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ZU SCHNELL in Zone 30

 
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eck
FDR-Mitglied


Anmeldungsdatum: 15.01.2007
Beitrge: 58

BeitragVerfasst am: 26.02.09, 11:39    Titel: ZU SCHNELL in Zone 30 Antworten mit Zitat

Festgestellte Geschwindigkeit (nach Toleranzabzug): 39 km/h.
Wie hoch ist denn diese Toleranz? Und was heit das? Das man eigentlich schneller gefahren ist?
Was passiert, wenn man mit einem Verwarnungsgeld nicht einverstanden ist (zum Beispiel wg. Mittelllosigkeit)? Wre dann auch eine Haftstrafe denkbar?
Danke fr Antworten Geschockt
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Doc_Schnaggls
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied


Anmeldungsdatum: 15.03.2007
Beitrge: 475
Wohnort: Groraum Stuttgart

BeitragVerfasst am: 26.02.09, 11:52    Titel: Antworten mit Zitat

blicherweise wird in diesem Geschwindigkeitsbereich eine Toleranz von 3 km/h zu Gunsten des Fahrers abgezogen, d.h. das fiktive Fahrzeug wurde hier mit 42 km/h gemessen.

Die Argumentation der Mittellosigkeit drfte die Bugeldstelle kaum interessieren.

Schluendlich ist ja wohl zumindest zum Betrieb des Fahrzeugs ausreichend Geld vorhanden...
_________________
Never be afraid to try something new! Remember: Amateurs built the ark, professionals built the Titanic.
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flipmow
Gast





BeitragVerfasst am: 26.02.09, 11:53    Titel: Antworten mit Zitat

Die Toleranz betrgt unter 100 km/h 3 km/h soweit ich weiss. ber 100 km/h 3% der Geschwindigkeit.

Ich will hier ungern den Moralapostel raushngen lassen, aber wenn man "mittellos" ist (was man beim Besitz eines KFZs gar nicht sein kann), darf man eben nicht zu schnell fahren. Wenn man sich dagegen wehrt, gibts nen Bugeldbescheid (inkl. ~23,45 Kosten). Wenn man dagegen Einspruch einlegt, gehts vor Gericht.

lg flipmow
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Oberlehrer Lempel
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied


Anmeldungsdatum: 22.09.2004
Beitrge: 1454

BeitragVerfasst am: 26.02.09, 13:40    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,
bei berschreitung der zulssigen Hchstgeschwindigkeit um bis zu 10 km/h betrgt das Verwarnungsgeld (auch nach dem neuen Bugeldkatalog):
    10 Euro auerhalb geschlossener Ortschaften
    15 Euro innerhalb geschlossener Ortschaften
Wenn Sie diese Mittel nicht haben, dann verkaufen Sie Ihr Auto, aber machen Sie sich doch nicht auch noch durch einen Widerspruch wegen "Mittellosigkeit" lcherlich.

gez. Lempel
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Peacekeeper
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied


Anmeldungsdatum: 31.03.2007
Beitrge: 507

BeitragVerfasst am: 26.02.09, 13:53    Titel: Re: ZU SCHNELL in Zone 30 Antworten mit Zitat

eck hat folgendes geschrieben::

Was passiert, wenn man mit einem Verwarnungsgeld nicht einverstanden ist (zum Beispiel wg. Mittelllosigkeit)? Wre dann auch eine Haftstrafe denkbar?
Danke fr Antworten Geschockt


Natrlich kann man auch gegen ein Verwarnungsgeld Widerspruch einlegen, wenn Sie bedenken das letztendlich das Briefporto und alle Laufereien teuer sind als die Verwarnung.

Eine Haftstrafe kann angeordnet werden, wenn sie nicht zahlen, diese ist aber nicht Schuldbefreiend, die Strafe mssen Sie dennoch zahlen. Aber mal im Ernst wollen sie wegen 15 ins Gefngnis?

B.T.W. Waren Sie schon einmal in Afrika? wenn nicht empfehle ich ihnen dort mal hinzufliegen, denn dort knnen sie sehen was es bedeutet Mittellos zu sein.
_________________
Man muss nicht alles wissen, man sollte nur wissen wo alles steht.
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eck
FDR-Mitglied


Anmeldungsdatum: 15.01.2007
Beitrge: 58

BeitragVerfasst am: 26.02.09, 16:36    Titel: Antworten mit Zitat

danke fr den Tipp mit der Flugreise - vielleicht knnen Sie sich nicht vorstellen, da es auch hier arme Schlucker gibt, die keinerlei staatliche Untersttzung bekommen, sowie es sicher in Afrika auch reiche Leute gibt!
Aber das mit dem Porto ist berzeugend. Wozu noch eine aussichtslose Anhrung, wenn kein Freiumschlag beiliegt ... Geschockt
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Ivanhoe
Gast





BeitragVerfasst am: 26.02.09, 16:47    Titel: Antworten mit Zitat

eck hat folgendes geschrieben::
danke fr den Tipp mit der Flugreise - vielleicht knnen Sie sich nicht vorstellen, da es auch hier arme Schlucker gibt, die keinerlei staatliche Untersttzung bekommen, sowie es sicher in Afrika auch reiche Leute gibt!


Dann sollte sich die armen Schlucker eben an bestehende Gesetze halten! Winken
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Roni
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied


Anmeldungsdatum: 21.01.2005
Beitrge: 4287

BeitragVerfasst am: 26.02.09, 17:05    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Aber das mit dem Porto ist berzeugend. Wozu noch eine aussichtslose Anhrung, wenn kein Freiumschlag beiliegt ...


Mit den Augen rollen Mit den Augen rollen unglaublich

Gru roni
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eck
FDR-Mitglied


Anmeldungsdatum: 15.01.2007
Beitrge: 58

BeitragVerfasst am: 27.02.09, 13:36    Titel: sollte ein Scherz sein ... Antworten mit Zitat

im brigen sollte es eine ausnahmeregelung fr Freitag, den 13. geben. Mit den Augen rollen
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Wchter
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied


Anmeldungsdatum: 07.12.2008
Beitrge: 2603

BeitragVerfasst am: 27.02.09, 14:18    Titel: Re: ZU SCHNELL in Zone 30 Antworten mit Zitat

Peacekeeper hat folgendes geschrieben::
eck hat folgendes geschrieben::

Was passiert, wenn man mit einem Verwarnungsgeld nicht einverstanden ist (zum Beispiel wg. Mittelllosigkeit)? Wre dann auch eine Haftstrafe denkbar?
Danke fr Antworten Geschockt


Natrlich kann man auch gegen ein Verwarnungsgeld Widerspruch einlegen....


was im Grunde genommen jedoch berflssig ist.

Ein Verwarngeld ist nmlich eine freiwillige Sache. Wenn man dieses jedoch nicht annimmt, also die Verwarnung freiwillig bezahlt, so kommt das Bugeldverfahren - das ist dann nicht mehr freiwillig und oben drauf kommen noch die Verwaltungsgebhren.
Hier kann man dann den Widerspruch einlegen. Der aber zulssig und begrndet sein muss.

Wenn dann die Geldbue rechtskrftig ist und nicht gezahlt wird geht es bishin zum Gerichtsvollzieher und der hat 30 Jahre Zeit sich das Geld zu holen... wobei die Summe, nicht nur durch die Zinsen, wchst...
_________________
Wenn die Klgeren immer nachgeben, beherrschen die Dummen bald die Welt .
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Oberlehrer Lempel
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied


Anmeldungsdatum: 22.09.2004
Beitrge: 1454

BeitragVerfasst am: 27.02.09, 15:00    Titel: Re: ZU SCHNELL in Zone 30 Antworten mit Zitat

Hallo,
Wchter hat folgendes geschrieben::
... so kommt das Bugeldverfahren - das ist dann nicht mehr freiwillig und oben drauf kommen noch die Verwaltungsgebhren.
Hier kann man dann den Widerspruch einlegen. Der aber zulssig und begrndet sein muss.

Das gegen einen Bugeldbescheid einzulegende Rechtsmittel ist der Einspruch. Der ist auch immer zulssig. Eine Begrndung braucht nicht sofort mitgeliefert zu werden, das kann notfalls auch erst vor Gericht erfolgen.

gez. Lempel
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Wchter
FDR-Mitglied
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Anmeldungsdatum: 07.12.2008
Beitrge: 2603

BeitragVerfasst am: 27.02.09, 15:13    Titel: Antworten mit Zitat

Danke fr die Richtigstellung und Ergnzung.
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pOtH
FDR-Mitglied
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Anmeldungsdatum: 07.03.2006
Beitrge: 3729
Wohnort: Ober-Ramstadt | Das Tor zum Odenwald

BeitragVerfasst am: 27.02.09, 19:11    Titel: Antworten mit Zitat

eck hat folgendes geschrieben::
Aber das mit dem Porto ist berzeugend. Wozu noch eine aussichtslose Anhrung, wenn kein Freiumschlag beiliegt ... Geschockt


auf den umschlag (ohne postwertzeichen (?) also ohne briefmakre) nur den empfnger vermerken - das zustellunternehmen wird sich dann die kohle beim empfnger holen (da der absender nicht zu erkennen ist) - problem ist nur das der empfnger den absender kennt u. sich so die kohle wieder holt - zum. wre es auf den ersten blick ein "freiumschlag" =)
_________________
LAIENMEINUNG! <---> Lese hier nur fters!
Ab jetzt nurnoch Ringelpitz ohne anfassen!
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Wchter
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied


Anmeldungsdatum: 07.12.2008
Beitrge: 2603

BeitragVerfasst am: 28.02.09, 09:28    Titel: Antworten mit Zitat

Lieber TE; wenn dir das alles zu teuer ist und du traurig bist, dass ich dir keinen Freiumschlag bezahle, dann fahre doch zuknftig so wie es sich gehrt und du hast keine weiteren Kosten.
Geschwindigkeitsbeschrnkungen haben durchaus einen Sinn.
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hawethie
FDR-Moderator


Anmeldungsdatum: 14.09.2004
Beitrge: 2279

BeitragVerfasst am: 01.03.09, 21:26    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Natrlich kann man auch gegen ein Verwarnungsgeld Widerspruch einlegen,
n, kann man nicht.

Zitat:
auf den umschlag (ohne postwertzeichen (?) also ohne briefmakre) nur den empfnger vermerken - das zustellunternehmen wird sich dann die kohle beim empfnger holen (da der absender nicht zu erkennen ist) - problem ist nur das der empfnger den absender kennt u. sich so die kohle wieder holt - zum. wre es auf den ersten blick ein "freiumschlag" =)
Briefe ohne oder mit zu wenig Porto werden von Behrden blicherweise nicht angenommen - was meinst du, wieviel Rechtsmittelfristen durch so einen unsinnigen Rat schon versumt wurden (ohne die Mglichkeit der Wieereinsetzung, da eigenes Verschulden)
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