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Geldstrafe durch Sachbeschdigung

 
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batterymike
noch neu hier


Anmeldungsdatum: 26.02.2009
Beitrge: 1

BeitragVerfasst am: 26.02.09, 17:17    Titel: Geldstrafe durch Sachbeschdigung Antworten mit Zitat

Hallo

Vor lngerer Zeit war ich (16) auf einer privaten Hausparty (ohne Aufsichtspersonen) welche mit der Zeit auer Kontrolle geriet. Verschiedene Personen haben Gegnstnde beschdigt oder entwendet. Ich habe einen Blumentopf zerbrochen.


Einige Zeit spter wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Diebstahl / Sachbeschdigung eingeleitet und ich habe als Zeuge ausgesagt. Meine Tat mit dem Blumentopf habe ich gestanden.


Darauf hin musste ich 25 Stunden gemeinntzige Arbeit leisten, sodass von der Strafverfolgung endgltig abgesehen werden konnte.


Nun bekam ich Post mit der Forderung nach Schadensersatz.
In dem Brief steht :

" Wir haben versucht die Schden, soweit es geht, den einzelnen Beteiligten zuzuordnen. Soweit sie keinen Einzelnen zuordenbar sind, haben wir die Schden gleichmig auf die sechs Beteiligten verteilt."


Die Gesamthhe aller nicht-zuordenbaren Schden betrgt circa 1100, worunter Anwaltskosten, die Kosten fr die Reinigung des Hauses und Kosten fr beschdigte oder entwendete Gegenstnde enthalten sind.
Ich msste demnach als einer von sechs Schdigern circa 180 + 20 fr den Blumentopf, d.h. 200 zahlen.


Ich wei, dass 200 nicht die Welt sind aber ich sehe trotzdem nicht ein, fr etwas was ich nicht begangen habe Geld zu zahlen, nur weil die Schden den Personen nicht zugeordnet werden konnten.


Nun wollte ich wissen, wie ist die Rechtslage? Muss ich das Geld zahlen oder kann ich es verweigern, da die Forderung aus Schadensersatz kein gerichtlicher Beschluss ist, sondern privat von den Geschdigten kommt.


Ich wre fr jede Information dankbar
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Herzog, Jrg
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied


Anmeldungsdatum: 30.09.2008
Beitrge: 1108
Wohnort: Kln

BeitragVerfasst am: 26.02.09, 18:21    Titel: Antworten mit Zitat

Mglicherweise kommt eine gesamtschuldnerische Haftung aller an der Party Beteiligten aus 823, 840, 421, 426 BGB in Betracht. Dann kann der Geschdigte von jedem Einzelnen die volle Summe verlangen. Die Ausgleichungspflicht der Gesamtschuldner untereinander regelt sich dann nach 426 BGB.

Ein auergerichtliches Schreiben eines Rechtsanwaltes ist natrlich kein gerichtlicher Beschluss. Der Geschdigte hat aber im Falle der Nichtzahlung die Mglichkeit, gerichtliche Hilfe in Anspruch zu nehmen. Gibt ihm das Gericht Recht, so werden die Anwalts- und Gerichtskosten fr den, der den Schaden ausgleichen muss, noch weiter ansteigen.
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