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Arzt behandelt nicht, er schaltet den MDK ein

 
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waimea002
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Anmeldungsdatum: 27.11.2008
Beitrge: 127

BeitragVerfasst am: 28.02.09, 11:22    Titel: Arzt behandelt nicht, er schaltet den MDK ein Antworten mit Zitat

Hallo
vorab. Neben diesem Thema fhre ich ein Arzthaftungsverfahren gegen diesen nahcfolgend beschriebenen Arzt.

In diesem Prozess sagte er aus, nicht fr dieses Krankheitsbild zustndig zu sein und beruft sich auf eine berweisung an ein Krankenhaus. Die freuen sich zu hren, zustndig gewesen zu sein, da ich auf eigener Veranlassung dort war und dies auch schriftlich niedergelegt wurde. Die berweisung aufgrund auf Grund meiner Veranlasung und wegen der Praxisgebhr Regelung.

Weiterhin war er der Folgearzt, der mir ein Symptom nicht mehr glaubte und mich als Simulant nicht mehr behandeln wollte. In dem Arzthaftungsverfahtren kam aber heraus, dass er mich falsch behandelte.

Nun zu der Frage.
Dieser werte 2.Arzt forderte einen Tag nachdem ich bei ihm war, die Krankenkasse auf, mich dem MDK vorzustellen. 4 Wo spter stellte sich heraus, dass meine Beschwerden echt waren. (ich denke einmal beide rzte haben sich kurz geschlossen) Er ging nicht den Ursachen nach, sondern es hiess nur Arbeitsunfhig wegen sozialen Umfeld.
Er hat mich 5 mal dem MDK vorstellen lassen, hat mich nicht wie empfohlen therapiert (Attest eines Prof. der Unfallchirurgie) sondern erst am Tage des Ergebnissen des MDK sandte er mich zur Radiologie, die nun ermittelt haben, bzw. ein danach aufgesuchtes Chirugiezentrum entdeckte meine wirklichen Probleme.
Was ich damit sagen will, dieser ann glaubte mit nicht, warf alle BEfunde ber Bord und meldete mich immer wieder dem MDK als Simulant wre schon das richtige Wort.

Das Fazit daraus, ich bin sofort Arthroskopiert worden und als Folge muss nun mein Sprunggelenk versteift werden.

Ist dies nicht fast sogar unterlassene Hilfeleistung ?

Danke und gru
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FM
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Anmeldungsdatum: 05.12.2004
Beitrge: 7320

BeitragVerfasst am: 28.02.09, 11:46    Titel: Antworten mit Zitat

Die Frage werden Gutachter und Gericht klren mssen.

Ich wundere mich allerdings: wieso bleibt man wochen- oder monatelang beim selben Arzt in Behandlung, wenn man an dessen Diagnosen zweifelt?
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waimea002
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Anmeldungsdatum: 27.11.2008
Beitrge: 127

BeitragVerfasst am: 28.02.09, 12:35    Titel: Antworten mit Zitat

Weil es 2 gravierende Diagnosen gegeben hat. 2. Versuche hier einen Termin bei einem Orthopden unter 2 Moaten zu erhalten....

Ich habe ja gewechselt....

Was haben Gutachter damit zu tun, wenn es um eine Strafrechtliche Positionierung geht?

Der Gutachter im Arzthaftungsverfahren spielt doch schon, eine Krhe hakt....
Ich konnte oder wir konnten nicht verstehen, entgegen seinen eigenen Verffentlichungen - die seines Oberarztes (Therapie und Behandlung einer solchen Diagnose), dass der Arzt nichts tun brauchte...Jetzt wei ich es. Der Gutachter arbeit mit dem gegenerischen Anwalt auf Symposien etc zusammen
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Dummerchen
FDR-Mitglied
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Anmeldungsdatum: 21.01.2005
Beitrge: 6447
Wohnort: Prinz Philip seine Frau sein Insel

BeitragVerfasst am: 28.02.09, 13:39    Titel: Antworten mit Zitat

waimea002 hat folgendes geschrieben::
Was haben Gutachter damit zu tun, wenn es um eine Strafrechtliche Positionierung geht?


Du schreibst hier im Arzt- und Medizinrechtforum ueber einen Haftugnsprozess; das hat nichts mit Strafrecht zu tun.
Und eine aerztliche Fehldiagnose oder nicht die vom Patienten gewuenschte Behandling stellen keine unterlassene Hilfeleistung dar.

Zitat:
Der Gutachter im Arzthaftungsverfahren spielt doch schon, eine Krhe hakt....


Zum einen heisst es "hackt", zum anderen ist es totaler Bloedsinn.

Zitat:
Jetzt wei ich es. Der Gutachter arbeit mit dem gegenerischen Anwalt auf Symposien etc zusammen


Vertreter von Verschwoerungstheorien sollten sich nicht wundern wenn sie nicht ganz ernst genommen werden.
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Bingo02
FDR-Mitglied
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Anmeldungsdatum: 11.05.2008
Beitrge: 1073

BeitragVerfasst am: 28.02.09, 16:21    Titel: Re: Arzt behandelt nicht, er schaltet den MDK ein Antworten mit Zitat

waimea002 hat folgendes geschrieben::

Ist dies nicht fast sogar unterlassene Hilfeleistung?


Sie sollten das mit ihrem Anwalt und/oder einer Patientenberatung besprechen!
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waimea002
FDR-Mitglied
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Anmeldungsdatum: 27.11.2008
Beitrge: 127

BeitragVerfasst am: 02.03.09, 18:03    Titel: Antworten mit Zitat

irgendwo muss der name ja herkommen.

ich bentige vernnftige antworten und nicht leute, die meinen sich hier aufspielen zu wollen. wenn man etwas nicht versteht, einfach mal nachfragen. ich will jetzt dieter nuhr zitieren ...dummerchen
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waimea002
FDR-Mitglied
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Anmeldungsdatum: 27.11.2008
Beitrge: 127

BeitragVerfasst am: 02.03.09, 18:06    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat: Du schreibst hier im Arzt- und Medizinrechtforum ueber einen Haftugnsprozess; das hat nichts mit Strafrecht zu tun.
Und eine aerztliche Fehldiagnose oder nicht die vom Patienten gewuenschte Behandling stellen keine unterlassene Hilfeleistung dar.

Es hat gar keine Behandlung gegeben...
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Dummerchen
FDR-Mitglied
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Anmeldungsdatum: 21.01.2005
Beitrge: 6447
Wohnort: Prinz Philip seine Frau sein Insel

BeitragVerfasst am: 02.03.09, 21:32    Titel: Antworten mit Zitat

waimea002 hat folgendes geschrieben::

Es hat gar keine Behandlung gegeben...


Das ist dennoch keine unterlassene Hilfeleistung. Schau einfach mal ins Strafgesetzbuch und lass dir von deinem Anwalt erklaeren was "Unglcksflle oder gemeine Gefahr oder Not" bedeutet.
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waimea002
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Anmeldungsdatum: 27.11.2008
Beitrge: 127

BeitragVerfasst am: 24.03.09, 13:08    Titel: Antworten mit Zitat

Das sehen Krankenkassen aber anders. Durch die unterlassene Behandlung ist ein Schaden entstanden.
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Dummerchen
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Anmeldungsdatum: 21.01.2005
Beitrge: 6447
Wohnort: Prinz Philip seine Frau sein Insel

BeitragVerfasst am: 24.03.09, 13:22    Titel: Antworten mit Zitat

waimea002 hat folgendes geschrieben::
Das sehen Krankenkassen aber anders. Durch die unterlassene Behandlung ist ein Schaden entstanden.


waimea, unterlassene Hilfeleistung ist ein Begriff aus dem Strafrecht. Damit haben die Krankenkassen nichts zu tun und der Tatbestand ist auch nicht von seinen Folgen abhaengig.

Eine klare Ausdrucksweise ist in Rechtsangelegenheiten unumgaenglich, sonst redet man aneinander vorbei.
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