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Wie bringt man den Gesetzgeber dazu, da er seine Gesetze de
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Caesar
FDR-Mitglied
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Anmeldungsdatum: 07.02.2005
Beitrge: 318

BeitragVerfasst am: 03.03.09, 16:01    Titel: Wie bringt man den Gesetzgeber dazu, da er seine Gesetze de Antworten mit Zitat

n modernen gesellschaftlichen und neuen technischen Gegebenheiten anpat?


Konkret geht es in diesem Fall um die rechtlich zulssige Dauer von Inlandsberweisungen.

Der Gesetzgeber rumt hier der Bank 2-3 Tage ein die berweisung durchzufhren.
Aber diese Zeitdauer wurde ja noch in Zeiten beschlossen, als der berwiegende Teil
der Verbraucher ihre berweisungen noch schriftlich ber berweisungsformulare auf Papier durchfhrte, das man hier der Bank eine Zeit fr die Dateneingabe und Bearbeitung einrumen mute, war ja verstndlich.

Aber heutzutage kann man eine berweisung via Online Banking mit dem Computer erledigen.
Ein Computer knnte technisch gesehen die berweisung innerhalb weniger Sekunden durchfhren, aber dies wird von den Banken heute immer noch nicht gemacht, weil die Banken das Geld lieber einen Tag behalten um davon finanziell zu profitiere und da ja der Gesetzgeber nach dem alten Gesetz diese berweisungsdauer und Verhalten den Banken ja rechtlich zubilligt.
Aber genau genommen halten die Banken so gesehen das Geld ja mit Vorsatz zurck, in dem sie diese Gesetzeslcke ausnutzen und nicht weil es die technischen Rahmenbedinungen wie frher erfordern.

Hier besteht also Korrekturbedarf beim Gesetzgeber, da dieser die berweisungsdauer fr Inlandsberweisungen auf eine deutlich krzere Zeit eingrenzt,
solange die berweisung vom Kunden mit einem Computer gettigt wurde.
Aufgrund der heute technischen Mglichkeiten halte ich eine maximale berweisungsdauer von einer Stunde fr akzeptabel, danach sollte das Geld
bei der anderen Bank auf dem Konto des Empfngers angekommen sein.

Denn immerhin entsteht dem Kunden dadurch einen direkten Schaden.
Herr A hat z.B. in einem Versandhandel einen Artikel bestellt, von dem beim Versandhndler nur noch 4 auf Lager vorrtig sind und der Geldeingang via Vorkasse
noch bis 16:00 Uhr beim Versandhndler eingegangen sein mu, damit dieser das Paket noch am gleichen Tag abschicken kann.
Wenn sich nun aber die Bank ber 24 h Zeit lt, dann erhlt der Versandhndler sein Geld viel zu spt und wenn der Kunde Pech hat, dann sind die 4 auf Lager vorrtigen Artikel nicht mehr vorhanden.
D.h. der Kunde mu unter umstnden 1-2 Wochen warten bis der Hndler neue Ware geliefert bekommt und all das weil die Bank mit Vorsatz das Geld zurckgehalten hat.
Das kann es ja nicht sein.

Welche Mglichkeiten hat man hier also als Verbraucher, da der Gesetzgeber seine gesetztlichen Rahmenbedinungen den neuen technischen Umstnden anpat?
Wre eine Verfassungsklage mglich?
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Hafish
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied


Anmeldungsdatum: 26.04.2006
Beitrge: 1168

BeitragVerfasst am: 03.03.09, 17:26    Titel: Antworten mit Zitat

Nein, sowas regelt man in der Regel ber Wahlen Winken
Aber davon abgesehen: Woher soll denn Ihre Vertragspartei wissen, ob Sie Online-Banking benutzen oder nicht? Der weitaus berwiegende Teil der Gesellschaft nutzt es nmlich noch nicht. Es ist zwar praktisch, aber man kann es nicht verlangen. Es ist eigentlich auch nicht Aufgabe des Gesetzgebers das festzulegen. Gibt es keine Bank die Online-berweisungen schneller ttigt? Wenn ja, sollten Sie dorthin wechseln.

Zitat:
Herr A hat z.B. in einem Versandhandel einen Artikel bestellt, von dem beim Versandhndler nur noch 4 auf Lager vorrtig sind und der Geldeingang via Vorkasse
noch bis 16:00 Uhr beim Versandhndler eingegangen sein mu, damit dieser das Paket noch am gleichen Tag abschicken kann.

In Ihrem Beispiel ist nicht der Gesetzgeber oder die Bank schuld, dass Sie den Artikel nicht direkt kriegen, sondern der Verkufer. Wenn Sie einen Vertrag mit dem Verkufer abschlieen, sollte er den Artikel fr Sie zurcklegen. Tut er das nicht, kann der Gesetzgeber da herzlich wenig gegen tun.
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Biber
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied


Anmeldungsdatum: 21.11.2005
Beitrge: 11363
Wohnort: This world is not my home - I'm only passing through!

BeitragVerfasst am: 03.03.09, 17:33    Titel: Antworten mit Zitat

Caesar, Beitrge werden deutlich einfacher les- und ggf. zitierbar, wenn die berschrift nicht den Beginn des Textes enthlt. Mit den Augen rollen

Und verschiebibert nach Recht und Politik.
_________________
Das Denken ist zwar allen Menschen erlaubt, aber vielen bleibt es erspart.
Sapere Aude! (Kant)
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Michael A. Schaffrath
FDR-Mitglied
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Anmeldungsdatum: 25.09.2004
Beitrge: 15339
Wohnort: Rom

BeitragVerfasst am: 03.03.09, 17:51    Titel: Re: Wie bringt man den Gesetzgeber dazu, da er seine Gesetz Antworten mit Zitat

Caesar hat folgendes geschrieben::
Welche Mglichkeiten hat man hier also als Verbraucher, da der Gesetzgeber seine gesetztlichen Rahmenbedinungen den neuen technischen Umstnden anpat?


Ich mchte nicht berheblich klingen, aber wie genau haben Sie aufgepat, als in der Schule "Demokratie" erklrt wurde?
Sie knnen eine Partei whlen, die eine Gesetzesnderung befrwortet oder selbst eine grnden, die das tut, oder Sie knnen Ihren zustndigen Abgeordneten dafr sensibilisieren.
Eine verfassungsmige Pflicht werden Sie hingegen nicht konstruieren knnen.

Caesar hat folgendes geschrieben::
Wre eine Verfassungsklage mglich?


IMO nein. Sie knnen auch nicht klagen, weil Sie Ihren Schellackplattenspieler wegwerfen mssen, weil niemand mehr Platten dafr produziert.
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Inkognito
FDR-Moderator


Anmeldungsdatum: 24.09.2004
Beitrge: 3898

BeitragVerfasst am: 03.03.09, 18:07    Titel: Re: Wie bringt man den Gesetzgeber dazu, da er seine Gesetz Antworten mit Zitat

Caesar hat folgendes geschrieben::
Denn immerhin entsteht dem Kunden dadurch einen direkten Schaden.
Herr A hat z.B. in einem Versandhandel einen Artikel bestellt, von dem beim Versandhndler nur noch 4 auf Lager vorrtig sind und der Geldeingang via Vorkasse
noch bis 16:00 Uhr beim Versandhndler eingegangen sein mu, damit dieser das Paket noch am gleichen Tag abschicken kann.


Es bekommt also derjenige die Ware, dessen Zahlung zuerst beim Versandhaus eingeht. Unterstellt man gleich lange Laufzeiten der berweisungen von verschiedenen Banken, erhlt also derjenige die Ware, der zuerst berwiesen hat.

Dabei spielt es jedoch keine Rolle, ob die - unterstellt gleich langen - Laufzeiten 24 Sekunden, 24 Stunden oder 24 Tage betragen.

Ich sehe jedenfalls keinen kausalen Zusammenhang zwischen der gesetzlichen Vorgabe und dem entstandenen Schaden.

Inkognito
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Caesar
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied


Anmeldungsdatum: 07.02.2005
Beitrge: 318

BeitragVerfasst am: 04.03.09, 03:50    Titel: Antworten mit Zitat

Biber hat folgendes geschrieben::
Caesar, Beitrge werden deutlich einfacher les- und ggf. zitierbar, wenn die berschrift nicht den Beginn des Textes enthlt. Mit den Augen rollen

Eigentlich habe ich die berschrift im Texteingabefeld fortgesetzt weil das Eingabefeld fr die berschrift zu kurz war und nicht anders herum.


Zitat:

Und verschiebibert nach Recht und Politik.


Ok, speziell bezogen auf die berweisung ist es ja auch Verbraucherrecht, daher habe ich das hier gepostet.


Zitat:

Es bekommt also derjenige die Ware, dessen Zahlung zuerst beim Versandhaus eingeht. Unterstellt man gleich lange Laufzeiten der berweisungen von verschiedenen Banken, erhlt also derjenige die Ware, der zuerst berwiesen hat.

Ja, aber nicht jeder bestellt per Vorkasse.
Es gibt ja noch via Nachnahme, auf Rechnung usw.

So gesehen haben also die, die per Nachnahme bestellen einen Vorteil, weil bei denen das Paket erstmal abgeschickt wird und der Postbote das Geld dann ja entgegennimmt.
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Questor
Gast





BeitragVerfasst am: 04.03.09, 05:23    Titel: Antworten mit Zitat

Prinzipiell hat der TE aber recht. Es dauert viel zu lange. Nur geht er von falschen Voraussetzungen aus. Die berweisung von einer Bank zur anderen, dauert nicht so lange, weil die Daten eingegeben werden msste, sondern weil die Banken diese 2-3 Tage nutzen, um das Geld "arbeiten" zu lassen. D. h. sie halten das Geld vorstzlich zurck, damit sie damit spekulieren knnen. Sie berweisen vielleicht nur 20 , aber in der Gesamtmenge kommen da Milliarden ber Milliarden zusammen. Damit machen sie einen Groteil ihres Gewinns.
Sehen kann man das am Transfer von Geld von einem Konto zu einem anderen Konto des selben Kreditinstitutes. Erfahrungsgem geht das viel schneller, obwohl es sich dort um die gleiche Datenmenge handelt, die transferiert werden muss. Und warum? Es handelt sich hier nur um Geld, dass die Bank umbucht. Achten sie mal drauf.
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r.doll
FDR-Mitglied


Anmeldungsdatum: 22.09.2008
Beitrge: 55

BeitragVerfasst am: 04.03.09, 18:51    Titel: Antworten mit Zitat

Ich weiss nicht ob sich der Gesetzgeber darum schert wie lange eine berweisung braucht, das ist m.E. auch nicht seine Aufgabe.

Das von Questor vorgebrachte halte ich fr ein Gercht. Aus zweierlei Grnden:

Es ist fr die Zinsberechnung nicht das Datum des Geldeingangs entscheident, sondern das Datum der Wertstellung. Hab grad nochmal nachgesehen: wenn ich zwischen verschiedenen Banken berweise, gibt es dazwischen keine Lcke, also keine Zeitspanne in der die eine oder andere Bank ber das Geld verfgt, aber keine Zinsen zahlen msste (wenn berhaupt bei Girokonten).

Auch erscheint es nicht sehr einleuchtend, dass die Bank ja ber das bei ihr angelegte Geld die ganze Zeit ber verfgen kann, aber ein besonderes Spekulationsgeschft in diesen zwei, drei Tagen machen soll.
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Questor
Gast





BeitragVerfasst am: 04.03.09, 19:21    Titel: Antworten mit Zitat

r.doll hat folgendes geschrieben::
Ich weiss nicht ob sich der Gesetzgeber darum schert wie lange eine berweisung braucht, das ist m.E. auch nicht seine Aufgabe.
Das von Questor vorgebrachte halte ich fr ein Gercht. Aus zweierlei Grnden:
Dritter Absatz. Das ist ein uralter Hut und kann jeder VWLer besttigen.

http://www.webheimat.at/magazin/Finanzen/Archiv-Finanzen/Bank-Ueberweisungen.html
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Biber
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied


Anmeldungsdatum: 21.11.2005
Beitrge: 11363
Wohnort: This world is not my home - I'm only passing through!

BeitragVerfasst am: 04.03.09, 20:32    Titel: Antworten mit Zitat

r.doll hat folgendes geschrieben::
keine Zinsen (...) wenn berhaupt bei Girokonten
Guter Einwand. Wenn die Banken sowieso keine Zinsen zahlen, wie bzw. wo entsteht dann der Zinsverlust fr die Kontoinhaber bzw. der Zinsgewinn fr die beteiligten Banken?
_________________
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r.doll
FDR-Mitglied


Anmeldungsdatum: 22.09.2008
Beitrge: 55

BeitragVerfasst am: 05.03.09, 12:57    Titel: Antworten mit Zitat

Uralte Hte sind mitunter nicht sonderlich brauchbar. Im verlinkten Artikel geht es um sterreich, und es ist die Rede von geschtzten 20 Millionen, und nicht Milliarden ber Milliarden.

Wie gesat, bei meinen berweisungen habe ich keine Lcke zwischen den Wertstellungen festellten knnen.
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moro
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied


Anmeldungsdatum: 19.06.2005
Beitrge: 1438

BeitragVerfasst am: 05.03.09, 13:42    Titel: Antworten mit Zitat

Biber hat folgendes geschrieben::
r.doll hat folgendes geschrieben::
keine Zinsen (...) wenn berhaupt bei Girokonten
Guter Einwand. Wenn die Banken sowieso keine Zinsen zahlen, wie bzw. wo entsteht dann der Zinsverlust fr die Kontoinhaber bzw. der Zinsgewinn fr die beteiligten Banken?


Bei einem unverzinsten Girokonto (es gibt auch solche, die - wenngleich minimale - Zinsen abwerfen) ensteht zwar dem Kontoinhaber kein Verlust, wohl aber der Bank ein Vorteil, wenn sie lnger mit dem wegberwiesenen Geld arbeiten kann. Es kann aber dem Kontoinhaber ein Nachteil dadurch entstehen, dass er durch einen verzgerten Geldeingang bei seinem Glubiger in Verzug gert.

Gru,
moro
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r.doll
FDR-Mitglied


Anmeldungsdatum: 22.09.2008
Beitrge: 55

BeitragVerfasst am: 05.03.09, 23:14    Titel: Antworten mit Zitat

Eins darf man auch nicht vergessen: der Vorteil der Bank beim Wegberweisen hebt sich aber mit dem Nachteil beim Geldeingang auf.

Natrlich braucht eine berweisung Zeit, die muss der Hoppla-Hopp-Onlineshopping-Junkie schon einplanen. Zum Vorteil der Bank ist das aber kaum, daher stehen die Chancen gut dass der Wettbewerb es regelt.
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moro
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied


Anmeldungsdatum: 19.06.2005
Beitrge: 1438

BeitragVerfasst am: 06.03.09, 16:37    Titel: Antworten mit Zitat

r.doll hat folgendes geschrieben::
Natrlich braucht eine berweisung Zeit.


Warum eigentlich? In Sdkorea zum Beispiel dauert das wenige Minuten, nicht mehrere Tage.

Gru,
moro
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r.doll
FDR-Mitglied


Anmeldungsdatum: 22.09.2008
Beitrge: 55

BeitragVerfasst am: 14.03.09, 16:30    Titel: Antworten mit Zitat

Weil es unterschiedlich abgewickelt wird?
Kannst ja mal den Bankberater fragen, nur ich vermute die Ablufe sind nicht so jedermann verstndlich.
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