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Minderjhriger Umsatz mit Homepage programmieren!?

 
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webboy24
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Anmeldungsdatum: 08.03.2009
Beitrge: 4

BeitragVerfasst am: 08.03.09, 21:18    Titel: Minderjhriger Umsatz mit Homepage programmieren!? Antworten mit Zitat

Hallo,

ich bin 15 Jahre und habe gerade eine Homepage fr eine Feuerwehr gemacht, da ich dort Mitglied bin. Nun mchte ich eine eigene Seite fr mich machen und so zusagen als Webdesigner mein Taschengeld aufbessern. Wie ist jetzt die Rechtslage? Ich mchte Preise auf der Website angeben, ca. 100 pro Website! Nun wei ci h halt nicht wie es mit Gewerbe anmelden ist oder so? Was muss ich anstatt der Umsatznr oder wie die heit angeben? ...

Wre cool wenn ihr mir helfen knntet!

MfG

webboy24
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Phnix3
FDR-Mitglied
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Anmeldungsdatum: 21.02.2008
Beitrge: 2531

BeitragVerfasst am: 09.03.09, 02:04    Titel: Antworten mit Zitat

Da man mit 15 Jahren "beschrnkt geschftsfhig" ist, bedarf es fr eine gewerbliche Ttigkeit (also, was, wobei Du selbst Geld verdienst)
einer Gewerbeanmeldung, wo die Eltern oder der Vormund unterschreiben mssen und das Vormundschaftsgericht zustimmen mu.
Davon betroffen sind alle Arbeiten, die nicht unter den "Taschengeld-Paragraphen" fallen. Siehe auch:
http://www.dresden.ihk.de/servlet/link_text?link_id=8701&ref_knoten_id=24311&ref_detail=portal&ref_sprache=deu

Gruss Phnix
_________________
Gru
Ph-nixe

Zitat @ Dipl.-Sozialarbeiter: FDR heit "Forum deutsches Recht" und FGR = "Forum gefhltes Recht"...Lachen
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webboy24
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Anmeldungsdatum: 08.03.2009
Beitrge: 4

BeitragVerfasst am: 09.03.09, 06:06    Titel: Antworten mit Zitat

Danke erstmal!

Aber fllt nicht noch eine so geringe SUmme unter den Taschengeldparagraph oder so, weil 100 pro Projekt sind ja nicht viel!?
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Phnix3
FDR-Mitglied
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Anmeldungsdatum: 21.02.2008
Beitrge: 2531

BeitragVerfasst am: 09.03.09, 06:18    Titel: Antworten mit Zitat

Ich schtze nein, da die sogenannte "Nachhaltigkeit" gegeben ist.
Hier wird eine Dienstleistung kontinuierlich angeboten und kontinuierlich ist mit Auftragseingngen zu rechnen. Dies ist nachhaltig. Mal fr einen Freund eine WEB-Seite bauen oder fr den Nachbarn ist sicherlich nicht das Problem. Aber offizielles WERBEN und ANBIETEN, impliziert einen REGELMSSIGEN Verkauf bzw. Rechnungslegung. Das ist der Knackpunkt. Aber nicht schlimm. Wer gut verdient, kann auch ein Stck abgeben in Form von Steuern und ausserdem gibts es auch fr Dich Freibetrge. Bei einem Kleinunternehmer liegen die in der Regel bei 17.500 Euro und erst ab da wird Umsatzsteuer fllig. Musst aber nochmal beim Finanzamt nachfragen, ist sicherer, denn ich bin mir nicht sicher, ob Minderjhrige, selbst wenn der Vormund abzeichnet bei der Gewerbeanmeldung, ebenfalls unter diese Regelung fallen. Frag einfach mal beim Finanzamt nach, die beissen nicht Sehr glcklich die werden hchstens verblfft sein ber soviel Geschftstchtigkeit in Deinem Alter. Und wenn Dir das alles zuviel wird, dann berlege dir, ob du nicht einfach kleinere Brtchen backst und nur hin und wieder mal eine WEB-Seite machst. (Taschengeld ) Schliesslich sollte ja auch die Schule nicht darunter leiden. PC-Arbeit frisst sehr viel Zeit, dass weisst du sicherlich und auch wenn etwas Freude macht, ist es doch eine hochkonzentrierte Arbeit dieser WEBseitenbau, will da nachher was Anstndiges dabei herauskommen. Diese Konzentration, diese Wachheit knnte dir dann bei Hausaufgaben fehlen. Es wre schade, wenn darunter Deine schulischen Leistungen leiden wrden oder du zum blasshutigen Stubenhocker wirst. Schule ist wichtig und du bist noch so jung und hast noch viele Berufsjahre vor Dir, wo du noch so richtig "zupacken" kannst und Geld verdienen. Es ist nur mein Rat an Dich. Lasse dich nicht vom scheinbar "schnellen Geld" locken oder weil der WEbseitenbau Spass macht, wenn Du dich damit selbst blockieren knntest durch eine schlechtes Abschlusszeugnis. Denn alles knnen und machen kann keiner. Jedenfalls nicht gleich gut Winken

LG Phnix
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Raiden
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Anmeldungsdatum: 16.10.2007
Beitrge: 759

BeitragVerfasst am: 09.03.09, 09:00    Titel: Antworten mit Zitat

Der Taschengeldparagraph hat im Steuerrecht nichts verloren!

Des Weiteren vermischen Sie das Einkommensteuerrecht mit dem Umsatzsteuerrecht Phnix3.
Auch umsatzsteuerrechtliche Kleinunternehmer mssen Einkommensteuer bezahlen, sofern der Grundfreibetrag beschritten wird. Das Steuerrecht grenzt nicht ab wie das BGB.
Selbst Kleinkinder, Frischgeborene und schwerst Behinderte, welche im BGB als geschftsunfhig gelten, sind Einkommensteuerpflichtig.

Wenn Sie Ihre Ttigkeit selbstndig, nachhaltig, mit Gewinnerzielungabsicht und Beteiligung am wirtschaftlichen Verkehr betreiben sind diese Einknfte einkommensteuerpflichtig.
_________________
MfG Raiden

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webboy24
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Anmeldungsdatum: 08.03.2009
Beitrge: 4

BeitragVerfasst am: 09.03.09, 21:04    Titel: Antworten mit Zitat

Okay vielen Dank!
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Phnix3
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Anmeldungsdatum: 21.02.2008
Beitrge: 2531

BeitragVerfasst am: 10.03.09, 01:08    Titel: Antworten mit Zitat

Raiden hat folgendes geschrieben::
Der Taschengeldparagraph hat im Steuerrecht nichts verloren!
Des Weiteren vermischen Sie das Einkommensteuerrecht mit dem Umsatzsteuerrecht Phnix3. Auch umsatzsteuerrechtliche Kleinunternehmer mssen Einkommensteuer bezahlen, sofern der Grundfreibetrag beschritten wird.

Hallo Raiden, der Taschengeldparagraph wrde dem Minderjhrigen aber ein steuerfreies Einkommen zugestehen ! Ergo muss dies auch HIER erwhnt werden. Die Bemessungsgrenze kenne ich allerdings nicht. Kleinunternehmer nach 19 USTG sind umsatzsteuerpflicht ab 17.500 Euro im Jahr. Ist das bis hierher richtig ? Und wenn ja, jetzt meine Frage an Dich, da ich da vermutlich wirklich etwas durcheinander gebracht habe: Welcher Betrag ist steuerfrei, vllig steuerfrei pro Jahr bei a) einem minderjhrigen Gewerbetreibenden und b) bei einem volljhrigen Gewerbetreibenden, der unter 19 fllt ? Was darf man verdienen und "behalten".
LG Phnix
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Raiden
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Anmeldungsdatum: 16.10.2007
Beitrge: 759

BeitragVerfasst am: 10.03.09, 06:33    Titel: Antworten mit Zitat

Ich kenne im Steuerrecht keinen "Taschengeldparagraphen", weder fr Minderjhrige noch fr sonst jemand.

Grenze fr Kleinunternehmer, ja, 17.500 im vergangenen Jahr und 50.000 im laufenden Jahr.

Zitat:
Welcher Betrag ist steuerfrei, vllig steuerfrei pro Jahr bei a) einem minderjhrigen Gewerbetreibenden und b) bei einem volljhrigen Gewerbetreibenden, der unter 19 fllt ? Was darf man verdienen und "behalten".


Verstehe ich nicht ganz. Im UStG gibt es keine Freigrenzen / Freibetrge bis zu welchen die Umstze nicht der USt unterworfen werden (bis auf die o.g.)

Im EStG gibt es einen Grundfreibetrag von rund 7.800 bis zu welchen keine ESt anfllt. Da ist es aber egal ob man 5, 25, oder 85 Jahre alt ist.
_________________
MfG Raiden

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Phnix3
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Anmeldungsdatum: 21.02.2008
Beitrge: 2531

BeitragVerfasst am: 11.03.09, 03:20    Titel: Antworten mit Zitat

Raiden hat folgendes geschrieben::
Ich kenne im Steuerrecht keinen "Taschengeldparagraphen", weder fr Minderjhrige noch fr sonst jemand.

Huch ! Ist das wohl nur so ein Witz-Wort, wie "Firma Sonntag & Schwarz" ? Verlegen gott, wie peinlich und ich hab's einfach bernommen und dachte, den gibts wirklich Geschockt

Raiden hat folgendes geschrieben::
Grenze fr Kleinunternehmer, ja, 17.500 im vergangenen Jahr und 50.000 im laufenden Jahr.

Was ? Geschockt 50.000 ? Ist aber eine immense ungewhnliche Steigerung. Hat mir niemand gesagt. Wieso kommt sowas nicht in den Nachrichten ? Es ist von ffentlichem Interesse. Ich wundere mich sehr wenn das stimmt. Ich merke schon, ich habe Null-Ahnung, was Steuerrecht betrifft Verlegen Kapitalertragssteuer, Quellensteuer (wre bei mir schon mal dasselbe) Krperschaftssteuer (?) Umsatzsteuer und Mehrwertsteuer finde ich ziemlich gleich Geschockt und berhaupt, ich habe Null Ahnung. Ich fnde es so schn, wenn einfach jeder soviel arbeiten drfte, wie er wllte und soviel Geld verdienen, wie er wllte und davon generell 40 % abgibt, basta ! Keine Abschreibungen, keine Sonderrechte, nix. Einfach 30 % fr Vterchen Staat und gut ! Wieso ist das alles so kompliziert ? Der Markt EP und VK spielt sich von selbst ein. Wozu Absetzbarkeiten und Ausnahmen von den Ausnahmen.....Grenzwerte, Freibetrge blah blah...ein -Werk ohne Ende, dabei ist doch alles so einfach.......eigentlich Mit den Augen rollen

LG Phnix
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Raiden
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Anmeldungsdatum: 16.10.2007
Beitrge: 759

BeitragVerfasst am: 11.03.09, 07:49    Titel: Antworten mit Zitat

Mr. Green

Es gibt ihn, den Taschengeldparagraph, im BGB, im Steuerrecht wre er mir aber neu!

Zitat:
Ich wundere mich sehr wenn das stimmt


Ein Blick ins Gesetz erleichtert die Rechtsfindung

19 Abs.1 UStG
_________________
MfG Raiden

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Phnix3
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Anmeldungsdatum: 21.02.2008
Beitrge: 2531

BeitragVerfasst am: 11.03.09, 15:20    Titel: Antworten mit Zitat

Danke ! Wir hatten brigens ein Missverstndnis wegen dem 19 Kleinunternehmen....
1. Jahr 17.500 in Staffelung zum laufenden, also 2. Jahr. Ich hatte das falsch verstanden. Ich dachte, man htte jetzt GENERELL den Satz auf 50.000 gesetzt, daher mein dummes Gesicht Geschockt

Grsse Phnix
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webboy24
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Anmeldungsdatum: 08.03.2009
Beitrge: 4

BeitragVerfasst am: 11.03.09, 15:42    Titel: Antworten mit Zitat

Okay! Vielen Dank an alle die geholfen haben!

Nun habe ich noch eine andere Frage!

Muss ich von jeder Person, die auf einem Bild ist, das sich auf der Homepage befindet die Einverstndnis haben!?

Oder wie lsst sich das Regeln?

bzw.

wie sieht so eine Einverstndnis aus?
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