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Strafvereitelung durch Polizisten?

 
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Sido
FDR-Mitglied


Anmeldungsdatum: 21.04.2005
Beitrge: 53

BeitragVerfasst am: 10.03.09, 21:42    Titel: Strafvereitelung durch Polizisten? Antworten mit Zitat

A ist Polizeibeamter. Er wird vom Personal einer Tankstelle angesprochen, dass eine Frau nach dem Tanken nicht bezahlt hat. Er fhrt zu der Frau nach Hause und sie sagt sie wei von nix. Komischerweise bezahlt sie kurz darauf trotzdem die Rechnung (9,22) und das Personal will dann auch berhaupt keine keine Anzeige mehr machen. Muss A trotzdem eine Strafanzeige machen? Wre es sonst echt Strafvereitelung im Amt?
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Obermotzbruder
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied


Anmeldungsdatum: 06.09.2005
Beitrge: 3164
Wohnort: In Deutschland. Und das ist gut so.

BeitragVerfasst am: 10.03.09, 21:45    Titel: Antworten mit Zitat

Woher wissen Sie, dass der Polizist angesprochen wurde und nach der Frau nach Hause gefahren ist? Geschockt
_________________
Jeden Tag kommt ein neuer Dummer am Bahnhof an, man muss ihn nur abholen.
Dummheit ist auch eine natrliche Begabung (Wilhelm Busch)
Demokratie ist eine Einrichtung, die es den Menschen gestattet, frei zu entscheiden, wer an allem schuld sein soll.
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Eierhahn
Gast





BeitragVerfasst am: 10.03.09, 21:46    Titel: Re: Strafvereitelung durch Polizisten? Antworten mit Zitat

Sido hat folgendes geschrieben::
Muss A trotzdem eine Strafanzeige machen?

Ja. Das ergibt sich aus dem Legalittsprinzip (163 StPO)
Ein Polizeibeamter hat bei einer Straftat (auch nciht beim Verdacht einer Straftat) keinen Ermessensspielraum. Herrin des Verfahrens ist die Staatsanwaltschaft.

Sido hat folgendes geschrieben::

Wre es sonst echt Strafvereitelung im Amt?

Das knnte durchaus in Betracht kommen, ja.
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Eierhahn
Gast





BeitragVerfasst am: 10.03.09, 21:49    Titel: Antworten mit Zitat

Obermotzbruder hat folgendes geschrieben::
Woher wissen Sie, dass der Polizist angesprochen wurde und nach der Frau nach Hause gefahren ist? Geschockt


Er ist "zur Frau nach Hause" nicht "nach der Frau nach Hause" gefahren... Winken
Auerdem beseht doch auch mal die Mglichkeit, dass hier ein fiktiver Sachverhalt dargestellt wird. Zumindest wurde ein Sachverhalt dargestellt, der genau dieses Faktum beinhaltet. Winken
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DanielB
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied


Anmeldungsdatum: 08.06.2005
Beitrge: 1056

BeitragVerfasst am: 11.03.09, 01:18    Titel: Antworten mit Zitat

Eierhahn hat folgendes geschrieben::
Auerdem beseht doch auch mal die Mglichkeit, dass hier ein fiktiver Sachverhalt dargestellt wird. Zumindest wurde ein Sachverhalt dargestellt, der genau dieses Faktum beinhaltet. Winken

Richtig. Und wenn wir hier keine Rechtsberatung im Einzelfall betreiben wollen, sollten wir auf Sachverhalte, die real wirken, nicht zu genau eingehen. Schon gar nicht, wenn sich aus der Fragestellung ergibt, dass der Fragesteller Hilfe in einer konkreten rechtlichen Auseinandersetzung sucht.
Aber unabhngig davon: Der Diebstahl geringwertiger Sachen ist ein relatives Antragsdelikt. Sollte die Frau das nicht fter machen und kein Strafantrag gestellt werden, so wre es aus meiner Sicht durchaus naheliegend, wenn die StA das Verfahren wegen fehlendem ffentlichem Interesse einstellt. Entsprechend kann sich die Polizei die Anhrung der Beschuldigten vielleicht sogar sparen, wenn kein Strafantrag besteht.
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