Navigationspfad: Home » Foren
Foren
recht.de :: Thema anzeigen - Bank-Milliarden: Veruntreuung von Steuermitteln?
Forum Deutsches Recht
Foren-Archiv von www.recht.de
Achtung: Keine Schreibmglichkeiten! Zu den aktiven Foren whlen Sie oben im Men "Foren aus!
 
 SuchenSuchen 

Bank-Milliarden: Veruntreuung von Steuermitteln?
Gehen Sie zu Seite 1, 2  Weiter
 
Neuen Beitrag schreiben   Auf Beitrag antworten    recht.de Foren-bersicht -> Recht und Politik
Vorheriges Thema anzeigen :: Nchstes Thema anzeigen  
Autor Nachricht
jaeckel
Administrator


Anmeldungsdatum: 12.09.2004
Beitrge: 4985
Wohnort: Bad Nauheim

BeitragVerfasst am: 16.02.09, 09:55    Titel: Bank-Milliarden: Veruntreuung von Steuermitteln? Antworten mit Zitat

Zitat:
Die Frage ist erlaubt, warum der Bund die Banken nicht nach den Regeln des Marktes bernimmt. bernahmeofferten an die Aktionre kmen dem Steuerzahler deutlich billiger als die stillen Einlagen.


Quelle: FAZ
_________________
Herzlichen Gruss
Ihr Achim Jckel
www.recht.de
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden E-Mail senden
Ivanhoe
Gast





BeitragVerfasst am: 16.02.09, 11:36    Titel: Antworten mit Zitat

M.E. will der Staat die Banke ja eben nicht bernehmen.
Nach oben
jaeckel
Administrator


Anmeldungsdatum: 12.09.2004
Beitrge: 4985
Wohnort: Bad Nauheim

BeitragVerfasst am: 16.02.09, 11:50    Titel: Antworten mit Zitat

Ja genau. Er verleiht existenzwichtiges Hochrisikokapital ohne marktbliche bergabe von Eigentums- /Stimmrechten (Shares) und damit Rechte an spteren Gewinnen zum Nachteil der Steuerzahler.

Das ist so, als wrden man sein Sparbuch einem Zocker leihen und wrde im Gewinnfall nicht mal beteiligt.
_________________
Herzlichen Gruss
Ihr Achim Jckel
www.recht.de
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden E-Mail senden
Inkognito
FDR-Moderator


Anmeldungsdatum: 24.09.2004
Beitrge: 3898

BeitragVerfasst am: 16.02.09, 12:31    Titel: Antworten mit Zitat

jaeckel hat folgendes geschrieben::
Ja genau. Er verleiht existenzwichtiges Hochrisikokapital ohne marktbliche bergabe von Eigentums- /Stimmrechten (Shares) und damit Rechte an spteren Gewinnen zum Nachteil der Steuerzahler.


Lsst sich die Regierung ihre Brgschaften nicht in irgendeiner Form vergten?

Inkognito
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Karsten11
FDR-Moderator


Anmeldungsdatum: 17.06.2005
Beitrge: 3169

BeitragVerfasst am: 16.02.09, 12:32    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

jaeckel hat folgendes geschrieben::
Er verleiht existenzwichtiges Hochrisikokapital ohne marktbliche bergabe von Eigentums- /Stimmrechten (Shares)


das ist halbrichtig und damit ganz falsch.

In normalen Zeiten ist es durchaus marktblich, Kapital ohne bergabe von Eigentums- /Stimmrechten zu verleihen. Wir haben Vorzugsaktien, Genussscheine und Nachranganleihen (nur um die Hochrisikokapitalien zu nennen; Daneben haben auch vorrangige Anleihen einen Teil des Unternehmensrisikos zu tragen). Wer diese Papiere kauft, erwartet und erhlt eine Risikoprmie in Form eines Zinsaufschlages. Exakt das macht auch die SOFFIN: Z.B. muss die AAREAL die stille Einlage mit 9 % verzinsen. Das sind gegenber einer Bundesanleihe 6 Prozentpunkte Risikoaufschlag und das ist nicht wenig.

Kritikwrdig (im Sinne von Marktverzerrung oder Verschleuderung ffentlichen Eigentums) ist hier also weniger die Form der Beteiligung als vielmehr die Frage: Ist der Risikoaufschlag in Ordnung (oder zu niedrig oder eben auch zu hoch)? Hier haben wir nun das Problem, dass es einen Markt derzeit nicht gibt. Wie hoch der marktgerechte Risikoaufschlag wre ist daher nicht objektiv zu bestimmen.

Wre der Risikoaufschlag zu niedrig, wrde die Bank zu Lasten des Steuerzahlers subventioniert, wre er zu hoch, wrde der Staat die Notlage der Bank (zugunsten der Steuerzahler) ausnutzen.

jaeckel hat folgendes geschrieben::
und wrde im Gewinnfall nicht mal beteiligt.


Der Gewinn liegt eben im Risikoaufschlag. Im Gewinnfall (d.h. die Bank berlebt und zahlt die stille Beteiligung zurck) ist dieser Risikoaufschlag eben Gewinn des Steuerzahlers (und damit Preis fr das eingegangene Risiko).

Die Alternative wre die bernahme der Bank. Das ist (aus Sicht der vorherigen Argumentation) letztlich eine Wette darauf, dass die Bank eine Rendite von mehr als 9 % erwirtschaftet. Dann wre der Staat (wieder im Gewinnfall) besser dran, als bei der stillen Beteiligung. Wre die Rendite der Bank kleiner als 9 % so wre die stille Beteiligung besser. Geht die Bank dennoch Pleite, verliert der Staat in beiden Fllen das Geld.

Wenn es mein Geld wre, wrde ich die 9 % Variante whlen.

Hinzu kommen natrlich ordnungspolitische Bedenken. Da der Staat bereits vor der Krise mehr als die Hlfte des Bankenmarktes im Eigentum hatte, sind weitere Verstaatlichungen hier sicher sehr kritisch zu sehen.
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Redfox
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied


Anmeldungsdatum: 31.10.2005
Beitrge: 8443
Wohnort: Am Meer

BeitragVerfasst am: 16.02.09, 12:49    Titel: Antworten mit Zitat

Ivanhoe hat folgendes geschrieben::
M.E. will der Staat die Banke ja eben nicht bernehmen.


Wer ist mit "Staat" gemeint?

Der Bundestag? Die Regierung? Die Bundekanzlerin? Die Parteien? Wir alle? Oder jemand anderes?

Karsten11 hat folgendes geschrieben::
Hinzu kommen natrlich ordnungspolitische Bedenken. Da der Staat bereits vor der Krise mehr als die Hlfte des Bankenmarktes im Eigentum hatte, sind weitere Verstaatlichungen hier sicher sehr kritisch zu sehen.


Wessen Bedenken sind das und auf welche Vorstellungen beziehen sie sich?

Nach dem GG sind Verstaatlichungen ausdrcklich mglich. Auch ein Kauf von Banken ist dort nicht untersagt.
_________________
Toleranz sollte eigentlich nur eine vorbergehende Gesinnung sein: Sie mu zur Anerkennung fhren. Dulden heit beleidigen. (Goethe, Maximen und Reflexionen).
無爲 / 无为
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
hschen
Gast





BeitragVerfasst am: 16.02.09, 13:54    Titel: Antworten mit Zitat

Redfox hat folgendes geschrieben::


Wer ist mit "Staat" gemeint?

Der Bundestag? Die Regierung? Die Bundekanzlerin? Die Parteien? Wir alle? Oder jemand anderes?


Wer die Beschlsse gefasst hat drfte ja bekannt sein. Falls nicht, empfehle ich den Link von Dr. Jckel. Winken
Nach oben
Redfox
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied


Anmeldungsdatum: 31.10.2005
Beitrge: 8443
Wohnort: Am Meer

BeitragVerfasst am: 16.02.09, 14:08    Titel: Antworten mit Zitat

hschen hat folgendes geschrieben::
Falls nicht, empfehle ich den Link von Dr. Jckel. Winken


Hm. Da finde ich den Ausdruck "Bund".

Und das ist politisch die "hchste Verwaltungsebene eines fderal gegliederten Staates" --> http://de.wiktionary.org/wiki/Bund

Und wenn ich das nher betrachte. lande ich bei "Bund (Regierung, Ministerien, Parteien)". --> www.bildungsserver.de/zeigen.html?seite=655

Und wenn ich da z.B. unter Parteien weiterforsche, finde ich, die "Grnen sind fr eine Teilverstaatlichung angeschlagener Banken - Linksfraktion: Grobanken komplett vergesellschaften" --> www.compliancemagazin.de/plaintext/gesetzestandards/deutschland/bundestagbundesregierung/deutscherbundestag030209.html

Also wenn der "Staat" der "Bund" ist und daher auch die Parteien, ist der Satz
Zitat:
M.E. will der Staat die Banke ja eben nicht bernehmen.
so nicht richtig.

Daher meine Nachfrage. Vielleicht ist ja die richtige Institution gemeint und dies nur miverstndlich ausgedrckt.
_________________
Toleranz sollte eigentlich nur eine vorbergehende Gesinnung sein: Sie mu zur Anerkennung fhren. Dulden heit beleidigen. (Goethe, Maximen und Reflexionen).
無爲 / 无为
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Ivanhoe
Gast





BeitragVerfasst am: 16.02.09, 14:28    Titel: Antworten mit Zitat

Redfox hat folgendes geschrieben::
Vielleicht ist ja die richtige Institution gemeint und dies nur miverstndlich ausgedrckt.


Das war es wohl.
Ich bitte meine missverstndliche Ausdrucksweise zu entschuldigen. Winken
Nach oben
Karsten11
FDR-Moderator


Anmeldungsdatum: 17.06.2005
Beitrge: 3169

BeitragVerfasst am: 16.02.09, 16:46    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

Redfox hat folgendes geschrieben::
Wessen Bedenken sind das und auf welche Vorstellungen beziehen sie sich?

Nach dem GG sind Verstaatlichungen ausdrcklich mglich. Auch ein Kauf von Banken ist dort nicht untersagt.


Nein. Aber nur weil es nicht GG-widrig ist, muss es nicht gut sein. Was Ordnungspolitik will steht hier:

http://de.wikipedia.org/wiki/Ordnungspolitik#Aufgaben_der_Ordnungspolitik

die Gestaltung der Eigentumsordnung,
die Regelungen zur Gewhrleistung wirtschaftlichen Wettbewerbs,
die Regelung des Vertrags- und Haftungsrechts,
Tarif- und Arbeitsmarktordnung.
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
questionable content
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied


Anmeldungsdatum: 14.02.2005
Beitrge: 6312
Wohnort: Mein Krbchen.

BeitragVerfasst am: 17.02.09, 08:28    Titel: Antworten mit Zitat

Klar....die Lsung eines weltweiten volkswirtschaftlichen GAUs besteht natrlich darin, einen SuperGAU zu provozieren indem man die Banken verstaatlicht.




Vorschlag: Wir erwerben erst einmal ein gewisses Minimalwissen ber die Funktion von "Banken" in der gegenwrtigen Wirtschaftsordnung und diskutieren dann, was an Fragen noch offen bleibt?
_________________
Few people are capable of expressing with equanimity opinions which differ from the prejudices of their social environment. Most people are even incapable of forming such opinions.
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Redfox
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied


Anmeldungsdatum: 31.10.2005
Beitrge: 8443
Wohnort: Am Meer

BeitragVerfasst am: 17.02.09, 09:02    Titel: Antworten mit Zitat

Karsten11 hat folgendes geschrieben::
Was Ordnungspolitik will steht hier:


Ordnungspolitik ist kein Selbstzweck und hat keinen eigenen Willen.

Letztlich sind das nichts weiter als von Menschen (dem "Staat") gemachte Vorgaben.

Karsten11 hat folgendes geschrieben::
Nein. Aber nur weil es nicht GG-widrig ist, muss es nicht gut sein.


Auch diese Ordnungspolitik muss nicht gut sein.

questionable content hat folgendes geschrieben::
Klar....die Lsung eines weltweiten volkswirtschaftlichen GAUs besteht natrlich darin, einen SuperGAU zu provozieren indem man die Banken verstaatlicht.


Wenn ich richtig informiert bin bzw. werde, msste das gesamte Bankwesen wohl vergenossenschaftlicht werden. Nach meinen Infos scheinen die Genossenschaftsbanken bisher wohl die Krise am Besten zu bestehen.
_________________
Toleranz sollte eigentlich nur eine vorbergehende Gesinnung sein: Sie mu zur Anerkennung fhren. Dulden heit beleidigen. (Goethe, Maximen und Reflexionen).
無爲 / 无为
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Karsten11
FDR-Moderator


Anmeldungsdatum: 17.06.2005
Beitrge: 3169

BeitragVerfasst am: 17.02.09, 11:58    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

Redfox hat folgendes geschrieben::
Auch diese Ordnungspolitik muss nicht gut sein.


nein, natrlich nicht. Es gibt bekanntermaen auch Leute, die Staatsmonopole bevorzugen. Dennoch ist die Mehrzahl der konomen und auch die der Bevlkerung wohl der Meinung, dass Wettbewerb hilfreich ist. Und dass der Staat die Voraussetzungen fr Wettbewerb schaffen/sichern muss.

Redfox hat folgendes geschrieben::
Wenn ich richtig informiert bin bzw. werde, msste das gesamte Bankwesen wohl vergenossenschaftlicht werden. Nach meinen Infos scheinen die Genossenschaftsbanken bisher wohl die Krise am Besten zu bestehen.


Na ja, die genossenschaftlichen Spitzeninstitute sehen nicht so gesund aus.

Ich denke eher, hier liegt eine Scheinkorrelation vor: Da das inlndische Privatkundengeschft nicht wesentlich von der Krise betroffen ist, sind die Institute, die sich auf inlndisches Privatkundengeschft spezialisiert haben eben am besten durch die Krise gekommen. Ob das jetzt eine lokale Sparkasse, Genossenschaftsbank oder Privatbank (wie die Diba) ist, ist wohl nicht so wesentlich wie die Ausrichtung auf ein Marktsegment.
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
MichaelWeCan
noch neu hier


Anmeldungsdatum: 18.02.2009
Beitrge: 4

BeitragVerfasst am: 18.02.09, 13:16    Titel: Banken-Konzentrationen fallen nicht vom Himmel Antworten mit Zitat

Ob der Staat Geld veruntreut
stellt sich eher im Gesamtkontext (u.a. nationale Wirtschaftspolitik).

Aus aussenwirtschaftlichen Grnden,
baut man in Deutschland seit Jahren
starke Bankinstitute auf.


Das diese im Falle von Krisen
dem Staat pltzlich zur Last fallen,
ohne dass man sich von ihnen verabschieden kann,
ist eigentlich eine logische Folge
von Macht-Konzentration in wenigen Hnden.

So gesehen haben wir ein Struktur-Problem.
Ein Problem der Machtzusammenballung.

Die Alternative wre ein gemeinschaftsfreundliches Bankensystem
mit mehreren Schultern, statt weniger starker.

Dies mact den Staat nicht abhngig
von Giganten.
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Karsten11
FDR-Moderator


Anmeldungsdatum: 17.06.2005
Beitrge: 3169

BeitragVerfasst am: 18.02.09, 17:21    Titel: Re: Banken-Konzentrationen fallen nicht vom Himmel Antworten mit Zitat

Hallo,

MichaelWeCan hat folgendes geschrieben::
Aus aussenwirtschaftlichen Grnden, baut man in Deutschland seit Jahren starke Bankinstitute auf.


und ich dachte immer 70 % des deutschen Bankenmarktes wren in der Hand vieler kleiner Sprkassen und Genossenschaftsbanken. Die Xyz als grtes Einzelunternehmen hat 6 % Marktanteil. Groe, starke Bankinstitute sind in Deutschland Fehlanzeige (das sieht anderwo anders aus: In Schweden haben wir quasi 4 Banken, die sich den Markt aufteilen, in Island hat eine Bank 50 % Marktanteil (oder sollte ich schreiben:hatte)). Sorry, aber Unternehmenskonzentration ist im Bankenmarkt in Deutschland sicher kein Thema.

MichaelWeCan hat folgendes geschrieben::
Die Alternative wre ein gemeinschaftsfreundliches Bankensystem mit mehreren Schultern, statt weniger starker.


Auch hier halte ich die Diagnose fr falsch. Warum muss den der Staat eingreifen? Weil er der bessere Bnker ist? Natrlich nicht: Die Staatsbanken wurden viel heftiger getroffen, als die Privaten. Sondern weil er mehr Geld hat (d.h. welches drucken kann). Das schafft Vertrauen. Nicht eine kleinteilige Bankenstruktur.
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Beitrge vom vorherigen Thema anzeigen:   
Neuen Beitrag schreiben   Auf Beitrag antworten    recht.de Foren-bersicht -> Recht und Politik Alle Zeiten sind GMT + 1 Stunde
Gehen Sie zu Seite 1, 2  Weiter
Seite 1 von 2

 
Gehen Sie zu:  
Sie knnen keine Beitrge in dieses Forum schreiben.
Sie knnen auf Beitrge in diesem Forum nicht antworten.
Sie knnen Ihre Beitrge in diesem Forum nicht bearbeiten.
Sie knnen Ihre Beitrge in diesem Forum nicht lschen.
Sie knnen an Umfragen in diesem Forum nicht mitmachen.


Powered by phpBB © 2001, 2005 phpBB Group
©  Forum Deutsches Recht 1995-2019. Anbieter: Medizin Forum AG, Hochwaldstraße 18 , D-61231 Bad Nauheim , RB 2159, Amtsgericht Friedberg/Hessen, Tel. 03212 1129675, Fax. 03212 1129675, Mail info[at]recht.de.