Navigationspfad: Home » Foren
Foren
recht.de :: Thema anzeigen - Gnadengesuch
Forum Deutsches Recht
Foren-Archiv von www.recht.de
Achtung: Keine Schreibmglichkeiten! Zu den aktiven Foren whlen Sie oben im Men "Foren aus!
 
 SuchenSuchen 

Gnadengesuch

 
Neuen Beitrag schreiben   Auf Beitrag antworten    recht.de Foren-bersicht -> Strafrecht
Vorheriges Thema anzeigen :: Nchstes Thema anzeigen  
Autor Nachricht
DessertWolf
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied


Anmeldungsdatum: 08.02.2009
Beitrge: 126

BeitragVerfasst am: 27.02.09, 21:46    Titel: Gnadengesuch Antworten mit Zitat

Hallo, A hatte heute einen Tter Opfer Ausgleich nach einer Verurteilung und das Urteil war 8 Monate FS.

A mchte nach diesem Gesprch die FS von B abwenden und seine stellungnahme dazu an die Staatsanwaltschaft schreiben.

Ist das berhaupt mglich?

A wurde von B per Telefon bedroht und belstigt und mchte auf keinen Fall das B eine FS antretten mu, kann er mit einer Stellungsnahme an die Staatsanwaltschaft dieses erreichen?

Weiterhin steht B unter Bewhrung und mte somit noch mit einen Bewhrungswiderruf rechen. Das erste Urteil was zur Bewhrung ausgesprochen wurde, beinhaltet die selben Beleidigungen und Bedrohungen gegen A.

A hlt es nicht fr ntig, das B eine FS antretten mu und wrde gerne bei der Staatsanwaltschaft beantragen das das zweite Urteil auch nachtrglich zur Bewhrung ausgesprochen wird.
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Biber
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied


Anmeldungsdatum: 21.11.2005
Beitrge: 11363
Wohnort: This world is not my home - I'm only passing through!

BeitragVerfasst am: 27.02.09, 22:26    Titel: Re: Gnadengesuch Antworten mit Zitat

DessertWolf hat folgendes geschrieben::
Hallo, A hatte heute einen Tter Opfer Ausgleich nach einer Verurteilung und das Urteil war 8 Monate FS.
Also gibt es ein Urteil, ja?

DessertWolf hat folgendes geschrieben::
Ist das berhaupt mglich?
Klar, schreiben kann A jederzeit. Mglicherweise wre es sinnvoller gewesen, sich entsprechend in der Verhandlung zu uern.

DessertWolf hat folgendes geschrieben::
kann er mit einer Stellungsnahme an die Staatsanwaltschaft dieses erreichen
Wenn es ein Urteil gibt, knnte die Staatsanwaltschaft evtl. dagegen vorgehen. Wenn das Urteil dem Strafantrag entspricht, wird das wohl kaum passieren. Wenn das Urteil nicht dem Strafantrag entspricht, geht die Staatsanwaltschaft eigentlich nur in absoluten Ausnahmefllen mit dem Ziel einer Reduzierung der Strafe dagegen vor.

DessertWolf hat folgendes geschrieben::
A hlt es nicht fr ntig, das B eine FS antretten mu
Das mag nett sein, ist aber vllig irrelevant.
_________________
Das Denken ist zwar allen Menschen erlaubt, aber vielen bleibt es erspart.
Sapere Aude! (Kant)
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
DessertWolf
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied


Anmeldungsdatum: 08.02.2009
Beitrge: 126

BeitragVerfasst am: 27.02.09, 22:30    Titel: Antworten mit Zitat

Ja es gibt ein rechtskrftiges Urteil. A mchte ja erst jetzt nach dem Tter Opfer Ausgleich ttig werden, da B vorher keinen Anla gegeben hat.

Es geht ja auch um die Mglichkeit eines Gnadengesuch das B gestellt hat und A es untermauern mchte das eine FS nicht mehr ntig ist.
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
DessertWolf
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied


Anmeldungsdatum: 08.02.2009
Beitrge: 126

BeitragVerfasst am: 28.02.09, 19:27    Titel: Antworten mit Zitat

Keiner eine Idee ob das was bringen knnte?

Heit es nicht das der Staffvollzug der Besserung dienst und dieses wre doch durch A seiner Ausfhrungen nicht mehr ntig.
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
DessertWolf
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied


Anmeldungsdatum: 08.02.2009
Beitrge: 126

BeitragVerfasst am: 01.03.09, 01:27    Titel: Antworten mit Zitat

Laut Gnadenordnung des Landes Brandenburg ist es wohl so das ein TOA selbst nach dem Urteil bercksichtigt werden mu. 19 Gnadenordnung

http://www.landesrecht.brandenburg.de/sixcms/detail.php?gsid=land_bb_bravors_01.c.43694.de

Was sagen sie zu diesem ?

ber der Gnadenordnung steht "Allgemeine Verfgung der Ministerin der Justiz"

Als B sein Gnadengesuch stellte, wurde dieses an die Staatsanwaltschaft weitergeleitet, aber in der berschrift "Allgemeine Verfgung der Ministerin der Justiz" erkenne ich, dass diese dem Ministerin der Justiz vorbehalten sind, wie kann das sein das es trotzdem an die Staatsanwaltschaft geleitet wurde?

Auf folgender Seite steht

http://cdl.niedersachsen.de/blob/images/C8965732_L20.pdf

"In jedem Stadium des Verfahrens bietet sie Entscheidungshilfen fr
Gerichte, Staatsanwaltschaften und Gnadenbehrden."

Zwar ist der Text aus Niedersachsen, aber ich denke doch, das dieser auch in Brandenburg Gltigkeit hat, oder?

Hier habe ich ein Beispiel gefunden, aber das ist doch nicht durchsetzbar oder? Ich meine man kann doch nicht in Frage stellen die der Gesetztesgeber verfat hat.

http://www.curare-ev.org/media/DIR_50901/Antrag$20auf$20Gnadengesuch.pdf
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Beitrge vom vorherigen Thema anzeigen:   
Neuen Beitrag schreiben   Auf Beitrag antworten    recht.de Foren-bersicht -> Strafrecht Alle Zeiten sind GMT + 1 Stunde
Seite 1 von 1

 
Gehen Sie zu:  
Sie knnen keine Beitrge in dieses Forum schreiben.
Sie knnen auf Beitrge in diesem Forum nicht antworten.
Sie knnen Ihre Beitrge in diesem Forum nicht bearbeiten.
Sie knnen Ihre Beitrge in diesem Forum nicht lschen.
Sie knnen an Umfragen in diesem Forum nicht mitmachen.


Powered by phpBB © 2001, 2005 phpBB Group
©  Forum Deutsches Recht 1995-2019. Anbieter: Medizin Forum AG, Hochwaldstraße 18 , D-61231 Bad Nauheim , RB 2159, Amtsgericht Friedberg/Hessen, Tel. 03212 1129675, Fax. 03212 1129675, Mail info[at]recht.de.