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recht.de :: Thema anzeigen - Urlaub bei Abreise doppelt so teuer.. Mssen wir nun zahlen?
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Urlaub bei Abreise doppelt so teuer.. Mssen wir nun zahlen?
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elemel
Interessierter


Anmeldungsdatum: 24.02.2009
Beitrge: 5

BeitragVerfasst am: 24.02.09, 14:17    Titel: Urlaub bei Abreise doppelt so teuer.. Mssen wir nun zahlen? Antworten mit Zitat

Hallo,
wir waren 14 Tage im Urlaub und beim Auschecken wurde uns erffnet, dass sich auf der Reservierungsbesttigung damals zwar die richtigen Daten standen (Anreise- und Abreisedatum, Anzahl Personen, Buchungstyp usw.) aber dass der Computer nur die Summe von einer Woche ausgespuckt hat. Da der Urlaub bezuschusst wurde und sich die Summe nach dem Einkommen richtete (was man alles extra angeben musste), waren uns die Endsumme nicht klar und wir dachten, das ist der reale Preis. Wie auch immer haben wir diese Rechnung bezahlt und unter diese Voraussetzungen den Urlaub gebucht, gezahlt und gemacht.
Nun sollen wir nachzahlen, da bei dem Hotel eben angeblich "automatisch" ein Fehler unterlaufen sei.

Was gilt jetzt fr uns? Sind die Angaben auf der Rechnung nicht verbindlich? Wer muss die Differenz zahlen, wenn der Fehler nicht bei uns liegt?

Inzwischen wurde uns eine neue Rechnung geschickt mit der "richtigen" - also doppelten! -
Summe. Das ist eine Rechnung nun mit dem Datum des Abreisetage. Ist die berhaupt gltig, wenn der Urlaub schon vorbei ist?
Muss nicht das Hotel dann fr den Fehler haften, wenn sie die Rechnungen nicht noch einmal durchsehen, bevor sie sie abschicken?

Es wre schn, wenn jemand einen Rat hat - damit wir abwgen knnen, ob wir einen Anwalt brauchen und durchkmen oder ob wir sowieso zahlen mssen...
Danke und beste Gre!
Elemel

Ergnzung:

hallo,
ich wusste nicht, dass Anfragen hier fiktiv gestellt werden sollen, sorry.
Trotzdem danke fr die Antworten.

Es handelt sich nur um die Unterkunft in einem Feriendorf.
Dort wurde direkt gebucht. Anfrage per Telefon, Unterlagen mit Angabe des Einkommens, Rechnung mit Besttigung des Zuschusses per Post, dann berweisung laut Rechnung.

Es gab ein Blatt zur Buchung und spter dann eine Rechnung - mehr nicht.

Auf dem auszufllenden Buchungsbogen zum Einkommen standen zwar Preise, aber nicht genau zu den speziellen Angboten (1 Woche unter einem bestimmten Motto). Das Motto des gewnschten Angebotes hat man da nur eingetragen. Dann wurde der Zuschuss errechnet und uns die Rechnung geschickt.

Die Buchungsanfrage und Rechnung sind von Ende November, Urlaub im Februar.
Die Reise wurde gestern beendet.

Es gab also nur diesen Buchungszettel zur Einkommensangabe mit verwirrenden Preisen - da sowieso erst die Frderung genehmigt werden musste, sah ich den Rechnungspreis als verbindlich an.

Leider haben wir keine Kopie von der Buchungsanfrage, um genau Preisangaben nachzuvollziehen. Einen Flyer ( den man uns dann gestern gab), worin die speziellen Wochenangebote mit Preis standen, lag uns nicht vor.
Wir hatten ja per Telefon angefragt.

Danke und Gru,
elemel


Zuletzt bearbeitet von elemel am 24.02.09, 18:29, insgesamt 2-mal bearbeitet
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Claudichma
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied


Anmeldungsdatum: 05.03.2005
Beitrge: 308

BeitragVerfasst am: 24.02.09, 15:40    Titel: Antworten mit Zitat

Ich denke mal, das wird hier niemand beantworten knnen, erstens weil der Beitrag nicht fiktiv formuliert wurde, zweitens weil ohne Einsicht der Unterlagen, die Euch bei Buchung und Antritt der Reise vorlagen, niemand einschtzen kann, ob hier ein OFFENSICHTLICHER Fehler des Hotels in der Rechnung vorlag, der Euch eigentlich als solcher beim Buchen htte auffallen mssen, oder ob es sich fr Euch tatschlich so darstellte, als sei dies ein realistischer Endbetrag.
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Biber
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied


Anmeldungsdatum: 21.11.2005
Beitrge: 11363
Wohnort: This world is not my home - I'm only passing through!

BeitragVerfasst am: 24.02.09, 15:43    Titel: Antworten mit Zitat

Claudichma hat folgendes geschrieben::
Ich denke mal, das wird hier niemand beantworten knnen
Was in erster Linie daran liegen drfte, da das Thema im Familienrecht nicht so ganz passend aufgehoben ist - deshalb verschiebibert.
_________________
Das Denken ist zwar allen Menschen erlaubt, aber vielen bleibt es erspart.
Sapere Aude! (Kant)
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Redfox
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied


Anmeldungsdatum: 31.10.2005
Beitrge: 8443
Wohnort: Am Meer

BeitragVerfasst am: 24.02.09, 15:54    Titel: Antworten mit Zitat

Claudichma hat folgendes geschrieben::
zweitens weil ohne Einsicht der Unterlagen, die Euch bei Buchung und Antritt der Reise vorlagen, niemand einschtzen kann, ob hier ein OFFENSICHTLICHER Fehler des Hotels in der Rechnung vorlag, der Euch eigentlich als solcher beim Buchen htte auffallen mssen, ....


Wofr ist das wichtig, ob ein offensichtlicher Fehler vorlag?
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Toleranz sollte eigentlich nur eine vorbergehende Gesinnung sein: Sie mu zur Anerkennung fhren. Dulden heit beleidigen. (Goethe, Maximen und Reflexionen).
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report
FDR-Moderator


Anmeldungsdatum: 04.09.2005
Beitrge: 3541
Wohnort: Im schnen Rheintal

BeitragVerfasst am: 24.02.09, 16:10    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo elemel,

willkommen im FDR.

Ein paar weitere Infos wren hilfreich:

- Handelte es sich um eine Pauschalreise (inkl. Flug, Transfer etc.) oder wurde nur eine Unterkunft gebucht ?
- wurde direkt beim Leistungstrger gebucht oder ging das ber einen Veranstalter ?
- wie viel Zeit lag zwischen der Buchungsbesttigung und dem Antritt der Reise ?
- wann wurde die Reise beendet ?

Gruss
report
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Suchet und ihr werdet finden. Fragt und euch wird geantwortet.
Doch verdammt sind jene, die nicht suchen und dennoch fragen. Selig ist der, der suchet und erst fragt, wenn er nichts gefunden hat.
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Claudichma
FDR-Mitglied
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Anmeldungsdatum: 05.03.2005
Beitrge: 308

BeitragVerfasst am: 24.02.09, 16:32    Titel: Antworten mit Zitat

Redfox hat folgendes geschrieben::
Claudichma hat folgendes geschrieben::
zweitens weil ohne Einsicht der Unterlagen, die Euch bei Buchung und Antritt der Reise vorlagen, niemand einschtzen kann, ob hier ein OFFENSICHTLICHER Fehler des Hotels in der Rechnung vorlag, der Euch eigentlich als solcher beim Buchen htte auffallen mssen, ....


Wofr ist das wichtig, ob ein offensichtlicher Fehler vorlag?


Fr die Vorab-Einschtzung, wie ein Gericht im Klagefall urteilen knnte.
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Redfox
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied


Anmeldungsdatum: 31.10.2005
Beitrge: 8443
Wohnort: Am Meer

BeitragVerfasst am: 24.02.09, 16:35    Titel: Antworten mit Zitat

Claudichma hat folgendes geschrieben::
Fr die Vorab-Einschtzung, wie ein Gericht im Klagefall urteilen knnte.


Und fr das Gericht ist das relevant, weil .....?
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Claudichma
FDR-Mitglied
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Anmeldungsdatum: 05.03.2005
Beitrge: 308

BeitragVerfasst am: 24.02.09, 16:55    Titel: Antworten mit Zitat

... ein Reise-Vertrag normalerweise nicht nur aus einer Rechnung besteht, und wenn die anderen der Buchung zugrundeliegenden (zuerst vorliegenden?) Vertragsunterlagen etwas anderes sagten und somit die (danach?) ausgestellte Rechnung offensichtlich falsch war, knnte ein Gericht schon auf die Idee kommen, dass hier nicht die Rechnung mageblich ist sondern die anderen Vertragsunterlagen, sofern aus denen schon vor Reiseantritt der korrekte Preis hervorging.
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Redfox
FDR-Mitglied
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Anmeldungsdatum: 31.10.2005
Beitrge: 8443
Wohnort: Am Meer

BeitragVerfasst am: 24.02.09, 17:13    Titel: Antworten mit Zitat

Claudichma hat folgendes geschrieben::
... dass hier nicht die Rechnung mageblich ist sondern die anderen Vertragsunterlagen, sofern aus denen schon vor Reiseantritt der korrekte Preis hervorging.


Ja, magebend drfte der Vertrag sein.

Aber darin steht offenbar
Zitat:
dass der Computer nur die Summe von einer Woche ausgespuckt hat.

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Claudichma
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Anmeldungsdatum: 05.03.2005
Beitrge: 308

BeitragVerfasst am: 24.02.09, 17:18    Titel: Antworten mit Zitat

Wenn dem wirklich so ist, ich bezweifel jedoch, dass hier an Papieren lediglich eine (fehlerhafte) Rechnung vorliegt, denn wenn das Ganze noch bezuschusst wurde, ist sicher noch mehr Papierkram angefallen, und den wird man wohl erst Mal sichten mssen, bevor man hier Rat geben kann. Und das war eigentlich auch schon alles, was ich mit meinem Posting sagen wollte.
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elemel
Interessierter


Anmeldungsdatum: 24.02.2009
Beitrge: 5

BeitragVerfasst am: 24.02.09, 18:36    Titel: Antworten mit Zitat

hallo,
ich wusste nicht, dass Anfragen hier fiktiv gestellt werden sollen, sorry.
Trotzdem danke fr die Antworten.

Es handelt sich nur um die Unterkunft in einem Feriendorf.
Dort wurde direkt gebucht. Anfrage per Telefon, Unterlagen mit Angabe des Einkommens, Rechnung mit Besttigung des Zuschusses per Post, dann berweisung laut Rechnung.

Es gab ein Blatt zur Buchung und spter dann eine Rechnung - mehr nicht.

Auf dem auszufllenden Buchungsbogen zum Einkommen standen zwar Preise, aber nicht genau zu den speziellen Angboten (1 Woche unter einem bestimmten Motto). Das Motto des gewnschten Angebotes hat man da nur eingetragen. Dann wurde der Zuschuss errechnet und uns die Rechnung geschickt.

Die Buchungsanfrage und Rechnung sind von Ende November, Urlaub im Februar.
Die Reise wurde gestern beendet.

Es gab also nur diesen Buchungszettel zur Einkommensangabe mit verwirrenden Preisen - da sowieso erst die Frderung genehmigt werden musste, sah ich den Rechnungspreis als verbindlich an.

Leider haben wir keine Kopie von der Buchungsanfrage, um genau Preisangaben nachzuvollziehen. Einen Flyer ( den man uns dann gestern gab), worin die speziellen Wochenangebote mit Preis standen, lag uns nicht vor.
Wir hatten ja per Telefon angefragt.

Danke und Gru,
elemel
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report
FDR-Moderator


Anmeldungsdatum: 04.09.2005
Beitrge: 3541
Wohnort: Im schnen Rheintal

BeitragVerfasst am: 24.02.09, 21:32    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Die Buchungsanfrage und Rechnung sind von Ende November, Urlaub im Februar.


Es gibt den 119 BGB, der die Mglichkeit der Anfechtbarkeit wegen Irrtums regelt.
Im 121 BGB ist dargestellt, innerhalb welcher Frist die Anfechtung erfolgen muss.

Die Lage stellt sich wohl so dar, dass der Betreiber der Unterkunft erst bei der Abreise den Differenzbetrag nachbelastet hat. Fraglich ist, wann er von dem falschen Rechnungsbetrag erstmalig Kenntniss genommen hat, da die Einrede unverzglich nach Bekanntwerden erfolgen muss.

Es ist imho unglaubwrdig, dass dies erst bei Abreise des Kunden festgestellt wurde, da ja die Buchung bereits im Vorfeld bezahlt und entsprechend verbucht wurde.

Das werden wir hier im Forum aber nicht klren knnen, daher wre eine anwaltliche Beratung in dieser Sache sicherlich sinnvoll.

Gruss
report
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Franz Knigs
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied


Anmeldungsdatum: 07.10.2007
Beitrge: 4915
Wohnort: Bad Honnef

BeitragVerfasst am: 24.02.09, 22:55    Titel: Antworten mit Zitat

Fr die Ferienunterkunft ist der Preis zu zahlen, der bei der Buchung der Unterkunft vertraglich vereinbart worden ist. Darauf haben schon Claudichma und Redfox hingewiesen. Dass der Anbieter der Unterkunft zunchst eine Rechnung ber einen anderen als den vereinbarten Preis ausgestellt hat, bedeutet nicht, dass er nicht spter den vereinbarten Preis in Rechnung stellen kann, solange sein Zahlungsanspruch nicht verjhrt ist.

Da nicht bekannt ist, welcher Preis fr die Ferienunterkunft vereinbart worden ist, kann auch nichts darber gesagt werden, welchen Preis der Anbieter der Ferienunterkunft verlangen kann.
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Redfox
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied


Anmeldungsdatum: 31.10.2005
Beitrge: 8443
Wohnort: Am Meer

BeitragVerfasst am: 25.02.09, 09:09    Titel: Antworten mit Zitat

elemel hat folgendes geschrieben::
Es gab ein Blatt zur Buchung und spter dann eine Rechnung - mehr nicht.


Zum Zustandekommen eines Vertrages durch Angebot und Annahme siehe z.B. hier --> http://de.wikipedia.org/wiki/Vertrag#Zustandekommen

report hat folgendes geschrieben::
Es gibt den 119 BGB, der die Mglichkeit der Anfechtbarkeit wegen Irrtums regelt.


Hier wrde dann wohl aber ein unbeachtlicher Kalkulationsirrtum im Raum stehen.

Beispiele: Der Verkufer benutzt beim Verkauf eines Gegenstandes versehentlich in eine alte Preisliste (LG Bremen Urteil vom 24.5.91, NJW 92, 915).

oder

Das Reisebro errechnet einen zu niedrigen Reisepreis und fordert nachtrglich mehr (LG Frankfurt Urteil vom 08.08.88, NJW-RR 88, 1331).
_________________
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Interessierter


Anmeldungsdatum: 24.02.2009
Beitrge: 5

BeitragVerfasst am: 25.02.09, 09:53    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

Zitat:
Im 121 BGB ist dargestellt, innerhalb welcher Frist die Anfechtung erfolgen muss.


Uns wurde am Montag bei Abreise gesagt, dass es ihnen erst "gestern" - also einen Tag vor Abreise aufgefallen sei. Da wir mehrmals am Tag an der Rezeption vorbei gegangen sind bzw. im Gelnde waren und auch keine "Bedenkzeit" o.. htte ntig sein mssen, haben wir wohl nicht "unverzglich" Nachricht bekommen.
Ist das Definitionssache fr einen Anwalt - oder kann man das so annehmen?

Ein Preis wurde nicht vereinbart. Wir haben am Telefon das Thema der Woche entschieden. Zu welchem Preis die Woche dann gebucht wird, war uns da nicht klar, da ja erst noch ber den Zuschuss entschieden werden musste. Also gab es keine genaue Preisabsprache. Der genaue Preis stand - meines Erachtens - erst in der Rechnung, die uns zugesandt wurde, nachdem der Zuschuss genehmigt wurde.
Es gibt zwar einen Flyer, worin die Preise stehen, der lag uns aber nicht vor - wurde uns erst bei Abreise an der Rezeption als "Nachweis" von den Damen dort vorgelegt.
Knnte/sollte man hier von einem vereinbarten Preis sprechen?

Zitat:

Es ist imho unglaubwrdig, dass dies erst bei Abreise des Kunden festgestellt wurde, da ja die Buchung bereits im Vorfeld bezahlt und entsprechend verbucht wurde.


Auch soll so etwas schon mal passiert sein - dann fragt man sich, warum die Summen bei Zahlungseingang nicht verglichen bzw. berprft werden....?

Zitat:
Es gibt den 119 BGB, der die Mglichkeit der Anfechtbarkeit wegen Irrtums regelt.


Also wird die Ferienunterkunft ihr Angebot zurcknehmen und uns eine neue Rechnung ausstellen knnen?
Dann knnte ja jeder, der einen Preis fr eine Sache verlangt sich spter berlegen, er habe ein paar wichtige Kriterien bei der Preisgestaltung bersehen und verlangt nun einfach mehr...? - das wre doch zu einfach Winken

Noch eine absolute Laienfrage: wann wrde es denn vor Gericht gehen - wenn wir auf Mahnungen nicht reagieren? Oder schon wenn wir jetzt einen Anwalt einschalten, da wir "vorbeugen" und nicht bezahlen wollen?
Wenn die Leitung der Unterkunft sich einen Fehler eingesteht, knnte es doch sein, dass sie auf die Forderung verzichten?

Wrdet Ihr sofort zu Anwalt gehen oder erst mit denen disskutieren und abwarten, dass sie von sich aus rechtliche Schritte einleiten?


Danke und Gru,
elemel
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