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tzender "Vorstand" einer Erbengemeinschaft

 
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burka
FDR-Mitglied


Anmeldungsdatum: 05.12.2008
Beitrge: 83

BeitragVerfasst am: 06.03.09, 16:29    Titel: tzender "Vorstand" einer Erbengemeinschaft Antworten mit Zitat

Hoffentlich blickt hier jemand durch:

Eine Erbengemeinschaft, Witwer (W) und seine Kinder, kann sich nicht einigen. W versucht, seine Kinder zur Unterschrift unter einen Teilungsvorschlag zu bewegen, der lediglich seinen Interessen entspricht, jedoch nicht legal ist (gesetzliche, nicht gewillkrte Erbfolge). Man verhandelt, nun schon seit Monaten.

Was passiert nun, wenn W verstirbt, bevor die Erbengemeinschaft auseinandergesetzt ist?

Dann wird die Erbengemeinschaft unter den Verbleibenden auseinandergesetzt, also sein Anteil geht unter die Kinder.

Sehe ich das richtig?
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Franz Knigs
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied


Anmeldungsdatum: 07.10.2007
Beitrge: 4915
Wohnort: Bad Honnef

BeitragVerfasst am: 06.03.09, 16:57    Titel: Antworten mit Zitat

Wenn das Mitglied einer Erbengemeinschaft stirbt, werden an seiner Stelle seine Erben Mitglieder der Erbengemeinschaft.
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burka
FDR-Mitglied


Anmeldungsdatum: 05.12.2008
Beitrge: 83

BeitragVerfasst am: 06.03.09, 17:14    Titel: Antworten mit Zitat

Danke, Franz Knigs.

Seine gesetzlichen, oder seine gewillkrten Erben?
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Franz Knigs
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied


Anmeldungsdatum: 07.10.2007
Beitrge: 4915
Wohnort: Bad Honnef

BeitragVerfasst am: 06.03.09, 17:39    Titel: Antworten mit Zitat

burka hat folgendes geschrieben::
Seine gesetzlichen, oder seine gewillkrten Erben?

Die Personen, die den Erblassers bei seinem Tod beerben. Ob es sich dabei um gesetzliche oder um gewillkrte Erben handelt, macht keinen Unterschied.

Oder handelt es sich um einen Vorerben?
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burka
FDR-Mitglied


Anmeldungsdatum: 05.12.2008
Beitrge: 83

BeitragVerfasst am: 06.03.09, 17:55    Titel: Antworten mit Zitat

Danke nochmals, nein, W ist kein Vorerbe.

W hat ein Interesse, eine Erbgestaltung durchzusetzen, die mit seiner verstorbenen Frau gemeinsam nicht machbar war, daher unterblieb ein gemeinsames Testament.

Die Verschleppung der Erbauseinandersetzung der vorverstorbenen Ehefrau knnte dazu dienen, auf diesem Wege, dass "seine Erbengemeinschaft" an seine Stelle tritt, doch noch durchzusetzen, was er wollte, aber seine Frau nicht.

Sozusagen "Treue ber den Tod hinaus" auf eine sehr makabre Weise.

Besteht eigentlich eine Chance, jemanden fr unzurechnungsfhig erklren zu lassen aufgrund immer abstruserer "Schriftstze" ?
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Franz Knigs
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied


Anmeldungsdatum: 07.10.2007
Beitrge: 4915
Wohnort: Bad Honnef

BeitragVerfasst am: 06.03.09, 18:09    Titel: Antworten mit Zitat

burka hat folgendes geschrieben::
Besteht eigentlich eine Chance, jemanden fr unzurechnungsfhig erklren zu lassen aufgrund immer abstruserer "Schriftstze"?

Nein. Den Begriff "unzurechnungsfhig" kennt die Rechtssprache nicht. In der Umgangssprache wird als unzurechnungsfhig meist eine Person bezeichnet, die sich in einem die freie Willensbestimmung ausschlieenden Zustand krankhafter Strung der Geistesttigkeit befindet. Und dazu kann niemand erklrt werden.
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burka
FDR-Mitglied


Anmeldungsdatum: 05.12.2008
Beitrge: 83

BeitragVerfasst am: 20.03.09, 18:16    Titel: Antworten mit Zitat

hi @ all,

ich muss doch noch mal auf diese elende sache zurckkommen, die mir nicht aus dem kopf geht.

angenommen, die erbengemeinschaft besteht noch gar nicht, oder nur als theoretische mglichkeit:
niemand beantragt den erbschein, die konten werden nicht aufgelst, das grundbuch nicht umgeschrieben. alle haben angst vorm berlebenden ehepartner, der nur noch um sich schlgt, verbal.
der offenbar nicht will, dass berhaupt jemand was erbt, der gerne ein berliner testament gehabt htte, aber seine vorstellungen gegenber dem ehepartner nicht durchsetzen konnte.

was passiert dann, wenn der zweite Ehepartner stirbt?

werden dann beide erbsachen gemeinsam vom nachlassgericht behandelt? oder vom notar des zweiten ehepartners - er wird SICHER eine gewillkrte Erbfolge mit einigen Enterbten "veranstalten".
_________________
Gruss und Dank vom begriffsstutzigen Dummie, in Rechtsdingen zumindest.
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Franz Knigs
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied


Anmeldungsdatum: 07.10.2007
Beitrge: 4915
Wohnort: Bad Honnef

BeitragVerfasst am: 20.03.09, 21:49    Titel: Antworten mit Zitat

Nach dem Tod von Eheleuten, von denen der eine Ehepartner nicht Alleinerbe des anderen Ehepartners ist, treten zwei getrennte Erbfolgen ein und entstehen zwei getrennte Nachlsse. Jeder dieser getrennten Nachlsse besteht aus dem Vermgen, das dem jeweiligen Ehepartner bei seinem Tod gehrte.

Die beiden unterschiedlichen Nachlsse werden nicht gemeinsam verwaltet, sondern jeder fr sich, unabhngig davon, ob dieselben Personen Erben der beiden Ehepartner sind oder nicht.

Weder das Nachlassgericht noch ein Notar haben die Befugnis, die "Erbflle" zu "behandeln". Das Nachlassgericht kann auf Antrag eines Erben einen Erbschein, d.h. ein Zeugnis ber die Erbberechtigung und bei Miterben ber deren jeweiligen Erbteil erteilen.
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