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Hund beisst Katze! Haftung?!
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sidney1412
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Anmeldungsdatum: 21.06.2005
Beitrge: 217

BeitragVerfasst am: 20.02.09, 17:05    Titel: Hund beisst Katze! Haftung?! Antworten mit Zitat

Hallo...

ich htte mal ein paar Fragen zur Haftung wenn ein Hund eine Katze beisst.

Fall A: Bello beisst Mieze obwohl er angeleint ist(weil Katze auf Hund zuluft).

Fall B: Bello beisst Mieze weil die auf Bellos (eingezuntes)Grundstck luft.

Fall C: Bello beisst Mieze weil sie sich beim Streunern auf ner Wiese begegnen.

Macht es einen unterscheid ob Bello angeleint ist, ob er sich auf *seinem* Grundstck befindet oder ob der Hund unter *Aufsicht* ist?! Ist Bello immer der beltter?! Hat die Mieze eine Teilschuld?!

danke fr eure Meinungen, gruss, sid
_________________
*Das einzig Schlimmere als 35 und Single zu sein ist, 35 und geschieden zu sein.* C.Y.
www.galgo-in-not.de
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J_Denver
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Anmeldungsdatum: 16.05.2006
Beitrge: 3777
Wohnort: hinterm Deich

BeitragVerfasst am: 20.02.09, 18:19    Titel: Antworten mit Zitat

Haftung kommt m.e. nur im Fall C in Frage.



Hrense mal Herr Nachbar. Ihre Katze hat meinen Rottweiler umgebracht. Wie ist das denn Passiert?. Er ist an Ihr erstickt.
_________________
.........geschmeidig wie zwei Flachmnner

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Mogli
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Anmeldungsdatum: 13.12.2004
Beitrge: 3586
Wohnort: Pfalz

BeitragVerfasst am: 20.02.09, 18:25    Titel: Antworten mit Zitat

J_Denver hat folgendes geschrieben::
Haftung kommt m.e. nur im Fall C in Frage.
Geschockt mit welcher Begrndung denn?

ich sehdas anders. Gesetzt den Fall, beide Tierhalter brauchen ihr Viehzeug nicht zum Geldverdienen. Dann haftet jeder der beiden Tierhalter fr Schden, die durch das Tier entstehen, auch ohne dass das Tier "was gemacht" hat - fr die Haftung gengt, dass sich die "tiertypische Gefahr" (oder wie das heit) verwirklich hat. Und das ist grundstzlich in allen drei beschriebenen Beispielen der Fall. Es wird also jedesmal eine Haftungsteilung stattfinden, wobei im Einzelfall zu prfen ist, welche spezifische Tiergefahr schwerer wiegt, das drfte regelmig zu ungunsten des Hundes ausgehen. Also Haftungsteilung irgendwo zwischen 30% zu 70% oder 40%zu 60% zu Lasten des Hundehalters.
_________________
Gre, Mogli
********************
Diese Auskunft ist kostenlos, aber hoffentlich nicht umsonst.
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J_Denver
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Anmeldungsdatum: 16.05.2006
Beitrge: 3777
Wohnort: hinterm Deich

BeitragVerfasst am: 20.02.09, 19:38    Titel: Antworten mit Zitat

Mogli hat folgendes geschrieben::
[ wobei im Einzelfall zu prfen ist, welche spezifische Tiergefahr schwerer wiegt, das drfte regelmig zu ungunsten des Hundes ausgehen..


Das seh ich allerdings anders, zumindest in den Fllen A und B. In beiden Fllen kommt der Katzenhalter seiner Aufsichtspflicht nicht nach.
Ich such mal nach entsprechenden Quellen. Winken
_________________
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Waschbrin
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Anmeldungsdatum: 28.02.2005
Beitrge: 792

BeitragVerfasst am: 20.02.09, 19:42    Titel: Antworten mit Zitat

Der Hundehalter haftet fr Schden, die sein Hund anrichtet. Eine Ausnahmen stellt der gewerbliche Hundehalter dar, solange er nachweisen kann da er eine ausreichende Sorgfaltspflicht hat walten lassen. D.h. lt dieser seinen Hund z.B. unbeaufsichtigt streunen, dann haftet auch er fr Schden, die durch seinen Hund entstehen.

D.h. auch wenn eine Katze im eigenen Garten vom Hund gebissen wird ist der Hundehalter schadensersatzpflichtig. Auf der grnen Wiese, auch wenn Bello angeleint war, sowieso.

Wird ein Hund so sicher gehalten, da eine Katze normalerweise keine Mglichkeit hat mit ihm in Kontakt zu kommen, wird die Sachlage anders aussehen. D.h. wenn sich eine Katze z.B. durch ein gekipptes Fenster in eine fremde Wohnung zwngt oder durch eine schmale Ritze in einen ansonsten rundherum abgesicherten Zwinger. Aber z.B. das Betreten und Durchlaufen von fremden Grten gehrt zum artblichen Verhalten von Katzen, womit jeder Hundehalter rechnen mu.

LG die Waschbrin
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Waschbrin
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Anmeldungsdatum: 28.02.2005
Beitrge: 792

BeitragVerfasst am: 20.02.09, 19:51    Titel: Antworten mit Zitat

J_Denver hat folgendes geschrieben::
Das seh ich allerdings anders, zumindest in den Fllen A und B. In beiden Fllen kommt der Katzenhalter seiner Aufsichtspflicht nicht nach.


Wie soll man in dem Fall bei einer Katze seiner Aufsichtspfliht nachkommen?

Gerade den Fall mit dem angeleinten Hund sehe ich kritisch. Lt. unserer Landeshunde-VO, nach welcher Hunde, die zum Hetzen und Reissen von anderen Tieren neigen, als "gefhrlich" gelten, disqualifiziere ich mich in der Situation als Hundehalter selbst. Beweise ich doch damit, wenn mein angeleinter Hund ein anderes Tier mutwillig verletzt, da ich nicht in der Lage bin so auf meinen Hund so einzuwirken da ich ihn in einer solchen Situation im Griff habe. Was passiert dann erst wenn er mal abgeleint ist? Wird der Hundehalter dann bei der zustndigen Behrde angezeigt, kann das uerst unangenehm werden fr Hund und Halter (ber die Haftungspflicht hinaus).

LG die Waschbrin
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J_Denver
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Anmeldungsdatum: 16.05.2006
Beitrge: 3777
Wohnort: hinterm Deich

BeitragVerfasst am: 20.02.09, 19:53    Titel: Antworten mit Zitat

ist zwar nicht Hund vs Katze ,aber ein Anhaltspunkt.

Hund beit Hund
Beien sich Hunde gegenseitig, so kommt die gesetztliche Tierhaltung ( 833BGB) zur Anwendung.
Dies bedeutet im Regelfall, dass der eine Hundehalter fr die Verletzung (Behandlungskosten) am
anderen Hund aufkommen muss. War aber der eine Hund angeleint und der andere Hund nicht, so gilt
ein anderer Haftungsverteilungsmastab. In diesem Fall trgt der Halter des nicht angeleinten Hundes
die Kosten fr die tierrztliche Behandlung des anderen Tieres alleine.
Amtsgericht Frankfurt, Az.: 32 C 4500/94-39


http://www.kostenlose-urteile.de/newslistview.CW1877.htm?view=6873&referrer=news7286
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Waschbrin
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Anmeldungsdatum: 28.02.2005
Beitrge: 792

BeitragVerfasst am: 20.02.09, 21:29    Titel: Antworten mit Zitat

J_Denver hat folgendes geschrieben::
In diesem Fall trgt der Halter des nicht angeleinten Hundes
die Kosten fr die tierrztliche Behandlung des anderen Tieres alleine.


Das bezieht sich aber zum einen nur auf die Begegnung Hund x Hund und nicht Hund x Katze. Und zum anderen geht es hier um die Regulierung des Schadens, den der freilaufende Hund am angeleinten Hund angerichtet hat.

Generell geht man bei der Begegnung Hund x Hund davon aus, da beide ihren Teil zu der Auseinandersetzung beigetragen haben. Eine Katze (oder ein Huhn, Kaninchen etc.) wird aber als Beutetier angesehen, weniger als ein Kontrahent in Bezug auf eine innerartliche Auseinandersetzung.

LG die Waschbrin
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J_Denver
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Anmeldungsdatum: 16.05.2006
Beitrge: 3777
Wohnort: hinterm Deich

BeitragVerfasst am: 21.02.09, 04:19    Titel: Antworten mit Zitat

Trotzdem, ich wrde in den Fllen A und B nicht von einer gesicherten Rechtslage ausgehen. Die Rechtsprechung scheint wohl weder eindeutig, noch gesichert zu sein.
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Waschbrin
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Anmeldungsdatum: 28.02.2005
Beitrge: 792

BeitragVerfasst am: 21.02.09, 08:17    Titel: Antworten mit Zitat

Da ich in meinem Leben schon drei Hunde hatte die Katzen innerhalb von Sekunden den Gar ausgemacht haben (einer hatte damals Bestnoten als sog. "Raubzeugwrger"), habe ich in Lehrgngen zu Sachkundeprfungen und auch bei mir bekannten Rechtsanwlten und Richtern in Bezug auf dieses Thema immer wieder nachgefragt. Unter'm Strich kam immer die gleiche Antwort: Ich als privater Hundehalter (z.B. bei dem Diensthund eines Frsters kann es anders aussehen) hafte erst einmal immer fr alle Schden, die mein Hund anrichtet. Ausnahmen kann es geben wenn der Geschdigte durch auergewhnliche Handlungen (z.B. grober Unfug oder starke Fahrlssigkeit oder durch eine Straftat) seinen Schaden ganz oder teilweise selbst verschuldet.

Da eine Katze Freigang hat ist aber keine auergewhnliche Handlung, sondern allgemein blich. Und wenn ich meinen Garten nicht durch eine entsprechende Umzunung katzensicher gemacht habe, dann mu ich damit rechnen da die Nachbarskatze da drinnen sitzt und sich sonnt. Halte ich einen Hund, von dem ich wei da er raubzeugscharf ist, d.h. der mehr als das bliche Hinterhergerenne an den Tag legt wenn er einer Katze ansichtig wird, dann mu ich halt, bevor ich diesen in den Garten lasse, kurz nachsehen da sich dort keine Katze aufhlt bzw. da diese eine Chance hat zu flchten.

Ebenso die Geschichte mit dem Hund an der Leine. Es ist doch kein Freibrief fr einen Hund da dieser angeleint ist. Beit mir mein angeleinter Hund einen Menschen, dann mu ich als Hundehalter ja auch dafr gerade stehen und kann nicht sagen "Mein Hund war angeleint, was ist der Typ denn so bld und geht so dicht ran an meinen Hund da dieser ihn dann beien kann!". Dito mit dem Garten: Ist der Garten nicht derart gesichert da es einem Menschen unmglich gemacht wird diesen zu betreten, dann hafte ich als Hundehalter fr die Folgen der Bisse meines Hundes. Das trifft auf andere Schden, die ein Hund anrichtet, natrlich ebenso zu. Mein angeleinter Hund kann ja auch z.B. an einen Stnder mit Jeanshosen pinkeln, der gerade vor ein Geschft geschoben wird. Auch hier mu ich Schadensersatz leisten. Dito natrlich auch wenn er eine Katze oder ein anderes Tier beit welches in den Radius seiner Leine gert.

Es mag ganz vereinzelt Ausnahmen geben. Das wird aber schwierig werden fr den Hundehalter diese zu beweisen. Z.B. da es sich um eine stadtbekannte Killerkatze gehandelt und der angeleinte und angegriffene Zwergdackel folglich um sein Leben gekmpft hat. Aber die bliche Situation wird die sein, da der Hund die Katze als Beuteobjekt sieht.

LG die Waschbrin
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J_Denver
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Anmeldungsdatum: 16.05.2006
Beitrge: 3777
Wohnort: hinterm Deich

BeitragVerfasst am: 21.02.09, 08:29    Titel: Antworten mit Zitat

Fazit. Es kommt auf die Umstnde an. Eine generelle Haftung aus der "Betriebsgefahr" sehe ich immer noch nicht.
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r.doll
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Anmeldungsdatum: 22.09.2008
Beitrge: 55

BeitragVerfasst am: 13.03.09, 19:33    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

interessantes Thema.

Zitat:
Generell geht man bei der Begegnung Hund x Hund davon aus, da beide ihren Teil zu der Auseinandersetzung beigetragen haben. Eine Katze (oder ein Huhn, Kaninchen etc.) wird aber als Beutetier angesehen, weniger als ein Kontrahent in Bezug auf eine innerartliche Auseinandersetzung.

Das ist so nicht richtig, dass die Katze ja gar nichts zum Vorfall beitrgt. Zum einem passiv, sie ist eben das Tier welches den Jagdttrieb weckt. Zum anderen durch das Betreten des Grndstcks, und das wiegt doch ganz gewaltig. Weiterhin stellt die Katze natrlich selbst eine Gefahr dar. Nicht nur fr einen Hund mit ihren Krallen, sondern auch fr andere Tiere. Man bedenke dass freilaufende Katzen meist prchtige Killer sind, nur geschieht das eher im Verborgenen.

Zitat:
Mein angeleinter Hund kann ja auch z.B. an einen Stnder mit Jeanshosen pinkeln, der gerade vor ein Geschft geschoben wird. Auch hier mu ich Schadensersatz leisten. Dito natrlich auch wenn er eine Katze oder ein anderes Tier beit welches in den Radius seiner Leine gert.

Naja, das Beispiel mit dem Jeanstnder hinkt etwas. Denn ganz anders sieht es aus, wenn der Hund gesichert ist (Grundstck, an der Leine), und jemand meint ihm sich trotzdem ungefragt oder sogar unbefugt nhern zu drfen. So einen Fall kenn ich, und demjenigen dem der an den Baum geleinten Hund dann am Arm hing war auch vollumfnglich selbst Schuld.

Wer ein KFZ betreibt ist auch der Gefhrdungshaftung unterworfen. Nun wrde kaum jemand auf die Idee kommen, Schadenersatz zu verlngen, wenn die eigene Katze schnurgerade unter ein heraneilendes Auto rennt. Wenn ein fremdes Auto auf das eigene Grundstck braust, sieht das wieder anders aus.

Ich denke der Tierhalter, welcher sein Tier auf fremde Grundstcke laufen lsst, ist immer selbst schuld wenn deshalb dort etwas passiert. Ich nehm sogar an dass dass man fr die gesamten Folgen geradestehen muss, bspw. fr ein ausgekratztes Auge des Hundes, auch wenn's der Katze ihr siebtes Leben kostete.
Aber zum Glck passiert sowas doch ziemlich selten, schtze es verletzen sich mehr Katzen untereinander als duch Hunde.
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Dipl.-Sozialarbeiter
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Anmeldungsdatum: 09.12.2006
Beitrge: 11996

BeitragVerfasst am: 13.03.09, 19:54    Titel: Antworten mit Zitat

Schaut mal den 833 BGB an. Wir diskutieren ber die "Gefhrdungshaftung". Aus diesem Grunde sollte grundstzlich eine Tierhalterhaftpflichtversicherung abgeschlossen werden. Winken

Htte der Halter keinen Hund, dann wre Mieze nicht gebissen worden. Lachen
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r.doll
FDR-Mitglied


Anmeldungsdatum: 22.09.2008
Beitrge: 55

BeitragVerfasst am: 14.03.09, 16:22    Titel: Antworten mit Zitat

Ich denke die Gefhrdungshaftung ist hier allen bewusst. Ich meine aber sie hat auch ihre Schranken, und zwar im Mitverschulden des Geschdigten. Wenn das berwiegt hat er seinen Anspruch verwirkt. Wenn Miezi unter's Auto rennt oder in den bewachten Garten steigt ist sie schon selbst Schuld. Nicht im juristischem Sinne, da drfte es der Halter sein.

Eine Tierhalterhaftpflicht ist schon allgemein empfehlenswert, aber leider bekommt nicht jeder eine, vorallem diejenigen nicht die es am ntigsten htten. Ich denke da insbesondere an Tierhalter, deren Schtzling ein erhhtes Risiko mitbringt. Die Versicherungsunternehmen fragen beim Abschluss einer Tierhalterhaftpflicht heutzutage recht penibel nach Vorfllen in der Vergangenheit, und wenn ihnen das Risiko zu hoch erscheint versichern sie nicht, oder kndigen bei ungnstigem Schadensverlauf. Dann gibt es auch Menschen die jeden Groschen zweimal umdrehen mssen, die aber trotzdem ein Tier halten mchten. Nun kann man argumentieren das soll so nicht sein, das geht aber auch an der Realitt vorbei.

Letztendlich muss jeder aufpassen, dass sich sein Tier nicht dort rumtreibt, wo Gefahr herrscht. Oder eben das Risiko der Freiheit mit der Eistellung tragen, dass das Leben nunmal lebensgefhrlich ist.
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Dipl.-Sozialarbeiter
FDR-Moderator


Anmeldungsdatum: 09.12.2006
Beitrge: 11996

BeitragVerfasst am: 14.03.09, 16:30    Titel: Antworten mit Zitat

r.doll hat folgendes geschrieben::
Ich denke die Gefhrdungshaftung ist hier allen bewusst. Ich meine aber sie hat auch ihre Schranken, und zwar im Mitverschulden des Geschdigten. Wenn das berwiegt hat er seinen Anspruch verwirkt. Wenn Miezi unter's Auto rennt oder in den bewachten Garten steigt ist sie schon selbst Schuld. Nicht im juristischem Sinne, da drfte es der Halter sein.
...

Auf die Schuldfrage kommt es bei der Gefhrdungshaftung doch berhaupt nicht an. Wenn der Hund die Mieze beit, dann haftet der Hundehalter. Winken

Die Katze kann das BGB nmlich nicht lesen.

Beit oder ttet die Mieze den Hund, dann haftet der Katzenhalter.

r.doll hat folgendes geschrieben::
...
Dann gibt es auch Menschen die jeden Groschen zweimal umdrehen mssen, die aber trotzdem ein Tier halten mchten. Nun kann man argumentieren das soll so nicht sein, das geht aber auch an der Realitt vorbei.
...

Wer bezahlt die Tierarzt- oder OP-kosten, wenn dieses Tier mal krank wird?
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