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Berufung - Risiko?

 
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pandor
Troll-Verdacht


Anmeldungsdatum: 11.07.2005
Beitrge: 599

BeitragVerfasst am: 02.03.09, 21:23    Titel: Berufung - Risiko? Antworten mit Zitat

A (Klger) verliert Proze (Streitwert sagen wir 2000.-). RA von A teilt dem A mit: Urteil des Gerichtes in einem Punkt unkorrekt!

Sollte in diesem fiktiven Fall A in Berufung gehen - kann man pauschal sagen, ob sich das lohnt und wie hoch die Kosten sind, wenn es wie im hier konstr. Fall um 2000.- geht?Allgemeiner: In wie vielen Fllen kommt bei einem Berufungsverfahren etwas anderes heraus, als in der ersten Instanz?
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Metzing
FDR-Moderator


Anmeldungsdatum: 29.01.2006
Beitrge: 8913
Wohnort: Berlin

BeitragVerfasst am: 03.03.09, 00:14    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
kann man pauschal sagen, ob sich das lohnt
Nein.
_________________
Τὸν ἥττω λόγον κρείττω ποιεῖν.
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Michael A. Schaffrath
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied


Anmeldungsdatum: 25.09.2004
Beitrge: 15339
Wohnort: Rom

BeitragVerfasst am: 03.03.09, 12:07    Titel: Re: Berufung - Risiko? Antworten mit Zitat

pandor hat folgendes geschrieben::
In wie vielen Fllen kommt bei einem Berufungsverfahren etwas anderes heraus, als in der ersten Instanz?


Das ist vllig irrelevant, da es im Einzelfall immer nur um die Erfolgsaussichten der konkreten Berufung geht.
Dafr ist egal, ob die allgemeinen Berufungserfolgsquoten 1% oder 99% sind.
Wenn man einen berufungsfhigen Fall hat, wird man auch bei 1% Erfolgsquote obsiegen. Wenn man keinen berufungsfhigen Fall hat, wird man auch bei 99% Erfolgsquote unterliegen.

Es ist ein Aberglaube, da Berufungs- oder Revisionsgerichte quasi "feste Quoten" fr ihre Zurckweisungen haben nach dem Motto "heute haben wir schon 3 Berufungen stattgegeben, jetzt mssen wir mal wieder ein wenig strenger sein und alle anderen abweisen, egal wie die Sachlage ist". So funktionieren Gerichte nur in den Kpfen von Leuten, die wirklich berhaupt keine Ahnung haben.
_________________
DefPimp: Mein Gott
Biber: N, war nur M.A.S. Aber hier im Forum ist das schon ziemlich dicht dran.

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Tim_S.
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied


Anmeldungsdatum: 25.11.2008
Beitrge: 305

BeitragVerfasst am: 03.03.09, 13:29    Titel: Antworten mit Zitat

Tag,
Pandor schrieb:
Zitat:
RA von A teilt dem A mit: Urteil des Gerichtes in einem Punkt unkorrekt!

Wichtiger als die "Unkorrektheit in einem Punkt" des Ausgangsurteils wre fr mich die Frage, ob das Berufungsgericht eine bessere Entscheidung treffen wird. Dass das Ausgangsurteil in einem Punkt einen Fehler enthlt ist zunchst nur die "halbe Miete" (andernfalls wrde die Berufung gleich nach 522 Abs. 2 ZPO zurckgewiesen). Das Urteil muss aber auf dem Fehler "beruhen", was zB dann nicht der Fall ist, wenn das Urteil auch wegen anderer Grnde so ausgefallen wre.
Als Mandant sollte man sich dafr interessieren, ob das Berufungsgericht eine bessere Entscheidung erlassen wrde, nicht ob es zunchst einen Fehler des Ausgangsgericht entdeckt. Das sollte man nicht gleichsetzen.

Gre
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