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Polizei will PC untersuchen

 
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rumblefish
noch neu hier


Anmeldungsdatum: 26.02.2009
Beitrge: 2

BeitragVerfasst am: 26.02.09, 12:21    Titel: Polizei will PC untersuchen Antworten mit Zitat

Halo liebe Forum User, ich hoffe dieses Thema wurde noch nicht behandelt, aber ich habe folgendes Problem.

Am gestrigen Tag musste ich bei der Polizei eine Aussage als Beschuldigter machen.

Als Tatbestand besteht der Verdacht der Urkundenflschung eines Stdtischen Dokumentes.
ich habe dieses strikt abgewiesen, weil ich in keinster Weise was damit zu tun hab.
Darauf hin fragte mich der ermittelende Beamte, ob ich damit einverstanden wre, meinen PC zu einer Kontrolle abzugeben, was ich in ersten Moment auch ohne weiteres zustimmte. Das wurde auch dementsprechend in das Gesprchsprotokoll mit aufgenommen.

Jetzt soll heute der PC beschlagnahmt werden und mir fr 5-7 Tage entzogen werden.

Meine Frage. Kann ich das widerrufen, weil ich einfach nicht einsehe, mein Arbeitsgert ohne richterlichen Beschluss abzugeben.
Und dazu kommt ja auch, das es zu diesen Zeitpunkt keinerlei Beweise gibt, die die Vorwrfe besttigen knnte.

Wie ist die Rechtslage in diesen Fall?
Schon mal vielen Dank im Voraus

Andy
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Herzog, Jrg
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied


Anmeldungsdatum: 30.09.2008
Beitrge: 1108
Wohnort: Kln

BeitragVerfasst am: 26.02.09, 18:45    Titel: Beschuldigter, Aussage bei der Polizei, Einverstndnis Antworten mit Zitat

Wre ich Beschuldigter in einem Ermittlungsverfahren wegen des Verdachtes der Urkundenflschung, die in 267 StGB geregelt ist, so wrde ich berhaupt keine Ausage bei der Polizei machen, weil ich dazu rechtlich nicht verpflichtet bin, sondern ich wrde mich von Anfang an an einen Strafverteidiger meines Vertrauens wenden, der sich mit sowas auskennt. Immerhin kann die Urkundenflschung mit Freiheitsstrafe (FSt) bis zu fnf Jahren oder mit Geldstrafe geahndet werden. In besonders schweren Fllen kommt auch eine FSt bis zu zehn Jahren in Betracht.

Die freiwillige Zustimmung gegenber der Polizei, den PC untersuchen zu knnen, war sicherlich nicht unwiderruflich. Sollte der Beschuldigte B Bedenken haben, vier bis fnf Tage seinen PC abzugeben - wer wei, was darauf gefunden wird - so sollte er sein Einverstndnis umgehend widerrufen und sich anschlieend m.E. sofort an einen Strafverteidiger seines Vertrauens wenden.
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0Klaus
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied


Anmeldungsdatum: 30.12.2004
Beitrge: 2595

BeitragVerfasst am: 26.02.09, 19:49    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

ist es blich, dass die Polizei so etwas ankndigt? Wenn jemand die Tat begangen htte, wrde er doch die Festplatte lschen und die Daten mehrfach berschreiben.
_________________
mfg
Klaus
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rumblefish
noch neu hier


Anmeldungsdatum: 26.02.2009
Beitrge: 2

BeitragVerfasst am: 27.02.09, 10:29    Titel: Antworten mit Zitat

hallo zusammen.
Die Polizei hat bei meiner gemachten Aussage die Frage gestellt, ob ich den Rechner zur berprfung zur Verfgung wrde.
Diese Frage habe ich natrlich sofort mit Ja beantwortet, weil ich mir keine Gedanken darber gemacht habe.

Daher stellte ich den Rechner freiwillig zur Vefgung, damit ich mich selbst entlasten kann.

Ich hoffe, das ich da richtig gehandelt habe.

An dieser Stelle schon mal ein Danke Schn
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Ivanhoe
Gast





BeitragVerfasst am: 27.02.09, 10:43    Titel: Antworten mit Zitat

Wenn Sie sich damit selbst entlasten ist doch alles in Ordnung! Winken

Hoffentlich ist kein anderes, strafrechtlich bedenkliches, Material darauf zu finden! Winken
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