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Leinenzwang Brut- und Setzzeit Hessen
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Waschbrin
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Anmeldungsdatum: 28.02.2005
Beitrge: 792

BeitragVerfasst am: 28.02.09, 20:21    Titel: Antworten mit Zitat

Biber hat folgendes geschrieben::

(wobei ich das Argument 'Leinenpflicht verstt gegen das Tierschutzgesetz, Hundeauslaufmglichkeit hat einen hheren Stellenwert als der Schutz brtender Wildtiere' fr ausgesprochen fragwrdig halte


Mein lieber Bieber, nicht nur die brtenden Wildtiere, sondern auch die, die ihren Nachwuchs nicht aus Eiern ausbrten, werden in Hessen gesetzlich ganz prima vor Hunden geschtzt. Und das nicht nur whrend der Brut- und Setzzeit, sondern rund um's Jahr. Denn Hunde, die nicht "im Einwirkungsbereich" ihres Hundefhrers stehen (= die nicht hren wenn man sie ruft) drfen in Hessen ganzjhrig nicht frei lauen. Und Hunde, die zum Hetzen von anderen Tieren neigen (also auch von Hschen, Rehlein und Biebern), gelten in Hessen als sog. "gefhrliche Hunde", fr deren Haltung es besondere Auflagen (z.B. Leinen- und auch Maulkorbzwang) gibt.

Die Hunde, die sich gem der hessischen Verordnungen zu benehmen wissen, drfen dann auch whrend der Brut- und Setzzeit frei laufen, aber nur auf den Wegen. Wo sie z.B. Bodenbrter keinesfalls strker gefhrden als Auto-, Trekker-, Moped-, Radfahrer, Spaziergnger, Reiter etc.

Dass nicht nur Hunde Wiesen und Weiden etc. whrend der Brut- und Setzzeit zum Schutz der Bodenrter, Feldhasen etc. nicht betreten drfen, sondern auch Menschen, wird bei den ersten warmen Sonnentagen leider nur allzu gerne vernachlssigt. Ich sehe zumindest hier in unserer Gegend dann Scharen von Sonnenanbetern, Modelfliegern, Frissbeespielern etc. sich vor allem auf Wiesen in Wassernhe tummeln. In solchen Gebieten siehst Du keine Feldhasen, und da ist kein Hund daran schuld.

LG die Waschbrin
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Biber
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Anmeldungsdatum: 21.11.2005
Beitrge: 11363
Wohnort: This world is not my home - I'm only passing through!

BeitragVerfasst am: 01.03.09, 15:01    Titel: Antworten mit Zitat

Sehr schn. Das kann man dann alles in Ruhe mit dem Jger diskutieren, der den freilaufenden Hund erlegt hat. Mit den Augen rollen
_________________
Das Denken ist zwar allen Menschen erlaubt, aber vielen bleibt es erspart.
Sapere Aude! (Kant)
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Obermotzbruder
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Anmeldungsdatum: 06.09.2005
Beitrge: 3164
Wohnort: In Deutschland. Und das ist gut so.

BeitragVerfasst am: 02.03.09, 10:01    Titel: Antworten mit Zitat

Sehr glcklich oder auch einen angriffslustigen Biber. Lachen
_________________
Jeden Tag kommt ein neuer Dummer am Bahnhof an, man muss ihn nur abholen.
Dummheit ist auch eine natrliche Begabung (Wilhelm Busch)
Demokratie ist eine Einrichtung, die es den Menschen gestattet, frei zu entscheiden, wer an allem schuld sein soll.
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boxer
FDR-Mitglied
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Anmeldungsdatum: 07.03.2005
Beitrge: 137

BeitragVerfasst am: 02.03.09, 11:40    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Sehr schn. Das kann man dann alles in Ruhe mit dem Jger diskutieren, der den freilaufenden Hund erlegt hat.


Glcklicherweise ist ( rechtlich ) nicht einfach so mglich, einen Hund zu erlegen. Dem Erlegungswahn mancher Jagdgenossen hat hier die Rechtsprechung glcklicherweise einen Riegel vorgeschoben.

Und, Biber, nicht jeder, der seinen Hund laufen lt, nimmt gleichzeitig billigend in kauf, da dabei brtende Tiere erelgt werden. So einfach sollte man es sich dann doch nicht machen.

Und wenn ein Herr BM selber Jger ist, der mit den "reichen Herren" hufig hufig die Jagd frhnt und zuvor beim vorherigen BM kein Leinezwang herrschte, dann ist das fr mich Jgerlobbyismus.
Offensichtlicher geht es nicht...

Es ist bekannt, da die Jgerzunft alljhrlich zur Brut und Settzzeit gebetsmhlenartig einen Leinzwang einforderte, den die entsprechenden hessischen Gesetze aber nicht hergeben.

Gre
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Ronny1958
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Anmeldungsdatum: 19.08.2005
Beitrge: 6981
Wohnort: "Kchenjunges" Lndle

BeitragVerfasst am: 02.03.09, 13:17    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Wobei der durchschnittliche hessische Jgersmann (= "Jagdpchter") einen wildernden Hund nicht so ohne weiteres abschieen darf. Wenn er wei wem der wildernde Vierbeiner gehrt: Dann kann er Anzeige stellen gegen den Halter wegen Wilderei und ihm zustzlich die Ordnungsbehrde auf den Pelz hetzen (weil sein Hund "zum Hetzen und Reissen anderer Tiere neigt"). Wei er nicht wem der wildernde Vierbeiner gehrt, dann kann er versuchen seiner habhaft zu werden. Auf ihn schieen darf er eigentlich nur aus Notwehr, d.h. wenn der Hund den Jgersmann ernsthaft bedroht. Weist der Hund aber einen sauberen Blattschu auf wird der hessische Jgersmann Schwierigkeiten bekommen letzteres zu beweisen. Weswegen er seiner Ansicht nach waidgerecht erlegte Hauscaniden nach Mglichkeit irgendwo mglichst ungesehen verbuddelt wenn ihm sein Jagdberechtigungsschein lieb und teuer ist.


Womit Sie Recht haben (Rechtslage) will ich nicht bestreiten und hinzufgen dass ich kein Jger bin , verbte sich mit der dienstlichen Ttigkeit, zumindest nach meiner Berufsauffassung.

Womit Ihnen aber nicht gelungen ist, mich davon zu berzeugen, dass ich einem Waidmann ja nachweisen mu , dass er den erlegten Hauscaniden eben nicht "auf frischer Tat (= beim Nachsetzen und Jagen eines Wildes)" angetroffen und erlegt hat. Gelingt mir der Nachweis nicht, kann ich ihm keinen Versto gegen das Jagdrecht nachweisen und damit auch nicht die Jagderlaubnis entziehen.

So , und nicht umgekehrt , geht das Winken

Und nochmal:

Artgerechte Haltung (= Ermglichung eines artgerechten Auslaufs) ist eine Angelegenheit des Tierhalters nicht der ffentlichkeit.


boxer hat folgendes geschrieben::


Glcklicherweise ist ( rechtlich ) nicht einfach so mglich, einen Hund zu erlegen. Dem Erlegungswahn mancher Jagdgenossen hat hier die Rechtsprechung glcklicherweise einen Riegel vorgeschoben.


Rechtlich mglicherweise nicht, aber glauben Sie mir : Praktisch ganz einfach wie manche Flle durchaus belegen.

Ein entsprechendes Urteil kann man sich dann zwar an die Wand nageln , aber nicht mehr anleinen und ausfhren. Sorry fr den Sarkasmus, aber was ntzt Ihnen denn ein nachtrgliches Urteil, wenn es um einen toten Hund geht.


Gre
Ronny Winken
_________________
Vielen Dank auch fr die positiven Bewertungen. Winken
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boxer
FDR-Mitglied
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Anmeldungsdatum: 07.03.2005
Beitrge: 137

BeitragVerfasst am: 02.03.09, 13:39    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:


Glcklicherweise ist ( rechtlich ) nicht einfach so mglich, einen Hund zu erlegen. Dem Erlegungswahn mancher Jagdgenossen hat hier die Rechtsprechung glcklicherweise einen Riegel vorgeschoben.


Rechtlich mglicherweise nicht, aber glauben Sie mir : Praktisch ganz einfach wie manche Flle durchaus belegen.

Ein entsprechendes Urteil kann man sich dann zwar an die Wand nageln , aber nicht mehr anleinen und ausfhren. Sorry fr den Sarkasmus, aber was ntzt Ihnen denn ein nachtrgliches Urteil, wenn es um einen toten Hund geht.



Wenn der wilde Jger einmal Schadenersatz geleistet hat, wird er beim nchsten Male es sicherlich berlegen, die Flinte anzulegen...
Wir haben aber auch noch eine sensibilisierte ffentlichkeit. Und Berichte ber wildernde Waidmnner sind nicht im Interesse deren Zunft.

Gre
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Roni
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Anmeldungsdatum: 21.01.2005
Beitrge: 4287

BeitragVerfasst am: 02.03.09, 14:00    Titel: Antworten mit Zitat

[quote="Ronny1958"]
Zitat:



Womit Ihnen aber nicht gelungen ist, mich davon zu berzeugen, dass ich einem Waidmann ja nachweisen mu , dass er den erlegten Hauscaniden eben nicht "auf frischer Tat (= beim Nachsetzen und Jagen eines Wildes)" angetroffen und erlegt hat. Gelingt mir der Nachweis nicht, kann ich ihm keinen Versto gegen das Jagdrecht nachweisen und damit auch nicht die Jagderlaubnis entziehen.

So , und nicht umgekehrt , geht das Winken

Und nochmal:

Artgerechte Haltung (= Ermglichung eines artgerechten Auslaufs) ist eine Angelegenheit des Tierhalters nicht der ffentlichkeit.


[quote="boxer"]


Ronny Winken


Genau so isses, und man wird sich schwer tun dem Jger was anderes nachzuweisen.

Gru roni
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boxer
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Anmeldungsdatum: 07.03.2005
Beitrge: 137

BeitragVerfasst am: 02.03.09, 14:14    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Artgerechte Haltung (= Ermglichung eines artgerechten Auslaufs) ist eine Angelegenheit des Tierhalters nicht der ffentlichkeit.


Es erschliet sich mir nicht, weshalb hier die ffentlichkeit tangiert sein soll.... Mit den Augen rollen

Vielmehr ist der Gesetzgeber in der Verantwortung, da der Brger, in dem Fall ein Hundehalter, seine erlassenen Gesetze einhalten kann.

Genau hier beit nmlich die Katze in den Schwanz.

Umgekehrt knnte ich gar behaupten, weshalb ein Hundehalter dafr verantwortlich sein soll, da sich Bodenbrter fortpflanzen knnen.....
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Biber
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Anmeldungsdatum: 21.11.2005
Beitrge: 11363
Wohnort: This world is not my home - I'm only passing through!

BeitragVerfasst am: 02.03.09, 14:33    Titel: Antworten mit Zitat

boxer hat folgendes geschrieben::
Es erschliet sich mir nicht, weshalb hier die ffentlichkeit tangiert sein soll....
Ist sie ja auch nicht. Mit den Augen rollen

boxer hat folgendes geschrieben::
Vielmehr ist der Gesetzgeber in der Verantwortung, da der Brger, in dem Fall ein Hundehalter, seine erlassenen Gesetze einhalten kann.
N. Es ist jedem Hundehalter durchaus zuzumuten, die passende Leine fr seinen Vierbeiner selber zu kaufen.

boxer hat folgendes geschrieben::
Umgekehrt knnte ich gar behaupten, weshalb ein Hundehalter dafr verantwortlich sein soll, da sich Bodenbrter fortpflanzen knnen.....
Der Satz ist irgendwie milungen, aber ich nehme mal an, wenn man 'fragen' statt 'behaupten' einsetzt, passt es. Und die Antwort: von dieser Verantwortlichkeit hat niemand gesprochen.

Und aus aktuellem Anlass:
boxer hat folgendes geschrieben::
nicht jeder, der seinen Hund laufen lt, nimmt gleichzeitig billigend in kauf, da dabei brtende Tiere erelgt werden.
Netter Ansatz. Solange es aber noch reichlich Hundehalter gibt, die es billigend in Kauf nehmen, da ihre Hund auf Gehweg / in Sandksten / auf Spielpltze k..., solange gehe ich davon aus, da gesetzliche Regelungen leider unumgnglich sind.
_________________
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boxer
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Anmeldungsdatum: 07.03.2005
Beitrge: 137

BeitragVerfasst am: 02.03.09, 15:43    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
nicht jeder, der seinen Hund laufen lt, nimmt gleichzeitig billigend in kauf, da dabei brtende Tiere erelgt werden.
Netter Ansatz. Solange es aber noch reichlich Hundehalter gibt, die es billigend in Kauf nehmen, da ihre Hund auf Gehweg / in Sandksten / auf Spielpltze k..., solange gehe ich davon aus, da gesetzliche Regelungen leider unumgnglich sind.


Mit den Augen rollen
Das eine hngt natrlich mit dem anderen zusammen...

Aber nun wurde deutlich, woher der Wind weht.....
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Biber
FDR-Mitglied
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Anmeldungsdatum: 21.11.2005
Beitrge: 11363
Wohnort: This world is not my home - I'm only passing through!

BeitragVerfasst am: 02.03.09, 16:29    Titel: Antworten mit Zitat

boxer hat folgendes geschrieben::
Aber nun wurde deutlich, woher der Wind weht.....
N, das ist schon lnger deutlich: Hund gut, Jger bse, Vorschriften nur gut, wenn keine Einschrnkungen fr gut.
_________________
Das Denken ist zwar allen Menschen erlaubt, aber vielen bleibt es erspart.
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J_Denver
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Anmeldungsdatum: 16.05.2006
Beitrge: 3777
Wohnort: hinterm Deich

BeitragVerfasst am: 02.03.09, 18:05    Titel: Antworten mit Zitat

nur mal nebenbei..........den Gewhnlichen Bauern interessiert die Brut und Setzzeit wenig.......da wird Glle gefahren, Gras gemht oder das Vieh ber die Wiesen getrieben. Cool

berigens.........kein vernnftiger Jger wird einfach so einen freilaufenden Hund erschiessen..........hchsten der besagte Bauer mit Jagdschein macht sowas.
_________________
.........geschmeidig wie zwei Flachmnner

81:2/ -4K
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boxer
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Anmeldungsdatum: 07.03.2005
Beitrge: 137

BeitragVerfasst am: 02.03.09, 19:37    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
N, das ist schon lnger deutlich: Hund gut, Jger bse, Vorschriften nur gut, wenn keine Einschrnkungen fr gut.


Prima! Dann ist es ja angekommen... Winken

brigens sind Hundephobien heil- bzw therapierbar! Cool
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boxer
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Anmeldungsdatum: 07.03.2005
Beitrge: 137

BeitragVerfasst am: 02.03.09, 19:38    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
den Gewhnlichen Bauern interessiert die Brut und Setzzeit wenig.......da wird Glle gefahren, Gras gemht oder das Vieh ber die Wiesen getrieben



Das trifft leider zu. Aber die vom Drescher oder Hcksler zerfetzten Kitze und sonstiges interessiert da kaum einem.
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Ronny1958
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied


Anmeldungsdatum: 19.08.2005
Beitrge: 6981
Wohnort: "Kchenjunges" Lndle

BeitragVerfasst am: 03.03.09, 07:56    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Es erschliet sich mir nicht, weshalb hier die ffentlichkeit tangiert sein soll....


War mir klar, deswegen will ich es erlutern. Winken

Halter hlt Hund >>> seine Privatsache

Halter hat kein Grundstck >>> auch seine Privatsache

Halter hat eine gesetzliche Verpflichtung zur artgerechten Haltung >>> auch Privatsache weil er die Entscheidung zur Hundehaltung privatautonom traf.

Die gesetzliche Verpflichtung kann er aber nicht erfllen, weil er seinem Hund den notwendigen Auslauf nicht auf eigenem Grund und Boden gewhrleisten kann.

Ausserhalb des eigenen befriedeten Besitztums unterliegen Halter und Hund dem Leinenzwang wegen der Einschrnkungen durch die Brut und Setzzeit.

Jetzt verlangt Halter von der Gemeinde durch die Bereitstellung eines Auslaufplatzes fr die Privatsache Hund, die eigene gesetzliche Verpflichtung (die ja seine Privatangelegenheit ist) zu gewhrleisten.

Dadurch wird die Privatangelegenheit Hundehaltung eine Angelegenheit der ffentlichkeit. Denn wer soll das Grundstck bereitstellen, welches Halter H nicht anschaffen will?
Richtig, die Gemeinde und damit die ffentlichkeit, oder wer finanziert das Grundstck, unterhlt es , entfernt die Hinterlassenschaften der privaten Hunde?

So, weil wir eingangs festgestellt hatten, dass sowohl die Hundehaltung als auch die Beschaffung eines Grundstcks eigentlich eine Angelegenheit der privaten Hundehaltung sein drfte, kommen wir wieder zu meiner Aussage:

Zitat:
Artgerechte Haltung (= Ermglichung eines artgerechten Auslaufs) ist eine Angelegenheit des Tierhalters nicht der ffentlichkeit.


Warum soll die ffentlichkeit das finanzieren?

Gre
Ronny Winken
_________________
Vielen Dank auch fr die positiven Bewertungen. Winken
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