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Betrugsversuch? "Wie verhalten?"

 
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ronnst
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Anmeldungsdatum: 25.11.2006
Beitrge: 204
Wohnort: Herbsleben

BeitragVerfasst am: 08.03.09, 17:18    Titel: Betrugsversuch? "Wie verhalten?" Antworten mit Zitat

Hallo. Eine Person A hat ein Gert bei Internetauktionshaus [Name gendert] verkauft. Das Gert war wie beschrieben in einem technischen 1A Zustand. Nach einem Zeitraum von ber einer Woche behauptet der Kufer, dass an dem Gert nichts funktioniert. Der Kufer hat auch zugegeben, dass er ein baugleiches Gert besitzt, das ihm kaputt gegangen ist. Die Person A(Verkufer) vermutet nun, das der Kufer ihm das kaputte Gert zurck schicken will und das funktionstchtige behlt. Wenn es ein Baugleiches ist, ist es dem Verkufer auch nicht mehr mglich sein eigenes zu erkennen. Auch ist es mglich, das in der Test zeit teile getauscht wurden, damit der Kufer sein Gert wieder flott bekommt. Wie muss sich der Verkufer nun verhalten? Muss er das Gert, was brigens inzwischen ca.8Jahre alt ist, zurck nehmen?

MFG
Ronny
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spraadhans
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Anmeldungsdatum: 26.11.2005
Beitrge: 7758
Wohnort: SMS Bayern

BeitragVerfasst am: 08.03.09, 17:36    Titel: Antworten mit Zitat

Wurde die Haftung fr Sachmngel denn ausgeschlossen?
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ronnst
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Anmeldungsdatum: 25.11.2006
Beitrge: 204
Wohnort: Herbsleben

BeitragVerfasst am: 08.03.09, 18:27    Titel: Betrugsversuch? "Wie verhalten?" Antworten mit Zitat

spraadhans hat folgendes geschrieben::
Wurde die Haftung fr Sachmngel denn ausgeschlossen?


ber Sachmngel wurde nichts erwhnt. Es ist laut letzter Information fr verkufe von Privat, nicht unbedingt erforderlich. Das Gert ist auserdem schon lter und ist b.z.w. war voll funktionstchtig. Dieses knnen dritte Personen, die das Gert auch noch verwendet haben besttigen.

MFG
Ronny
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spraadhans
FDR-Moderator


Anmeldungsdatum: 26.11.2005
Beitrge: 7758
Wohnort: SMS Bayern

BeitragVerfasst am: 08.03.09, 18:34    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Es ist laut letzter Information fr verkufe von Privat, nicht unbedingt erforderlich.


Die Information ist eher das Letzte, denn (zum Glck) grottenfalsch.

437 BGB gilt grds. fr alle Kaufvertrge, kann von Privatverkufern allerdings ausgeschlossen werden.
Nun wre tatschlich zu klren, ob ein Sachmangel bei bergabe an die Transportperson vorlag, die Beweislast dafr trifft allerdings den Kufer.

Wenn Zeugen auf der Seite des Verkufers die Mngelfreiheit besttigen knnen, umso besser.
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ronnst
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Anmeldungsdatum: 25.11.2006
Beitrge: 204
Wohnort: Herbsleben

BeitragVerfasst am: 08.03.09, 18:41    Titel: Betrugsversuch? "Wie verhalten?" Antworten mit Zitat

Ahhh ja. Der Verkufer ist allerdings der Meinung, das das Gert in Ortnung ist und der Kufer sein def. Gert zurcksenden will. Immerhin hat der Kufer zugegeben, das er ein Baugleiches Gert besitzt. Natrlich wei der Verkufer nicht zu 100%, das er auch das Gert zurck bekommt, was er auch verkauft hat.

MFG
Ronny
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spraadhans
FDR-Moderator


Anmeldungsdatum: 26.11.2005
Beitrge: 7758
Wohnort: SMS Bayern

BeitragVerfasst am: 08.03.09, 18:48    Titel: Antworten mit Zitat

Zurcknehmen msste der Verkufer nur, wenn tatschlich ein Mangel bei Gefahrbergang vorlag und dies kann der Kufer zwangsweise nur per Gericht erstreiten.
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pOtH
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Anmeldungsdatum: 07.03.2006
Beitrge: 3729
Wohnort: Ober-Ramstadt | Das Tor zum Odenwald

BeitragVerfasst am: 09.03.09, 12:53    Titel: Antworten mit Zitat

od. einfach behaupten das man sein gert an der "gertenummer" od. einer "speziellen markierung" (ggf. an einem "wichtigen" bauteile) identifizieren kann - man muss dem K ja nicht aufs auge binden das man es nicht identifizieren kann!
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ronnst
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Anmeldungsdatum: 25.11.2006
Beitrge: 204
Wohnort: Herbsleben

BeitragVerfasst am: 11.03.09, 08:32    Titel: Betrugsversuch? "Wie verhalten?" Antworten mit Zitat

Der Betrugsversuch hat sich besttigt. Erst hatte der Kufer sein altes Gert nicht mehr, weil es def. war. In der letzten Mail an den Verkufer schrieb der Kufer, ber das Gert, in der Gegenwartsform. Also hatte der Kufer sein def. Gert nocht. Und an eine Mail des Kufers an das Auktionshaus, ist dessen altes Gert auf einmal wieder voll funktionstchtig. Diese Mail's hat der Verkufer alles vor sich liegen. Das sagt mir doch nur eines. Der Kufer hat das Gert vom Verkufer als Ersatzteilspender benutzt und will es jetzt als def. zurckgeben. Natrlich auch Geld zurck. Kann man in dem Fall eine Anzeige wegen Betruges machen? Reicht der ausgedruckte E-Mail-Verker als Beweismittel aus?

MFG
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