Anmeldungsdatum: 19.08.2005
Beitrge: 6981
Wohnort: "Kchenjunges" Lndle

BeitragVerfasst am: 09.02.09, 13:15    Titel: Antworten mit Zitat

Richard Gecko hat folgendes geschrieben::
Die Luecke ist hier nicht im Gesetz, sondern beim Beitragsschreiber.
Was hat bitteschoen die ZPO (Zivilprozessordnung) mit einem Strafverfahren zu tun?


Hallo,

eine mgliche Erluterung/ Besttigung bte ggf. dieser Button hier

Gre
Ronny Winken
_________________
Vielen Dank auch fr die positiven Bewertungen. Winken
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Tombi
FDR-Mitglied


Anmeldungsdatum: 05.10.2008
Beitrge: 69

BeitragVerfasst am: 09.02.09, 17:19    Titel: Antworten mit Zitat

Richard Gecko hat folgendes geschrieben::
Die Luecke ist hier nicht im Gesetz, sondern beim Beitragsschreiber.
Was hat bitteschoen die ZPO (Zivilprozessordnung) mit einem Strafverfahren zu tun?


Es war nunmal so, auch wenn es nicht zusammenpasst.
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Richard Gecko
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied


Anmeldungsdatum: 13.11.2006
Beitrge: 7763

BeitragVerfasst am: 10.02.09, 09:40    Titel: Antworten mit Zitat

Das ist ziemlicher Quatsch.
PS: Ich nehme an die Presse berichtet nicht ueber so etwas, weil sie mit den Richtern unter einer Decke stecken und das ganze nicht publik werden darf?
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Bob Loblaw
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied


Anmeldungsdatum: 18.06.2007
Beitrge: 1258

BeitragVerfasst am: 10.02.09, 09:51    Titel: Antworten mit Zitat

Das ist doch nur wieder der Bldsinn aus der reichsdeutschen Ecke. Alles x mal dagewesen auch wenn man es in andere Verpackungen steckt. Gesetzlicher Richter, Geltungsbereich, Zitiergebot, blah blah blah, alles hochgradiger Schwachfug und der letzte Strohhalm der Querulanten und Verzweifelten.
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Michael A. Schaffrath
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied


Anmeldungsdatum: 25.09.2004
Beitrge: 15339
Wohnort: Rom

BeitragVerfasst am: 10.02.09, 18:30    Titel: Re: Problematik gesetzlicher Richter Antworten mit Zitat

Tombi hat folgendes geschrieben::
man sieht immer und immer wieder das einige Richter nach ihrer Legitimation gefragt werden, z.B. Art. 101 GG. Wie ich es gesehen und gelesen habe wird es immer die mglicheit geben die mit soetwas kommen.


Grundstzlich hat jeder Angeklagte und jede Partei im Zivilproze (etc.) das Recht, vor ihrem gesetzlichen Richter zu stehen. Die Frage nach der Gesetzlichkeit ist in der Regel mit einem schnellen Blick in den Geschftsverteilungsplan des Gerichts erledigt.
Von daher ist das nur eine dumme Verzgerungstaktik, mit der sich die Betreffenden auch den letzten Rest Ermessensspielraum des Richters verscherzen...

Tombi hat folgendes geschrieben::
Da problem bei der Sache ist, dass die "angeklagten" auchnoch erfolg haben..


N, offenbar nicht.

Tombi hat folgendes geschrieben::
Richter kam rein, wurde nach Legitimation gefragt und ob er gesetzlicher Richter sei.
Richter sagte ja, Angeklagter meinte, dann geben Sie dies bitte zu Protokoll, dies tat er dann auch und dann kam der Angeklagter mit 42 ZPO, der Richter verschwindet fr ein paar minuten, kam wieder rein mit abgelehnt, Angeklagter sagt, Sie bleiben nach 44 ZPO abgelehnt und so wird es auch bleiben. Dann verlie der Angeklagte den Gerichtssaal. Das Verfahren wurde eingestellt.


Die Ablehnung wegen Besorgnis der Befangenheit ist das Recht des Betreffenden, hat aber nichts mit Art. 101 GG zu tun.
Ob das Verfahren nun deswegen eingestellt wurde, weil man nicht gegen einen renitenten Seppel einen Papierkrieg wegen eines Strafzettels fhren wollte oder ob es nicht ohnehin einstellungsreif war, knnen Sie ja gar nicht wissen.
_________________
DefPimp: Mein Gott
Biber: N, war nur M.A.S. Aber hier im Forum ist das schon ziemlich dicht dran.

War mein Beitrag hilfreich? Bewerten Sie ihn durch Klick auf die grnen Punkte links unter meinem Namen.
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
mindamino
Account gesperrt


Anmeldungsdatum: 25.03.2009
Beitrge: 18

BeitragVerfasst am: 25.03.09, 03:42    Titel: Antworten mit Zitat

>Richter kommt im Saal.
Angeklagter fragt den Richter nach seiner Legitimation und fragt ob er gesetzlicher Richter sei.
Richter geht wieder raus und sagt: Tut mir leid, soetwas tue ich mir nicht an.
Und weg war er.

Ja, das kann im Strafprozerecht schon mal vorkommen insbesondere, wenn der Angeklagte rechtskundig ist.

>Richter sagte ja, Angeklagter meinte, dann geben Sie dies bitte zu Protokoll, dies tat er dann auch und dann kam der Angeklagter mit 42 ZPO, der Richter verschwindet fr ein paar minuten, kam wieder rein mit abgelehnt, Angeklagter sagt, Sie bleiben nach 44 ZPO abgelehnt und so wird es auch bleiben. Dann verlie der Angeklagte den Gerichtssaal. Das Verfahren wurde eingestellt.

In diesem Fall scheint es sich um einen Zivilrechtsstreit zu handeln. Auch dort kommt entsprechendes selbstverstndlich vor. Aber dort heisst der "Angeklagte" "Beklagter".

>Dann verlie der Angeklagte den Gerichtssaal. Das Verfahren wurde eingestellt.

Eingestellt wird es grundstzlich im Strafproze. Wenn eine Bagatelle auf diese Weise eingestellt wurde, dann drfte es auch nicht weiter zu beanstanden sein, denn da ist nur noch die Frage was man persnlich will?
Knast fr Mittellose, die sich bei Anwaltszwang anwaltlich vertreten lassen (Richterin [Richternamen sind hier verboten, Herr Lorenz. Metzing]) und denen das rechtliche Gehr zu versagen ist (Richterin [Richternamen sind hier verboten, Herr Lorenz. Metzing].
Jetzt denken Sie mal nach? Trotz rechtlicher Gehrversagung wird ermittelt und bestraft!

Auf der anderen Seite werden 20% der Strafrechtsverfahren in der BRD aufgrund des Straftatbestandes der Beleidigung gefhrt. 2005 gab es in England einen einzigen gerichtlich verfolgten Straftatbestand der Beleidigung und 2003/2004/2006/2007 Null.
Im Jahr 2005 gab es in Deutschland 180000 gerichtlich verfolgte Straftatbestnde der Beleidigung. 1927 stellten hochrangige Juristen bereits fest, dass dieser Straftatbestand in Deutschland nichts weiter als die Verfolgung von Tratsch und Klatsch darstellt, dessen Betrachtung unter der Wrde der forensischen Unteruchung der Justiz liegt. Seit 1945 wurden in Deutschland zur Verfolgung dieses Straftatbestandes mehr als 1400 DNS Gutachten eingeholt! Davon lebt also nicht nur zu 20% die juristische Strafrechtsindustrie, sondern auch noch eine erhebliche Anzahl von sekundrer Industrie. Ging es um Klatsch und Tratsch?

Wenn nicht, dann besteht innerhalb der Verfolgunsverjhrung im Strafrecht ohnehin noch die Mglichkeit auch weiterhin grundstzklich nochmals jemanden Anzuklagen und innerhlab des Zivilrechtes besteht auch grundstzlich die Mglichkeit innerhalb der Verjhrungsfrist nochmals zu klagen. Denn ein Einstellung ist kein Freispruch und zB. eine unzulssige Klage ist keine Entscheidung in der Sache, so dass man noch mal Klage einreichen kann. Eine entsprechende Ablehnung ist aber insgesamt mehr als lobenswert fr das Recht auch wenn es fr den einzelnen Richter peinlich sein mag! Aber bereits dort liegt in der Justiz wie man an den Antworten bisher sieht einiges im argen, denn das lobenswerte ist demgem eine Schande!

Fehlurteile von Richtern bereits aufgrund mangelnder Rechtskenntnisse:
Fachleute gehen davon aus, dass bei Zivilverfahren ber 10 % Fehlurteile angefertigt werden und ca. 25 % der Urteile falsch sind. Dies ist zum Teil auf mangelnde fachliche Kenntnisse und zum Teil sogar auf mangelnde charakterliche Eignung einiger Richter zurckzufhren. Da es in Deutschland - angeblich wegen der richterlichen Unabhngigkeit - weder eine funktionierende Rechsaufsicht noch eine Qualittskontrolle fr Urteile gibt, kann kein Rechtsuchender vor Gericht darauf vertrauen, dass ein faires Zivilverfahren durchgefhrt oder gar ein gerechtes Urteil gefllt wird. Obwohl diese gravierenden Missstnde in Fachkreisen der Justiz schon lange bekannt sind, wurde unter den frheren Regierungen so gut wie nichts dagegen getan und unter der jetzt regierenden rotgrnen Koalition bisher nur an Symptomen herumlaboriert.
Gem dem OLG-Hamm haben Zivilverfahren in denen Prozeparteien anwaltlich vertreten sind eine Erfolgsquote von 50% (4U132/07 vom 01.12.2007).

Jede Befangenheit wird allerdings in der Rechtspraxis generell von den elitren Kollegen abgeblockt, demgem handelt es sich hier um einige der wenigen lblichen Aunahmen, die es gibt.

...Die Rechtsprechung ist schon seit langem konkursreif. Sie ist teuer, nicht kalkulierbar und zeitraubend. Der Lotteriecharakter der Rechtsprechung, das autoritre Gehabe, die unverstndliche Sprache und die Arroganz vieler Richterlinnen im Umgang mit dem rechtsuchenden Brger schaffen Mitrauen und Ablehnung. ZAP Heft 14/1990, S. 625, [Richternamen sind hier verboten, Herr Lorenz. Metzing],
[Richternamen sind hier verboten, Herr Lorenz. Metzing]rt, Sddeutsche Zeitung, 2. April 2008:
Ich habe unzhlige Richterinnen und Richter, Staatsanwltinnen und Staatsanwlte erleben mssen, die man schlicht kriminell nennen kann. Ich habe ebenso unglaubliche wie unzhlige, vom System organisierte Rechtsbrche und Rechtsbeugungen erlebt, gegen die nicht anzukommen war/ist, weil sie systemkonform sind. Wenn ich an meinen Beruf zurckdenke (ich bin im Ruhestand), dann berkommt mich ein tiefer Ekel vor meinesgleichen.

Befangenheit:
Befangenheit an sich: ber den Umgang mit einem prozessualen Grundrecht NJW 1993, 2222, [Richternamen sind hier verboten, Herr Lorenz. Metzing]
Schlssel des Befangenheitsrechts ist der Brger. ... Das Gesetz sieht ihn als Hauptdarsteller, doch die Justiz akzeptiert ihn nicht einmal als Statisten. Ohne Grund denn formal gesehen, sind seine Rechte unbestreitbar.
...Entschieden werden msse ausschlielich, ob ein am Verfahren Beteiligter bei vernnftiger Wrdigung aller Umstnde Anla hat, an der Unvorgenommenheit des Richters zu zweifeln. Doch von diesem Obersatz, der eine selbstkritische Distanz der Justiz insuinuiert, bleibt im Einzelfall wenig brig. ...Kein Wunder, da bei manchem aus dem Ideal eine fixe Idee geworden ist. Objektivitt gilt als Tugend, Subjektivitt als Makel. ...Verstndlich ist auch, warum sich alle - Richter wie Anwlte - scheuen, einem anderen solches Ungemach zu bereiten. Aus dieser Konstellation erwachsen Begrndungen, die wie Textblcke aus dem Computer aussehen. Einer zitiert den anderen, der konkrete Teil wird mit einem Halbsatz gestreift, dann folgen zumeist nur Versatzstcke. Morgenstern steht Pate: Es kann nicht sein, was nicht sein darf.

Die dienstliche uerung in Ablehnungsverfahren, [Richternamen sind hier verboten, Herr Lorenz. Metzing]
Ablehnungsverfahren waren noch vor einigen Jahren selten. Das hat sich gendert. Anwlte sehen sich immer hufiger gentigt, auf diese Weise ihre Mandanten zu schtzen.
Die Kontroll und Beschwerdegerichte setzen sich durchgehend ber das Gesetz hinweg, indem sie jede, aber auch jede Leerformel als gengende dienstliche uerung gelten lassen. Das geht bis zur Gehrsverletzung. Eine dienstliche uerung, die sich in dem Satz erschpft "Ich fhle mich nicht befangen", brauche dem Ablehnenden nicht bekannt gegeben zu werden. (ZAP-Justizspiegel, Heft 14/2007, S. 765).


>Die Ablehnung wegen Besorgnis der Befangenheit ist das Recht des Btreffenden, hat aber nichts mit Art. 101 GG zu tun.

Wenn nicht gerade das etwas damit zu tun htte, denn der befangene Richter ist nach Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichtes selbstverstndlich auch niemals und wirlich niemals der gesetzliche Richter.

Der befangene Richter ist nicht der gemss Artikel 101GG zugewiesene Richter!
Das ist eines der allerhchsten aber allerhchsten Rechtsstaatsprinzipien!

Never forget that everything "Richter Adolf Hitler!" did in Germany was legal. Martin Luther King April 1963

"Die heutige politische Justiz judiziert aus dem gleichen gebrochenen Rckgrat heraus, aus dem das Sondergerichtswesen (Richter Adolf Hitler) zu erklren ist."
[Richternamen sind hier verboten, Herr Lorenz. Metzing]

[Richternamen sind hier verboten, Herr Lorenz. Metzing]
[Auch Langzitate sind hier verboten, Herr Lorenz. Metzing]

Der derzeitige Weg zu einem diktatorischen Staat mit nationalsozialistischen Verhlnissen:
Ein Richter, der sich bei seinen Entscheidungen den Weisungen der Exekutive unterwirft, kann dem Brger keinen Schutz vor gerade dieser Exekutive gewhren. Der ihm auferlegte Verfassungsauftrag, den Brger zu schtzen, gert zu einer Farce. Die Teilung und gegenseitige Kontrolle der Staatsgewalten ist gestrt. Die Demokratie ist gefhrdet - und der Weg zu einem diktatorischen Staat ist eingeschlagen. ....
[Richternamen sind hier verboten, Herr Lorenz. Metzing]

"'Justitia' braucht einen Behindertenausweis. Sie ist schwer beschdigt."
[Richternamen sind hier verboten, Herr Lorenz. Metzing]
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Dipl.-Sozialarbeiter
FDR-Moderator


Anmeldungsdatum: 09.12.2006
Beitrge: 11996

BeitragVerfasst am: 25.03.09, 07:20    Titel: Re: Problematik gesetzlicher Richter Antworten mit Zitat

Tombi hat folgendes geschrieben::
...
Es muss eine mchtige Lcke im Gesetz sein ....

Was denkt ihr?

Vielleicht hilft Wiki und die am Ende des Artikel verlinkten Entscheidungen des BVerfG weiter.
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Michael A. Schaffrath
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied


Anmeldungsdatum: 25.09.2004
Beitrge: 15339
Wohnort: Rom

BeitragVerfasst am: 25.03.09, 10:52    Titel: Antworten mit Zitat

mindamino hat folgendes geschrieben::
Gem dem OLG-Hamm haben Zivilverfahren in denen Prozeparteien anwaltlich vertreten sind eine Erfolgsquote von 50% (4U132/07 vom 01.12.2007).


Das genaue Zitat des OLG Hamm:

"zumal in Anwaltsprozessen in Zivilsachen immer 50 % der Parteien, vertreten durch ihre Anwlte, verlieren"

(Hervorhebung von mir)

Das ist eine Binsenweisheit - genau so gut knnte man sagen "In Tennismatches verlieren 50% der Spieler, die mit einem Schlger antreten", weil es natrlich immer einen Gewinner und einen Verlierer gibt.

Daraus wie Sie den Schlu zu ziehen, es wre besser, ohne Schlger anzutreten (oder der Schlger htte durch seine Unfhigkeit den Erfolg verhindert oder das Ergebnis der Hlfte der Matches sei unkorrekt zustande gekommen oder es wrden in jedem zweiten Match die Regeln gebeugt), ist natrlich wieder mal eine Glanzleistung erster Kajte. Mit den Augen rollen

Im brigen meine ich mich zu erinnern, da Sie hier schon mehrfach mit gutem Grund geflogen sind, werter Herr L. Bse
_________________
DefPimp: Mein Gott
Biber: N, war nur M.A.S. Aber hier im Forum ist das schon ziemlich dicht dran.

War mein Beitrag hilfreich? Bewerten Sie ihn durch Klick auf die grnen Punkte links unter meinem Namen.
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Rohan
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied


Anmeldungsdatum: 21.01.2005
Beitrge: 289
Wohnort: Ostwestfalen-Lippe

BeitragVerfasst am: 25.03.09, 11:36    Titel: Re: Problematik gesetzlicher Richter Antworten mit Zitat

Tombi hat folgendes geschrieben::
z.B. wie ich es miterlebt habe beim Amtsgericht: Richter kommt im Saal.


Echt...? Geschockt

Tombi hat folgendes geschrieben::
Was denkt ihr?


Ich denke, als nchstes kommt dann der Unfug mit unserer fehlenden Verfassung, der Nichtzustndigkeit deutcher Behrden, der Gltigkeitkeit des Reichsfhrerscheins bei Verkehrskontrollen und bla und blub und slz...

Gru
Rohan
_________________
"Wenn wir hier schon nicht gewinnen, dann zertreten wir denen wenigstens den Rasen !"
(Rolf Rssmann; kurz vor dem Anpfiff bei einem bermchtigen Gegner ...)
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden E-Mail senden
mindamino
Account gesperrt


Anmeldungsdatum: 25.03.2009
Beitrge: 18

BeitragVerfasst am: 25.03.09, 11:49    Titel: Antworten mit Zitat

Es ist alle Quatsch und keinem Querulanten Recht zu Geben!
Ein Querulant ist schon immer minderwertiges Menschematerial!
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Rohan
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied


Anmeldungsdatum: 21.01.2005
Beitrge: 289
Wohnort: Ostwestfalen-Lippe

BeitragVerfasst am: 25.03.09, 11:51    Titel: Antworten mit Zitat

mindamino hat folgendes geschrieben::
Es ist alle Quatsch und keinem Querulanten Recht zu Geben!
Ein Querulant ist schon immer minderwertiges Menschematerial!


Und was ist jetzt die Message dieser Aneinanderreihung von provokanten Begrifflichkeiten ?

Gru
Rohan
_________________
"Wenn wir hier schon nicht gewinnen, dann zertreten wir denen wenigstens den Rasen !"
(Rolf Rssmann; kurz vor dem Anpfiff bei einem bermchtigen Gegner ...)
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden E-Mail senden
mindamino
Account gesperrt


Anmeldungsdatum: 25.03.2009
Beitrge: 18

BeitragVerfasst am: 25.03.09, 11:59    Titel: Antworten mit Zitat

>Das ist eine Binsenweisheit - genau so gut knnte man sagen "In Tennismatches verlieren 50% der Spieler, die mit einem Schlger antreten", weil es natrlich immer einen Gewinner und einen Verlierer gibt.

Ich stimme Ihnen zu 100% zu, denn alle Anwlte sagen den Menschen, dass diese gewinnen werden und ich wei auch nicht was daran zu beanstanden ist.

Richten Sie diese Frage bitte an Prof. Dr. Dr. Homan selbst, denn ich kann Ihnen nicht beantworten was er als Jurist hochwissenschaftlich festgestellt hat?
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
SpecialAgentCooper
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied


Anmeldungsdatum: 07.09.2006
Beitrge: 3296

BeitragVerfasst am: 25.03.09, 12:01    Titel: Antworten mit Zitat

mindamino hat folgendes geschrieben::
Ein Querulant ist schon immer minderwertiges Menschematerial!

Das ist peinliches, dummes Zeug. Sie sollten deratige Beitrge unterlassen.
Menschen sind kein Material und selbst als Querulant besitzt ein Menschenleben immer respektablen Wert an sich.
_________________
Die Welt wird immer absurder. Nur ich bin weiter Katholik und Atheist. Gott sei Dank! (Luis B.)
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Beitrge vom vorherigen Thema anzeigen:   
Neuen Beitrag schreiben   Dieses Thema ist gesperrt, Sie knnen keine Beitrge editieren oder beantworten.    recht.de Foren-bersicht -> Verfassungsrecht Alle Zeiten sind GMT + 1 Stunde
Gehen Sie zu Seite 1, 2, 3  Weiter
Seite 1 von 3

 
Gehen Sie zu:  
Sie knnen keine Beitrge in dieses Forum schreiben.
Sie knnen auf Beitrge in diesem Forum nicht antworten.
Sie knnen Ihre Beitrge in diesem Forum nicht bearbeiten.
Sie knnen Ihre Beitrge in diesem Forum nicht lschen.
Sie knnen an Umfragen in diesem Forum nicht mitmachen.


Powered by phpBB © 2001, 2005 phpBB Group
©  Forum Deutsches Recht 1995-2019. Anbieter: Medizin Forum AG, Hochwaldstraße 18 , D-61231 Bad Nauheim , RB 2159, Amtsgericht Friedberg/Hessen, Tel. 03212 1129675, Fax. 03212 1129675, Mail info[at]recht.de.