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Inkasso ohne Mahnung erhalten. Sehr hohe Mahnkosten!

 
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s_steven
FDR-Mitglied


Anmeldungsdatum: 05.01.2006
Beitrge: 34

BeitragVerfasst am: 11.03.09, 20:50    Titel: Inkasso ohne Mahnung erhalten. Sehr hohe Mahnkosten! Antworten mit Zitat

In meinem Beitrag zuvor habe ich ja schon mein Problem geschildert.

Jetzt wollte ich mein Problem von einem anderen Standpunkt aus Schildern.

Ich habe heute einen Brief von einem Inkasso Bro - Rechtsanwalt erhalten.

In dem steht der versumte Betrag mit ca. 70 Euro Mahn- und Bearbeitungsgebhren. Angeblich habe ich schon 3 Mahnungen erhalten, von denen ich aber nichts wusste. 3te Mahnung war im SPAM Ordner meines (Wortsperre: Firma).de accounts. Habe ich heute erst gesehen, weil mich der Brief stutzig gemacht hat. Ob ich die anderen Mahnungen auch als Email im Spam-Ordner erhalten habe, kann ich nicht mehr nachvollziehen, da dieser sich alle 4 Wochen leert.

Meine frage ist es nun, ob eine Mahnung als Email berhaupt rechtens ist, da ja auch emails ab und an nicht ankommen.

Und wie sieht das mit den Mahnkosten aus. Ist das rechtens, dass der Brief vom Inkasso mit den hohen Mahngebhren per Post (kein einschreiben in meinem fall) kommt und die Mahnungen nicht? Ist das mein Problem, wenn die Briefe nicht ankommen?

Muss ich die Mahngebhren bezahlen oder kann ich einfach den ausstehenden Betrag an den Anbieter berweisen?

In dem Brief wird mir auch noch ein Beleg zur berweisung beigelegt. Jedoch soll ich den Gesamtbetrag auf das Konto des Rechtsanwalts berweisen. Auch den betrag von dem Anbieter.

Stimmt das so?

Wre ber eine Hilfe Dankbar, damit ich wei, wie ich mich verhalten soll!

LG
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Herzog, Jrg
FDR-Mitglied
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Anmeldungsdatum: 30.09.2008
Beitrge: 1108
Wohnort: Kln

BeitragVerfasst am: 17.03.09, 23:10    Titel: Antworten mit Zitat

Inkassokosten und Rechtsanwaltsgebhren richten sich nach dem Streitwert. Leider kennen wir weder den Streitwert, noch die Kosten, die Gebhren und/oder die Auslagen. Dann wirds immer ganz schwierig, was Vernnftiges dazu zu sagen, ob die gesamten Nebenkosten dem Grunde und der Hhe nach gerechtfertigt sind.

Wenn der Empfnger einer E-Mail wei, das sein Spam-Ordner alle vier Wochen automatisch geleert wird und er auch sonst keine Kontrollmglichkeiten eingerichtet hat, die es ihm ermglichen Spam wieder als "echte Mail" zu erkennen, wird er sich m.E. wohl kaum darauf berufen knnen, er habe die besagte E-Mail aus einem Grund, der nicht in seinem Verantwortungsbereich liegt, nicht erhalten.
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danyb
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Anmeldungsdatum: 21.03.2005
Beitrge: 1535
Wohnort: frankfurt

BeitragVerfasst am: 17.03.09, 23:21    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Ich habe heute einen Brief von einem Inkasso Bro - Rechtsanwalt erhalten.

Zitat:
Ist das rechtens, dass der Brief vom Inkasso mit den hohen Mahngebhren per Post (kein einschreiben

Zitat:
Jedoch soll ich den Gesamtbetrag auf das Konto des Rechtsanwalts berweisen.


Schreiben ist von einem Rechtsanwalt oder von einem Inkassobro ?

lg
_________________
Bin klein und gemein
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DMC
FDR-Mitglied
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Anmeldungsdatum: 12.07.2005
Beitrge: 166
Wohnort: Schwaben

BeitragVerfasst am: 18.03.09, 09:24    Titel: Antworten mit Zitat

Fr den Nachweis, dass sich der Schuldner in Verzug befindet, ergo auch einen eventuellen Verzugsschaden zu ersetzen hat (und um einen solchen handelt es sich bei Inkasso- und/oder Anwaltskosten), steht grundstzlich der Glubiger in der Beweispflicht. Zu beachten ist allerdings, dass Verzug in bestimmten Fllen auch ohne vorherige Mahnung eintreten kann, z.B. dann wenn eine kalendermig bestimmte Leistung vereinbart wurde (jedoch nicht, wenn die Zahlungsfrist einseitig, z.B. auf einer Rechnung, festgelegt wurde).

s_steven hat folgendes geschrieben::
Muss ich die Mahngebhren bezahlen oder kann ich einfach den ausstehenden Betrag an den Anbieter berweisen?

Wrde ich abstreiten, in Verzug geraten zu sein, wrde ich nur die HF an den Glubiger entrichten. Anderenfalls htte ich selbstverstndlich den Verzugsschaden zu ersetzen.

Gru
DMC
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